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David Maier, Kultur und Wirtschaft – Dimensionen einer und efinierten Beziehung. Und über die Kulturwirtschaft in Rheinland-Pfalz in:

David Maier (Ed.)

KULTUR WIRTSCHAFT RLP, page 151 - 160

TEXTE ÜBER DIE KULTURWIRTSCHAFT IN RHEINLAND-PFALZ

1. Edition 2017, ISBN print: 978-3-8288-3905-2, ISBN online: 978-3-8288-6744-4, https://doi.org/10.5771/9783828867444-151

Tectum, Baden-Baden
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Kultur und Wirtschaft – Dimensionen einer undefinierten Beziehung Und über die Kulturwirtschaft in Rheinland-Pfalz DAVID MAIER 1. Kultur und Wirtschaft – Eine Annäherung Es ist ein scheinbar ungleiches Paar: Auf der einen Seite die Kultur, deren Förderung durch die öffentliche Hand spätestens mit der ‚Neuen Kulturpolitik’ der 1970er Jahre als selbstverständliche Prämisse politischen Handelns manifestiert wurde. Auf der anderen Seite die Ökonomie, die sich durch planvolle Prozesse, betriebswirtschaftliche Kennzahlen und einer dementsprechend grundlegenden Subsistenz definiert (vgl. FREVEL 1997).1 Und doch sind Kultur und Wirtschaft keine Gegensätze – wenn sie es je waren. Sie sind eher gegenseitige Bedingung und erleben nun seit einigen Jahren in Form der Kultur- und Kreativwirtschaft auch in Deutschland ein grundlegendes Revirement.2 Die Aufmerksamkeit in der Betrachtung der Kulturwirtschaft resultiert dabei nicht nur aus einem politischen Kalkül oder gar einer politischen Laune, es ist eine aus „volkswirtschaftlichen Transformationen“ entstandene Erwartungs-haltung an die Kreativen des Landes, bedingt durch den „Anstieg von Kulturgütern und Dienstleistungen, die technologischen Veränderungen sowie die Veränderungen innerhalb der Arbeits- und Organisationsformen durch kreative Inhalte“ (vgl. HÖHNE 2011: 2001).3 Bringt dies aber auch einen Paradigmenwechsel in der Betrachtung der Förderung von Kultur und ihren Akteuren mit sich?4 In der Vergangenheit war es allgemeiner Konsens, dass Kunst und Kultur – nicht zuletzt aufgrund ihrer Eigenschaft als öffentliches Gut – anderen Gesetzmäßigkeiten unterliegen als traditionell marktwirtschaftlich orientierte Wirtschaftszweige. 1 Der Titel dieses Artikels ist entlehnt der Herausgeberschaft von FREVEL, Bernhard (1997): Musik und Politik – Dimensionen einer undefinierten Beziehung 2 Entsprechend der Einleitung dieser Publikation soll im fortlaufenden Artikel ausschließlich der Begriff Kulturwirtschaft genutzt werden. 3 Zur Entwicklung der Kulturwirtschaft vgl. in dieser Publikation ENDREß, REICH oder aber grundlegende Literatur wie zum Beispiel FLORIDA 2014, SÖNDERMANN 2009, REICH 2013. 4 Es versteht sich von selbst, dass ausschließlich aus Gründen der Lesbarkeit auf eine geschlechterspezifische Trennung im Text verzichtet wird. Das Fördermotiv seitens der Politik wurde dabei vor allem durch den unterstellten meritorischen Charakter der ‚produzierten Güter’ begründet. So wurden den Kulturbranchen öffentliche Mittel meist deshalb zur Verfügung gestellt, da sie aus gesellschafts- bzw. kulturpolitischer Sicht als förderungswürdig galten und im Großen und Ganzen Konsens darüber herrschte, Kunst und Kultur könne nicht an marktwirtschaftlichen Kriterien gemessen werden (vgl. PUCHTA 2009: 15). Wer von Kulturwirtschaft spricht, der sagt zwar zuerst Kultur und dann Wirtschaft, denkt aber vor allem in den klassischen ökonomischen Kategorien: Wertschöpfungsketten, Umwegrentabilitäten und Arbeitsmarktimpulse bestimmen den kulturwirtschaftlichen Diskurs. Sicher: Die zu erwartende Wirkung der Kulturwirtschaft für Akteure, Standort, Arbeitsmarkt und Kulturlandschaft ist vielfach belegt und diskutiert. Deshalb stärkt der Bund auch die Wettbewerbsfähigkeit dieses Wirtschaftszweiges durch die Initiative Kultur- und Kreativ-wirtschaft und nahezu jedes Bundesland verfügt über einen Kultur- und Kreativwirtschaftsbericht, in dem Chancen und Perspektiven der einzelnen Teilmärkte beleuchtet und Handlungsempfehlungen ausgesprochen werden.5 Auch zahlreiche Kommunen werden kreativ und dann beispielsweise junge Kreativ-Unternehmen in den Gründerjahren unterstützt. Zynisch formuliert klingt das dann so: „Man schmückt sich derzeit gerne mit dem, was man vor einiger Zeit noch am liebsten via Stra- ßenreinigung vor die Tore gekehrt hätte“ (HELMS 2007: 9). Wie bereits im Vorwort beschrieben: Die Kulturwirtschaft wirkt. Es lässt sich also auch ohne weiteres konstatieren, dass die Frage nach der Bedeutung der Kulturwirtschaft für die Kultur unlängst beantwortet wurde. Mit anderen Worten: Die über Jahrzehnte hinweg gelebte Trennung von ästhetischem und ökonomischen Handeln ist mittlerweile obsolet, die Verbindung von Kunst und Ökonomie wird nicht mehr diskutiert, sondern praktiziert (vgl. GOTTSCHALK 2016: 371). Verhält es sich aber umgekehrt