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Johannes Schaller, Kapitel 1: Gesundheit der Zukunft – Zukunft der Gesundheit in:

Johannes Schaller, Björn Eichmann (Ed.)

Gesundheit braucht kluge Köpfe, page 1 - 8

10 Jahre SRH Hochschule für Gesundheit

1. Edition 2017, ISBN print: 978-3-8288-3988-5, ISBN online: 978-3-8288-6840-3, https://doi.org/10.5771/9783828868403-1

Tectum, Baden-Baden
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Gesundheit der Zukunft – Zukunft der Gesundheit Schaller, Johannes Gesundheit und froher Mut, das ist des Menschen höchstes Gut. (Deutsches Sprichwort) 1.1 Gesundheit im Fokus Unser Gesundheitssystem ist immer für eine Schlagzeile gut. Es ver‐ geht kaum ein Tag, an dem nicht zu diesem Thema berichtet wird (SPIEGELONLINE, 2017; Süddeutsche Zeitung, 2017). Dabei geht es um sämtliche mit Gesundheitsversorgung assoziierten Bereiche, etwa um Ärztemangel, steigende Kosten, die Anhebung von Krankenkas‐ senbeiträgen, die Auflösung von Geburtenstationen in ländlichen Ge‐ bieten, um Big Data, die elektronische Gesundheitskarte, um Einspar‐ effekte, die Betreuung sterbender Menschen, die Aufgaben von Not‐ aufnahmen in den Krankenhäusern, aber auch um neue Behandlungs‐ ansätze, Forschungsprojekte etc… – die Liste ließe sich wohl fast end‐ los fortsetzen (vgl. Bundeszentrale für politische Bildung, 2017). Die Bedeutung dieses Themas und seiner Rezeption in den Medi‐ en ist nicht weiter verwunderlich, geht es dabei doch um die Gesund‐ heit, „unser höchstes Gut“ bzw. eines der wichtigsten Güter, wie es aus einer von "Spiegel online" 2015 veröffentlichten Umfrage der Gesell‐ schaft für Konsumforschung (GfK) hervorgeht (Marquart, 2015). Nach den „wichtigsten drei Wünschen“ befragt, waren die Antworten der In‐ terviewten recht übereinstimmend: Mehr als die Hälfte der Befragten (56%) wünschte sich Gesundheit, davon dachten die meisten an das ei‐ gene Wohlbefinden aber auch an das der Familie. Jenseits des persönlichen Wohlbefindens hat Gesundheit eine gro‐ ße volkswirtschaftliche Bedeutung, die bei vielen gesundheitspoliti‐ Kapitel 1: 1 schen Diskussionen unterschätzt bzw. völlig vernachlässigt wird: Je ge‐ sünder die Bürger eines Landes, desto größer ist die individuelle Pro‐ duktivität und auch das kollektive Wirtschaftswachstum (s. Überblick bei Marx & Rahmel, 2009). Damit zeigt sich, dass das Thema Gesund‐ heit nicht nur für das Individuum sondern auch für unsere Gesell‐ schaft höchste Relevanz besitzt. Inwiefern wiederum die Qualität und Effizienz der deutschen Ge‐ sundheitsversorgung dem internationalen Vergleich Stand halten kann, wird sehr heterogen und manchmal sogar durchaus hitzig diskutiert (vgl. Manouguian et al., 2010; Robert-Koch-Institut, 2015). Fakt ist, dass das Gesundheitssystem in Deutschland immense Summen ver‐ schlingt. Das Statistische Bundesamt (2017) hat bekannt gegeben, dass sich die Gesundheitsausgaben in Deutschland im Jahr 2015 auf 344,2 Milliarden Euro oder 4213 Euro je Einwohner beliefen, d.h. jeder neunte Euro wurde für das Gesundheitssystem ausgegeben. Im Ver‐ gleich zum Vorjahr stiegen die Gesundheitsausgaben damit um 15,0 Milliarden Euro oder 4,5% und auch für die folgenden Jahre prognos‐ tiziert das Statistische Bundesamt einen weiteren Anstieg der Gesund‐ heitsausgaben. Jenseits der aktuellen Zahlen und Entwicklungen stellt sich natür‐ lich die Frage nach der längerfristigen Dimension: Wie muss ein Ge‐ sundheitssystem der Zukunft gestaltet sein? Welchen Herausforderun‐ gen muss es sich stellen? Welchen Anforderungen muss es genügen? Wie müssen künftig Versorgungssysteme strukturiert sein? Welche Auswirkungen hat das auf bestehende Konzepte? Welche neuen Ange‐ bote müssen geschaffen werden? Diese Fragestellungen lenken den