Anhang in:

Jennifer Kölsch

Beteiligung an beruflicher Aufstiegsfortbildung, page 101 - 106

Gegenüberstellung der Inhalte der DIHK-Rahmenlehrpläne und deren Anwendung in der betrieblichen Praxis

1. Edition 2017, ISBN print: 978-3-8288-4098-0, ISBN online: 978-3-8288-6944-8, https://doi.org/10.5771/9783828869448-101

Series: Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Pädagogik, vol. 45

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
101 Anhang Leitfaden für die Experteninterviews o Einstieg Dank für die Gesprächsbereitschaft Vorstellung des Forschungsvorhabens und der Interviewerin Klärung des zeitlichen Umfangs, Bitte zur Erlaubnis zur Tonaufzeichnung Unterzeichnung der Einverständniserklärung o Betriebliche Praxis Tätigkeitsbereich In welchem Bereich sind Sie tätig? Wie lange arbeiten Sie in diesem Bereich? Beteiligung an Fortbildungen zum Meister Wie viele Mitarbeitende mit einem Meistertitel arbeiten hier? Inwiefern wäre es Ihnen wichtig einen hochrangigen Mitarbeitenden einzustellen, der über einen Meistertitel verfügt? o Anwendung der erworbenen Kompetenzen Relevanz der Kompetenzen Inwiefern decken sich Ihrer Einschätzung nach die Ausbildungsinhalte mit der beruflichen Praxis? Welche erworbenen Kompetenzen aus Ihrem Meisterabschluss haben Sie in Ihrer beruflichen Praxis anwenden können? Welche nicht? 102 o Gegenüberstellung Mögliche Veränderungen der Inhalte der DIHK- Rahmenlehrpläne in Bezug auf die betriebliche Praxis Welche Kompetenzen sollten ggf. angepasst werden? Welche Kompetenzen sollten gleichbleiben? Welche Kompetenzen könnten gestrichen werden? Beteiligung Was müsste sich an der Fortbildung ändern, mehr Mitarbeitende einen Meistertitel machen (unabhängig von den Kosten)? Was müsste sich an der Fortbildung ändern, damit Sie eher Mitarbeitende mit einem Meistertitel einstellen (unabhängig von den Kosten)? o Abschluss Aufforderung zur Ergänzung und Danksagung. (vgl. Bogner/Littig/Menz 2014: 59 ff.). 103 Einverständniserklärung Das Ziel der Forschungsfrage ist eine Gegenüberstellung der Inhalte der DIHK-Rahmenlehrpläne und deren Anwendung in der betrieblichen Praxis. Hierbei sollen die vorgegebenen Inhalte der DIHK- Rahmenlehrpläne mit der betrieblichen Praxis abgeglichen werden und eine Einschätzung erfolgen, ob die berufliche Aufstiegsfortbildungen Geprüfter Küchenmeister IHK IHK und Geprüfter Restaurantmeister IHK IHK in ihrer jetzigen Fassung der betrieblichen Praxis entsprechen. Zudem wird auf die Beteiligung an beruflicher Aufstiegsfortbildung eingegangen und dies auf die beiden genannten Abschlüsse bezogen. Die verantwortliche Person für das Forschungsvorhaben ist Frau Jennifer Kölsch. Die Experteninterviews werden vollständig aufgezeichnet und anschließend transkribiert. In die eigentliche Masterarbeit fließen die Ergebnisse vollständig anonymisiert mit ein. Ein Bezug auf Personen, Namen oder Unternehmen ist nicht gegeben. Die gespeicherten Interviews werden nach dem Abschluss des Studiums (voraussichtlich Ende des Jahres 2017) vollständig gelöscht und daher nicht weiterverwendet. Als Experte haben Sie die Möglichkeit Ihre Einwilligung jederzeit zu widerrufen. Bitte kontaktieren Sie die Verfasserin dahingehend per Email. Zudem erhalten Sie als Experte jederzeit die Möglichkeit eine Auskunft oder Einsicht über Ihre gespeicherten Daten zu erhalten und das Recht ggf. fehlerhaft gespeicherte Daten berichtigen zu lassen. Bitte wenden Sie sich hier ebenfalls per Email an die Verfasserin. Als Experte habe ich, (Vorname, Nachname) die oben dargelegte Einverständniserklärung gelesen und bin mit der Aufzeichnung des Experteninterviews und die anschließende Weiterverarbeitung meiner Daten einverstanden. Datum (TT.MM.JJJJ): Unterschrift des Experten ____________________________ 104 Transkriptionsregeln nach Kuckartz 2016 „1. Es wird wörtlich transkribiert, also nicht lautsprachlich oder zusammenfassend. Vorhandene Dialekte werde nicht mit transkribiert, sondern möglichst genau in Hochdeutsch übersetzt. 