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Kristin Loreen Pohl, Kapitel 5.2: Die Effekte der repetitiven peripheren Magnetstimulation in der Schlaganfall-Rehabilitation: Eine randomisierte-kontrollierte Studie (Masterarbeit) in:

Johannes Schaller, Björn Eichmann (Ed.)

Gesundheit braucht kluge Köpfe, page 68 - 69

10 Jahre SRH Hochschule für Gesundheit

1. Edition 2017, ISBN print: 978-3-8288-3988-5, ISBN online: 978-3-8288-6840-3, https://doi.org/10.5771/9783828868403-68

Tectum, Baden-Baden
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Die Effekte der repetitiven peripheren Magnetstimulation in der Schlaganfall-Rehabilitation: Eine randomisierte-kontrollierte Studie (Masterarbeit) Pohl, Kristin Loreen (* für den IFK-Wissenschaftspreis für Masterarbeiten 2017 einge‐ reicht) Hintergrund und Ziel der Arbeit Diese Arbeit stellt eine Zwischenanalyse einer randomisierten-kontrol‐ lierten Studie dar, die die Effekte der repetitiven peripheren Magnetsti‐ mulation (rPMS) im Vergleich zu Elektrostimulation untersucht. Auf‐ grund bisheriger klinischer Erfahrungen werden stärkere Verbesserun‐ gen nach rPMS vermutet. Methodik Subakute Patienten nach Schlaganfall mit spastischer Hemiparese der oberen Extremität erhielten täglich über drei Wochen hinweg eine 15 minütige Stimulation. An vier verschiedenen Testzeitpunkten wurde die Entwicklung von Funktion, Spastik, alltäglichen Aktivitäten und dem Gehen bewertet. Kapitel 5.2: Kapitel 5: Der Studiengang Neurorehabilitation (Master of Science) 68 Ergebnisse Insgesamt konnten elf Patienten in die Untersuchung eingeschlossen werden, wovon sieben Patienten in die Interventionsgruppe randomi‐ siert wurden. Stärkere Verbesserungen konnten insbesondere für die Funktion und die Spastik in der rPMS-Gruppe ermittelt werden. Die Kontrollgruppe zeigte eine negative Entwicklung der Spastik. Diskussion Die Aussagekraft der Ergebnisse hält sich aufgrund der geringen Pati‐ entenanzahl und der unterschiedlichen Gruppengröße in Grenzen. Schlussfolgerung Trotz der geringen Patientenzahl bildet sich bereits jetzt ein Trend für eine bessere Wirksamkeit der rPMS heraus. Präzisere Ergebnisse wer‐ den dennoch zum Abschluss der Studie erwartet. Kapitel 5.2: Studiengang Neurorehabilitation 69

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Zusammenfassung

Gesundheit braucht kluge Köpfe – seit zehn Jahren leistet die SRH Hochschule für Gesundheit dazu ihren Beitrag. Gesundheit ist ein zentraler Wirtschaftszweig in allen Industrienationen. In Zeiten des demografischen Wandels wächst er dynamisch. Zusätzlich verändern sich Verständnis und Menge unseres Wissens über Gesundheit. Die wichtigste Ressource zur Bewältigung dieser gesellschaftlichen Herausforderungen ist Bildung. Orientiert an den Interessen der Studierenden eröffnet die SRH Hochschule für Gesundheit jungen Menschen neue Chancen, an diesem Wandel teilzuhaben. Sie begegnen dabei modernen Ausbildungswegen, einer umfassenden Verzahnung von Theorie und Praxis und anspruchsvollen Forschungsprojekten. Die staatlich anerkannte, private SRH Hochschule für Gesundheit ist Teil des bundesweiten Netzwerkes der SRH-Gruppe. In ihren Gesundheits- und Bildungseinrichtungen engagieren sich über 13.000 Beschäftigte und ebenso viele Studierende. Dieser Band gibt einen Rückblick auf das vergangene Jahrzehnt der Hochschule. Gleichzeitig berichtet er vom Aufbruch in eine Gesundheitswelt im Wandel. Vorgestellt werden die aktuell 15 Bachelor- und Masterstudiengänge in fünf verschiedenen Studienmodellen an sieben Standorten. Es werden Einblicke gegeben in Bachelor- und Masterthesen der vergangenen Jahre, sowie in aktuelle Forschungsprojekte. Viele kluge Köpfe hat die SRH Hochschule für Gesundheit für das Berufsleben qualifiziert. Im Wissen darum, dass innovative Bildung unersetzbar ist, werden viele weitere folgen.