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Leena Eichler

Orientierung beim Überarbeiten, page 1 - 18

Ein kontextsensitiver Blick auf Gedichtrevisionen von Schülerinnen und Schülern einer 4. Klasse

1. Edition 2018, ISBN print: 978-3-8288-4075-1, ISBN online: 978-3-8288-6913-4, https://doi.org/10.5771/9783828869134-1

Series: Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Pädagogik, vol. 46

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
WISSENSCHAFTLICHE BEITRÄGE AUS DEM TECTUM VERLAG Reihe Pädagogik WISSENSCHAFTLICHE BEITRÄGE AUS DEM TECTUM VERLAG Reihe Pädagogik Band 46 Leena Eichler Orientierung beim Überarbeiten Ein kontextsensitiver Blick auf Gedichtrevisionen von Schülerinnen und Schülern einer 4. Klasse Tectum Verlag Leena Eichler Orientierung beim Überarbeiten. Ein kontextsensitiver Blick auf Gedichtrevisionen von Schülerinnen und Schülern einer 4. Klasse Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Reihe: Pädagogik; Bd. 46 © Tectum – ein Verlag in der Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2018 Zugl. Diss. Universität Hamburg 2016 ISSN: 1861-7638 eISBN: 978-3-8288-6913-4 (Dieser Titel ist zugleich als gedrucktes Werk unter der ISBN 978-3-8288-4075-1 im Tectum Verlag erschienen.) Umschlagabbildung: © Leena Eichler Alle Rechte vorbehalten Besuchen Sie uns im Internet www.tectum-verlag.de Bibliografische Informationen der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Angaben sind im Internet über http://dnb.ddb.de abrufbar. Danksagung Wegweiser Am Kreuzweg fragte er die Sphinx: Geh ich nach rechts, geh ich nach links? Sie lächelte: „Du wählst die Bahn, Die dir bestimmt ward in dem Plan. Links braust der Sturm, rechts heult der Wind: Du findest heim ins Labyrinth.“ von Mascha Kaléko Viele Menschen waren mir in der Zeit der Promotion Wegweiser und gaben mir Orientierung, um am Ende des Weges dieses Buch in meinen Händen halten zu können. Ihre Fragen und Anregungen, ihre Kritik und Anekdoten versetzten mich in produktive Irritation, ließen mich auch abseitige Wege prüfen und abwägen, welchen Pfad ich weiter gehen sollte. Oft war es auf diesen Wegen heiter, manchmal auch stürmisch; in jedem Fall möchte ich diesen Menschen danken. Großen Dank möchte ich zuallererst meiner Doktormutter Prof. Dr. Petra Hüttis-Graff aussprechen. Sie stellte die richtigen Fragen und suchte mit mir zusammen nach Antworten. So fand ich auch auf Irrwegen immer zurück. Meinem Zweitgutachter Prof. Dr. Arne Wrobel danke ich für den zugewandten Blick auf meine Arbeit, der neue Perspektiven eröffnete. Prof. Dr. Jürgen Vogt hat die Prüfungskommission durch seine erfrischende Art vervollständigt. Vielen Dank. V Besonderer Dank gilt Dr. Christoph Jantzen. Er brachte mich auf den Weg, begleitete ihn mit seiner Expertise und lektorierte schließlich meine Arbeit. Ich danke dir für diese substanzielle Unterstützung. Ein großer Dank gebührt auch der FAZIT-Stiftung, die mich durch ein Promotionsstipendium finanziell unterstütze, und ohne die ich diese Arbeit nicht hätte realisieren können. Ferner danke ich den SchülerInnen und LehrerInnen der Grundschule Rothestraße in Hamburg, mit denen es eine Freude war, zu arbeiten. Prof. Dr. Daniela Merklinger hat mir nicht nur Koblenz und seine Universität näher gebracht; durch ihr Interesse und ihre Lust am fachlichen Austausch konnte ich so manch wichtigen Gedanken fassen. Vielen Dank. Meine Zeit als Promovendin wäre nie so schön gewesen, hätte es nicht Melanie Bangel, Etje Schröder und Jochen Heins gegeben. Sie verhalfen mir zu geregelten Mahlzeiten und waren immer gute GesprächspartnerInnen, fachlich sowie außerfachlich. Ich danke euch für eure Hilfsbereitschaft und euren Humor. Auch ihr wart mir wertvolle Wegweiser – und seid es immer noch: Ich danke meiner Familie, sowie Johanna und Julia. Auf dem letzten, aber wahrscheinlich aufregendsten, Stück des Weges begleitete mich Matze. Ich danke dir von Herzen. Leena Eichler Berlin, im November 2017 Danksagung VI Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . XIII Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .I 19 Orientierung beim Überarbeiten eigener Gedichte: Forschungsleitendes Interesse und theoretische Einordnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 19 „Mit der Yes-Torte, das war cool.“ Einblick in die Orientierung innerhalb einer Überarbeitungssituation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2 22 Überblick über die folgenden Kapitel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3 25 Theoretische Rahmung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .II 29 Orientierung als Anfang aller (Schreib- und Überarbeitungs-)Entscheidungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 29 Orientierungsprozess und Orientierungsbereich. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1.1 31 Orientierungssubjekt und Orientierungsfähigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1.2 33 Orientierungsinstanz und Orientierungsmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1.3 36 Andere Gedichte und Gedichtmuster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1.3.1 37 SchreibberaterInnen und ihre Tipps . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1.3.2 39 Schreiben und Überarbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2 41 Aneignungsräume beim Schreiben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.1 41 Prozessperspektive . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.1.1 41 Situierungsperspektive . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.1.2 48 EXKURS: Beurteilung von Textqualität. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.1.3 51 Fokus Überarbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.2 54 Modellierungen: Überarbeitungsprozess und Überarbeitungskompetenz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2.2.1 54 Kategorisierungen von Überarbeitungshandlungen . . . . . .2.2.2 59 VII Überarbeitungsfähigkeiten von (Grund-)SchülerInnen . . .2.2.3 60 Gedichte überarbeiten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3 64 Begrenzter Raum: Textfunktion. