Content

Titelei/Inhaltsverzeichnis in:

Tasia Tamara Walter

Der Staat als Sicherheitsgarant?, page I - X

Sicherheitsverständnisse, Sicherheitserwartungen und Sicherheitsverheißungen des Staates im Umgang mit neuen terroristischen Bedrohungslagen des 21. Jahrhunderts

1. Edition 2019, ISBN print: 978-3-8288-4083-6, ISBN online: 978-3-8288-6921-9, https://doi.org/10.5771/9783828869219-I

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
Tasia Tamara Walter Der Staat als Sicherheitsgarant? Tasia Tamara Walter Der Staat als Sicherheitsgarant? Sicherheitsverständnisse, Sicherheitserwartungen und Sicherheitsverheißungen des Staates im Umgang mit neuen terroristischen Bedrohungslagen des 21. Jahrhunderts Tectum Verlag Tasia Tamara Walter Der Staat als Sicherheitsgarant? Sicherheitsverständnisse, Sicherheitserwartungen und Sicherheitsverheißungen des Staates im Umgang mit neuen terroristischen Bedrohungslagen des 21. Jahrhunderts Zugl. Diss. Justus-Liebig-Universität Gießen, Fachbereich Rechtswissenschaft, 2017 © Tectum Verlag – ein Verlag in der Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2019 eISBN: 978-3-8288-6921-9 (Dieser Titel ist zugleich als gedrucktes Werk unter der ISBN 978-3-8288-4083-6 im Tectum Verlag erschienen.) Alle Rechte vorbehalten Informationen zum Verlagsprogramm finden Sie unter www.tectum-verlag.de Bibliografische Informationen der Deutschen NationalbibliothekDie Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Angaben sind im Internet über http://dnb.ddb.de abrufbar. Bibliographic information published by the Deutsche Nationalbibliothek The Deutsche Nationalbibliothek lists this publication in the Deutsche Nationalbibliografie; detailed bibliographic data are available online at http://dnb.ddb.de. Vorwort Den Personen, die mich in vielfältiger Art und Weise unterstützt und mich während der Promotionszeit begleitet haben, möchte ich an dieser Stelle ganz herzlich danken. Mein besonderer Dank gilt zunächst meinem Doktorvater, Herrn Prof. Dr. Franz Reimer, für seine fachliche Unterstützung und sein persönliches Engagement bei der Betreuung dieser Arbeit. Durch seine konstruktiven Anmerkungen und Hinweise hat er entscheidend zum Gelingen meiner Arbeit beigetragen. Ebenfalls herzlich bedanken möchte ich mich bei Frau Prof. Dr. Bettina Schöndorf-Haubold für die freundliche Übernahme des Zweitgutachtens. Mein größter Dank gilt an dieser Stelle meiner Familie, insbesondere meiner Mutter und meinen Großeltern, die mir meinen bisherigen Lebensweg ermöglichten und denen ich diese Arbeit widme. München, im Juli 2018 Tasia Tamara Walter Inhaltsverzeichnis Teil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1. 1 Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .A. 1 Sicherheitsverständnisse in ihrer historischen und staatstheoretischen Entwicklung. . . . . . . . . . . . . . . . . . .B. 5 Grundlagen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .I. 5 Wortherkunft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1. 6 Entwicklungen in der Vormodernen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2. 7 Sicherheit („securitas“) wird zum politischen Begriff im Mittelalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3. 7 Staatstheoretische Entwicklungen in der Neuzeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .II. 9 Sicherheitsverständnisse der Gegenwart . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .III. 14 Sicherheitsverständnisse im Wandel des 21. Jahrhunderts. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .C. 17 Vorüberlegungen: Das Verhältnis von Freiheit und Sicherheit. Akt der „Balance“ oder „bipolare“ Wechselbeziehung? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . I. 18 Die aktuellen Entwicklungen um den Sicherheitsgedanken. Vom Rechtsstaat zum Präventionsstaat? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . II. 22 Wandlungsprozesse auf der Ebene der Sicherheitsgewährleistung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1. 23 Wandlungsprozesse auf der Ebene der „Sicherheitskultur“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2. 25 Wandlungsprozesse auf der Ebene des Gefahrenabwehrrechts. Der Gefahrenbegriff im Polizeirecht des liberalen Rechtsstaates. Hinweise auf einen gangbaren Weg zum Präventionsstaat? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3. 29 Kostruktion und Legitimation eines Präventionsstaates auf der Ebene des Gefahrenabwehrrechts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . a) 30 Die polizeiliche Generalklausel als Handlungslegitimation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .aa) 31 Von der Gefahrenabwehr zur Gefahrenvorsorge? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .bb) 32 Der Risikobegriff im Kommen? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .b) 34 Gemeinsame Verbunddateien von Polizei und Nachrichtendienst und die Eröffnung des neuen Terror-Abwehrzentrums . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . aa) 36 Präventive „Online-Durchsuchung“ und präventive Rasterfahndung auf der Ebene der Risikovermeidung? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . bb) 37 Die Präventive „Online-Durchsuchung“ im Sinne der §§ 20 k, 20 l Abs. 1 BKAG . . .(1) 38 Die präventive Rasterfahndung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .(2) 39 Ein Fazit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .III. 40 VII Sicherheitsbedürfnisse und Sicherheitserwartungen im Wandel als Folge neuer terroristischer Bedrohungslagen? Ein Überblick mit politischen und philosophischen Ansätzen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D. 43 Vorüberlegungen: Terrorismus als Ausdruck gesellschaftlicher und politischer Konfliktsituationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . I. 43 Das Phänomen des Terrorismus im neuen Jahrtausend . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .II. 44 Begriff des Terrorismus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1. 