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Florian Wedlich

Einfluss der Persönlichkeit auf das Risikoverhalten von Anlegern in Finanzmärkten, page I - XXXII

Eine experimentelle und empirische Untersuchung zum Einfluss von Extraversion und Neurotizismus auf das Risikoverhalten von Anlegern und die Preisbildung in Finanzmärkten

1. Edition 2017, ISBN print: 978-3-8288-4033-1, ISBN online: 978-3-8288-6749-9, https://doi.org/10.5771/9783828867499-I

Tectum, Baden-Baden
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Florian Wedlich Einfluss der Persönlichkeit auf das Risikoverhalten von Anlegern in Finanzmärkten Florian Wedlich Einfluss der Persönlichkeit auf das Risikoverhalten von Anlegern in Finanzmärkten Eine experimentelle und empirische Untersuchung zum Einfluss von Extraversion und Neurotizismus auf das Risikoverhalten von Anlegern und die Preisbildung in Finanzmärkten Tectum Verlag Florian Wedlich Einfluss der Persönlichkeit auf das Risikoverhalten von Anlegern in Finanzmärkten Eine experimentelle und empirische Untersuchung zum Einfluss von Extraversion und Neurotizismus auf das Risikoverhalten von Anlegern und die Preisbildung in Finanzmärkten © Tectum – ein Verlag in der Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2017 ISBN 978-3-8288-6749-9 (Dieser Titel ist zugleich als gedrucktes Werk unter der ISBN 978-3-8288-4033-1 im Tectum Verlag erschienen.) Zugleich: Dissertation an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, 2017 Umschlaggestaltung: Tectum Verlag, unter Verwendung des Bildes # 135097268 von NicoElNino, www.fotolia.de Alle Rechte vorbehalten Besuchen Sie uns im Internet www.tectum-verlag.de Bibliografische Informationen der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Angaben sind im Internet über http://dnb.ddb.de abrufbar. Geleitwort Innerhalb des Forschungszweiges der Finanzmärkte im Allgemeinen sowie des Bereichs der Behavioral Finance und des Entscheidungsverhaltens unter Risiko mit hoher Bedeutung für eine Volkswirtschaft (Eigen- und Fremdkapitalmärkte, Unternehmenskontrolle, Corporate Governance) im Besonderen wird bislang sehr wenig der Einfluss der Persönlichkeit der Finanzmarktakteure einerseits und das zugehörige Beziehungsgeflecht der Verhaltensweisen, Verhaltensmuster und Verhaltensänderungen im Kontext der Preisbildung andererseits analysiert. Man gewinnt den Eindruck, dass in der Literatur immer noch eher das modellhafte, wenig realitätsnahe und kaum empiriegeleitete Paradigma des Rationalverhaltens eines Homo oeconomicus dominiert, auch wenn in den letzten Dekaden verstärkt empirische und insbesondere experimentelle Finanzmarktforschung an Bedeutung gewinnt. Die vorliegende Arbeit geht den nicht einfachen Weg, diesen Mangel zu beheben, indem nicht nur statistisch-ökonometrische, sondern insbesondere auch ökonomische Aspekte des Risikoverhaltens analysiert werden und hierbei auch interdisziplinär Ansätze aus den Verhaltenswissenschaften umfassend berücksichtigt und gewürdigt werden. Hervorzuheben ist die nicht nur theoretische, sondern ebenso die fundierte empirische und insbesondere die experimentelle Analyse. Die Dissertation von Herrn Wedlich unterscheidet sich dabei in den forschungsleitenden Fragestellungen in einigen für die wissenschaftliche, aber genauso auch für die praktische Arbeit wesentlichen Aspekten von verwandten Arbeiten. Herr Wedlich formuliert mit der genannten Zielsetzung seiner Arbeit drei Kernfragen als besonders relevant: Beeinflussen die Persönlichkeitsfaktoren Extraversion und Neurotizismus die Risikoeinstellung, die Risikowahrnehmung sowie die Renditeerwartung von Anlegern in Finanzmärkten? VI Geleitwort Haben unterschiedliche Ausprägungen in Extraversion und Neurotizismus bei Anlegern Auswirkungen auf die Zusammensetzung ihrer Portfolios? Beeinflusst der Grad an Extraversion und Neurotizismus von Anlegern ihr Handelsverhalten? Herr Wedlich fokussiert dabei zudem auf die realisierten Marktergebnisse und ergänzt die drei Fragestellungen um eine weitere: Haben unterschiedliche Ausprägungen in Extraversion und Neurotizismus bei Anlegern Auswirkungen auf das Finanzmarktergebnis? Im Unterschied zu bisherigen Arbeiten in diesem Themenfeld legt Herr Wedlich den