Content

Titelei/Inhaltsverzeichnis in:

Mathias Ollmann

Einflussfaktoren auf die Krisenresistenz von Unternehmen, page I - XX

Eine empirische Analyse von Performancepfaden auf Basis der modernen Bilanzanalyse

1. Edition 2017, ISBN print: 978-3-8288-3996-0, ISBN online: 978-3-8288-6843-4, https://doi.org/10.5771/9783828868434-I

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
Mathias Ollmann Einflussfaktoren auf die Krisenresistenz von Unternehmen Mathias Ollmann Einflussfaktoren auf die Krisenresistenz von Unternehmen Eine empirische Analyse von Performancepfaden auf Basis der modernen Bilanzanalyse Tectum Verlag Mathias Ollmann Einflussfaktoren auf die Krisenresistenz von Unternehmen. Eine empirische Analyse von Performancepfaden auf Basis der modernen Bilanzanalyse Zugl. Diss. Westfälische Wilhelms-Universität Münster 2017 D6 © Tectum Verlag – ein Verlag in der Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2017 ISBN: 978-3-8288-6843-4 (Dieser Titel ist zugleich unter der ISBN 978-3-8288-3996-0 als gedrucktes Werk im Tectum Verlag erschienen.) Besuchen Sie uns im Internet www.tectum-verlag.de Bibliografische Informationen der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen National bibliografie; detaillierte bibliografische Angaben sind im Internet über http://dnb.ddb.de abrufbar. V Vorwort Nicht erst seit der Diskussion um die Beurteilung des Kreditausfallrisikos bei Unternehmen stößt die frühzeitige Erkennung und mögliche Vermeidung von existenzbedrohlichen Krisen auf starkes Interesse in Wissenschaft und Praxis. Allerdings hat sich das Erkenntnisziel seit geraumer Zeit stark auf die besonderen Anforderungen im Firmenkundenkreditgeschäft und damit eine eher kurzfristige Perspektive fokussiert. Die Arbeit von Ollmann geht hier einen anderen Weg in dem sie versucht die Krisenresistenz von Unternehmen bereits lange vor dem Eintreten existenzbedrohlicher Zustände zu beurteilen. Er nutzt hierfür bewährte theoretische und methodische Konzepte, so dass die Ergebnisse vor dem Hintergrund des bereits vorliegenden Kenntnisstandes interpretiert werden können. Gleichzeitig kann er zeigen, dass mit dem von ihm gewählten Ansatz eine Unterscheidung von krisenresistenten und gefährdeten Unternehmen bereits zu einem vergleichsweise frühen Zeitpunkt möglich ist. Krisenresistente Unternehmen sind in der Regel kleiner und älter als gefährdete Unternehmen, zudem ist ihr Performancepfad stetiger und im direkten Vergleich betrachtet niedriger ausgeprägt. Hinzu kommt eine stärker ausgeprägte Handlungsflexibilität, die Ollmann mit Hilfe von Working Capital Analysen und Wachstumspfadbetrachtung auch im Zeitablauf belegen kann. Die von Ollmann vorgenommene systematische Unterscheidung verschiedener Typen von Performancepfaden auf der Basis von ausgewählten Kennzahlen erlaubt eine Fülle weiterer Untersuchungen. Seine vergleichsweise großzahlig angelegte empirische Untersuchung führt darüber hinaus zu einer Vielzahl von weiteren interessanten uni- und multivarianten Befunden, die sowohl der Wissenschaft als auch der Praxis wichtige Erkenntnisse liefern und zugleich nach weiterer Forschung in diesem wichtigen Gebiet verlangen. Insofern wünsche ich der Arbeit von Herrn Ollmann, dass sie in beiden Bereichen auf starkes Interesse stößt. Münster, im Juli 2017 Prof. Dr. Jens Leker VII Geleitwort Unternehmenskrisen mit einer möglichen Insolvenz als Schlusspunkt und den damit verbundenen negativen Auswirkungen insbesondere für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben mein Interesse an der Krisen- und Insolvenzforschung schon im Masterstudium geweckt. Im Rahmen meines Promotionsstudiums hatte ich nun die Möglichkeit, dieses Interesse intensiv zu verfolgen und den genannten Forschungsbereich durch neue Erkenntnisse weiterzuentwickeln. Meine Forschungsarbeit ist das Ergebnis einer spannenden, lehrreichen und zugleich sehr arbeitsintensiven Zeit. Der erfolgreiche Abschluss dieses Projekts ist verschiedenen Personen zu verdanken. An erster Stelle ist Herrn Prof. Dr. Jens Leker zu danken, der mir die Möglichkeit gegeben hat, diese Arbeit zu schreiben und durch seine kontinuierliche fachliche Begleitung auch erfolgreich abzuschließen. Ein weiterer Dank gilt meinen Kollegen und Freunden, die mich fachlich aber vor allem auch persönlich unterstützt haben. Zu nennen sind hier Herr Prof. Dr. Uwe Kehrel, der mich schon während meiner Masterarbeit begleitet hat, Herr Dr. Paul Markus Konrad und Herr Prof. Dr. Andreas Del Re, mit denen ich auch abseits der Promotion spannende Projekte bearbeiten durfte, Herr Jan-André Pramann, mein hoch geschätzter Bürokollege, Frau Anne Große Daldrup, die gute Seele des Instituts, und zu guter Letzt Daniela Fuhrmann, die mir immer den Rücken freigehalten hat. Von Herzen widme ich diese Arbeit meinen Eltern, Hans-Joachim und Helma, die mir durch ihr Vertrauen in meine Entscheidungen und ihre bedingungslose Unterstützung ein solches Projekt überhaupt erst möglich gemacht haben. Mathias Ollmann IX Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .XIII Tabellenverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . XV Abkürzungs- und Begriffsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . XVII 1 Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 1.1 Situation, Problemstellung und Zielsetzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 1.2 Konkretisierung der Forschungsfrage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2 1.3 Gang der Untersuchung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3 1 .3 .1 Theorie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 1 .3 .2 Empirie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 1 .3 .3 Diskussion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5 2 Theoretisches Rahmenkonzept . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .7 2.1 Grundlagen der Krisenforschung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .7 2 .1 .1 Definition und allgemeiner Überblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .7 2 .1 .2 Theorie zur Entstehung von Unternehmenskrisen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 2 .1 .3 Systematisierung der Forschung und des Entwicklungsstands . