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Autoreninformationen in:

Sebastian Schleidgen (Ed.)

Gleichheit und Gerechtigkeit, page 159 - 160

Beiträge zur Egalitarismusdebatte

1. Edition 2017, ISBN print: 978-3-8288-4096-6, ISBN online: 978-3-8288-6937-0, https://doi.org/10.5771/9783828869370-159

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
159 Autoreninformationen Dr. Julian Culp wurde an der Goethe-Universität Frankfurt im Fach Philosophie promoviert und studierte Philosophie, Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaften in Bayreuth (BA), Bern (MA), São Paulo, Princeton und an der Duke University. Als Postdoktorand forschte und unterrichtete er am Centre for Ethics der University of Toronto. Derzeit ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Leibniz- Forschungsgruppe “Transnationale Gerechtigkeit” an der Goethe-Universität Frankfurt beschäftigt. Er ist Autor von Global Justice and Development (Palgrave Macmillan) und Mitherausgeber von Global Justice: Theory Practice Rhetoric. Dr. Dr. Orsolya Friedrich studierte Philosophie und Medizin. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Dr. Johannes J. Frühbauer studierte Katholische Theologie, Politikwissenschaften und Romanistik in Tübingen und Paris. Er promovierte in Christlicher Sozialethik. 2002-2010 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Christliche Sozialethik an der Universität Augsburg; 2010-2013 vertrat er eine Professur am Institut für Sozialethik an der Universität Luzern. Er lehrt an diversen Universitäten und Hochschulen – unter anderem an den Universitäten Augsburg, Luzern, Saarbrücken, München sowie der Privathochschule für Wirtschaft in Bern. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte sind: Politische Ethik, Gerechtigkeitsethik, Friedensethik, Religion und Politik, Dialog und Ethik der Religionen, Umweltethik. Seit 2014 ist er Bereichsleiter „Weltethos und Gesellschaft“ bei der Stiftung Weltethos in Tübingen. Prof. Dr. Bernward Gesang ist seit 2009 Professor für Philosophie und Wirtschaftsethik an der Universität Mannheim. Seine Schwerpunkte sind: Normative und angewandte Ethik. Seine letzte Veröffentlichung ist Wirtschaftsethik und Menschenrechte (UTB). Prof. Dr. Angelika Krebs studierte Philosophie, Deutsche Literatur und Musikwissenschaft in Freiburg im Breisgau, Oxford, Konstanz und Berkeley. 1993 promovierte sie in Frankfurt mit ihrer im Auftrag der UNO verfassten und mit dem Stegmüller-Preis ausgezeichneten Studie Ethics of Nature bei Friedrich Kambartel, Bernard Williams und Jürgen Habermas. Ihre Habilitation erfolgte 2001, ebenfalls in Frankfurt, mit 160 der Schrift Arbeit und Liebe. Seit 2001 ist sie Professorin für Praktische Philosophie an der Universität Basel. Das akademische Jahr 2005/2006 verbrachte sie als Rockefeller Visiting Fellow am Center for Human Values in Princeton, 2010 war sie Faculty Visitor am Institut für Philosophie der Universität Oxford und 2014 Rachel Carson Fellow an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Dr. Jörg Löschke studierte Philosophie, Politische Wissenschaften und Neue Deutsche Literaturwissenschaften an der Rheinischen Friedrich- Wilhelms-Universität Bonn und promovierte dort 2011 mit der Arbeit Solidarität als moralische Arbeitsteilung. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften an der Universität Bonn und ist derzeit im vom Schweizerischen Nationalfonds geförderten Forschungsprojekt Der normative Stellenwert akteur-relativer Gründe an der Universität Bern beschäftigt. Er hatte Forschungsaufenthalte an der Florida State University, der University of Washington und der Princeton University. Sebastian Schleidgen, M.A. studierte Philosophie und Soziologie an der Universität Konstanz und promovierte an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen in Heidelberg. Derzeit ist er am Lehrstuhl Ethik, Theorie und Geschichte der Medizin an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar beschäftigt. PD Dr. Stephan Schlothfeldt studierte Philosophie und Mathematik an der Universität Göttingen, promovierte an der Universität Düsseldorf und habilitierte sich an der Universität Konstanz. Nach Tätigkeiten in Forschung und Lehre an der HU Berlin, den Universitäten Göttingen, Magdeburg, Konstanz, Saarbrücken und Leipzig sowie der Rice University (Houston/Texas) ist er derzeit Akademischer Oberrat an der Universität Bielefeld. Zu seinen Arbeitsgebieten gehören Anwendungen und Grundlagen der Ethik, Politische Philosophie und Sozialphilosophie.

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Zusammenfassung

Das Verhältnis von Gleichheit und Gerechtigkeit ist seit der Antike Gegenstand intensiver Debatten. Notorisch strittig ist beispielsweise, ob Gleichheit überhaupt eine Rolle für Gerechtigkeitsüberlegungen spielt, ob Gleichheitsforderungen auf die gerechte Verteilung bestimmter Güter oder etwa die gleiche Achtung aller Menschen zielen und welche Reichweite sie haben, ob sie also etwa globalen oder kulturspezifischen Anspruch haben. Diesen und weiteren Fragen widmen sich die Beiträge des vorliegenden Bandes.

Mit Beiträgen von

Julian Culp, Orsolya Friedrich, Johannes J. Frühbauer, Bernward Gesang, Angelika Krebs, Jörg Löschke, Sebastian Schleidgen und Stephan Schlothfeldt.