gut begründeten Fokus auf die direkte Verknüpfung der Forschung zu Persönlichkeitsfaktoren einerseits und Finanzmarktuntersuchungen andererseits. Die vorliegende Arbeit ist damit im Forschungsgebiet der theoretischen und empirischen finanzwirtschaftlichen Forschung angesiedelt. Sie legt ihren Schwerpunkt auf die direkte Verknüpfung der Forschung zu Persönlichkeitsfaktoren einerseits und Finanzmarktuntersuchungen sowie Risikoverhalten andererseits. Die empirisch-experimentelle Arbeit zeigt je nach ausführlicher Herleitung und Begründung des gewählten Designs und der Datenbasis thesengeleitet die wesentlichen Ergebnisse zu den empirischen forschungsleitenden Fragen auf. Die empirische Arbeit besticht nicht nur durch ihre präzise Anlage in Design und Auswertung, sondern auch durch die kritische Einschätzung der Ergebnisse. Die empirischen und experimentellen Ergebnisse werden in hervorragender Weise untereinander und mit den theoretischen Überlegungen amalgamiert. Es entsteht damit ein sehr ausgewogenes Gesamtwerk der theoretischen und empirischen Forschungsergebnisse. Der Dissertation gelingt nach ausführlicher und sorgfältig eingebrachter Grundlegung ein herausragender Beitrag zum Entscheidungsverhalten unter Risiko im Kontext von Finanzmärkten und dessen empirische, insbesondere experimenteller Analyse der Charakteristika und Einflussfaktoren. Damit ist ein wesentlicher Beitrag zur betriebswirtschaftlich, insbesondere finanzwirtschaftlich aus- Geleitwort VII gerichteten theoretischen und empirischen Forschung zu Finanzmärkten und zum Risikoverhalten zu konstatieren. Bamberg im Juli 2017 Univ.-Prof. Dr. Andreas Oehler Vorwort Die vorliegende Arbeit entstand während meiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbes. Finanzwirtschaft, der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und wurde im Wintersemester 2016/2017 an der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät als Dissertation angenommen. Die Entstehung der Arbeit wäre ohne die Unterstützung zahlreicher Personen nicht möglich gewesen, denen ich hiermit herzlich danken möchte. Mein besonderer Dank gilt Herrn Univ.-Prof. Dr. Andreas Oehler, meinem Doktorvater, für die umfassende Betreuung meines Promotionsvorhabens. Herrn Univ.-Prof. Dr. Thomas Egner danke ich für die Übernahme des Zweitgutachtens. Herrn Univ.-Prof. Dr. Tim Weitzel danke ich dafür, dass er als dritter Prüfer für meine Disputation zur Verfügung stand. All meinen Kollegen am Lehrstuhl möchte ich für das angenehme und freundschaftliche Arbeitsklima am Lehrstuhl und die gemeinsame Zeit in Bamberg Danke sagen. Herrn Dr. Tim Herberger und Herrn Matthias Horn danke ich insbesondere für die fruchtbare Zusammenarbeit an weiteren Forschungsprojekten sowie die gemeinsame Teilnahme an Konferenzaufenthalten im In- und Ausland. Darüber hinaus danke ich Herrn Prof. Dr. Wendt für die zahlreichen Diskussionen und kritischen Anmerkungen zur Arbeit. Zudem möchte ich mich herzlich bei Herrn Matthias Horn, Frau Kerstin Schneyer und Frau Karolina Smietana für das kritische Korrekturlesen bedanken, das maßgeblich zum Gelingen der Arbeit beigetragen hat. Danken möchte ich auch Herrn Robert Stein für die technische Unterstützung bei der Implementierung der Computerbörsen in den Räumen des Rechenzentrums der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Mein größter Dank gilt meinen Eltern, Geschwistern sowie meiner Lebensgefährtin, die mich stets unterstützt und motiviert haben. Besonderen Dank verdienen auch meine Großeltern, die meinen beruflichen und privaten Lebensweg maßgeblich geprägt haben, die Fertigstellung der Arbeit aber leider nicht mehr miterleben konnten. Ihnen möchte ich diese Arbeit widmen. Florian Wedlich Inhaltsübersicht Abbildungsverzeichnis ................................................................. XIX Tabellenverzeichnis ..................................................................... XXI Symbolverzeichnis .................................................................... XXIII Abkürzungsverzeichnis ............................................................. XXXI I Einleitung ....................................................................................... 