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Barbara Vieweg, Vortrag Es soll einen Arbeits-Markt-für-Alle geben. Deshalb muss man Vieles anders machen. Zusammen-Fassung in Leichter Sprache in:

Lars Bruhn, Jürgen Homann, Christian Judith, Anja Teufel (Ed.)

Inklusiver Arbeitsmarkt, page 98 - 138

Zwischen menschenrechtlichem Anspruch und vielfältigen Barrieren

1. Edition 2018, ISBN print: 978-3-8288-3969-4, ISBN online: 978-3-8288-6857-1, https://doi.org/10.5771/9783828868571-98

Tectum, Baden-Baden
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98 Vortrag Es soll einen Arbeits-Markt-für-Alle geben. Deshalb muss man Vieles anders machen. Barbara Vieweg Zusammen-Fassung in Leichter Sprache 99 Worum geht es in dem Vortrag? Es geht um gute Arbeit für Menschen mit Behinderungen. Es geht um den Arbeits-Markt-für-Alle. Zuers t erklärt Barbara Vieweg: • Was is t ein Arbeits-Markt-für-Alle? • Wie sieht ein Arbeits-Markt-für-Alle aus? Danach geht es um diese 5 Fragen: 1. Wie is t es jetzt auf dem Arbeits-Markt? 2. Warum is t der Arbeits-Markt jetzt so? 3. Was soll in Deutschland besser werden? 4. Muss wirklich jeder Mensch arbeiten? 5. Hält sich Deutschland an die BRK? 100 Was is t ein Arbeits-Markt-für-Alle? Alle Menschen können auf einem Arbeits-Markt zusammenarbeiten. Menschen mit und Menschen ohne Behinderungen sollen zusammen arbeiten können. Alle sind bei der Arbeit dabei. Alle arbeiten mit. Das kann in einer Firma sein. Es kann auch in einem Amt sein. Das is t ein Arbeits-Markt-für-Alle. Auf dem gibt es Inklusion. Deshalb heißt dieser Arbeits-Markt auch so: Inklusiver Arbeits-Markt.  101 Arbeit is t ein Menschen-Recht. Deshalb muss es den Arbeits-Markt-für-Alle geben. Das s teht in einem Vertrag. Der Vertrag heißt: Behinderten-Rechts-Konvention. Die Abkürzung dafür is t: BRK. Artikel 27 is t ein Teil von der BRK. In der BRK s tehen Artikel. In den Artikeln s tehen die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Das heißt: Die Artikel sind in der BRK wie Regeln. In Artikel 27 s teht: Jeder Mensch hat ein Recht auf Arbeit. Es muss einen Arbeits-Markt-für-Alle geben! Alle müssen sich an die BRK halten. Viele Länder haben die BRK unterschrieben. Auch Deutschland hat unterschrieben. Die Länder müssen sich an den Vertrag halten. 102 Politiker und Politikerinnen müssen Regeln aufschreiben. Die Regeln müssen zur BRK passen. Zum Beispiel: Es muss gute Regeln für Unters tützung geben. Braucht ein Mensch mit Behinderung Unters tützung? Dann muss er Unters tützung bekommen. Zum Beispiel: Ein Mensch mit Lernschwierigkeiten braucht Leichte Sprache. Informationen in Leichter Sprache kos ten Geld. Das Land muss mit Geld helfen.  103 Wie sieht ein Arbeits-Mark-für-Alle aus? Barbara Vieweg sagt: 5 Punkte müssen dafür s timmen. 1. Alle Menschen können Arbeit bekommen. Alle haben die gleichen Möglichkeiten: Menschen mit und Menschen ohne Behinderungen. Kann jemand eine Arbeit gut machen? Dann bekommt er die Arbeits-Stelle. Hat jemand eine Behinderung? Das muss egal sein. 2. Es gibt ein Recht auf gute Unters tützung. Jede Behinderung is t anders. Jeder Mensch braucht andere Unters tützung. Die Unters tützung muss zu dem Menschen passen. Zum Beispiel: Hat ein Mensch Lernschwierigkeiten? Dann bekommt er Informationen in Leichter Sprache. Is t ein Mensch gehörlos? Dann is t Gebärden-Sprache wichtig.   104 3. Alle können ihren Arbeits-Platz gut benutzen. Es gibt keine Hindernisse. Zum Beispiel: Sitzt ein Mensch im Rolls tuhl? Dann hat er einen passenden Schreibtisch. Vielleicht gibt es Treppen. Dann gibt es einen Aufzug oder eine Rampe. 