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Hans Dietrich Engelhardt

Was wird aus unserer Umwelt?, page 1 - 10

Die Zukunft des Menschen zwischen Glaube und Natur

1. Edition 2017, ISBN print: 978-3-8288-3965-6, ISBN online: 978-3-8288-6838-0, https://doi.org/10.5771/9783828868380-1

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
Hans Dietrich Engelhardt Was wird aus unserer Umwelt? Hans Dietrich Engelhardt Was wird aus unserer Umwelt? Die Zukunft des Menschen zwischen Glaube und Natur Tectum Verlag Hans Dietrich Engelhardt Was wird aus unserer Umwelt? Die Zukunft des Menschen zwischen Glaube und Natur © Tectum – ein Verlag in der Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2017 ISBN 978-3-8288-6838-0 (Dieser Titel ist zugleich als gedrucktes Buch unter der ISBN 978-3-8288-3965-6 im Tectum Verlag erschienen.) Umschlaggestaltung: Tectum Verlag, unter Verwendung des Bildes #103983228 von Jagoush, www.fotolia.com Alle Rechte vorbehalten Besuchen Sie uns im Internet www.tectum-verlag.de Bibliografische Informationen der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Angaben sind im Internet über http://dnb.ddb.de abrufbar. Für meine Enkel Romy, Berna und Tim, stellvertretend für alle Kinder V Inhaltsverzeichnis Einleitung 1 1 Zur Entwicklung des Lebens auf der Erde 19 1 1 Eckpunkte 19 1 2 Zusammenfassung 26 2 Der Mensch im Kosmos des Lebens 29 2 1 Von 23 Menschenarten überlebt nur eine: Der moderne Mensch (homo sapiens) 29 2 2 Der große Durchbruch von homo sapiens: Stichworte 34 2 3 Die Kehrseite des Erfolges 37 2 4 Die besonderen Qualifikationen des Menschen 39 2.4.1 Die ambivalente biologische Ausstattung des Menschen: Die Multi-level-Selektion . . . . 39 2.4.2 Gemeinsamkeiten im Steuerungssystem von Säugetieren und Menschen . . . . . . . . . . . . 43 2.4.3 Elterliche Sorge und Zusammenleben in Lagern als Keimzellen der sozialen Natur des Menschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44 2.4.4 Was macht den Menschen zum Menschen? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48 2 5 Zusammenfassung 52 3 Entstehung, Vielfalt und Funktionen von Religionen 55 3 1 Skelette, Knochen, Werkzeuge, Artefakte als Auskunfteien 57 3 2 Die sozialanthropologische Literatur: Eine Brücke zu den Religionen von Jägerund Sammlergruppen 59 VI InhaltsverzeIchnIs 3 3 Wie sind Religionen entstanden? 60 3 4 Wann sind Religionen entstanden? 66 3 5 Vielfalt der Religionen 68 3 6 Vielfalt der Religionen – Warum? 72 3 7 Religion: Einheit in der Vielfalt? 78 3.7.1 Eine Religionen übergreifende Definition? . . . 78 3.7.2 Religionsverständnisse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79 3.7.3 Zur Wegweiserfunktion von Religionen . . . . . 83 3.7.4 Tod und soziale Ungerechtigkeit als verbreitete Themen von Religionen . . . . . . . . 84 3.7.5 Erlösungswege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88 3 8 Zusammenfassung 93 4 Die Beziehung des Menschen zu Biosphäre und weiterer Umwelt in der Religionsgeschichte 97 4 1 Drei Entwicklungsphasen in der Religionsgeschichte im Überblick 97 4 2 Die Natur als Bezugsrahmen menschlichen Selbstverständnisses 100 4 3 Zentrierung auf den Menschen – Marginalisierung des nicht menschlichen Lebens 101 4 4 Die Aufklärung und die Folgen 110 4 5 Deutungshoheit: Vom Monopol der Kirchen zu einer differenzierten Struktur 116 4.5.1 Galileo Galilei und die universale Deutungshoheit der römisch-katholischen Kirche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118 4.5.2 Neue Blütezeit und Machtverfall . . . . . . . . . . . . 119 4.5.3 Der große Umbruch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120 4.5.4 Die Säkularisation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120 4.5.5 Die Geburt des modernen Staates . . . . . . . . . . 122 4.5.6 Ein neues Legitimationsprinzip setzt sich durch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123 VII InhaltsverzeIchnIs 4.5.7 Legitimation durch Fachkompetenz . . . . . . . . 