1 1 Motivation und Zielsetzung ............................................................ 1 2 Gang der Untersuchung .................................................................. 7 II Theoretische Grundlagen ............................................................... 9 3 Finanzierungstheoretische Grundlagen ........................................... 9 3.1 Neoklassische Finanzmarkttheorie.......................................... 9 3.2 Neue Institutionenökonomik ................................................ 17 3.3 Marktmikrostrukturtheorie ................................................... 23 3.4 Theorie der Finanzintermediation ......................................... 24 3.5 Behavioral und Experimental Finance .................................. 26 4 Einflussfaktoren auf das Risikoverhalten von Anlegern in Finanzmärkten ................................................................................ 39 4.1 Interaktion zwischen Situation und Person ............................ 39 4.2 Situative Faktoren ................................................................ 40 4.3 Personenspezifische Faktoren ............................................... 44 5 Die Persönlichkeit als anlegerverhaltensrelevante Variable ........... 63 5.1 Begriffsdefinition Persönlichkeit .......................................... 63 5.2 Theorie der Persönlichkeitswesenszüge ................................ 65 5.3 Das Fünf-Faktoren-Modell der Persönlichkeit ...................... 70 XII Inhaltsübersicht 6 Finanzierungstheoretische Einordnung der Arbeit ......................... 75 7 Design und Daten ......................................................................... 81 7.1 Methodik der Befragung ...................................................... 81 7.2 Methodik des Experiments ................................................... 93 7.3 Auswahl der Probanden ..................................................... 105 7.4 Vergütung und Anreizsetzung ............................................ 109 8 Untersuchungshypothesen .......................................................... 115 8.1 Hypothesen zum Einfluss von Extraversion und Neurotizismus auf die Determinanten des Risikoverhaltens ...... 115 8.2 Hypothesen zum Einfluss von Extraversion und Neurotizismus auf das Risikoverhalten ..................................... 119 8.3 Hypothesen zum Einfluss von Extraversion und Neurotizismus auf die Preisbildung .......................................... 124 IV Empirische Analysen zur Messung des Einflusses der Persönlichkeit auf das Risikoverhalten von Anlegern in Finanzmärkten .............................................................................. 127 9 Einfluss von Extraversion und Neurotizismus auf die Determinanten des Risikoverhaltens .............................................. 127 9.1 Ablauf derBefragung ......................................................... 127 9.2 Empirische Methodik ......................................................... 128 9.3 Ergebnisse ......................................................................... 139 9.4 Diskussion und Zusammenfassung der Ergebnisse .............. 161 10 Einfluss von Extraversion und Neurotizismus auf das Risikoverhalten ............................................................................. 163 10.1 Ablauf des Experiments ................................................... 163 10.2 Empirische Methodik ....................................................... 165 10.3 Ergebnisse ....................................................................... 173 III Konzeptioneller Bezugsrahmen der Arbeit .................................. 75 10.4 Diskussion und Zusammenfassung derErgebnisse ............. 193 Inhaltsübersicht XIII 11 Einfluss von Extraversion und Neurotizismus auf die Preisbildung .................................................................................. 195 11.1 Empirische Methodik ....................................................... 195 11.2 Ergebnisse ....................................................................... 202 11.3 Diskussion und Zusammenfassung der Ergebnisse ............ 217 V Schlussbetrachtungen ................................................................ 