45 Ein historischer Ansatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .a) 46 Definitionsansätze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .b) 46 Terrorismus in der Vergangenheit der Bundesrepublik Deutschland. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2. 47 Der islamistisch-fundamentalistische Terrorismus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3. 50 Internationale Zellen mit virtuellem Charakter? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .a) 50 „Göttliche Missionen“ oder „Krieg gegen den Terrorismus“- Eine Wortwahl mit Folgen? . . .b) 51 „Selbstverteidigung“ auf globaler Ebene? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .aa) 52 „Präventive“ Selbstverteidigung oder die „Gunst der Stunde“. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .bb) 53 Der „Feind“ ist zumindest gedanklich auch in der Bundesrepublik angekommen . . . . . . . . . .c) 54 Terrorismus als Auslöser neuer Sicherheitserwartungen? Terrorismus als Legitimation neuer Sicherheitsverheißungen? – Analyse der Theorie der „Versicherheitlichung“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . III. 58 Die Theorie der „Versicherheitlichung“ nach der „Kopenhagener Schule“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1. 59 Die Praxis der „Versicherheitlichung“ am Beispiel der politischen Diskussion zur aktuellen Terrorismusbekämpfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2. 60 Die Folgen der „Versicherheitlichung“ am Beispiel der Gesetzesreformen zur aktuellen Terrorismusbekämpfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3. 61 „Versicherheitlichung“ auf der Ebene des Straf- und Strafprozessrechts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .a) 63 „Versicherheitlichung“ auf der Ebene des Gefahrenabwehrrechts seit dem 11. September 2001 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . b) 65 Ein Fazit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4. 66 Teil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2. 69 Die staatliche Verantwortung und die verfassungsrechtlichen Pflichten zur Gewährleistung „innerer Sicherheit“ in der Gegenwart . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . E. 69 Das Verständnis zur Gewährleistung „innerer Sicherheit“ auf europäischer Ebene. . . . . . . . . . . . . . . . .I. 70 Sicherheitsverständnis und Sicherheitsgewährleistung im Kontext verfassungsrechtlicher Grundpflichten der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . II. 71 Aussagen des Parlamentarischen Rates . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1. 72 Aussagen des Grundgesetzes. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2. 75 Freiheit und Sicherheit als komplementäre Bedingungen einer demokratischen Verfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . a) 78 Gefahrenabwehr als Staatsaufgabe mit Verfassungsrang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .b) 80 Die verfassungsrechtliche Pflicht zur Gewährleistung „innerer Sicherheit“ in der Rechtsprechung des BVerfG und das Instrument der „grundrechtlichen Schutzpflichten“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . III. 82 Tripolare Konstellation als Voraussetzung für die Konzeption grundrechtlicher Schutzpflichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1. 84 Inhaltsverzeichnis VIII Bipolare Konstellation als Ausschluss der Konzeption der grundrechtlichen Schutzpflichten . .2. 86 Die Konstruktion eines „Grundrechts auf Sicherheit“ zur Legitimation eines neuen Sicherheitsverständnisses? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . IV. 88 Die Vorstufe: Ein Recht auf „Freiheit von Furcht“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1. 88 Ideengeber und Verfechter eines „Grundrechts auf Sicherheit“ in der Literatur . . . . . . . . . . . . . . . .2. 90 Der Ideengeber. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .a) 90 Die Anhänger dieser Theorie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .b) 91 Sicherheit als Menschenrecht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .aa) 91 Sicherheit als staatliche Garantie für die öffentliche Sicherheit und Ordnung . . . . . . . . . .bb) 93 Ein Fazit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .V. 94 Die praktischen Auswirkungen des neuen Sicherheitsverständnisses am Beispiel von Anwaltschaft und Justiz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . F. 96 Freiheit der Advokatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .I. 97 Der Rechtsanwalt als Hüter des Rechtsstaates . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1. 97 Der Rechtsanwalt als Berater und Vertrauensperson des Mandanten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2. 98 Die rechtlichen Grundlagen und ihre Entwicklung im Kontext von Sicherheit und Freiheit . . . . . . . .II. 98 Die Stellung der Anwaltschaft in der Strafprozessordnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1. 99 Die Bekämpfung der Geldwäsche und die tragische Rolle der Anwaltschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2. 101 Die Strafbarkeit der Geldwäsche gemäß § 261 II Nr. 1 StGB und der Status des Strafverteidigers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . a) 101 Die Anzeigepflicht der Rechtsanwaltschaft im Rahmen des Gesetzes zur Bekämpfung der Geldwäsche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . b) 103 Präventive Sicherheitsarchitektur ‒ Die BKA-Gesetzesnovelle und ihre Auswirkungen . . . . . . . .3. 103 Die Rechtsanwaltschaft als „Instrument“ der Staatlichkeit? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .III. 106 Verlust der „Waffengleichheit“ zwischen Justiz und Anwaltschaft? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .IV. 107 Auswertung: Die Bewahrung der Wehrhaftigkeit von Anwaltschaft und Justiz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .V. 108 Forschungsergebnis und Ausblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .G. 109 Literaturverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115 Inhaltsverzeichnis IX