4. Alle können für die Arbeit lernen. Alle Menschen haben dieses Recht. Alle können Kurse besuchen. Die Kurse passen gut zum Arbeits-Markt. So lernt man für die Arbeit wichtige Dinge dazu. 5. Alle können mit ihrer Arbeit Geld verdienen. Alle können genug Geld verdienen für: • Kleidung und Essen. • Wohnen und Freizeit. Gibt es diesen Arbeits-Markt-für-Alle schon? Barbara Vieweg sagt: Nein. Es gibt diesen Arbeits-Markt-für-Alle noch nicht. Diese 5 Punkte sind noch nicht so. Wir müssen noch viel dafür tun!  105 1. Wie is t es jetzt auf dem Arbeits-Markt? Für Menschen mit Behinderungen gibt es immer noch viele Probleme. Viele Menschen suchen einen Arbeits-Platz. Sie sind arbeitslos. Für Menschen ohne Behinderungen is t es etwas besser geworden. Aber das is t leider nicht so für Menschen mit Behinderungen. Menschen ohne Behinderungen finden viel schneller Arbeit. Menschen mit Behinderungen suchen etwa 100 Tage länger. Die Ausgleichs-Abgabe Die Ausgleichs-Abgabe is t eine Art Geld-Strafe. Manche Firmen s tellen zu wenige Menschen mit Behinderungen ein. Diese Firmen müssen dann diese Geld-Strafe zahlen. Im Gesetz s teht: Arbeiten in einer Firma 20 oder mehr Mitarbeiter? Dann muss wenigs tens 1 Mensch mit Behinderung dabei sein. In großen Firmen müssen es noch mehr sein. In vielen Firmen is t trotzdem kein Mitarbeiter mit Behinderung. Dann muss die Firma die Ausgleichs-Abgabe bezahlen. Das Straf-Geld heißt: Ausgleichs-Abgabe. 106 2. Warum is t der Arbeits-Markt jetzt so? Barbara Vieweg sagt: Es gibt 3 Probleme. Das sind: 1. Viele Menschen denken falsch über Menschen mit Behinderungen. 2. Verschiedene Beratungs-Stellen sind zus tändig. 3. Die Arbeit auf dem Arbeits-Markt is t schlecht verteilt. Was is t mit den 3 Gründen genau gemeint? 1. Problem: Viele Menschen denken falsch über Menschen mit Behinderungen. Auch viele Chefs und Chefinnen denken leider falsche Dinge. Leider denken viele Menschen: Sonder-Einrichtungen sind gut für alle Menschen mit Behinderungen. Dort bekommen die Menschen eine bessere Betreuung. Das können nur Fachleute gut machen. Eine Werks tatt für behinderte Menschen is t eine Sonder-Einrichtung. Barbara Vieweg sagt: Sonder-Einrichtungen sind nicht für alle gut. Dort lernen viele Menschen nicht genug.  107 Viele Chefs und Chefinnen denken leider: Um Menschen mit Behinderungen muss man sich besonders kümmern. Sie sagen: Das geht in einer normalen Firma nicht. Deshalb s tellen viele Chefs keine Menschen mit Behinderungen ein. Viele Chefs und Chefinnen denken auch: Menschen mit Behinderungen arbeiten schlechter. Menschen mit Behinderungen schaffen weniger. Menschen mit Behinderungen sind oft krank. Chefs können sich nicht auf sie verlassen. Ein Beispiel: Der Chef von einem Blumen-Laden hat gesagt: Menschen mit Behinderungen s tehen morgens spät auf. Deshalb schaffen sie wenig. Barbara Vieweg sagt: Das kann man nicht einfach so über alle sagen. Das is t falsch.  108 Viele Chefs und Chefinnen denken leider: Mitarbeiter mit Behinderung kann man nicht kündigen. Normal is t es bei einer Kündigung so: Vielleicht arbeitet ein Mitarbeiter schlecht. Dann kann der Chef entscheiden: Der Mitarbeiter muss die Firma verlassen. Der Chef kündigt dem Mitarbeiter. Aber: Chefs können schwerbehinderte Menschen nicht so einfach kündigen. Das Gesetz schützt Menschen mit Schwerbehinderten-Ausweis. Trotzdem is t eine Kündigung möglich. Der Chef kann aber einen Antrag s tellen. Ein Amt kann die Kündigung dann erlauben. Viele Chefs und Chefinnen wissen das nicht. Sie kennen das Gesetz nicht genau. Vielleicht sagen Chefs und Chefinnen auch: Ein Antrag is t zu viel Arbeit.  109 2. Problem: Verschiedene Beratungs-Stellen sind zus tändig. Viele Menschen mit Behinderungen brauchen Unters tützung. Viele Menschen suchen Beratung. Viele Menschen müssen Anträge s tellen. Bis jetzt is t es so: Verschiedene Ämter und Beratungs-Stellen sind zus tändig. Sie beraten Menschen mit Behinderungen. Sie entscheiden über Anträge. Welche Beratungs-Stelle is t zus tändig? Vielleicht muss man zum Arbeits-Amt gehen. Vielleicht kann auch ein Fachdiens t beraten. Oder ein anderes Amt is t zus tändig. Das is t für Menschen mit Behinderungen oft nicht klar. Die Ämter arbeiten nicht gut zusammen. Man muss die Beratungs-Stelle oft wechseln. Das is t schlecht.  