Blick dann auch zu Aspekten der Personalausstattung und -qualifikationen und bringen Implikatio‐ nen für den Bildungsbereich mit sich – oder anders formuliert: Welche Anforderungen werden in Zukunft an die „Profis“ im Gesundheitsbe‐ reich gestellt? Und welche Qualitäten und Qualifikationen sind dafür unabdingbar? Kapitel 1: Gesundheit der Zukunft – Zukunft der Gesundheit 2 1.2 Anforderungen an die gesundheitliche Versorgung der Zukunft Die Herausforderungen an das Gesundheitswesen der Zukunft sind enorm (vgl. WHO, 2014). Exemplarisch seien dabei folgende Punkte benannt (vgl. Kurth, 2001 vgl. Sieger & Rustemeier-Holtwick, 2017): Die Geburtenzahlen in Deutschland stagnieren. Dagegen steigen die Lebenserwartung, das Durchschnittsalter und der Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung (Statistisches Bundesamt, 2000). Ältere wiederum nehmen mehr Gesundheitsleistungen in Anspruch als Jüngere und auch die Zahl pflegebedürftiger, multimorbider Men‐ schen nimmt damit zu (Statistisches Bundesamt, 2010; Nowossadek, 2012). Der medizinische Fortschritt erschließt neue Möglichkeiten in Prävention, Diagnostik und Rehabilitation (vgl. Krüger-Brand, 2014, S. 2208). Gleichzeitig weckt diese Entwicklung aber auch Ängste und Befürchtungen, wie z.B. „gefühllosen Pflegerobotern“ (vgl. Von Stösser, 2011) ausgeliefert zu sein oder aber unzureichendem Datenschutz und -sicherheit (vgl. Barmer, 2010). Auch die Interaktion zwischen Leistungserbringern und Patienten unterliegt einem Wandel: Patienten sind oft sehr gut informiert, agie‐ ren eigenverantwortlich und mit einer gesteigerten – oftmals auch kri‐ tischen – Erwartungs- und Anspruchshaltung (vgl. Dieterich, 2007) gegenüber Versorgungsleistungen und erwarten auch kompetente Ant‐ worten und „Lotsenhilfe“ in einem mittlerweile hochkomplexen, kom‐ plizierten und ausdifferenzierten Gesundheitssystem. (vgl. Sachver‐ ständigenrat, 2007). 1.3 Gesundheitsberufe der Zukunft – zwischen Anspruch und Wirklichkeit Wie weiter oben schon angeführt, führen diese Entwicklungen auch zu neuen Anforderungen an die im Gesundheitsbereich Tätigen, es hat Auswirkungen auf Berufsprofile, auf Aus-, Fort- und Weiterbildungen; dabei entstehen auch „neue“ Berufe, die den sich wandelnden Anfor‐ derungen Rechnung tragen. Entsprechend konstatierte vor wenigen Jahren der Wissenschaftsrat (2012, S. 8): „Erforderlich ist eine insge‐ samt stärker kooperativ organisierte Gesundheitsversorgung, in der Kapitel 1: Gesundheit der Zukunft – Zukunft der Gesundheit 3 insbesondere die Angehörigen der Gesundheitsfachberufe nicht nur zunehmend komplexere Aufgaben erfüllen, sondern in einem gewis‐ sen Umfang auch bestimmte, vormals von Ärztinnen und Ärzten wahrgenommene Aufgaben übernehmen. Die Veränderung der Ar‐ beitsteilung wirkt sich wiederum auf die zukünftigen Qualifikationser‐ fordernisse und Qualifizierungswege in den Berufen der Gesundheits‐ versorgung aus.“ Vor diesem Hintergrund forderte das Beratungsgre‐ mium 10 bis 20 % eines Ausbildungsjahrgangs in den Gesundheits‐ fachberufen akademisch zu qualifizieren; eine bloße Weiterentwick‐ lung der für die Gesundheitsfachberufe üblichen Ausbildung an be‐ rufsbildenden Schulen reiche nicht aus, sondern die Ausbildung solle künftig an Hochschulen verortet werden. Mit dieser Forderung nach der Akademisierung der Gesundheitsberufe greift der Wissenschafts‐ rat auch Entwicklungen auf, die in vielen europäischen Nachbarstaa‐ ten schon lange ihren Lauf genommen haben (vgl. BMBF, 2014). 