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Christian Roth

Tiergestützte Förderung der exekutiven Funktionen hyperkinetischer Kinder, page 1 - 8

Ergebnisse einer sonderpädagogischen Einzelfallstudie

1. Edition 2017, ISBN print: 978-3-8288-4057-7, ISBN online: 978-3-8288-6899-1, https://doi.org/10.5771/9783828868991-1

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
Christian Roth Tiergestützte Förderung der exekutiven Funktionen hyperkinetischer Kinder Christian Roth Tiergestützte Förderung der exekutiven Funktionen hyperkinetischer Kinder Ergebnisse einer sonderpädagogischen Einzelfallstudie Christian Roth Tiergestützte Förderung der exekutiven Funktionen hyperkinetischer Kinder. Ergebnisse einer sonderpädagogischen Einzelfallstudie © Tectum – ein Verlag in der Nomos Verlagsgesellschaft, Baden Baden 2017 ISBN: 978-3-8288-6899-1 (Dieses Werk ist zugleich als gedrucktes Werk unter der ISBN 978 3 8288 4057 7 im Tectum Verlag erschienen.) Besuchen Sie uns im Internet www.tectum verlag.de Bibliografische Informationen der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Angaben sind im Internet über http://dnb.ddb.de abrufbar. 5 1 Einleitung ................................................................................... 9 2 Tiergestützte Interventionen .................................................... 11 2.1 Definitionen und begriffliche Abgrenzungen ................................... 11 2.1.1 Tiergestützte Aktivität ............................................................... 11 2.1.2 Tiergestützte Pädagogik ............................................................ 11 2.1.3 Tiergestützte Therapie............................................................... 12 2.1.4 Tiergestützte Sonderpädagogik ............................................... 13 2.2 Pädagogisch-therapeutische Begleithunde ......................................... 14 2.2.1 Prägung von Begleithunden ..................................................... 14 2.2.2 Typen von Begleithunden ........................................................ 15 2.2.3 Voraussetzungen von Begleithunden und Hundeführern .. 15 2.3 Kommunikation und Beziehung zwischen Mensch und Hund .... 16 2.3.1 Digitale und analoge Kommunikation ................................... 16 2.3.2 Inhalts- und Beziehungsebene ................................................. 19 2.3.3 Beziehungsdreieck und -gestaltung im sonderpädagogischen Förderprozess .............................................. 19 2.4 Interaktionsformen ................................................................................ 21 2.4.1 Organisationsformen der Interaktion .................................... 21 2.4.2 Funktionsformen in der Interaktion ....................................... 22 2.5 Einwirkungsbereiche und Wirksamkeitsstudien ............................... 23 2.5.1 Wirkungen auf das physische Wohlbefinden ........................ 24 2.5.2 Wirkungen auf das psychische Wohlbefinden ...................... 25 2.5.3 Wirkungen auf das soziale Wohlbefinden ............................. 26 2.6 Metaanalysen über die Wirksamkeit.................................................... 27 2.7 Erhebungsverfahren zur Wirksamkeitsmessung .............................. 29 2.7.1 Verhaltensbeobachtungen ........................................................ 29 2.7.2 Befragungen ................................................................................ 30 2.8 Exkurs: Einfluss von Tieren auf die schulische Entwicklung und Schulleistungsstörungen ............................................................. 31 3 Exekutive Funktionen ............................................................... 34 3.1 Definition und Beschreibung ............................................................... 34 6 3.2 Mehr-Komponenten-Modelle .............................................................. 34 3.2.1 Drei-Komponenten-Modell ..................................................... 34 3.2.2 Vier-Komponenten-Modell ..................................................... 35 3.2.3 Fünf-Komponenten-Modell .................................................... 36 3.2.4 Sechs-Komponenten-Modell ................................................... 36 3.3 Relevante Komponenten zur Hypothesenbildung........................... 37 3.3.1 Gedächtnis/Arbeitsgedächtnis ................................................ 37 3.3.2 Aufmerksamkeit ......................................................................... 44 3.3.3 Impulskontrolle / Inhibition ................................................... 46 4 Hyperkinetische Verhaltensstörungen ..................................... 49 4.1 Beschreibung und Definition ............................................................... 49 4.2 Kernsymptome und deren Erscheinungsmerkmale ........................ 50 4.2.1 Unaufmerksamkeit ..................................................................... 50 4.2.2 Hyperaktivität ............................................................................. 51 4.2.3 Impulsivität ................................................................................. 51 4.3 Subtypen .................................................................................................. 52 4.4 Prävalenzraten ......................................................................................... 53 4.5 Ursachen und begünstigende Faktoren .............................................. 53 4.6 Defizite der exekutiven Funktionen ................................................... 55 4.7 Begleit- und Folgesymptome ............................................................... 56 4.8 Interventionsmöglichkeiten .................................................................. 57 4.8.1 Medikation ................................................................................... 57 4.8.2 Verhaltensmodifikation ............................................................. 58 4.9 Förder- und Einflussmöglichkeiten mit Hilfe von Begleithunden 60 5 Forschungsprojekt ..................................................................... 62 5.1 Forschungsansatz ................................................................................... 62 5.2 Forschungsziele ...................................................................................... 64 5.3 Forschungsdesign ................................................................................... 65 5.3.1 Untersuchungsart ....................................................................... 65 5.3.2 Replikationsverfahren ............................................................... 66 5.3.3 Versuchsplan ............................................................................... 67 5.3.4 Hypothesen und potentielle Störquellen ............................... 67 7 5.3.5 Erhebungsmethode ................................................................... 68 5.3.6 Erhebungsinstrumente .............................................................. 69 5.3.7 Aufzeichnungs- und Datenauswertungsmethoden .............. 74 5.4 Probandenauswahl ................................................................................. 80 5.4.1 Entscheidungskriterien zur Bestimmung der Zielgruppe ... 81 5.4.2 Einschlusskriterien ..................................................................... 81 5.4.3 Rekrutierungswege und -mittel ................................................ 82 5.4.4 Erstgespräch ................................................................................ 82 5.5 Vorgehensweise bei Darstellung der Einzelfälle .............................. 83 6 Gegenüberstellung der Einzelfälle ........................................... 84 6.1 Häuslicher Bereich ................................................................................. 86 6.2 Schulischer Bereich ................................................................................ 87 6.3 Pädagogischer Bereich ........................................................................... 88 7 Zusammenfassung und Ausblick ............................................. 91 Literaturverzeichnis ..................................................................... 94 Abbildungsverzeichnis ............................................................... 105 Tabellenverzeichnis ................................................................... 106 Anhang ....................................................................................... 107