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 2.2 Krisenprävention . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 2 .2 .1 Zusammenhang von Krisenresistenz und organisationaler Resilienz . . . . . . . . . . . .14 2 .2 .2 Einflussfaktoren auf die organisationale Resilienz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .16 2 .2 .3 Krisenfrüherkennung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .18 2.3 Krisenbewältigung und -nachbereitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .22 2.4 Zusammenfassung und Fazit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .24 X Mathias Ollmann: Einflussfaktoren auf die Krisenresistenz von Unternehmen 3 Theorie der Jahresabschlussanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .27 3.1 Grundlagen der Jahresabschlussanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .27 3 .1 .1 Grundidee . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .27 3 .1 .2 Zielsetzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 3.2 Ablauf und Ausgestaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 3 .2 .1 Prozess . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 3 .2 .2 Analysebereiche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 3 .2 .3 Kennzahlenermittlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .34 3.3 Entwicklungsstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .37 3.4 Grenzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39 3.5 Zusammenfassung und Fazit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .41 4 Das betriebliche Finanzmanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .43 4.1 Grundlagen des betrieblichen Finanzmanagements . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .43 4.2 Theorie des Unternehmenswachstums . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .47 4 .2 .1 Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .47 4 .2 .2 Systematisierung von Unternehmenswachstum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49 4 .2 .3 Herausforderungen durch Wachstum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51 4 .2 .4 Wachstum und Performance . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .52 4.3 Working Capital Management . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .54 4 .3 .1 Begriffsdefinitionen und Aufgabenbereiche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .54 4 .3 .2 Ziele und Gleichgewichtszustand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58 4 .3 .3 Maßnahmen und Instrumente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62 4 .3 .4 Erfolgsfaktoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64 4.4 Zusammenfassung und Fazit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65 5 Empirische Analyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67 5.1 Ablauf der empirischen Analyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67 5.2 Ableitung der Stichprobe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68 5 .2 .1 Datenquelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68 5 .2 .2 Abgrenzung des Datensatzes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69 5 .2 .2 .1 Beschreibung der Abgrenzungskriterien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69 Inhaltsverzeichnis XI 5 .2 .2 .2 Anwendung der Abgrenzungskriterien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .72 5 .2 .3 Zusammenfassung und Fazit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .73 5.3 Erklärende Einflussgrößen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .74 5 .3 .1 Kennzahlen und Kontrollvariablen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .74 5 .3 .2 Fehlende Werte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .75 5 .3 .3 Plausibilisierung der Stichprobe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80 5 .3 .4 Transformation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83 5 .3 .5 Zusammenfassung und Fazit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84 5.4 Performance und Krisenresistenz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85 5 .4 .1 Performance . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85 5 .4 .1 .1 Performancemessung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85 5 .4 .1 .2 Performancepfade . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87 5 .4 .2 Branchenübergreifende Analyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88 5 .4 .3 Verarbeitendes Gewerbe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90 5 .4 .4 Handel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92 5 .4 .5 Krisenresistenz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93 5 .4 .6 Zusammenfassung und Fazit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94 5.5 Uni- und multivariate Analyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95 5 .5 .1 Vorgehen und methodische Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95 5 .5 .2 Branchenübergreifende Analyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99 5 .5 .2 .1 Variablenauswahl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99 5 .5 .2 .2 Multivariate Analyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .102 5 .5 .2 .3 Deskriptive Plausibilisierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103 5 .5 .3 Verarbeitendes Gewerbe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .109 5 .5 .3 .1 Variablenauswahl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .109 5 .5 .3 .2 Multivariate Analyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111 5 .5 .3 .3 Deskriptive Plausibilisierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113 5 .5 .4 Handel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118 5 .5 .4 .1 Variablenauswahl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118 5 .5 .4 .2 Multivariate Analyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121 5 .5 .4 .3 Deskriptive Plausibilisierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122 5 .5 .5 Ergebniszusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .126 XII Mathias Ollmann: Einflussfaktoren auf die Krisenresistenz von Unternehmen 5 .5 .5 .1 Erkenntnisse zu den kontrollierenden Einflüssen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .126 5 .5 .5 .2 Erkenntnisse der multivariaten Analyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .126 5.6 Zusammenfassung und Fazit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130 6 Diskussion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 133 6.1 Erkenntnisse zu den kontrollierenden Einflüssen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 133 6.2 Erkenntnisse der multivariaten Analyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 136 6 .2 .1 Anlagevermögen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137 6 .2 .2 Net Working Capital und liquide Mittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .138 6 .2 .3 Eigen- und Fremdkapital . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142 6.3 Kennzahlenberechnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145 6.4 Implikationen für Praxis und Wissenschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .146 6.5 Forschungsbedarf und Limitationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .149 7 Zusammenfassung und Fazit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151 8 Anhang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 155 8.1 Bilanz- und GuV-Positionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156 8.2 Sonstige Kennzahlen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .158 8.3 Wirtschaftszweige / Branchen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .158 8.4 Sachanlagen YoY . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159 8.5 Umschlagsdauer der Verbindlichkeiten aus LuL II . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .160 8.6 Anteil der Verbindlichkeiten aus LuL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 161 8.7 Liquidität 2. Grades . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .162 8.8 Sonstige Forderungen YoY . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 163 8.9 Intensität der sonstigen Verbindlichkeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .164 8.10 Eigenkapital YoY . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 165 8.11 Rückstellungen YoY . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .166 8.12 Anteil der sonstigen Rückstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 167 8.13 Verschuldungsrisiko . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .168 8.14 Eigenkapitalquote . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 170 9 Literaturverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 171 XIII Abbildungsverzeichnis Sofern nicht abweichend gekennzeichnet, sind alle Abbildungen selbst erstellt. Abbildung 1: Konjunktur und Krisenresistenz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2 Abbildung 2: Gang der Untersuchung – Theorie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 Abbildung 3: Verlaufsmodell einer Unternehmenskrise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 Abbildung 4: Prozess des Krisenmanagements . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 Abbildung 5: Krisenprävention – Systematisierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .14 Abbildung 6: Systematisierung eigen- und fremdorientierter Früherkennungssysteme . . . . . . . . 21 Abbildung 7: Theoretisches Rahmenkonzept . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 Abbildung 8: Jahresabschlussanalyse – Zielsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 Abbildung 9: Jahresabschlussanalyse – Systematisierung der Analysebereiche . . . . . . . . . . . . . . 31 Abbildung 10: (vereinfachte) Bilanzgliederung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44 Abbildung 11: Cash Conversion Cycle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .55 Abbildung 12: NWC und Liquidität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .57 Abbildung 13: Abgrenzung des Datensatzes – Gruppeneinteilung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70 Abbildung 14: Performance – EBITDA RoC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86 Abbildung 15: Entwicklung EBITDA RoC – alle Branchen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86 Abbildung 16: Idealtypologie der Performancepfade . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87 Abbildung 17: Entwicklung EBITDA RoC – verarbeitendes Gewerbe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90 Abbildung 18: Entwicklung EBITDA RoC – Handel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92 Abbildung 19: Beurteilung der Krisenresistenz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94 Abbildung 20: Anteil der Verbindlichkeiten aus LuL – alle Branchen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .104 Abbildung 21: Intensität der sonstigen Verbindlichkeiten – alle Branchen . . . . . . . . . . . . . . . . . .105 Abbildung 22: Entwicklung der sonstigen Forderungen – alle Branchen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .106 XIV Mathias Ollmann: Einflussfaktoren auf die Krisenresistenz von Unternehmen Abbildung 23: Anteil der sonstigen Rückstellungen – alle Branchen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107 Abbildung 24: Entwicklung des Eigenkapitals – alle Branchen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .108 Abbildung 25: Entwicklung der Rückstellungen – verarbeitendes Gewerbe . . . . . . . . . . . . . . . . . 114 Abbildung 26: Umschlagsdauer der Verb . aus LuL II – verarbeitendes Gewerbe . . . . . . . . . . . . . . 115 Abbildung 27: Anteil der Verbindlichkeiten aus LuL – verarbeitendes Gewerbe . . . . . . . . . . . . . . 116 Abbildung 28: Entwicklung der Sachanlagen – verarbeitendes Gewerbe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117 Abbildung 29: Liquidität 2 . Grades – Handel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123 Abbildung 30: Intensität der sonstigen Verbindlichkeiten – Handel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124 Abbildung 31: Anteil der sonstigen Rückstellungen – Handel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125 Abbildung 32: Größe als Unterscheidungsmerkmal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 134 Abbildung 33: Unterscheidungsmerkmale – Analysebereiche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 136 Abbildung 34: Zusammensetzung der Liquidität 2 . Grades . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .140 Abbildung 35: Unterscheidungsmerkmale und Managementhinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .146 XV Tabellenverzeichnis Sofern nicht abweichend gekennzeichnet, sind alle Tabellen selbst erstellt. Tabelle 1: Prozess der Jahresabschlussanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 Tabelle 2: Grenzen der Jahresabschlussanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39 Tabelle 3: Empirische Analyse – Vorgehen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67 Tabelle 4: Gruppeneinteilung – Unternehmensanzahl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .72 Tabelle 5: Kontrollvariablen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .75 Tabelle 6: Kennzahlen 1/3 – Intensitäten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78 Tabelle 7: Kennzahlen 2/3 – Wachstumsraten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78 Tabelle 8: Kennzahlen 3/3 – Sonstige Kennzahlen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79 Tabelle 9: Kontrollvariablen 1/2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80 Tabelle 10: Kontrollvariablen 2/2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .81 Tabelle 11: EBITDA RoC – alle Branchen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86 Tabelle 12: Idealtypologie – alle Branchen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88 Tabelle 13: Idealtypologie – Branchenverteilung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89 Tabelle 14: Idealtypologie – verarbeitendes Gewerbe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .91 Tabelle 15: Idealtypologie – Handel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92 Tabelle 16: Uni- und multivariate Analyse – Vorgehen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95 Tabelle 17: Univariate Analyse – alle Branchen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99 Tabelle 18: Kontrollvariablen – alle Branchen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .100 Tabelle 19: Inhaltliche Vorauswahl – alle Branchen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101 Tabelle 20: Korrelationsanalyse – alle Branchen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101 Tabelle 21: Modellzusammenfassung – alle Branchen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .102 Tabelle 22: Average Marginal Effects – alle Branchen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .102 Tabelle 23: Allgemeiner Kennzahlenüberblick – alle Branchen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103 XVI Mathias Ollmann: Einflussfaktoren auf die Krisenresistenz von Unternehmen Tabelle 24: Univariate Analyse – verarbeitendes Gewerbe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .109 Tabelle 25: Inhaltliche Vorauswahl – verarbeitendes Gewerbe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110 Tabelle 26: Korrelationsanalyse – verarbeitendes Gewerbe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110 Tabelle 27: Modellzusammenfassung – verarbeitendes Gewerbe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111 Tabelle 28: Average Marginal Effects – verarbeitendes Gewerbe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111 Tabelle 29: Allgemeiner Kennzahlenüberblick – verarbeitendes Gewerbe . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113 Tabelle 30: Univariate Analyse – Handel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118 Tabelle 31: Kontrollvariablen – Handel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119 Tabelle 32: Inhaltliche Vorauswahl – Handel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .120 Tabelle 33: Korrelationsanalyse – Handel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .120 Tabelle 34: Modellzusammenfassung – Handel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121 Tabelle 35: Average Marginal Effects – Handel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121 Tabelle 36: Allgemeiner Kennzahlenüberblick – Handel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122 Tabelle 37: Unterscheidungsmerkmale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127 Tabelle 38: Unterscheidungsmerkmale – Tendenzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130 XVII Abkürzungs- und Begriffsverzeichnis Abs. Absatz AG Aktiengesellschaft AktG Aktiengesetz AME Average Marginal Effects AUC Area Under Curve BilMoG Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz BS Bilanzsumme bspw. beispielsweise bzw. beziehungsweise CAGR Compound Annual Growth Rate CCC Cash Conversion Cycle DIO Days Inventory Outstanding DPO Days Payables Outstanding DSO Days Sales Outstanding dy/dx marginal effect EBITDA earnings before interest, taxes, depreciation and amortization EPV Events per variable EStG Einkommensteuergesetz et al. et alii etc. et cetera e. V. eingetragener Verein f. folgende Ford. Forderungen XVIII Mathias Ollmann: Einflussfaktoren auf die Krisenresistenz von Unternehmen gem. gemäß ggf. gegebenenfalls GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung grds. grundsätzlich GuV Gewinn- und Verlustrechnung HGB Handelsgesetzbuch hg. v. herausgegeben von i. d. R. in der Regel i. e. S. im engeren Sinne IFRS International Financial Reporting Standards i. S. d. im Sinne des i. V. m. in Verbindung mit i. w. S. im weiteren Sinne KI Konfidenzintervall Koef. Koeffizient kr krisenresistent LLC Limited Liability Company LR-Test Likelihood-Ratio-Test LuL Lieferungen und Leistungen M&A Mergers & Acquisitions n Anzahl Beobachtungseinheiten n-kr nicht-krisenresistent Nr. Nummer NTC Net Trade Cycle NWC Net Working Capital Prob Probability p-Wert Irrtumswahrscheinlichkeit R2 Bestimmtheitsmaß Rn. Randnummer RoC Return on Capital ROC Receiver Operating Characteristic S. Seite Abkürzungs- und Begriffsverzeichnis XIX SE Standard Error SGR Sustainable Growth Rate U Umsatz u. a. unter anderem U-Test Wilcoxon-Rangsummentest Verb. Verbindlichkeiten VIF Variance Inflation Factor WC Working Capital WCM Working Capital Management WZ Wirtschaftszweig YOY Year on Year z Prüfgröße Gauß-Test z-Test Gauß-Test