1.4 Die SRH Hochschule für Gesundheit – Perspektiveneröffner und Chancengeber Die SRH Hochschule für Gesundheit hat sich wie andere Hochschulen, die für den Gesundheitsbereich qualifizieren, unter anderem den Zie‐ len des Wissenschaftsrates verschrieben. Basierend auf einem umfas‐ senden bio-psycho-sozialen (vgl. Engel 1977, 1980) Verständnis von Gesundheit, in dem neben den körperlichen Zuständen auch psychi‐ sche Komponenten und soziale Prozesse unter „Gesundheit“ verstan‐ den werden, gehören nach unserem Selbstverständnis neben den „klassischen“ Gesundheitsfachberufen (auf die sich die Stellungnahme des Wissenschaftsrates in erster Linie bezieht) auch pädagogische und psychologische Berufe dazu. Um aber eine qualitativ hochwertige Ausbildung von Spezialisten für den Gesundheitsbereich gewährleisten zu können, gilt es eine Rei‐ he von spezifischen Anforderungen zu bewältigen, die hier in aller Kürze und ohne Anspruch auf Vollständigkeit genannt sein sollen: – Für all diese Berufe ist eine theoretisch fundierte und gleichzeitig praxisgerechte Ausbildung vonnöten. Dies ist der Maßstab, an dem sich die Konzeption der Curricula, die Qualität der Lehre und da‐ mit die fachliche und pädagogische Qualifikation der Hochschul‐ Kapitel 1: Gesundheit der Zukunft – Zukunft der Gesundheit 4 mitarbeiter messen lassen müssen, die dafür idealerweise langjähri‐ ge praktische Erfahrung und auch die entsprechende akademische Expertise mitbringen. – Jenseits der Forderung des Wissenschaftsrats, Bachelorstudiengän‐ ge einzurichten, muss es darum gehen, diese vormals schulischen Fächer auch zu wissenschaftlichen Disziplinen zu entwickeln, „mit allem, was dazugehört, mit der gesamten akademischen Laufbahn, aber vor allem auch mit der Implementierung genuiner Forschung“ (Gerst & Hibbeler, 2012, S. 2461). – Die Akademisierung der Gesundheitsberufe benötigt mehr als die klassischen Vollzeitstudiengänge. Die Studienmodelle müssen in‐ novativ sein und flexibel auf die verschiedenen familiären, berufli‐ chen und privaten Lebenssituationen der Studierenden eingehen, d.h. neben den klassischen Vollzeitmodellen werden sowohl ausbil‐ dungs- als auch berufsbegleitende Studienformen benötigt. – Neben den Studienformaten müssen auch die -inhalte auf die doch sehr heterogene Zielgruppe und deren eventueller Vorerfahrungen zugeschnitten sein: junge Abiturienten, Fachschüler, Studierende mit abgeschlossener Berufsausbildung, Berufserfahrung und Fami‐ lie. – Aus-, Fort- und Weiterbildung im Gesundheitsbereich geschieht in Deutschland nach wie vor in weiten Teilen durch Fachschulen und Weiterbildungsinstitute. Die Hochschulangebote befinden sich an der Schnittstelle zu diesen Institutionen. Auch hier sind innovative Angebote vonnöten, um eine Akademisierung überhaupt zu er‐ möglichen. – Die Ausübung und Ausbildung im Bereich der Gesundheitsberufe ist durch nationale Gesetze und Berufsordnungen geregelt, die auch einem steten Wandel unterliegen, die dazu führen, dass auch Studienprogramme immer wieder aktualisiert werden müssen. Hier seien beispielhaft die Verlängerung der Modellklausel im Er‐ gotherapeuten-, Hebammen-, Logopäden- sowie im Masseur- und Physiotherapeutengesetz bis 2021 (vgl. Gröhe & Fischbach, 2016) oder die Gesetzesinitiative zur generalistischen Ausbildung in der Pflege genannt (vgl. Die Bundesregierung, 2016). Die SRH Hochschule für Gesundheit kann nach 10 Jahren trotz dieser Anforderungen ein sehr positives Resümee ziehen. Die Daten aus der Kapitel 1: Gesundheit der Zukunft – Zukunft der Gesundheit 5 internen Absolventenbefragung zeigen, dass für über 90 Prozent der Bachelorstudierenden der berufliche Werdegang nahtlos dem ersten akademischen Abschluss folgte. Etwa jeder zweite befindet sich bereits bei Abschluss des Studiums in einer Anstellung in Teilzeit, jeder dritte schließt unmittelbar ein weiteres Studium - in der Regel ein Masterstu‐ dium - an. Eher selten (ca. 1%) geht der Weg nach dem Abschluss in die Selbständigkeit oder wird im Ausland fortgesetzt. Dennoch