125 4.5.8 Entmythologisierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126 4 6 Zusammenfassung und Verortung klärungsbedürftiger Probleme 130 4.6.1 Drei Entwicklungsphasen in der Entwicklung der Religionen – zwei bedeutsame Zäsuren 131 4.6.2 Lokalisierung klärungsbedürftiger Probleme 136 5 Was wird aus den Religionen? 139 5 1 Sind Religionen Auslaufmodelle? 139 5 2 Religionskritik 145 5 3 Das Doppelgesicht der Religionen 153 5 4 Entwicklungstendenzen der Religionen 156 5 5 Achtung vor dem Leben als gemeinsame Grundlage 160 5 6 Zusammenfassung 164 6 Religion und Wissenschaft: Eine neue Beziehung zwischen ihnen wird gebraucht 167 6 1 Zur Geschichte ihres Verhältnisses 167 6 2 Wissenschaft braucht Religion 172 6 3 Religionen brauchen Wissenschaft 180 6 4 Religion und Wissenschaft: Anfänge zu einem neuen Verhältnis? 180 6 5 Zusammenfassung 192 7 Wie kann Zukunft gelingen? 195 7 1 Zur gegenwärtigen Situation bei Klimawandel, Umweltbelastungen und Biosphäre 197 7.1.1 Umweltbelastungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 197 7.1.2 Globale Umweltbelastungen: Klimawandel & Co. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 202 7.1.3 Die fortschreitende Reduzierung der Biodiversität als Zeitbombe . . . . . . . . . . . . . 204 VIII InhaltsverzeIchnIs 7 2 Hindernisse für die Bewältigung der Umweltprobleme 212 7.2.1 Konfliktformen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 212 7.2.2 Zur weltweiten Konfliktlage . . . . . . . . . . . . . . . . 213 7.2.3 Was tun mit den Religionskonflikten? . . . . . . . 217 7.2.4 Die positive Botschaft: Gemeinsame Beschlüsse und Maßnahmen trotz Konflikten 229 7.2.5 Der Konflikt über die Zukunft: Wachstum oder Nachhaltigkeit? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 232 7.2.6 Die Beharrlichkeit der Bevölkerung als Problem für den Paradigmenwechsel . . . . . . . 244 7.2.7 Die Multi-Level-Selektion: Erklärungsansatz und Zukunftsperspektive? . . . . . . . . . . . . . . . . . 245 7.2.8 Zwischenfazit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 250 7 3 Mit gemeinsamen Überzeugungen zu Nachhaltigkeitsallianzen 252 7.3.1 Die Weltgemeinschaft: Vom Markt zum Gemeinwesen? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 254 7.3.2 Nichtregierungsorganisationen: Akteure für eine Weltzivilgesellschaft? . . . . . . 260 7.3.3 Mitmenschlichkeit in den Gesellschaften als Unterstützungsreservoir . . . . . . . . . . . . . . . . 267 7.3.4 Nachhaltigkeit: ein unentbehrlicher Wissenspool . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 269 7.3.5 Gemeinsames im Selbstverständnis: Religionen und Nachhaltigkeitsperspektive 272 7.3.6 Gemeinsames in der Ethik: Handeln braucht eine ethische Grundlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 282 7.3.7 Zusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 285 Literatur 293

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Zusammenfassung

Das Selbstverständnis der modernen Zivilisation hat sich weitgehend von religiösen und ethischen Kontexten gelöst und verlässt sich nunmehr auf die Prozesse von Markt und Technologie. Regierungen fokussieren Wirtschaftswachstum und behandeln die damit einhergehenden Umweltbelastungen allenfalls wie lästige Kollateralschäden. Die Erhaltung menschlicher Lebensbedingungen wird damit weitgehend zu einem untergeordneten Ziel. Doch die Begrenztheit der Erde kann nicht dauerhaft missachtet werden. Will der Mensch mittel- bis langfristig überleben, muss er sein fehlgeleitetes Selbstverständnis korrigieren, seine Abhängigkeit von der Natur und die Begrenztheit der Erde anerkennen und sein Verhalten durch nachhaltige Lebensführung und Organisation von Wirtschaft und Gesellschaft neu ausrichten. Es wird darauf ankommen, dass die Achtung vor dem Leben in den Mittelpunkt des menschlichen Selbstverständnisses rückt und diejenigen, die dies bereits verinnerlicht haben, zu politisch wirksamen Nachhaltigkeitsallianzen zusammenfinden.