219 12 Überblick und Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse der Arbeit ..................................................................................... 219 13 Kritische Würdigung der Ergebnisse der Arbeit ........................ 223 14 Implikationen für Forschung und Praxis ................................... 227 Anhang ......................................................................................... 231 Literaturverzeichnis ...................................................................... 255 Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis ................................................................. XIX Tabellenverzeichnis ..................................................................... XXI Symbolverzeichnis .................................................................... XXIII Abkürzungsverzeichnis ............................................................. XXXI I Einleitung ....................................................................................... 1 1 Motivation und Zielsetzung ............................................................ 1 2 Gang der Untersuchung .................................................................. 7 II Theoretische Grundlagen ............................................................... 9 3 Finanzierungstheoretische Grundlagen ........................................... 9 3.1 Neoklassische Finanzmarkttheorie.......................................... 9 3.2 Neue Institutionenökonomik ................................................ 17 3.3 Marktmikrostrukturtheorie ................................................... 23 3.4 Theorie der Finanzintermediation ......................................... 24 3.5 Behavioral und Experimental Finance .................................. 26 3.5.1 Überblick .......................................................................... 26 3.5.2 Überblick über „Anomalien“, „Biases“ und Heuristiken der Behavioral Finance .............................................................. 31 4 Einflussfaktoren auf das Risikoverhalten von Anlegern in Finanzmärkten ................................................................................ 39 4.1 Interaktion zwischen Situation und Person ............................ 39 4.2 Situative Faktoren ................................................................ 40 4.3 Personenspezifische Faktoren ............................................... 44 5 Die Persönlichkeit als anlegerverhaltensrelevante Variable ........... 63 5.1 Begriffsdefinition Persönlichkeit .......................................... 63 5.2 Theorie der Persönlichkeitswesenszüge ................................ 65 5.3 Das Fünf-Faktoren-Modell der Persönlichkeit ...................... 70 XVI Tabellenverzeichnis III Konzeptioneller Bezugsrahmen der Arbeit .................................. 75 6 Finanzierungstheoretische Einordnung der Arbeit ......................... 75 7 Design und Daten ......................................................................... 81 7.1 Methodik der Befragung ...................................................... 81 7.1.1 Zielsetzung ....................................................................... 81 7.1.2 Design der Befragung ....................................................... 83 7.1.3 Messung der Persönlichkeitsfaktoren ................................. 85 7.1.4 Messung weiterer personenbezogener Eigenschaften ......... 88 7.1.5 Messung von Risikoeinstellung, Risikowahrnehmung und Renditeerwartung ................................................................ 90 7.2 Methodik des Experiments ................................................... 93 7.2.1 Zielsetzung ....................................................................... 93 7.2.2 Experimentdesign ............................................................. 95 7.3 Auswahl der Probanden ..................................................... 105 7.4 Vergütung und Anreizsetzung ............................................ 109 8 Untersuchungshypothesen .......................................................... 115 8.1 Hypothesen zum Einfluss von Extraversion und Neurotizismus auf die Determinanten des Risikoverhaltens ...... 