2. Sprache und Interpunktion werden leicht geglättet, d.h. an das Schriftdeutsch angenähert. (...) 3. Deutliche, längere Pausen werden durch in Klammern gesetzte Punkte (...) markiert. Entsprechend der Länge der Pause in Sekunden werden ein, zwei oder drei Punkte gesetzt, bei längeren Pausen wird eine Zahl entsprechend der Dauer in Sekunden angegeben. 4. Besonders betonte Begriffe werden durch Unterstreichungen gekennzeichnet. 5. Sehr lautes Sprechen wird durch Schreiben in Großschrift kenntlich gemacht. 6. Zustimmende bzw. bestätigende Lautäußerungen der Interviewer (mhm, aha etc.) werden nicht mit transkribiert, sofern sie den Redefluss der befragten Person nicht unterbrechen. 7. Einwürfe der jeweils anderen Person werden in Klammern gesetzt. 8. Lautäußerungen der befragten Person, die die Aussage unterstützen oder verdeutlichen (etwas Lachen oder Seufzen), werden in Klammern notiert. 9. Absätze der interviewenden Person werden durch in „I:“, die der befragten Person(en) durch ein eindeutiges Kürzel, z.B. „B4:“, gekennzeichnet. 10.Jeder Sprechbeitrag wird als eigener Absatz transkribiert. Sprecherwechsel wird durch zweimaliges Drücken der Enter-Taste, also einer Leerzeile zwischen den Sprechern deutlich gemacht, um so die Lesbarkeit zu erhöhen. 11.Störungen werden unter Angabe der Ursache in Klammern notiert, z.B. (Handy klingelt). 12.Nonverbale Aktivitäten und Äußerungen der befragten wie auch der interviewenden Person werden in Doppelklammern notiert, z.B. ((lacht)), ((stöhnt)) und Ähnliches. 13.Unverständliche Wörter werden durch (unv.) kenntlich gemacht. 14.Alle Angaben, die einen Rückschluss auf die befragte Person erlauben, werden anonymisiert“ (Kuckartz 2016: 167 f.). 105 Codebaum 1 Anwendung der Inhalte und deren Relevanz 1.1 Einschätzung der Inhalte in der Praxis 1.1.1 Wirtschaftsbezogene Qualifikationen 1.1.2 Handlungsspezifische Qualifikationen 1.1.2.1 Küchenmeister 1.1.2.2 Restaurantmeister 1.2 Anwendung der Inhalte 1.2.1 Wirtschaftsbezogene Qualifikationen 1.2.2 Handlungsspezifische Qualifikationen 1.2.2.1 Küchenmeister 1.2.2.2 Restaurantmeister 1.3 Keine Anwendung der Inhalte 1.3.1 Wirtschaftsbezogene Qualifikationen 1.3.2 Handlungsspezifische Qualifikationen 1.3.2.1 Küchenmeister 1.3.2.2 Restaurantmeister 106 2 Mögliche Veränderung der Inhalte 2.1 Anpassung der Inhalte 2.1.1 Wirtschaftsbezogene Qualifikationen 2.1.1.1 VWL/BWL 2.1.1.2 Rechnungswesen 2.1.1.3 Recht und Steuer 2.1.1.4 Unternehmensführung 2.1.2 Handlungsspezifische Qualifikationen 2.1.2.1 Küchenmeister 2.1.2.2 Restaurantmeister 2.2 Gleichbleiben der Inhalte 2.2.1 Wirtschaftsbezogene Qualifikationen 2.2.1.1 VWL/BWL 2.2.1.2 Rechnungswesen 2.2.1.3 Recht und Steuer 2.2.1.4 Unternehmensführung 2.2.2 Handlungsspezifische Qualifikationen 2.2.2.1 Küchenmeister 2.2.2.2 Restaurantmeister 2.3 Streichen von Inhalten 2.3.1 Wirtschaftsbezogene Qualifikationen 2.3.1.1 VWL/BWL 2.3.1.2 Rechnungswesen 2.3.1.3 Recht und Steuer 2.3.1.4 Unternehmensführung 2.3.2 Handlungsspezifische Qualifikationen 2.3.2.1 Küchenmeister 2.3.2.2 Restaurantmeister 3 Beteiligung 3.1 Anzahl an Mitarbeitern mit Meistertitel, die bekannt sind 3.2 Relevanz einen Mitarbeiter mit Meistertitel einzustellen 3.3 Änderungen für das Absolvieren der Fortbildung 3.4 Änderungen für die Einstellung von Mitarbeitenden mit Titel

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Zusammenfassung

Innerhalb der Gastronomie ist die Beteiligung an beruflicher Aufstiegsfortbildung sehr gering, obwohl durch die Industrie- und Handelskammern eine hohe Anzahl an Aufstiegsfortbildungen angeboten werden. Auch wenn viele unterschiedliche Fortbildungen die gleichen – wirtschaftsbezogenen – Qualifikationen aufweisen, ist dies noch kein wirtschaftlicher Modulbaustein, sondern eher der Versuch, die Aufstiegsfortbildungen anzugleichen.

Jennifer Kölsch geht der Frage nach, inwiefern die Inhalte der DIHK-Rahmenlehrpläne für die Aufstiegsfortbildungen Geprüfter Küchenmeister IHK und Geprüfter Restaurantmeister IHK in der betrieblichen Praxis Anwendung finden.