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Verena Kohler, Kapitel 8.3: Motivation für die Aufnahme einer Pflegeausbildung - eine quantitative Studie an verschiedenen Schulen in Bayern in:

Johannes Schaller, Björn Eichmann (ed.)

Gesundheit braucht kluge Köpfe, page 110 - 111

10 Jahre SRH Hochschule für Gesundheit

1. Edition 2017, ISBN print: 978-3-8288-3988-5, ISBN online: 978-3-8288-6840-3, https://doi.org/10.5771/9783828868403-110

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
Motivation für die Aufnahme einer Pflegeausbildung - eine quantitative Studie an verschiedenen Schulen in Bayern Kohler, Verena Aufgrund des zu erwartenden demographischen Wandels und des prognostizierten Pflegenotstandes kann der Bedarf an Pflegefachkräf‐ ten nicht gedeckt werden (vgl. Schnable, 2007). Diese Bachelorarbeit gibt einen Überblick über die Motivation potentieller Bewerber in Be‐ zug auf den Beginn einer Pflegeausbildung. Ziel der quantitativen Querschnittsstudie ist es, dem bevorstehenden Pflegenotstand entge‐ genzuwirken und mehr Auszubildende in der Pflege zu akquirieren (vgl. Schnable, 2007). Die Basis der Untersuchung bildet ein Fragebo‐ gen, der an 84 Schüler und Schülerinnen an allgemeinbildenden Schu‐ len in Bayern verteilt wurde. Die Berufsbewerber beantworteten Fra‐ gen zur Attraktivität des Pflegeberufes und stellten Motive heraus, die für den Beginn einer Pflegeausbildung entscheidend sind. Die Ergebnisse zeigen, dass 34,2% der Befragten motiviert sind, eine Ausbildung in der Pflege zu beginnen. Die restlichen 65.8% der Studienteilnehmer zeigen sich eher abgeneigt, eine Ausbildung in einem der Pflegeberufe zu ergreifen. Ansatzpunkte für das Anwerben neuer Mitarbeiter in der Pflege sind: Gute Verdienstmöglichkeiten, eine langfristige Arbeitsplatzsicherung, Fairness und Gleichberechti‐ gung im Beruf und Freizeit als Ausgleich zur Arbeit. Die genaue Um‐ setzung dieser Ansatzpunkte in den Betrieben erfordert noch weitere Untersuchungen. Die Arbeit ist an alle Mitarbeiter der gesundheitli‐ chen Aus-, Fort- und Weiterbildung adressiert, um auf das Problem der zurückgehenden Bewerberzahlen an den Pflegeschulen aufmerk‐ sam zu machen. Kapitel 8.3: Kapitel 8: Der Studiengang Medizinpädagogik (Bachelor of Arts) 110 Schlagwörter: Motivation, Pflegeausbildung, Pflegenotstand, Bewerberzahlen, demo‐ graphischer Wandel Kapitel 8.3: Studiengang Medizinpädagogik 111

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Zusammenfassung

Gesundheit braucht kluge Köpfe – seit zehn Jahren leistet die SRH Hochschule für Gesundheit dazu ihren Beitrag. Gesundheit ist ein zentraler Wirtschaftszweig in allen Industrienationen. In Zeiten des demografischen Wandels wächst er dynamisch. Zusätzlich verändern sich Verständnis und Menge unseres Wissens über Gesundheit. Die wichtigste Ressource zur Bewältigung dieser gesellschaftlichen Herausforderungen ist Bildung. Orientiert an den Interessen der Studierenden eröffnet die SRH Hochschule für Gesundheit jungen Menschen neue Chancen, an diesem Wandel teilzuhaben. Sie begegnen dabei modernen Ausbildungswegen, einer umfassenden Verzahnung von Theorie und Praxis und anspruchsvollen Forschungsprojekten. Die staatlich anerkannte, private SRH Hochschule für Gesundheit ist Teil des bundesweiten Netzwerkes der SRH-Gruppe. In ihren Gesundheits- und Bildungseinrichtungen engagieren sich über 13.000 Beschäftigte und ebenso viele Studierende. Dieser Band gibt einen Rückblick auf das vergangene Jahrzehnt der Hochschule. Gleichzeitig berichtet er vom Aufbruch in eine Gesundheitswelt im Wandel. Vorgestellt werden die aktuell 15 Bachelor- und Masterstudiengänge in fünf verschiedenen Studienmodellen an sieben Standorten. Es werden Einblicke gegeben in Bachelor- und Masterthesen der vergangenen Jahre, sowie in aktuelle Forschungsprojekte. Viele kluge Köpfe hat die SRH Hochschule für Gesundheit für das Berufsleben qualifiziert. Im Wissen darum, dass innovative Bildung unersetzbar ist, werden viele weitere folgen.