110 Menschen mit Behinderungen wünschen sich: • Es soll nur einen Ansprech-Partner geben. • Es soll gute Beratung geben. Das sagen auch Eltern von Menschen mit Behinderungen. Das wünschen sich auch die Chefs und Chefinnen. In Artikel 27 von der BRK s teht: Jeder Mensch mit Behinderung muss gute Beratung bekommen. Der Staat muss sich um Beratungs-Stellen kümmern. Die Berater müssen sich mit der Behinderung auskennen. Die Berater müssen bei der Arbeits-Suche helfen. Barbara Vieweg sagt: Fachdiens te sollen mehr Geld vom Staat bekommen. Dann können die Fachdiens te noch besser unters tützen. Es gibt Fachdiens te für Menschen mit Behinderungen. Sie heißen: Integrations-Fachdiens te. Sucht ein Mensch mit Behinderung Arbeit? Dann soll er zu einem Integrations-Fachdiens t gehen können. Dort soll er Beratung und Betreuung bekommen. Er soll nicht die Berater wechseln müssen.  111 3. Problem: Die Arbeit auf dem Arbeits-Markt is t schlecht verteilt. Es gibt viel Stress bei der Arbeit. Viele Menschen klagen über Stress. Menschen mit Behinderungen haben besonders viel Stress. Chefs und Chefinnen wollen Geld sparen. Deshalb s tellen sie weniger Menschen ein. Weniger Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen müssen mehr schaffen. Alles muss schnell gehen bei der Arbeit. Alle sollen immer mehr Aufgaben schaffen. Menschen mit Behinderungen haben es dabei schwer. Das is t schlecht. Stress kann krank machen. Immer mehr Menschen bekommen psychische Probleme. Kranke Menschen können nicht viel schaffen. Barbara Vieweg sagt: Das is t schlecht für alle in Deutschland. Das is t schlecht für das Zusammenleben von allen. Deshalb muss man die Arbeit anders verteilen. Jeder und jede soll weniger arbeiten. Dann hat jeder Mensch weniger Stress. Die Arbeit soll auch Freude machen. Alle Menschen müssen genug Freizeit haben. 112 3. Was soll in Deutschland besser werden? Barbara Vieweg sagt: Viele Dinge müssen besser werden. Nur dann können wir einen Arbeits-Markt-für-Alle schaffen. Einige wichtige Punkte s tehen auf den nächs ten Seiten. Es sind 9 Punkte. Das sind die 9 Punkte: 1. Junge Menschen sollen zusammen lernen können für den Beruf: Menschen mit und Menschen ohne Behinderungen. 2. Menschen mit Behinderungen müssen sich für eine Firma mehr lohnen. 3. Manche Menschen sind lange ohne Arbeit. Der Staat muss mehr für diese Menschen tun. 4. Frauen mit Behinderungen müssen mehr Möglichkeiten bekommen. 5. Alle sollen frei wählen können: Gehe ich in die Werks tatt oder zu einem anderen Anbieter? 6. Alle Arbeits-Plätze sollen ohne Hindernisse sein. 7. Menschen mit Behinderungen sollen eine eigene Firma haben können. 8. Zurück ins Berufs-Leben: Bessere Hilfen sind wichtig. 9. Die Schwerbehinderten-Vertretung braucht noch bessere Rechte. Zu diesen 9 Punkten s teht auf den nächs ten Seiten noch mehr.  113 1. Junge Menschen sollen zusammen lernen können für den Beruf: Menschen mit und Menschen ohne Behinderungen. Vielleicht möchte eine Jugendliche einen Beruf lernen. Dazu sagt man: Die Jugendliche macht eine Ausbildung. Die Jugendliche geht dann oft auch zur Berufs-Schule. Überall soll es gleich gute Ausbildung geben. Nur wenig Menschen mit Behinderungen gehen in die Berufs-Schule. Aber eine gute Ausbildung muss für alle möglich sein. • Lernt jemand in einer Sonder-Einrichtung? • Oder lernt jemand auf dem Arbeits-Markt? Die Ausbildung muss überall gleich gut sein. Deshalb muss die Politik Regeln dafür aufschreiben. Braucht ein Mensch mit Behinderung Unters tützung? Dann muss er die Unters tützung bekommen. Die Unters tützung muss für den Menschen passen. Zum Beispiel: Braucht jemand einen Dolmetscher in der Berufs-Schule? Dann soll ein Amt den Dolmetscher bezahlen. 