115 8.2 Hypothesen zum Einfluss von Extraversion und Neurotizismus auf das Risikoverhalten ..................................... 119 8.3 Hypothesen zum Einfluss von Extraversion und Neurotizismus auf die Preisbildung .......................................... 124 IV Empirische Analysen zur Messung des Einflusses der Persönlichkeit auf das Risikoverhalten von Anlegern in Finanzmärkten .............................................................................. 127 9 Einfluss von Extraversion und Neurotizismus auf die Determinanten des Risikoverhaltens .............................................. 127 9.1 Ablauf derBefragung ......................................................... 127 9.2 Empirische Methodik ......................................................... 128 9.3 Ergebnisse ......................................................................... 139 9.4 Diskussion und Zusammenfassung der Ergebnisse .............. 161 10 Einfluss von Extraversion und Neurotizismus auf das Risikoverhalten ............................................................................. 163 10.1 Ablauf des Experiments ................................................... 163 10.2 Empirische Methodik ....................................................... 165 Inhaltverzeichnis XVII 10.3 Ergebnisse ....................................................................... 173 10.4 Diskussion und Zusammenfassung derErgebnisse ............. 193 11 Einfluss von Extraversion und Neurotizismus auf die Preisbildung .................................................................................. 195 11.1 Empirische Methodik ....................................................... 195 11.2 Ergebnisse ....................................................................... 202 11.3 Diskussion und Zusammenfassung der Ergebnisse ............ 217 V Schlussbetrachtungen ................................................................ 219 12 Überblick und Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse der Arbeit ..................................................................................... 219 13 Kritische Würdigung der Ergebnisse der Arbeit ........................ 223 14 Implikationen für Forschung und Praxis ................................... 227 Anhang ......................................................................................... 231 Literaturverzeichnis ...................................................................... 255 Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Wertfunktion der Prospect Theory .............................. 30 Abbildung 2: Hierarchischer Aufbau der Persönlichkeit am Beispiel der Extraversion ........................................... 66 Abbildung 3: Traditionelle und moderne Sicht der finanzierungstheoretischen Marktmikrostruktur.......... 76 Abbildung 4: Einflussfaktoren auf die Risikoeinstellung, Risikowahrnehmung und Renditeerwartung von Anlegern ................................................................... 83 Abbildung 5: Einflussfaktoren auf das Risikoverhalten von Anlegern ................................................................... 94 Abbildung 6: Strukturmodell zum Einfluss von Extraversion und Neurotizismus auf die Determinanten des Risikoverhaltens ..................................................... 135 Abbildung 7: Strukturgleichungsmodell zum Einfluss von Extraversion und Neurotizismus auf die Determinanten des Risikoverhaltens ........................ 138 Abbildung 8: Ergebnisse des Strukturgleichungsmodells zum Einfluss von Extraversion und Neurotizismus auf die Determinanten des Risikoverhaltens ................... 153 Abbildung 9: Absolute durchschnittliche Handelspreise der gesamten Aktienmärkte ........................................... 207 Abbildung 10: Relative durchschnittliche Handelspreise der gesamten Aktienmärkte ........................................... 208 Tabellenverzeichnis Tabelle 1: Ausgewählte „Anomalien“, „Biases“ und Heuristiken der Behavioral Finance ............................... 33 Tabelle 2: Beschreibung der fünf Persönlichkeitsfaktoren .............. 71 Tabelle 3: Parameter des computerbasierten Aktienmarkts ............. 