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Simone Mückel, Kapitel 2.9: Die Wirksamkeit eines externen Aufmerksamkeitsfokus auf die Bewegungsausführung bei Patienten nach Schlaganfall (Bachelorarbeit) in:

Johannes Schaller, Björn Eichmann (ed.)

Gesundheit braucht kluge Köpfe, page 29 - 30

10 Jahre SRH Hochschule für Gesundheit

1. Edition 2017, ISBN print: 978-3-8288-3988-5, ISBN online: 978-3-8288-6840-3, https://doi.org/10.5771/9783828868403-29

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
Die Wirksamkeit eines externen Aufmerksamkeitsfokus auf die Bewegungsausführung bei Patienten nach Schlaganfall (Bachelorarbeit) Mückel, Simone Einleitung In der Behandlung von Schlaganfallpatienten können die Instruktio‐ nen des Therapeuten einen internen oder externen Fokus beinhalten. Ziel der Studie war es, die Wirksamkeit des externen Fokus, verglichen mit einem internen Fokus, bei Schlaganfallpatienten zu untersuchen. Methodik In einer randomisierten kontrollierten Studie wurden 19 Patienten per Randomisierung der Interventionsgruppe (n = neun) und der Kon‐ trollgruppe (n = zehn) zugeteilt. Beide Gruppen sollten im Sitz das Körpergewicht so weit wie möglich auf die nicht betroffene Körpersei‐ te verlagern. Die Interventionsgruppe (externer Fokus) fokussierte da‐ bei einen Kreis, der auf der Behandlungsliege angebracht wurde. Die Kontrollgruppe (interner Fokus) konzentrierte sich auf die ipsiläsiona‐ le Körperhälfte. Über eine Druckmessmatte wurden das Ausmaß und die Präzision der Gewichtsverlagerung gemessen. Ergebnisse Die Patienten der Experimentalgruppe konnten ihr Körpergewicht doppelt so weit zur gesunden Körperhälfte verlagern wie Patienten der Kapitel 2.9: Kapitel 2.9: Studiengang Physiotherapie (Bb) 29 Kontrollgruppe (p = 0,006). Bezüglich der Bewegungspräzision gab es keinen statistisch signifikanten Unterschied zwischen den Gruppen (p = 0,085). Diskussion Die Wirksamkeit des externen Fokus auf die Bewegungsausführung konnte bei Schlaganfallpatienten nachgewiesen werden. Aufgrund der geringen Patientenanzahl ist die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf al‐ le Patienten mit Zerebralparese fraglich. Schlussfolgerung Der externe Fokus sollte bevorzugt in der Therapie von Schlaganfallpa‐ tienten eingesetzt werden. Kapitel 2: Die Studiengänge der Physiotherapie (Bachelor of Science) 30

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Zusammenfassung

Gesundheit braucht kluge Köpfe – seit zehn Jahren leistet die SRH Hochschule für Gesundheit dazu ihren Beitrag. Gesundheit ist ein zentraler Wirtschaftszweig in allen Industrienationen. In Zeiten des demografischen Wandels wächst er dynamisch. Zusätzlich verändern sich Verständnis und Menge unseres Wissens über Gesundheit. Die wichtigste Ressource zur Bewältigung dieser gesellschaftlichen Herausforderungen ist Bildung. Orientiert an den Interessen der Studierenden eröffnet die SRH Hochschule für Gesundheit jungen Menschen neue Chancen, an diesem Wandel teilzuhaben. Sie begegnen dabei modernen Ausbildungswegen, einer umfassenden Verzahnung von Theorie und Praxis und anspruchsvollen Forschungsprojekten. Die staatlich anerkannte, private SRH Hochschule für Gesundheit ist Teil des bundesweiten Netzwerkes der SRH-Gruppe. In ihren Gesundheits- und Bildungseinrichtungen engagieren sich über 13.000 Beschäftigte und ebenso viele Studierende. Dieser Band gibt einen Rückblick auf das vergangene Jahrzehnt der Hochschule. Gleichzeitig berichtet er vom Aufbruch in eine Gesundheitswelt im Wandel. Vorgestellt werden die aktuell 15 Bachelor- und Masterstudiengänge in fünf verschiedenen Studienmodellen an sieben Standorten. Es werden Einblicke gegeben in Bachelor- und Masterthesen der vergangenen Jahre, sowie in aktuelle Forschungsprojekte. Viele kluge Köpfe hat die SRH Hochschule für Gesundheit für das Berufsleben qualifiziert. Im Wissen darum, dass innovative Bildung unersetzbar ist, werden viele weitere folgen.