Chapter Preview

References

Zusammenfassung

Führt der Weg zu einer neuen, präventiv orientierten Sicherheitsarchitektur zu einer Destabilisierung des liberalen Rechtsstaates?

Die aktuelle politische Debatte zum Umgang mit neuen terroristischen Bedrohungslagen stellt das staatliche Selbstverständnis zur Gewährleistung „Innerer Sicherheit“ auf den Prüfstand und bestimmt die Fragestellung, ob und inwieweit der Staat Sicherheitsgarant sein kann. Vor diesem Hintergrund muss die Frage nach der verfassungsrechtlichen Legitimation staatlicher Sicherheitsgewährleistung behandelt werden. Denn das Selbstverständnis des Staates, die Sicherheitserwartungen der Bürger und die politisch geprägten Sicherheitsverheißungen korrespondieren nicht zwangsläufig miteinander und stellen im Umgang mit neuen terroristischen Bedrohungslagen die Aufgabe des Staates zur Gewährleistung innerer Sicherheit vor neue Herausforderungen.

Dieses Buch beleuchtet im Kontext der Terrorismusbekämpfung des 21. Jahrhunderts, welche Sicherheitsverständnisse, Sicherheitserwartungen aber auch Sicherheitsverheißungen ihre Legitimation in der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland finden und mit welchen Konsequenzen im Rahmen der Gesetzgebung womöglich zu rechnen ist.