bleibt festzustellen, dass diese Karrierepfade sich sehr unterscheiden, stark von individuellen Komponenten geprägt und un‐ ter Systemgesichtspunkten wohl auch erst zu entwickeln sind. Analy‐ siert man diese Pfade etwas genauer, so kann man sich der Position von Ewers (2008, S. 24) nur anschließen: „Noch ergeben die neuen Qualifizierungsangebote in Deutschland kein schlüssiges Bild: Es fehlt an einem Gesamtkonzept sowie einer sinnvollen Abstimmung zwi‐ schen den Bildungssektoren und den unterschiedlichen Gesundheits‐ berufen. […] Manche Aktivitäten beschränken sich auf einzelne Diszi‐ plinen oder verfolgen Partikularinteressen, andere verstricken sich in berufspädagogischen und curricularen Detailfragen. Innovationen, die an Besitzstände und Machtstrukturen einzelner Gesundheitsberufe rühren, provozieren lautstarken Widerstand. Oftmals wird die Experi‐ mentierfreude durch ökonomische Gegenargumente schon im Keim erstickt – etwa wenn die mit höheren Bildungsabschlüssen einherge‐ henden Einkommenserwartungen breiter Gruppen von Gesundheits‐ berufen und die Konsequenzen dessen für die Finanzierung der Ge‐ sundheitssysteme insgesamt problematisiert werden. In der Summe – so ist zu resümieren – wird die Breite und Tiefe des hier aufgegriffenen Themas und dessen Relevanz für die öffentliche Gesundheit in Deutschland unterschätzt.“ So wird es in Zukunft für die Gesundheitshochschulen wohl auch darum gehen, die Relevanz der Akademisierung der Gesundheitsfach‐ berufe und die damit einhergehenden Implikationen für die öffentliche Gesundheit noch stärker als bisher darzustellen und in Zusammenar‐ beit mit anderen Agenten des Gesundheitssystems die in Ansätzen vorhandenen Karrierewege „breiter“ und neu zu beschreitende zu schaffen und somit auch die Gesundheit der Zukunft mitzugestalten. Eine Hochschule, wie die SRH Hochschule für Gesundheit, wird damit Kapitel 1: Gesundheit der Zukunft – Zukunft der Gesundheit 6 auch immer einen Beitrag leisten für die Zukunft – für die Zukunft der Gesundheit. Literatur BARMER GEK (Hrsg). (2010). Nutzen und Akzeptanz von elektronischen Gesund‐ heitsakten. Abschlussbericht zum Forschungsvorhaben. Kurzfassung. 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Zusammenfassung

Gesundheit braucht kluge Köpfe – seit zehn Jahren leistet die SRH Hochschule für Gesundheit dazu ihren Beitrag. Gesundheit ist ein zentraler Wirtschaftszweig in allen Industrienationen. In Zeiten des demografischen Wandels wächst er dynamisch. Zusätzlich verändern sich Verständnis und Menge unseres Wissens über Gesundheit. Die wichtigste Ressource zur Bewältigung dieser gesellschaftlichen Herausforderungen ist Bildung. Orientiert an den Interessen der Studierenden eröffnet die SRH Hochschule für Gesundheit jungen Menschen neue Chancen, an diesem Wandel teilzuhaben. Sie begegnen dabei modernen Ausbildungswegen, einer umfassenden Verzahnung von Theorie und Praxis und anspruchsvollen Forschungsprojekten. Die staatlich anerkannte, private SRH Hochschule für Gesundheit ist Teil des bundesweiten Netzwerkes der SRH-Gruppe. In ihren Gesundheits- und Bildungseinrichtungen engagieren sich über 13.000 Beschäftigte und ebenso viele Studierende. Dieser Band gibt einen Rückblick auf das vergangene Jahrzehnt der Hochschule. Gleichzeitig berichtet er vom Aufbruch in eine Gesundheitswelt im Wandel. Vorgestellt werden die aktuell 15 Bachelor- und Masterstudiengänge in fünf verschiedenen Studienmodellen an sieben Standorten. Es werden Einblicke gegeben in Bachelor- und Masterthesen der vergangenen Jahre, sowie in aktuelle Forschungsprojekte. Viele kluge Köpfe hat die SRH Hochschule für Gesundheit für das Berufsleben qualifiziert. Im Wissen darum, dass innovative Bildung unersetzbar ist, werden viele weitere folgen.