114 Die Berufs-Beratung soll besser werden. Leider sagen viele Berater und Beraterinnen heute noch: Menschen mit Behinderungen lernen besser in Sonder-Einrichtungen. Sie schicken die Jugendlichen zu Sonder-Einrichtungen. Viele Schüler und Schülerinnen mit Behinderungen entscheiden sich deshalb für Sonder-Einrichtungen. Nach der Schule wollen sie dort lernen. Später arbeiten sie weiter dort. Menschen müssen später wechseln können. Jetzt is t es leider noch so: Wenige junge Leute wechseln auf den Arbeits-Markt-für-Alle. Sie schaffen das dann nicht mehr. Sie bleiben in der Sonder-Einrichtung. Aber vielleicht entscheidet jemand später: Ich möchte auf den Arbeits-Markt wechseln. Das muss dann möglich sein.   → 115 2. Menschen mit Behinderungen müssen sich für eine Firma mehr lohnen. Viele Maßnahmen vom Staat sind noch zu schlecht. Eine Maßnahme is t ein Programm für Hilfe vom Staat. Die Maßnahmen sollen Menschen mit Behinderungen helfen. Maßnahme bedeutet auch: Wie kann ich ein Ziel erreichen? Man muss die Maßnahmen besser machen. Die Ausgleichs-Abgabe is t auch eine Maßnahme. Jetzt is t es leider oft so: Die Ausgleichs-Abgabe is t nicht teuer genug. Die Firmen zahlen lieber die Ausgleichs-Abgabe. Is t ein Arbeits-Platz frei? Dann bekommt meis tens jemand ohne Behinderung die Arbeit. Barbara Vieweg sagt: Stellt eine Firma keine Menschen mit Behinderungen ein? Dann muss der Staat die Firma mehr bes trafen als jetzt. Die Ausgleichs-Abgabe is t jetzt noch zu billig. Stellt eine Firma Menschen mit Behinderungen ein? Dann muss das güns tiger sein als Strafe zu zahlen.  116 3. Manche Menschen sind lange ohne Arbeit. Der Staat muss mehr für diese Menschen tun. Im Gesetz s teht: Is t ein Mensch länger als 1 Jahr arbeitslos? Dann is t der Mensch ein Langzeit-Arbeitsloser. Dann bekommt er weniger Arbeitslosen-Geld als vorher. Sehr viele Menschen mit Behinderungen suchen lange Arbeit. Menschen mit Behinderungen sind oft Langzeit-Arbeitslose. Sehr viele Langzeit-Arbeitslose finden keine neue Arbeit. Barbara Vieweg sagt: Die Ämter sollen diese Menschen besser unters tützen. Aber bis jetzt is t es leider so: Nicht jeder bekommt gute Unters tützung. Wenige Langzeit-Arbeitslose bekommen gute Unters tützung. Deshalb finden diese Menschen nur schwer wieder Arbeit. Die Ämter sagen oft: Wir bezahlen die Weiterbildungs-Maßnahme nicht. Das hat keinen Erfolg. Der Mensch findet auch hinterher keine Arbeit. Oder die Ämter sagen: Der Mensch kann gar keine Arbeit mehr machen.  117 Ein Amt muss besser über die Anträge entscheiden. Barbara Vieweg sagt: Ein Amt soll Langzeit-Arbeitslose nicht ausschließen. Das benachteiligt besonders Menschen mit Einschränkungen. Das Amt kann nicht genau über einen Menschen Bescheid wissen. Vielleicht findet der Mensch hinterher doch Arbeit. Vielleicht kann der Mensch doch wieder arbeiten. Jeder Mensch muss sein Leben lang lernen können. Alle Menschen müssen immer weiter lernen können. Auch Arbeitslose müssen lernen können. Nur so hat jemand Möglichkeiten auf dem Arbeits-Markt. Nur so gelingt das Zusammen-Leben von allen gut. 118 4. Frauen mit Behinderungen müssen mehr Möglichkeiten bekommen. Frauen mit Behinderungen haben es oft besonders schwer. Besonders viele Frauen mit Behinderungen sind ohne Arbeit. Helfen gute Schul-Abschlüsse und Ausbildungen? Leider nein. Frauen mit Behinderungen finden trotzdem keine gute Arbeit. Manchmal gibt es Sonder-Hilfen für die Arbeits-Suche. So sollen Menschen leichter Arbeit finden. Aber Frauen mit Behinderungen sind seltener als andere dabei. Männer mit Behinderungen finden leichter eine Arbeit. Frauen mit Behinderungen verdienen auch weniger Geld. Sie bekommen auch oft keine Vollzeit-Stelle. Sie arbeiten vielleicht nur 20 Stunden in der Woche. Die Hilfen müssen besser werden. Barbara Vieweg sagt: Das muss anders werden. Sind die Hilfen für Frauen und Männer gleich gut? Das is t leider nicht klar. Deshalb muss man das überprüfen. 