99 Tabelle 4: Variablenübersicht zur Befragung ............................... 131 Tabelle 5: Variablen des Strukturgleichungsmodells .................... 136 Tabelle 6: Deskriptive Statistiken zur Befragung ......................... 141 Tabelle 7: Korrelationen zwischen den personalen Eigenschaftsvariablen der Befragungsteilnehmer ......... 143 Tabelle 8: Korrelationen zwischen den Determinanten des Risikoverhaltens ......................................................... 145 Tabelle 9: Korrelationen zwischen Extraversion und Neurotizismus und den Determinanten des Risikoverhaltens ................................................................... 146 Tabelle 10: Ergebnisse der Regressionsanalyse zum Einfluss von Extraversion und Neurotizismus auf die Risikoeinstellung ....................................................... 148 Tabelle 11: Ergebnisse der Regressionsanalyse zum Einfluss von Extraversion und Neurotizismus auf die Risikowahrnehmung .................................................. 149 Tabelle 12: Ergebnisse der Regressionsanalyse zum Einfluss von Extraversion und Neurotizismus auf die Renditeerwartung ....................................................... 151 Tabelle 13: Ergebnisse des Strukturgleichungsmodells zum Einfluss von Extraversion und Neurotizismus auf die Determinanten des Risikoverhaltens...................... 156 Tabelle 14: Ergebnisse zum paarweisen Gleichheitstest der Determinanten des Risikoverhaltens zwischen den Teilnehmern des Top- und Bottom-Quintils ................ 160 Tabelle 15: Variablenübersicht zum Experiment ............................ 169 Tabelle 16: Deskriptive Statistiken zum Experiment ...................... 175 Tabelle 17: Korrelationen zwischen den personalen Eigenschaftsvariablen der Experimentteilnehmer ........ 178 XXII Tabellenverzeichnis Tabelle 18: Korrelationen zwischen Extraversion und Neurotizismus und den Variablen zum Risikoverhalten .................................................................... 179 Tabelle 19: Ergebnisse der Regressionsanalyse zum Einfluss von Extraversion auf die Anzahl gehaltener Aktien ..... 181 Tabelle 20: Ergebnisse der Regressionsanalyse zum Einfluss von Extraversion auf die gezahlten Kaufpreise ............ 183 Tabelle 21: Ergebnisse der Regressionsanalyse zum Einfluss von Extraversion auf die Anzahl an Käufen ................ 185 Tabelle 22: Ergebnisse der Regressionsanalyse zum Einfluss von Neurotizismus auf die Anzahl gehaltener Aktien ........................................................................ 186 Tabelle 23: Ergebnisse der Regressionsanalyse zum Einfluss von Neurotizismus auf die erzielten Verkaufspreise .... 188 Tabelle 24: Ergebnisse der Regressionsanalyse zum Einfluss von Neurotizismus auf die Anzahl an Verkäufen ......... 190 Tabelle 25: Ergebnisse zum paarweisen Gleichheitstest des Risikoverhaltens zwischen den Teilnehmern des Top- und Bottom-Quintils .......................................... 192 Tabelle 26: Deskriptive Statistiken der Aktienmärkte..................... 203 Tabelle 27: Mittelwerte der Persönlichkeitsfaktoren der Teilnehmer in Aktienmärkten mit hohem Anteil neurotischer und extravertierter Teilnehmer ................ 205 Tabelle 28: Ergebnisse der Aktienmärkte....................................... 210 Tabelle 29: Korrelationen zwischen den Persönlichkeitsvariablen und den Kennzahlen zu den Marktergebnissen ................................................ 213 Tabelle 30: Ergebnisse zum paarweisen Gleichheitstest der Marktergebnisse zwischen den Aktienmärkten mit den Teilnehmern mit den durchschnittlich höchsten Werten in Neurotizismus und Extraversion ................. 214 Tabelle 31: Ergebnisse zum paarweisen Gleichheitstest der Marktergebnisse zwischen den Aktienmärkten mit den höchsten Anteilen neurotischer und extravertierter Teilnehmer .......................................... 