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.1 66 Expression und Ästhetik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.1.1 66 Schreiben auslösen vs. Überarbeiten auslösen . . . . . . . . . . . .3.1.2 69 Unbegrenzter Raum: Gestaltbarkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.2 73 Klang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.2.1 74 Wortwahl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.2.2 76 Sprachbild . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.2.3 77 Versbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.2.4 78 Satzbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.2.5 80 Überarbeitungskontext . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4 82 Aufgabenpotenziale beim Schreiben zu Vorgaben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.1 85 Implizites Lehren und Lernen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.1.1 87 Kontinuum impliziter und expliziter Orientierungs- und Überarbeitungsprozesse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.1.2 89 Textmuster und ihre Transformation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.1.3 90 Schreiben und Überarbeiten durch Transformation von Gedichtmustern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.1.4 94 Kooperative Textüberarbeitung: Die Schreibkonferenz . . . . . . . . . . . . . . . .4.2 96 Potenziale für Orientierungs- und Überarbeitungsprozesse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.2.1 98 Probleme bei Orientierungs- und Überarbeitungsprozessen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.2.2 101 Empirische Untersuchung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .III 105 Darstellung der Überarbeitungskontexte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1 105 Ort, Personen und Zeitpunkte der Erhebung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1.1 105 Ablauf und Material der Überarbeitungskontexte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1.2 106 Erfahrungen mit Gedichten sammeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1.2.1 109 Gedichte entwerfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1.2.2 117 Gedichte überarbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1.2.3 119 Gedichte am Computer gestalten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1.2.4 120 Modifikationen des Überarbeitungskontextes SommerLiebe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.2.5 121 Inhaltsverzeichnis VIII Methodologie und Methode . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2 122 Triangulation. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.1 125 Fallstudie und Fallauswahl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.2 127 Datenerhebung und Datenaufbereitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.3 128 Gedichtfassungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.3.1 130 Offene Leitfadeninterviews. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.3.2 133 Schreibkonferenzen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.3.3 136 Datenauswertung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.4 138 Qualitativ inhaltsanalytisches Vorgehen . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.4.1 138 Das Spektrum der beobachteten Orientierungen beim Überarbeiten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2.4.2 142 Das Analyseraster dieser Studie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.4.3 147 Die Arbeit mit dem Analyseraster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.4.4 153 Überleitung zur Untersuchung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3 159 Ein (quantitativer) Überblick über die Überarbeitungen . . . . . . . . . . . . . .3.1 159 Eine Vorstellung der Fälle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.2 163 Untersuchung zu Orientierungsinstanz und -mittel I: andere Gedichte und Gedichtmuster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 164 Winter vs. Sommer. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.1 166 Orientierungsdichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.1.1 167 Art der Orientierungsmittel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.1.2 170 Wirkungsvolle Gedichte und Gedichtmuster. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.2 172 Cooler Winter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.2.1 177 Das Geisterschiff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.2.2 182 Winterlandschaften. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.2.3 184 So im Schatten liegen möchte ich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.2.4 190 Spatzensalat, Wolkenschloss und Sonderbar . . . . . . . . . . . . . .4.2.5 192 Zusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.2.6 193 Erklärungsansätze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.2.7 195 Schreib- und Überarbeitungssituationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.3 200 Ideengenerierung und Schreiben einer ersten Gedichtfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.3.1 202 Überarbeiten (folgender Gedichtfassungen) . . . . . . . . . . . . . .4.3.2 203 Zusammenfassung und Fazit zu Orientierungsinstanz und -mittel I . .4.4 206 Inhaltsverzeichnis IX Untersuchung zu Orientierungsinstanz und -mittel II: SchreibberaterInnen und ihre Tipps . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 210 Winter vs. Sommer. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5.1 211 Komplexe Orientierungsinstanz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5.1.1 211 Orientierungsdichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5.1.2 213 Überarbeitungssituationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5.2 216 Revisionen verschiedener Textebenen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5.2.1 217 Revisionen verschiedener vermuteter Revisionsintentionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.2.2 218 Orientierungs- und Überarbeitungsprobleme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5.3 221 Oszillierende Orientierungen: Keine angemessenen Alternativen (Perspektive Text) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.3.1 224 Abweichende Orientierungen: Keine angemessenen Alternativen (Perspektive Autorenkind) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.3.2 230 Unabgeschlossene Orientierungen: Keine (konkreten) Alternativen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.3.3 234 Zusammenfassung und Fazit zu Orientierungsinstanz und -mittel II. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.4 238 Einzelfallinterpretationen zu Orientierungsinstanz I und II: Die Wechselwirkungen verschiedener Orientierungs- und Überarbeitungsprozesse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 244 KARIM: Tiefenstrukturelles Überarbeiten durch „Das Geisterschiff“ . . .6.1 245 SHIVA: Überarbeiten durch kooperatives Probieren und Erkunden . . . .6.2 254 SANTOS: WinterNachtTraum vs. SommerLiebe – Potenziale des Überarbeitungskontextes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6.3 263 ELLA: Poetische Spracherfahrungen – Potenziale des Überarbeitungsgegenstandes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6.4 270 Fazit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .IV 279 Orientierung beim Überarbeiten eigener Gedichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1 279 Diskussion der Ergebnisse und didaktische Implikationen . . . . . . . . . . . . . . . . . .2 280 Woran orientieren sich ViertklässlerInnen beim Überarbeiten eigener Gedichte? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2.1 281 Welche Wechselwirkungen zwischen Orientierungs- und Überarbeitungsprozessen können beobachtet werden?. . . . . . . . . . . . . . . 2.2 285 Inhaltsverzeichnis X Präzisierungen im Hinblick auf die Forschungsebenen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3 289 Das Gedicht als Überarbeitungsgegenstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.1 289 Der Überarbeitungskontext . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.2 291 Orientierung beim Überarbeiten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.3 292 Anhang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 295 Literaturverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 297 Gedichte aus den Überarbeitungssettings . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1 297 WinterNachtTraum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1.1 297 SommerLiebe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1.2 297 Sekundärliteratur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2 298 Inhaltsverzeichnis XI Abbildungsverzeichnis Abb. 1: Santos, Gedichtfassung 1, Winter 22 Abb. 2: Auszug aus: „Cooler Winter“ von Bas Böttcher (2007) 24 Abb. 3: Santos’ und Böttchers Gedicht in der Gegenüberstellung 24 Abb. 4: „Structure of the writing model“ (Hayes/Flower 1980, S. 11) 42 Abb. 5: „Current version of the writing model“ (Hayes 2012, S. 371) 43 Abb. 6: „Der Überarbeitungsprozess in seinen Teilhandlungen“ (Held 2006, S. 25) 55 Abb. 7: „Was Überarbeitungskompetenz ist“ (Jantzen 2003, S. 115) 56 Abb. 8: Überarbeitungshandlung – Überarbeitungskompetenz – Implikationen 57 Abb. 9: Unterrichtsskizze zum Überarbeitungskontext WinterNachtTraum 108 Abb. 10: Gedicht mit Kommentaren auf Klebezetteln (Gedichtgalerie) 112 Abb. 11: „Die Schreibgeheimnisse des Dichters“ 114 Abb. 12: Karims Winterlandschaft 116 XIII Abb. 13: Autograph von Sarah Kirsch (Meyer 1999, S. 227) 118 Abb. 14: Dichterwerkstattkärtchen 120 Abb. 15: Ella, Sommer, Gedichtfassung 2 131 Abb. 16: Karim, Winter, Textmustervergleich a 133 Abb. 17: Kategorie „Textwirkung/vermutete Revisionsintention“ 149 Abb. 18: Kategorie „Textebene“ 150 Abb. 19: Kategorie „Orientierung“ 151 Abb. 20: Kategorie „Überarbeitungskompetenz“ 152 Abb. 21: Datenanordnung und Auswertungsverfahren 153 Abb. 22: Anteil der Revisionen mit beobachtbarer Orientierung und Verteilung der Revisionen in manifeste und Prätext-Überarbeitungen 160 Abb. 23: Verteilung der Revisionen mit und ohne beobachtbare Orientierung im Winter (insgesamt 161 Revisionen) 161 Abb. 24: Verteilung der Revisionen mit und ohne beobachtbare Orientierung im Sommer (insgesamt 136 Revisionen) 162 Abb. 25: Orientierungsdichte 169 Abb. 26: Art der Orientierungsmittel 171 Abb. 27: Wirkungsvolle Gedichte und beobachtete Gedichtmuster 175 Abbildungsverzeichnis XIV Abb. 28: Auszug aus: „Cooler Winter“ von Bas Böttcher (2007) 178 Abb. 29: Santos, Winter, Textmustervergleich a 179 Abb. 30: Shiva, Winter, Textmustervergleich a 180 Abb. 31: Ella, Winter, Textmustervergleich a 181 Abb. 32: Karim, Winter, Textmustervergleich a 182 Abb. 33: Camilo, Winter, Textmustervergleich 184 Abb. 34: Santos, Winter, Textmustervergleich b 185 Abb. 35: Emilia, Winter, Textmustervergleich 186 Abb. 36: Shiva, Winter, Textmustervergleich b 187 Abb. 37: Ella, Winter, Textmustervergleich b 188 Abb. 38: Karim, Winter, Textmustervergleich b 189 Abb. 39: Lasse, Winter, Textmustervergleich 190 Abb. 40: Karim, Sommer, Textmustervergleich 191 Abb. 41: Annika und Lasse, Sommer, Textmustervergleich 193 Abb. 42: Orientierung an den Wintergedichten 201 Abb. 43: Orientierung an den Sommergedichten 201 Abb. 44: Art der Orientierungsmittel, Winter 203 Abb. 45: Art der Orientierungsmittel, Sommer 203 Abbildungsverzeichnis XV Abb. 46: Verteilung der Revisionen mit und ohne beobachtbare Orientierung im Winter (insgesamt 161 Revisionen) 215 Abb. 47: Verteilung der Revisionen mit und ohne beobachtbare Orientierung im Sommer (insgesamt 136 Revisionen) 215 Abb. 48: Verteilung der Revisionen mit Orientierung an SchreibberaterInnen auf die Kategorie „vermutete Revisionsintention/Textwirkung“ 220 Abb. 49: Verteilung der Revisionen ohne beobachtbare Orientierung an anderen Gedichten oder SchreibberaterInnen auf die Kategorie „vermutete Revisionsintention/Textwirkung“ 220 Abb. 50: Annika, Winter, Gedichtfassung 2 237 Abb. 51: Karim, Winter, Textmustervergleich b 246 Abb. 52: Karim, Winter, Textmustervergleich a 247 Abb. 53: Karim, Winter, Gedichtfassung 4 250 Abb. 54: Karim, Winter, Endfassung 252 Abb. 55: Shiva, Sommer, Gedichtfassung 1 254 Abb. 56: Shiva, Sommer, Endfassung 255 Abb. 57: Shiva, Sommer, Gedichtfassung 2 257 Abb. 58: Santos, Winter, Textmustervergleich 265 Abb. 59: Santos, Sommer, Gedichtfassung 1 268 Abb. 60: Ella, Winter, Gedichtfassung 1 271 Abbildungsverzeichnis XVI Abb. 61: Ella, Winter, Textmustervergleich 272 Abb. 62: Ella, Winter, Textmustervergleich 2 273 Abb. 63: Ella, Winter, Gedichtfassung 5 275 Abbildungsverzeichnis XVII