119 Alle müssen Bescheid wissen über die Unterschiede. Wie geht es Frauen mit Behinderungen in Schule und Beruf? Was is t der Unterschied zu Männern mit Behinderungen? Das is t auch nicht klar. Barbara Vieweg sagt: Deutschland soll das herausfinden. Die Ausbildungen müssen noch besser werden. Man muss Frauen besonders unters tützen. Berater und Beraterinnen sollen besser Bescheid wissen. Sie beraten Frauen mit Behinderungen: Zum Beispiel im Arbeits-Amt. Barbara Vieweg sagt: Berater und Beraterinnen sollen die Frauen gut beraten können. Deshalb müssen sie wissen: Wie is t das Leben von Frauen mit Behinderungen? Dann können sie die Frauen besser vers tehen.   120 5. Alle sollen frei wählen können: Gehe ich in die Werks tatt oder zu einem anderen Anbieter? Viele Menschen mit Behinderungen arbeiten in einer Werks tatt. Das sind die Werks tätten für behinderte Menschen. Aber das ändert sich in den nächs ten Jahren. Es soll nicht nur Werks tätten geben. Es soll noch mehr Anbieter geben. Was sind andere Anbieter? Es soll neue Arbeits-Plätze bei anderen Anbietern geben. Andere Anbieter sind so ähnlich wie eine richtige Firma. Es is t immer noch ein besonderer Arbeits-Platz. Aber der Arbeits-Platz is t auf dem Arbeits-Markt. Vielleicht schafft jemand viel weniger als andere. Dann kann dieser andere Anbieter eine gute Idee sein. Vielleicht lernt ein Mensch mit Behinderung dort viel dazu. Dann kann der Mensch auf einen normalen Arbeits-Platz wechseln. Das Bundes-Teilhabe-Gesetz Die Veränderung hat mit einem neuen Gesetz zu tun. Das Gesetz heißt: Bundes-Teilhabe-Gesetz. Die Abkürzung für das Gesetz is t: BTHG. Es geht es um die Rechte von Menschen mit Behinderungen: Zum Beispiel bei der Arbeit.  121 Wo können die neuen Arbeits-Plätze sein? Die Arbeits-Plätze können überall sein. Die Firmen können sich auch neue Aufgaben ausdenken. Barbara Vieweg sagt: Der Staat soll sich besonders Gedanken machen. Der Staat hat viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Die Arbeits-Plätze dort heißen: Öffentlicher Diens t. Dort können auch Menschen mit Behinderungen arbeiten. Wo können Menschen mit Behinderungen dort arbeiten? Zum Beispiel: • In einem Amt • In einer Gärtnerei Der Staat soll sich besonders um neue Arbeits-Plätze kümmern.  122 Woher kommt das Geld für den Lohn? Ein Amt bezahlt Geld für jeden Mitarbeiter mit Behinderung. Das Geld is t für die Unters tützung bei der Arbeit. Das Amt zahlt das Geld an die Werks tatt oder den anderen Anbieter. In der Werks tatt für behinderte Menschen Vielleicht arbeitet jemand in einer Werks tatt. Dann bekommt die Werks tatt das Geld. Die Werks tatt zahlt an den Beschäftigten Lohn. Arbeiten Menschen mit Behinderungen in einer Werks tatt für behinderte Menschen? Dann nennt man diese Menschen: Beschäftigte. Beim anderen Anbieter Vielleicht arbeitet jemand bei einem anderen Anbieter. Dann bekommt die Firma das Geld. Die Firma zahlt dann den Lohn. Alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bekommen gleich viel Lohn. Barbara Vieweg sagt: Andere Anbieter sind keine Werks tatt. Sie können nicht die gleiche Arbeit machen. Das is t in Ordnung. Dafür sind sie mehr wie eine richtige Firma. Endlich bekommen Menschen mit Behinderungen mehr Möglichkeiten. 123 Kurse von der Werks tatt Die Werks tatt kann Kurse machen für: • Bildung und • Freizeit. Barbara Vieweg sagt: Die Kurse können für beide Gruppen sein: • Beschäftigte in der Werks tatt und • Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei anderen Anbietern. Die Werks tatt soll für alle Angebote Geld bekommen.  124 6. Alle Arbeits-Plätze sollen ohne Hindernisse sein. Ohne Hindernisse heißt auch so: barrierefrei. Alle Arbeits-Plätze sollen barrierefrei sein. Die Arbeits-Stätten-Verordnung In Deutschland gibt es ein Gesetz. Das Gesetz heißt: Arbeits-Stätten-Verordnung. In dem Gesetz s teht: Wie Arbeits-Plätze sein müssen. Bis jetzt is t es leider so: Ein Arbeitsplatz muss nicht barrierefrei sein. Möchte ein Chef einen Menschen mit Behinderungen eins tellen? Ers t dann muss er Hindernisse abschaffen. Zum Beispiel: Sitzt eine Mitarbeiterin im Rolls tuhl? Dann muss man die Hindernisse für die Rolls tuhl-Fahrerin abschaffen. Vielleicht muss man eine Rampe neu bauen. Oder man muss ein Rolls tuhl-WC einbauen.  