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Siglenverzeichnis in:

Stephan Snyder

Besonnen Leben, page 313 - 314

Über Selbstsein und Verantwortung

1. Edition 2017, ISBN print: 978-3-8288-4020-1, ISBN online: 978-3-8288-6785-7, https://doi.org/10.5771/9783828867857-313

Series: Darmstädter Arbeiten zur Literaturwissenschaft und Philosophie, vol. 16

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
Siglenverzeichnis Immanuel Kant GMS = Grundlegung zur Metaphysik der Sitten (1785) KpV = Kritik der praktischen Vernunft (1788) KrV = Kritik der reinen Vernunft (1782) KU = Kritik der Urteilskraft (1790) MdS = Die Metaphysik der Sitten (1797) Prol. = Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können (1783) RGV = Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft (1793) TP = Über den Gemeinspruch: Das mag in der Theorie richtig sein, taugt aber nicht für die Praxis (1793) ÜGTP = Über den Gebrauch teleologischer Prinzipien in der Philosophie (1788) WDO = Was heißt sich im Denken orientieren? (1786) VRLM = Über ein vermeintes Recht aus Menschenliebe zu lügen (1797) SzP = Schriften zur Pädagogik. Johann Gottlieb Fichte AeR = Rezension des Aenesidemus (1792) BM = Die Bestimmung des Menschen (1800) BWL = Über den Begriff der Wissenschaftslehre (1794) ErE = Erste Einleitung in die Wissenschaftslehre (1797) GGW = Über den Grund unseres Glaubens an eine göttliche Weltregierung (1798) GNR = Grundlagen des Naturrechts (1796) GWL = Grundlage der Wissenschaftslehre (1994/95) VnD = Versuch einer neuen Darstellung der Wissenschaftslehre (1798) ZwE = Zweite Einleitung in die Wissenschaftslehre (1797) 313 Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling IdW = Abhandlung zur Erläuterung des Idealismus der Wissenschaftslehre (1796/97) GnP = Geschichte der neueren Philosophie PdN = Einleitung zu: Ideen zu einer Philosophie der Natur als Einleitung in das Stu‐ dium dieser Wissenschaft (1797) ÜdU = Vom Ich als Prinzip der Philosophie oder über das Unbedingte im menschli‐ chen Wissen (1795) Georg Wilhelm Friedrich Hegel DS = Differenz des Fichteschen und Schellingschen Systems der Philosophie (1801) EpW = Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1830) GPR = Grundlinien der Philosophie des Rechts (1821) GW = Glauben und Wissen oder Reflexionsphilosophie der Subjektivität in der Voll‐ ständigkeit ihrer Formen als Kantische, Jacobische und Fichtesche Philosophie (1802/03) PhG = Phänomenologie des Geistes (1807) WBN = Über die wissenschaftliche Behandlungsart des Naturrechts, seine Stelle in der praktischen Philosophie und sein Verhältnis zu den positiven Rechtswissen‐ schaften (1802/03) FS = Frühe Schriften. Friedrich Schiller AW = Über Anmut und Würde (1793) ÄE = Über die ästhetische Erziehung des Menschen in einer Reihe von Briefen (1795) GdV = Über den Grund des Vergnügens an tragischen Gegenständen (1792) KB = Kallias oder über die Schönheit (1793) ÜdP = Über das Pathetische (1793) Siglenverzeichnis 314

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Zusammenfassung

Wie gelingt das Leben unter spätmodernen Bedingungen? Und, was lässt sich vonseiten der neueren Philosophie dazu sagen? Stephan Snyder setzt sich in seiner philosophischen Diskussion der Forderung nach individueller Selbstbestimmung mit Neuakzentuierungen der Autonomieethik auseinander und arbeitet die inner- wie außertheoretischen Gründe heraus, welche diese Neuakzentuierungen stützen. Seine Überlegungen drehen sich insbesondere um die Begriffe ‚Selbstsein‘ und ‚Verantwortung‘ und um die ethischen, politischen, moralischen und ästhetischen Spannungen, die sich aus ihrem Verhältnis ergeben. Snyders Bezugspunkte sind vornehmlich Immanuel Kant und die Philosophie des Deutschen Idealismus. Kant wird von Snyder aber nicht nur kritisiert, sondern auch gegen seine (neukantischen) Befürworter verteidigt, die seine Ethik auf eine Prinzipienethik zu reduzieren suchen. Die Studie mündet in Überlegungen, welche die Autonomieethik ins Zentrum persönlicher Bildungsprozesse rückt, die auf die Vertiefung von Möglichkeiten des (responsiven) Angesprochenwerdens zielen. Dabei stützt sich der Autor insbesondere auf die philosophischen Analysen Dieter Henrichs und Gerhard Gamms. Gegenüber dem begriffsanalytischen Mainstream bringen diese beide Autoren zur Geltung, dass sich die Fragen der Verfasstheit der menschlichen Subjektivität und der Verbindlichkeit der Moral nur im Zusammenhang mit der Frage nach der (angemessenen) Form der philosophischen Selbstverständigung ausreichend beantworten lassen.