216 Symbolverzeichnis ̅ durchschnittliche Anzahl der gehaltenen Aktien von Individuum i bereinigt um die Anzahl an insgesamt zur Verfügung stehenden Aktien , Anzahl der im Depot befindlichen Aktien von Individuum i zum Ende der Handelsrunde t AGEi Alter von Individuum i in Jahren Risikokoeffizient nach Tversky/Kahneman (1992) βi standardisierter Pfadregressionskoeffizient i zwischen einer exogenen und endogenen Variable (Strukturgleichungsmodell) beziehungsweise Regressionskoeffizient i einer unabhängigen Variable (Regressionsmodell) δi Fehlerterm i einer manifesten (beobachtbaren) Variable xi Ε Residuum der Regressionsgleichungen εi Fehlerterm i einer manifesten (beobachtbaren) Variable yi ηi endogene (unbeobachtete) latente Variable i EXTLOCi Grad der externalen Kontrollüberzeugung von Individuum i (External Locus of Control) EXTRAVERTi Wert in Extraversion von Individuum i XXIV Symbolverzeichnis γi standardisierter Pfadregressionskoeffizient i zwischen einer exogenen und endogenen Variable GENDERi Dummy-Variable für das Geschlecht von Individuum i i, j, m, Index für die i-te, j-te, m-te Ausprägung einer Variablen It Gesamtzahl an Transaktionen in Handelsrunde t INTLOCi Grad der internalen Kontrollüberzeugung von Individuum i (Internal Locus of Control) ξi exogene (unbeobachtete) latente Variable i L3buy Mittelwert der ersten drei Kauflimits je Aktienmarkt L3sell Mittelwert der ersten drei Verkaufslimits je Aktienmarkt L3all Mittelwert der ersten drei Limits (Kauf und Verkauf) je Aktienmarkt λi Faktorladung i maxt,m Maximum von Zeitpunkt t bis Zeitpunkt m Mittelwert in Neurotizismus der Teilnehmer je Aktienmarkt Mittelwert in Extraversion der Teilnehmer je Aktienmarkt Medianwert in Neurotizismus der Teilnehmer je Aktienmarkt Medianwert in Extraversion der Teilnehmer je Aktienmarkt µ (erwartete) Rendite eines Finanztitels Symbolverzeichnis XXV NEGAFFECTi negative Affekte von Individuum i (Negative Affect) NEUROTi Wert in Neurotizismus von Individuum i PAYMENTi Dummy-Variable zur Vergütung von Individuum i Φi Kovarianz zwischen zwei exogenen (unbeobachteten) latenten Variablen P3 Mittelwert der ersten drei Handelspreise je Aktienmarkt , (0.05) Schätzung für die untere Grenze (in Euro) von Individuum i für Aktie j in einem Jahr , (0.5) wahrscheinlichste Schätzung von Individuum i für Aktie j in einem Jahr , (0.95) Schätzung für die obere Grenze von Individuum i für Aktie j in einem Jahr POSAFFECTi positive Affekte von Individuum i (Positive Affect) Preis von Transaktion i in Handelsrunde t durchschnittlich gezahlte Kaufpreise von Individuum i bereinigt um den Erwartungswert der zukünftigen Zahlungsströme (Dividendenzahlungen) durchschnittlich gezahlte Kaufpreise von Individuum i bereinigt um die durchschnittlichen Handelspreise , , gezahlter Preis von Individuum i für Kauf n in Handelsrunde t durchschnittlich erhaltene Verkaufspreise von Individuum i bereinigt um den Erwartungswert der zukünftigen Zahlungsströme (Dividendenzahlungen) XXVI Symbolverzeichnis durchschnittlich erhaltene Verkaufspreise von Individuum i bereinigt um die durchschnittlichen Handelspreise , , erhaltener Preis von Individuum i für Verkauf n in Handelsrunde t durchschnittlicher Handelspreis in Handelsrunde t Median der Handelspreise je Aktienmarkt in Handelsrunde t absolute Anzahl der Käufe von Individuum i in sämtlichen Handelsrunden (T=15) , Anzahl der Käufe von Individuum i in Handelsrunde t Gesamtzahl an Transaktionen in sämtlichen Handelsrunden je Aktienmarkt Anzahl an Käufen von Individuum i zu Preisen, die über dem Erwartungswert der zukünftigen Zahlungsströme (Dividendenzahlungen) liegen Anzahl an Käufen von Individuum i zu Preisen, die über dem durchschnittlichen Handelspreis liegen % Prozent RETURNEXPi Mittelwert der Renditeerwartungen (in Prozent) von Individuum i für die drei Aktien (j=1, 2, 3) in einem Jahr RETURNEXPi,j Renditeerwartung (in Prozent) von Individuum i für Aktie j RETURNEXPdown Renditeerwartung (in Prozent) von Individuum i für die Aktie mit einem Abwärtstrend Symbolverzeichnis XXVII RETURNEXPConst Renditeerwartung (in Prozent) von Individuum i für die Aktie mit einem Seitwärtstrend RETURNEXPup Renditeerwartung (in Prozent) von Individuum i für die Aktie mit einem Aufwärtstrend , (0,05) Renditeschätzung von Individuum i für Aktie j in einem Jahr auf Basis der Schätzung für die untere Grenze , (0,5) Renditeschätzung von Individuum i für Aktie j in einem Jahr auf Basis der wahrscheinlichsten Schätzung , (0,95) Renditeschätzung von Individuum i für Aktie j in einem Jahr auf Basis der Schätzung für die obere Grenze