125 Ein Amt gibt Geld für die Barriere-Freiheit dazu. Die Firma muss selbs t auch einen Teil Geld bezahlen. Der Chef oder die Chefin muss alles beantragen. Sie müssen alles allein planen. Viele Chefs haben nicht genug Zeit für die Anträge. Sie wollen auch Geld sparen. Deshalb geben sie die Arbeit jemandem ohne Behinderung. Barbara Vieweg sagt: In der Arbeits-Stätten-Verordnung soll es besser so s tehen: • Alle Arbeits-Plätze müssen immer barrierefrei sein. Man muss Büros ohne Hindernisse bauen. • Computer müssen überall barrierefrei sein. Jeder muss überall mit dem Computer arbeiten können. Is t dann später ein Arbeits-Platz frei? Dann kann dort viel leichter ein Mensch mit Behinderungen arbeiten. 126 7. Menschen mit Behinderungen sollen eine eigene Firma haben können. Immer mehr Menschen haben eine eigene Firma. Das bedeutet: Sie sind selbs t Chef oder Chefin. Man sagt dazu auch: Sie sind selbs tändig. Das soll auch für Menschen mit Behinderungen möglich sein. Menschen mit Behinderungen können auch selbs tändig sein. Sie können eine neue Firma gründen. Mehr Arbeits-Assis tenz is t wichtig. Arbeits-Assis tenz is t Unters tützung bei der Arbeit. Eine Person gibt die Assis tenz. Vielleicht braucht ein Chef mit Behinderung Unters tützung. Ein Beispiel: Vielleicht is t der Chef Rolls tuhl-Fahrer. Dann kann die Begleitung bei Diens t-Reisen wichtig sein. Auch die Hilfe im Büro is t wichtig. Das kann eine Arbeits-Assis tentin machen. Barbara Vieweg sagt: Die Ämter zahlen oft zu wenige Stunden Arbeits-Assis tenz. Viele Chefs mit Behinderungen brauchen mehr Arbeits-Assis tenz. Nur so können sie eine Firma gut leiten.  127 Am Anfang is t gute Beratung wichtig. Möchte jemand eine eigene Firma haben? Dann gibt es dafür extra Berater und Beraterinnen. Am Anfang muss man an sehr viele Dinge denken. Barbara Vieweg sagt: Wie is t die Beratung für Menschen mit Behinderungen? Die Berater kennen sich leider meis t schlecht aus. Sie können nicht gut zu Arbeits-Assis tenz beraten. Sie kennen viele Besonderheiten nicht. Die Beratung für Menschen mit Behinderungen muss besser werden.  128 8. Zurück ins Berufs-Leben: Bessere Hilfen sind wichtig. Die meis ten Behinderungen kommen ers t später im Leben. Zum Beispiel: Nach einer Krankheit. Nur wenige Menschen haben die Behinderung seit der Geburt. Aber nicht alle Menschen mit Behinderungen haben einen Schwerbehinderten-Ausweis. Menschen mit Behinderungen bekommen dann Hilfe. Die Hilfe heißt: Berufliche Re ha bi li ta tion. Die Abkürzung dafür is t: Reha. Barbara Vieweg sagt: Berufliche Reha is t sehr wichtig. So können Menschen wieder ins Berufs-Leben eins teigen. Leider bekommen nicht alle gute Hilfe. Besonders schwer is t es für Langzeit-Arbeitslose. Sie bekommen oft keine gute Reha. Langzeit-Arbeitslose müssen zum Job-Center gehen. Das Job-Center is t ein Amt für Arbeitslose. Aber die Mitarbeiter dort kennen sich oft schlecht aus mit Reha. Viele Menschen haben dann große Schwierigkeiten. Sie finden keine Arbeit. Vielleicht finden sie nie wieder eine Arbeit. Deshalb soll besser nur ein Amt zus tändig sein. Die Agentur für Arbeit soll alle Arbeitslosen beraten. Agentur für Arbeit is t ein anderer Name für: Arbeits-Amt.  129 9. Die Schwerbehinderten-Vertretung braucht noch bessere Rechte. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben Rechte bei der Arbeit. Die Rechte s tehen im Gesetz. • Dafür gibt es den Betriebs-Rat. • Dafür gibt es die Gewerkschaften. Sie kümmern sich um die Rechte bei der Arbeit. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen können dort hingehen. Sie bekommen dort Beratung und Unters tützung. Die Schwerbehinderten-Vertretung Mitarbeiter mit Behinderungen haben noch eine eigene Vertretung. Vielleicht arbeiten in einer Firma mehrere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit Behinderungen. Sie müssen dann Vertreter und Vertreterinnen wählen. Die Vertreter heißen: Schwerbehinderten-Vertretung. Die Abkürzung is t: SBV. Die SBV is t für Menschen mit Behinderungen in der Firma da.  130 Die SBV spricht auch mit dem Chef oder der Chefin. Zum Beispiel: • Wenn es Probleme in der Zusammen-Arbeit gibt • Wenn die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit Behinderungen ihre Rechte nicht bekommen • Wenn der Chef Fragen zur Behinderung hat Barbara Vieweg sagt: Die SBV hat immer mehr zu tun. Es gibt immer mehr Aufgaben. Die Vertreter und Vertreterinnen schaffen nicht mehr alles. Deshalb muss es mehr Vertreter und Vertreterinnen geben. Die SBV braucht auch noch bessere Rechte. Die SBV muss mehr mitbes timmen können. Zum Beispiel: Vielleicht bewerben sich neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Dann muss die SBV dabei sein können. Eine Bewerbung ohne SBV soll nicht möglich sein.   131 4. Muss wirklich jeder Mensch arbeiten? Das is t eine wichtige Frage. Vielleicht muss nicht jeder Mensch arbeiten. Die Arbeits-Welt verändert sich. Vielleicht gibt es gar nicht so viel Arbeit zu tun. Es gibt es viele Arbeitslose. Viele Menschen mit Behinderungen finden keine Arbeit. Aber leider is t es so: Nur Menschen mit einem Arbeits-Platz bekommen Unters tützung. Barbara Vieweg sagt: Das is t schlecht. Vielleicht hat jemand keinen Arbeits-Platz. Dann bekommt er nicht die gleiche Unters tützung. Aber Menschen mit Behinderungen brauchen Unters tützung. • Menschen mit Arbeit und • Menschen ohne Arbeit   132 Deshalb muss das Gesetz anders werden. Das Gesetz soll die Menschen nicht mehr aufteilen. Jetzt is t es leider noch so: Das Gesetz teilt Menschen mit Behinderungen in 2 Gruppen. • Gruppe 1: Diese Menschen mit Behinderungen können genug arbeiten. • Gruppe 2: Diese Menschen mit Behinderungen können zu wenig arbeiten. In schwerer Sprache heißt das so: • Gruppe 1: Die Arbeits-Leis tung is t verwertbar. Die Menschen heißen: erwerbsfähig. • Gruppe 2: Oder die Arbeits-Leis tung is t nicht verwertbar. Die Menschen heißen: erwerbsunfähig. Die meis te Unters tützung gibt es nur für Gruppe 1. Die Gruppe 2 bekommt nicht die gleiche Unters tützung. Gruppe 2 hat viel weniger Unters tützung und Geld. Deshalb kann diese Gruppe bei vielem nicht mitmachen. Barbara Vieweg sagt: Das is t schlecht. Alle Menschen mit Behinderungen brauchen gute Unters tützung. Nur so können sie gut mit anderen zusammen leben. 133 5. Hält sich Deutschland an die BRK? In vielen Punkten hält Deutschland sich noch nicht an die BRK. Wer überprüft Deutschland? Eine Arbeits-Gruppe hat Deutschland überprüft. Diese Arbeits-Gruppe heißt: Fachausschuss. Der Fachausschuss kennt sich mit der BRK gut aus. Zuers t hat die Regierung ein Papier geschrieben. In dem Papier s teht: Was Deutschland alles für die BRK gemacht hat. Das Papier heißt: Staaten-Bericht. Der Fachausschuss hat dann alles gelesen und überprüft. Der Fachausschuss hat auch mit vielen Menschen geredet. Danach hat der Fachausschuss einen Bericht geschrieben. Das sind die Ergebnisse von der Überprüfung. Der Bericht heißt: Abschließende Bemerkungen. In der BRK s teht: • Es muss diesen Fachausschuss geben. • Jede Regierung muss einen Staaten-Bericht schreiben. • Der Fachausschuss überprüft jedes Land. • Der Fachausschuss schreibt seine Ergebnisse auf. 134 Was hat der Fachausschuss über Deutschland gesagt? Der Fachausschuss hat gesagt: Es gibt Probleme für Menschen mit Behinderungen. Es gibt Probleme beim Thema Arbeits-Leben. In Deutschland gibt es den Arbeits-Markt-für-Alle noch nicht. Der Fachausschuss is t über viele Dinge besorgt. Der Fachausschuss hat Vorschläge aufgeschrieben. Die Vorschläge heißen: Empfehlungen. Worüber is t der Fachausschuss besorgt? Der Fachausschuss is t über einige Dinge besorgt. Das heißt: Es gibt Probleme mit der BRK in Deutschland. Das s teht auf den nächs ten Seiten. Hier s tehen nur die Probleme für das Thema Arbeit.   