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Nils Kusenber, Katrin Schulz, Kapitel 6.2: Internetkurs für Senioren in:

Johannes Schaller, Björn Eichmann (Ed.)

Gesundheit braucht kluge Köpfe, page 81 - 82

10 Jahre SRH Hochschule für Gesundheit

1. Edition 2017, ISBN print: 978-3-8288-3988-5, ISBN online: 978-3-8288-6840-3, https://doi.org/10.5771/9783828868403-81

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
Internetkurs für Senioren Kusenber, Nils & Schulz, Katrin Im Rahmen des aktiven Alterns wird zunehmend diskutiert, die Le‐ bensbereiche älterer Menschen mit elektronischen Medien zu vernet‐ zen, um diese als Ressource nutzbar zu machen. Gerade das Internet bietet hier ein großes Potential, allerdings hindern multiple Barrieren die Nutzung. Es ist daher von höchster Wichtigkeit ältere Menschen zielgruppenadäquat an dieses Medium heranzuführen. Das Ziel der Studie war die Schaffung eines regionalen Angebotes mit anschließen‐ der Evaluation. An dem Angebot nahmen insgesamt 10 Teilnehmer mit einem Durchschnittsalter von 68.4 Jahren teil. Der Internetkurs wurde an 6 aufeinanderfolgenden Wochen zu jeweils einer Stunde durch zwei Kursleiter im Computerraum der SRH Hochschule für Gesundheit Ge‐ ra durchgeführt. Dabei wurde zunächst der Bedarf der Teilnehmer in einem Telefoninterview ermittelt sowie bei der Vermittlung ein ziel‐ gruppenadäquates Tempo berücksichtigt. Die Teilnehmer übten wäh‐ rend des Kurses alle vermittelten Inhalte konsequent an praktischen Aufgaben. Zur Evaluation wurde jeweils ein selbstkonzipierter Präund Postfragebogen verwendet, welche vor der ersten Kursstunde bzw. nach der letzten Kursstunde ausgegeben wurden. Die Ergebnisse der Studie deuten darauf hin, dass das die Teilneh‐ merinnen den Computer und das Internet nach dem Kurs deutlich häufiger nutzten als zuvor und sich deutlich sicherer im Umgang fühl‐ ten. Alle Teilnehmer waren darüber hinaus hoch zufrieden mit den In‐ halten und der Durchführung des Kurses und meldeten sich für den Aufbaukurs an, welcher im April 2017 stattfand. Aufgrund der Ergebnisse ist davon auszugehen, dass ein angeleite‐ ter Internetkurs einen positiven Einfluss auf die Verbindung von älte‐ ren Menschen und digitalen Medien haben kann. Aufgrund der Nach‐ Kapitel 6.2: Kapitel 6.2: Studiengang Gesundheitspsychologie 81 frage scheint es lohnend, den Kurs über einen längeren Zeitraum zu etablieren. Kapitel 6: Der Studiengang Gesundheitspsychologie (Bachelor of Science) 82

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Zusammenfassung

Gesundheit braucht kluge Köpfe – seit zehn Jahren leistet die SRH Hochschule für Gesundheit dazu ihren Beitrag. Gesundheit ist ein zentraler Wirtschaftszweig in allen Industrienationen. In Zeiten des demografischen Wandels wächst er dynamisch. Zusätzlich verändern sich Verständnis und Menge unseres Wissens über Gesundheit. Die wichtigste Ressource zur Bewältigung dieser gesellschaftlichen Herausforderungen ist Bildung. Orientiert an den Interessen der Studierenden eröffnet die SRH Hochschule für Gesundheit jungen Menschen neue Chancen, an diesem Wandel teilzuhaben. Sie begegnen dabei modernen Ausbildungswegen, einer umfassenden Verzahnung von Theorie und Praxis und anspruchsvollen Forschungsprojekten. Die staatlich anerkannte, private SRH Hochschule für Gesundheit ist Teil des bundesweiten Netzwerkes der SRH-Gruppe. In ihren Gesundheits- und Bildungseinrichtungen engagieren sich über 13.000 Beschäftigte und ebenso viele Studierende. Dieser Band gibt einen Rückblick auf das vergangene Jahrzehnt der Hochschule. Gleichzeitig berichtet er vom Aufbruch in eine Gesundheitswelt im Wandel. Vorgestellt werden die aktuell 15 Bachelor- und Masterstudiengänge in fünf verschiedenen Studienmodellen an sieben Standorten. Es werden Einblicke gegeben in Bachelor- und Masterthesen der vergangenen Jahre, sowie in aktuelle Forschungsprojekte. Viele kluge Köpfe hat die SRH Hochschule für Gesundheit für das Berufsleben qualifiziert. Im Wissen darum, dass innovative Bildung unersetzbar ist, werden viele weitere folgen.