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Zusammenfassung

Tiergestützte Fördermaßnahmen für Kinder und Jugendliche können auch in der sonderpädagogischen Arbeit als zielführende und wirkungsvolle Interventionsmöglichkeit angesehen werden. Erzielbare Wirkungen ergeben sich auf der sozialen, psychologischen und physiologischen Ebene. Zur Erreichung eines hohen Wirkpotentials ist eine gezielte Vorbereitung und professionelle Vorgehensweise unabdingbar. Zur erfolgreichen Gestaltung Tiergestützter Interventionen gehört sowohl ein auf die Zielgruppe abgestimmtes Tiergestütztes Trainingsprogramm als auch die fortwährende Gestaltung der Mensch-Tier-Beziehung im pädagogischen Beziehungsdreieck während des Interventionsprozesses. Im vorliegenden Buch werden die Grundlagen der Tiergestützten Arbeit mit Blick auf die sonderpädagogische Arbeit mit hyperkinetischen Kindern zusammenfassend dargestellt. Im Fokus steht die Förderung der bei hyperkinetischen Kindern defizitär ausgeprägten exekutiven Funktionen. Im Rahmen eines hundegestützten Parcourstrainings mit gezielten Übungen zur Förderung der exekutiven Funktionen werden mögliche Wirkungen einzelfallanalytisch erfasst und ausgewertet.