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Zusammenfassung

Leena Eichler rekonstruiert in ihrer empirischen Studie die Bedeutung von Orientierungsprozessen für das Überarbeiten eigener Texte. In theoretischer Perspektive wird dabei der Orientierungsbegriff der Philosophie mit den Grundlagen der Schreibprozessdidaktik verknüpft, wodurch der Forschungsgegenstand auf ganz neue Weise strukturiert wird. Systematisch und empirisch fundiert zeigt die Autorin, an welchen Besonderheiten im Überarbeitungskontext sich SchülerInnen konkret orientieren, um die Überarbeitungssituation zu bewältigen und in welchen Schreibphasen sich Orientierungsprozesse beobachten lassen, die zu Überarbeitungshandlungen anregen. Die Autorin stellt heraus, wie verschiedene Orientierungen auf die Art und Weise der Überarbeitungstätigkeit insgesamt wirken. Orientierung – so ein Fazit dieser Arbeit – ist der Anfang und die Grundlage aller Überarbeitungsentscheidungen beim Schreiben. SchülerInnen müssen sich folglich angemessen orientieren können, um den eigenen Text zu überarbeiten, die Veränderlichkeit von Textwirkungen zu erfahren und den eigenen Text letztlich besser zu machen. Die Arbeit leistet damit einen praxisrelevanten Beitrag zur Gestaltung produktiver Aufgabenstellungen zur Textüberarbeitung im Deutschunterricht.