Chapter Preview

References

Zusammenfassung

Trotz zuletzt rückläufiger Zahlen an Unternehmensinsolvenzen bleibt die Relevanz der Krisen- und Insolvenzforschung aufgrund eines Anstiegs von vergleichsweise größeren Insolvenzfällen mit entsprechend hohen finanziellen Schäden ungebrochen. Ein Problem bestehender Forschungsansätze liegt jedoch darin, dass diese regelmäßig auf den Grenzfall der Insolvenz abstellen und auf diese Weise nur weit fortgeschrittene Krisenstadien im Fokus der Analysen stehen. Um die Wahrscheinlichkeit für eine Krisenüberwindung zu erhöhen, müssen solche aber möglichst frühzeitig erkannt werden. Mathias Ollmann greift diese Problematik auf und leistet einen Beitrag zur frühzeitigen Vermeidung von Unternehmenskrisen. Er zeigt auf, wodurch sich Unternehmen auszeichnen, die in Zeiten externer Krisenursachen bzw. -auslöser vergleichsweise besser gerüstet sind, bei denen eine externe Krise (wie eine globale Finanzkrise) also nicht sofort eine interne Unternehmenskrise auslöst. Neben der eigentlichen Unterscheidung solcher krisenresistenter und nicht-krisenresistenter Unternehmen werden zudem auch Empfehlungen zur aktiven Förderung der Krisenresistenz vorgestellt.