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David Jansen, Kapitel 4.4: Entwicklung und Evaluation der Durchführbarkeit eines teletherapeutischen Screeningverfahrens zur Untersuchung der suprasegmentalen Sprachverarbeitung bei Kindern im Alter von 5 bis 6 Jahren in:

Johannes Schaller, Björn Eichmann (Ed.)

Gesundheit braucht kluge Köpfe, page 56 - 57

10 Jahre SRH Hochschule für Gesundheit

1. Edition 2017, ISBN print: 978-3-8288-3988-5, ISBN online: 978-3-8288-6840-3, https://doi.org/10.5771/9783828868403-56

Tectum, Baden-Baden
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Entwicklung und Evaluation der Durchführbarkeit eines teletherapeutischen Screeningverfahrens zur Untersuchung der suprasegmentalen Sprachverarbeitung bei Kindern im Alter von 5 bis 6 Jahren Jansen, David Hintergrund In mehreren Studien konnte dargelegt werden, dass die Fähigkeiten zur Verarbeitung musikalischen und prosodischen Inputs für den frühkindlichen Spracherwerb wichtig sind und Defizite in diesem Be‐ reich das Risiko erhöhen, eine spezifische Sprachentwicklungsstörung (SSES) zu entwickeln. Ziel dieser Arbeit war es, auf dieser Grundlage ein teletherapeutisches Screeningverfahren für den Bereich der supra‐ segmentalen Sprachverarbeitung zu entwickeln und dessen Durch‐ führbarkeit vor dem Hintergrund des logopädischen Praxisalltags zu überprüfen. Methode Die Durchführbarkeit des Verfahrens wurde innerhalb von drei Stich‐ proben getestet und mittels Fragebögen evaluiert. Dabei umfassten zwei Stichproben jeweils zehn Kindergartenkinder im Alter von 5;0 bis 6;11 Jahren und eine Stichprobe erwachsener Probanden. Kapitel 4.4: Kapitel 4: Der Studiengang Logopädie (Bachelor of Science) 56 Ergebnisse Es konnten einige zu verbessernde Mängel des Screeningverfahrens aufgedeckt, die Durchführbarkeit im Allgemeinen jedoch bestätigt werden. Schlussfolgerung Es ist möglich, ein solches Verfahren zu entwickeln und an die Bedürf‐ nisse des logopädischen Arbeitsalltages anzupassen, allerdings sind noch viele weitere Arbeitsschritte notwendig, um das Verfahren in der Praxis einsetzbar zu machen. Schlüsselwörter: Screeningverfahren – Prosodie – musikalische Verarbeitung – spezifi‐ sche Sprachentwicklungsstörungen (SSES) – Durchführbarkeit Kapitel 4.4: Studiengang Logopädie 57

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Zusammenfassung

Gesundheit braucht kluge Köpfe – seit zehn Jahren leistet die SRH Hochschule für Gesundheit dazu ihren Beitrag. Gesundheit ist ein zentraler Wirtschaftszweig in allen Industrienationen. In Zeiten des demografischen Wandels wächst er dynamisch. Zusätzlich verändern sich Verständnis und Menge unseres Wissens über Gesundheit. Die wichtigste Ressource zur Bewältigung dieser gesellschaftlichen Herausforderungen ist Bildung. Orientiert an den Interessen der Studierenden eröffnet die SRH Hochschule für Gesundheit jungen Menschen neue Chancen, an diesem Wandel teilzuhaben. Sie begegnen dabei modernen Ausbildungswegen, einer umfassenden Verzahnung von Theorie und Praxis und anspruchsvollen Forschungsprojekten. Die staatlich anerkannte, private SRH Hochschule für Gesundheit ist Teil des bundesweiten Netzwerkes der SRH-Gruppe. In ihren Gesundheits- und Bildungseinrichtungen engagieren sich über 13.000 Beschäftigte und ebenso viele Studierende. Dieser Band gibt einen Rückblick auf das vergangene Jahrzehnt der Hochschule. Gleichzeitig berichtet er vom Aufbruch in eine Gesundheitswelt im Wandel. Vorgestellt werden die aktuell 15 Bachelor- und Masterstudiengänge in fünf verschiedenen Studienmodellen an sieben Standorten. Es werden Einblicke gegeben in Bachelor- und Masterthesen der vergangenen Jahre, sowie in aktuelle Forschungsprojekte. Viele kluge Köpfe hat die SRH Hochschule für Gesundheit für das Berufsleben qualifiziert. Im Wissen darum, dass innovative Bildung unersetzbar ist, werden viele weitere folgen.