135 1. Problem: Die Trennung auf dem Arbeits-Markt In Deutschland gibt es eine Trennung auf dem Arbeits-Markt. Menschen mit und Menschen ohne Behinderungen arbeiten getrennt. Sie arbeiten nicht zusammen in einer Firma. Das is t schlecht. Wie passiert die Trennung? • Es gibt zu wenige Ausbildungs-Plätze in Firmen. • Es gibt zu viele Sonder-Einrichtungen für die Ausbildung. Das Berufs-Bildungs-Werk is t so eine Sonder-Einrichtung. Dort können nur Menschen mit Behinderungen für einen Beruf lernen. Menschen mit Behinderungen lernen dort getrennt von anderen. • Es gibt zu viele Sonder-Einrichtungen für die Arbeit. Die Werks tatt is t so eine Sonder-Einrichtung. 300 Tausend Menschen arbeiten in Werks tätten. Menschen mit Behinderungen arbeiten dort getrennt von anderen. • Im Job-Center gibt es oft schlechte Reha-Beratung. Viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen kennen sich nicht aus.   136 2. Problem: Die Werks tätten sind keine Hilfe beim Wechsel auf den Arbeits-Markt Sehr viele Menschen mit Behinderungen arbeiten in Werks tätten. Sehr wenige Menschen wechseln auf den Arbeits-Markt. Weniger als 1 Prozent verlassen die Werks tatt wieder. Das is t viel zu wenig. Wie viel is t 1 Prozent? Beispiel: • Von 100 Menschen verläss t nur 1 Mensch die Werks tatt. • Von 1000 Menschen verlassen nur 10 Menschen die Werks tatt. Nur wenige Menschen arbeiten später auf dem Arbeits-Markt. 137 Was sind die Empfehlungen vom Fachausschuss? Es soll einen Arbeits-Markt-für-Alle geben. Was soll Deutschland dafür besser machen? Deutschland soll neue Gesetze und Regeln machen. Diese Regeln sollen auch wirklich gut sein für Inklusion. Die Regeln sollen zur BRK passen. 1. Empfehlung: Es soll mehr barrierefreie Arbeits-Plätze geben. Es soll mehr gute Arbeits-Plätze für Menschen mit Behinderungen geben. Deutschland soll besonders an Frauen mit Behinderungen denken. 2. Empfehlung: Deutschland soll die Werks tätten abschaffen. Das geht nicht so schnell. Die Werks tätten werden noch einige Jahre da sein. Aber: Deutschland soll einen Plan machen. In dem Plan soll s tehen: Wie kann man die Werks tätten am bes ten abschaffen? Deutschland soll dafür einen Zeit-Plan machen. Deutschland soll sofort anfangen.  138 Menschen mit Behinderungen sollen gute Arbeits-Plätze finden. Nach der Werks tatt soll es auch gute Arbeit geben. Die Arbeits-Plätze sollen auf dem Arbeits-Markt-für-Alle sein. Dafür soll Deutschland gute Regeln für Firmen überlegen. Bei den Regeln is t wichtig: • Wann möchte ein Chef gern Menschen mit Behinderungen eins tellen? • Was braucht eine Firma oder ein Amt? 3. Empfehlung: Die gleiche Rente soll sicher sein. Menschen mit Behinderungen sollen sicher leben können. Das soll so bleiben. Das soll auch außerhalb einer Werks tatt so sein. Menschen in der Werks tatt bekommen später eine Rente. Die Rente soll nicht schlechter werden. 4. Empfehlung: Deutschland soll aufschreiben: Wie barrierefrei sind die Arbeits-Plätze? Das soll für alle Arbeits-Plätze bekannt sein. Dafür muss Deutschland eine Befragung machen. Es soll ein Arbeits-Markt-für-Alle geben? Dann muss Deutschland an alle Empfehlungen denken.

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References

Zusammenfassung

In Artikel 27 des Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen der Vereinten Nationen bekennen sich die Vertragsstaaten dazu, einen „inklusiven Arbeitsmarkt“ herzustellen. Wie ist es darum bestellt? Was kann dazu beitragen, diesen menschenrechtlichen Anspruch zu fördern? In Kooperation mit „umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.“ hat das Zentrum für Disability Studies (ZeDiS) hierzu am 16. September 2016 eine Tagung in Hamburg ausgerichtet. Dabei war der Anspruch der Inklusion für die Tagung selbst maßgeblich. Beides, sowohl Beiträge zum Thema als auch die inklusive Gestaltung der Tagung, dokumentiert das vorliegende Buch. Es beinhaltet Beiträge in Standard- bzw. wissenschaftlicher Sprache, Leichter Sprache sowie Einfacher Sprache.