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Cosima Höfer, Ina Finger, Kapitel 10.1: „Studium und dann …?“ Eine Befragung der Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs „Interdisziplinäre Frühförderung“ (Projektarbeit) in:

Johannes Schaller, Björn Eichmann (Ed.)

Gesundheit braucht kluge Köpfe, page 130 - 131

10 Jahre SRH Hochschule für Gesundheit

1. Edition 2017, ISBN print: 978-3-8288-3988-5, ISBN online: 978-3-8288-6840-3, https://doi.org/10.5771/9783828868403-130

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
„Studium und dann …?“ Eine Befragung der Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs „Interdisziplinäre Frühförderung“ (Projektarbeit) Höfer, Cosima & Finger, Ina Im Rahmen einer Lehrveranstaltung führten zwei Studierende des Stu‐ diengangs Bildung und Förderung in der Kindheit (BFK) im Sommer‐ semester 2017 eine Online-Befragung der Absolventen und Absolven‐ tinnen der Jahrgänge 2010 bis 2016 des Studiengangs Interdisziplinäre Frühförderung (IFF) durch. Ziel der Befragung war zu untersuchen, in welchem Maß das Studium für die Tätigkeit des Frühförderers als hilf‐ reich eingeschätzt wird. Weiterhin sollte die rückblickende Zufrieden‐ heit der Alumni sowie der berufliche Werdegang nach dem Abschluss erfragt werden. Von den insgesamt 160 Alumni des Studiengangs IFF konnten 121 per E-Mail erreicht werden. Von diesen nahmen 48 Alumni an der Umfrage teil (Rücklaufquote: 40 %). Vierundzwanzig Alumni gaben an sofort nach dem Abschluss eine Anstellung gefunden zu haben. Eine Übernahme durch die Praktikumsstelle fand bei 5 der Befragten statt. Lediglich 9 Alumni haben länger als einen Monat auf eine Festanstel‐ lung warten müssen. Zum Zeitpunkt der Befragung waren 41 % in der Frühförderung tätig, 29 % in einer Kindertagesstätte angestellt und die restlichen 30 % waren in Zentren für Autismus oder in der ambulanten Kinder- und Jugendhilfe tätig. Der mittlere Stundenumfang betrug 37 Wochenstunden. Gut zwei Drittel gaben an, nach dem Abschluss Wei‐ terbildungen, Fortbildungen und Spezialisierungen absolviert zu ha‐ ben. Kapitel 10.1: Kapitel 10: Der Studiengang Bildung und Förderung in der Kindheit (Bachelor of Arts) 130 Die Frage zur rückblickenden Zufriedenheit beantworteten 35 Alumni. Von diesen gaben 25 an „insgesamt zufrieden“ oder „sehr zu‐ frieden“ mit dem Studium zu sein, 9 Absolventen waren „zufrieden“ und ausschließlich 3 Teilnehmer waren „weniger zufrieden“ oder „un‐ zufrieden“ (11 fehlende Antworten). Insbesondere gefielen 19 Alumni die praxisnahen Vorlesungen, die Vielfalt der Module und die Speziali‐ sierung auf die Frühförderung. Sehr zufrieden waren 18 Absolventen mit den Dozenten und begründeten dieses vor allem mit praxisbezoge‐ nen Lehrinhalten und dem individuellen Eingehen auf die Studieren‐ den. Die Rahmenbedingungen der Hochschule trugen ebenfalls zur Zufriedenheit der Absolventen bei. So erwähnten 12 Teilnehmer, dass die geringe Anzahl an Studierenden zu einer guten Lernatmosphäre beitrug. Auch wurde der respektvolle und persönliche Umgang positiv hervorgehoben. Auf die Frage nach Inhalten oder Modulen, die für die spätere Pra‐ xis als hilfreich eingeschätzt wurden, antworteten 31 Alumni. Von die‐ sen gaben 10 an, dass sie alle Module als praxisrelevant befanden. Die restlichen 21 Alumni nannten spezifische Module, sowie bestimmte, auf Dozenten bezogene Vorlesungsthemen. Auf die Frage zur Akade‐ misierung des Berufs des Frühförderers antworteten 36 Alumni. Da‐ von gaben 94 % an, diese als notwendig zu empfinden. Kapitel 10.1: Studiengang Bildung und Förderung in der Kindheit 131

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Zusammenfassung

Gesundheit braucht kluge Köpfe – seit zehn Jahren leistet die SRH Hochschule für Gesundheit dazu ihren Beitrag. Gesundheit ist ein zentraler Wirtschaftszweig in allen Industrienationen. In Zeiten des demografischen Wandels wächst er dynamisch. Zusätzlich verändern sich Verständnis und Menge unseres Wissens über Gesundheit. Die wichtigste Ressource zur Bewältigung dieser gesellschaftlichen Herausforderungen ist Bildung. Orientiert an den Interessen der Studierenden eröffnet die SRH Hochschule für Gesundheit jungen Menschen neue Chancen, an diesem Wandel teilzuhaben. Sie begegnen dabei modernen Ausbildungswegen, einer umfassenden Verzahnung von Theorie und Praxis und anspruchsvollen Forschungsprojekten. Die staatlich anerkannte, private SRH Hochschule für Gesundheit ist Teil des bundesweiten Netzwerkes der SRH-Gruppe. In ihren Gesundheits- und Bildungseinrichtungen engagieren sich über 13.000 Beschäftigte und ebenso viele Studierende. Dieser Band gibt einen Rückblick auf das vergangene Jahrzehnt der Hochschule. Gleichzeitig berichtet er vom Aufbruch in eine Gesundheitswelt im Wandel. Vorgestellt werden die aktuell 15 Bachelor- und Masterstudiengänge in fünf verschiedenen Studienmodellen an sieben Standorten. Es werden Einblicke gegeben in Bachelor- und Masterthesen der vergangenen Jahre, sowie in aktuelle Forschungsprojekte. Viele kluge Köpfe hat die SRH Hochschule für Gesundheit für das Berufsleben qualifiziert. Im Wissen darum, dass innovative Bildung unersetzbar ist, werden viele weitere folgen.