Ä Risikoeinstellung von Individuum i die mit der Sicherheitsäquivalenzmethode bestimmt wurde Risikoeinstellung von Individuum i die per Selbsteinschätzung gemessen wurde RISKPERCi Medianwert der Risikowahrnehmung von Individuum i für die drei Aktien (j=1, 2, 3) RISKPERCdown Risikowahrnehmung von Individuum i für die Aktie mit einem Abwärtstrend RISKPERCConst Risikowahrnehmung von Individuum i für die Aktie mit einem Seitwärtstrend RISKPERCup Risikowahrnehmung von Individuum i für die Aktie mit einem Aufwärtstrend absolute Anzahl der Käufe von Individuum i in sämtlichen Handelsrunden (T=15) , Anzahl der Verkäufe von Individuum i in Handelsrunde t XXVIII Symbolverzeichnis SÄ Sicherheitsäquivalent σ (erwartetes) Risiko eines Finanztitels Anzahl an Verkäufen von Individuum i zu Preisen, die unter dem Erwartungswert der zukünftigen Zahlungsströme (Dividendenzahlungen) liegen Anzahl an Verkäufen von Individuum i zu Preisen, die unter dem durchschnittlichen Handelspreis liegen t Handelsrunde T Gesamtzahl der Handelsrunden (T=15) durchschnittlicher Erwartungswert der zukünftigen Zahlungsströme (Dividendenzahlungen) Vt Erwartungswert der zukünftigen Zahlungsströme (Dividendenzahlungen), der näherungsweise dem Fundamentalwert der Aktien zu Beginn von Handelsperiode t entspricht V Maximum der möglichen Zahlungsströme (Dividendenzahlungen) Valuej letzter berichteter Kursstand von Aktie j (in Euro) Anteil an extravertierten Teilnehmern je Aktienmarkt (Clustervariablen: Extraversion und Neurotizismus) wobei = 1 − Anteil an extravertierten Teilnehmern je Aktienmarkt (Clustervariablen: Extraversion, Neurotizismus, Gewissenhaftigkeit, Offenheit für Erfahrungen, Verträglichkeit) wobei = 1 − Symbolverzeichnis XXIX Anteil an neurotischen Teilnehmern je Aktienmarkt (Clustervariablen: Extraversion und Neurotizismus) Anteil an neurotischen Teilnehmern je Aktienmarkt (Clustervariablen: Extraversion, Neurotizismus, Gewissenhaftigkeit, Offenheit für Erfahrungen, Verträglichkeit) xi Manifeste (beobachtbare) Variable i einer exogenen Variable yi manifeste (beobachtbare) Variable i einer endogenen Variable ζi Residualterm i einer endogenen (unbeobachteten) latenten Variable Abkürzungsverzeichnis AGFI Adjusted-Goodness-of-Fit-Index AIM Affect Infusion Model APT Arbitrage Pricing Theory BFI Big-Five-Inventory CAPM Capital Asset Pricing Model CMIN/DF Chi-Quadrat-Wert des formulierten Modells im Verhältnis zur Anzahl der Freiheitsgrade C.R. Critical Ratio et al. et alii f. folgende ff. folgende(n) FFM Fünf-Faktoren-Modell Hrsg. Herausgeber IE-4 Internale-Externale-Kontrollüberzeugung-4 LR Likelihood Ratio Max Maximum Min Minimum MiFID Markets in Financial Instruments Directive MMH Mood Maintenance Hypothesis NEO-PI-R NEO Personality Inventory-Revised NEO-FFI NEO Five-Factor Inventory NIÖ neue Institutionenökonomik OLS Ordinary Least Squares XXXII Abkürzungsverzeichnis PANAS Positive and Negative Affect Schedule RD Relative Abweichung (Relative Deviation) RMSEA Root-Mean-Square-Error of Approximation S. Seite sic sic erat scriptum S.E. Standardfehler (Standard Error) SMC Squared Multiple Correlations SPT State Preference Theory Std Standardabweichung SGM Strukturgleichungsmodell u.a. und andere Vgl. Vergleiche VIF Varianzinflationsfaktor

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Zusammenfassung

Welchen Einfluss hat die Persönlichkeit von Anlegern auf ihr Risikoverhalten in Finanzmärkten? Dieser Frage geht Florian Wedlich nach, indem er den Einfluss der Persönlichkeitsfaktoren Extraversion und Neurotizismus auf die Determinanten des Risikoverhaltens (Risikoeinstellung, Risikowahrnehmung und Renditeerwartungen), die Portfoliozusammenstellung und des Handelsverhaltens von Anlegern sowie auf die Preisbildung in Finanzmärkten analysiert. Eine an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg durchgeführte schriftliche Befragung und eine experimentelle Studie mit einem computerbasierten Aktienmarkt („Börse im Labor“) bilden die Grundlagen der empirischen Analysen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Persönlichkeitsfaktoren Extraversion und Neurotizismus beim Entscheidungsverhalten unter Risiko im Kontext von Finanzmärkten eine bedeutende Rolle spielen.