genauso? Welche Bedeutung hat die Kultur für die Kulturwirtschaft? Die Suche nach einer Antwort verleitet zu der Vermutung, dass zwar die Ökonomisierung der Kultur – gerade in Zeiten der Ressourcenknappheit bei der Finanzierung der Kultur durch die öffentliche Hand – weit vorangeschritten ist, umgekehrt jedoch die ästhetischen Wirkungsebenen der Kul- 5 Rheinland-Pfalz verfügt als einziges Bundesland nicht über einen Kultur- und Kreativwirtschaftsbericht, hat aber im Jahr 2014 eine Studie des Instituts für unternehmerisches Handeln zur Kultur- und Kreativwirtschaft in Rheinland-Pfalz gefördert (vgl. INSTI- TUT FÜR UNTERNEHMERISCHES HANDELN DER HOCHSCHULE MAINZ 2014) turwirtschaft, ob ihrer disziplinären Determination keine Beachtung finden. Ver- ändert man also die Perspektive, so müssen Kultur und Kulturwirtschaft immer noch als Antagonismus begriffen werden. Kann es so einfach sein, wenn Klaus-Dieter Müller feststellt, dass die Kulturwirtschaft eine „neue Denk- und Arbeitskultur“ symbolisiert, die sich eben „die Kultur zum Vorbild nimmt und darauf ausgerichtet ist, neue Produkte, Dienstleistungen, Methoden und Prozesse zu entwickeln und zu realisieren und die durch eine hohe intellektuelle Flexibilität gekennzeichnet ist“ (MÜLLER 2011: 17)? Genau an diesem Punkt der Betrachtung muss ein weiterer Begriff in diese undefinierte Beziehung von Kultur und Wirtschaft mit eingearbeitet werden: Nämlich der der Kreativität. Wenn Julius Reich in seinem einleitenden Essay dieser Publikation die Kreativität als "Umwegrentabilität des Geistigen“ bezeichnet und er diese als „Rohstoff des 21. Jahrhunderts“ definiert, dann ist das im Kern ein Diskurs über die richtige Einordnung von Kultur und Kreativität, nämlich als Zweck und nicht als Instrument. Im Mittelpunkt einer jeden kulturwirtschaftlichen Betrachtung steht der schöpferische Akt, also die Kreativität. Doch werden bei der Erarbeitung von Förderstrategien die Kreativität und die Kreativen selbst tatsächlich als „Nucleus“ (ZIM- MERMANN 2006) der Kulturwirtschaft verstanden? Es geht um ein grundlegendes Verständnis dieses dualen Charakters aus Gut und Ware, der eben durch nichts so deutlich symbolisiert wird wie durch die Kreativität. Und es geht darum, der Kultur und ihrer gesamtgesellschaftlichen Wirkung mehr Bedeutung zuzusprechen. Drei Thesen sollen benannt werden, die im Rahmen einer zukünftigen Diskussion über die Einordnung von Kultur- und Kulturwirtschaft Eingang finden könnten und im fortlaufenden Text in verschiedenen Ableitungen weiterverwendet werden: A. Kulturwirtschaft und ihr Förderung muss per se aus einer primär kulturpolitischen Förderperspektive als Bestandteil einer ganzheitlichen Kulturpolitik betrachtet werden (vgl. MAIER 2014). B. Die der Kreativität inhärenten Wirkungen müssen der Förderung der Kulturwirtschaft zugrunde liegen (vgl. REICH 2017). C. Kulturelle Innovation erfolgt überwiegend im privatwirtschaftlichen Sektor. 2. Kulturwirtschaft in Rheinland-Pfalz – Initiativen und Impulse Und wie es sie gibt, die Kulturwirtschaft in Rheinland-Pfalz. Im Zuge der vorliegenden Publikation wurden die verschiedenen Initiativen und ihre Ideen vorgestellt. Auch die zu identifizierenden Bemühungen der Politik – sowohl auf Kommunal- als auch Landesebene – haben in einigen Artikeln Berücksichtigung gefunden. Doch wie könnte dem vorherig Festgestellten auf politischer Ebene begegnet werden? Wie können die Ziele und Visionen der zahlreichen Kreativen des Landes mehr Berücksichtigung finden, wie kann den zeitgemäßen Anforderungen an die Förderung der Kulturwirtschaft Rechnung getragen werden? Im Folgenden sollen einige Handlungsoptionen skizziert werden: - Ein grundlegendes Verständnis der Kulturwirtschaftspolitik als kultur-politisches Handlungsfeld: Die Förderung der Kulturwirtschaft kann unter den bereits beschriebenen Perspektiven eine Prämisse kulturpolitischen Handelns sein. Insbesondere in Kommunen sind die Kulturämter nur marginal, oftmals auch gar nicht in die Erarbeitung von kulturwirtschaftlichen Strategien eingebunden. - Harmonisierung von wirtschaftspolitischen sowie kulturpolitischen Zielen: Natürlich bleibt es stets ein interdisziplinärer Politikansatz – oder wie es Volker Heller formuliert hat, um „Komplementäre Felder der Politik“ (HELLER 2008). Wichtig wäre eine Auflösung von Ursache und Wirkung, von Programm und Effekt. Mehr denn je erfordert die Geschwindigkeit der Zeit – gerade in einer zukunftsbasierten Branche wie der Kulturwirtschaft – eine stete Anpassung und Harmonisierung der politischen Zielsetzungen. Die Kreativität muss dabei als zentraler Bestandteil einer Dienstleistungsgesellschaft Eingang finden. - Klare Zielsetzungen und ihre Evaluation: Es fehlt in der Kulturwirtschafts-politik häufig an der Ausformulierung von Zielen und dementsprechend auch an deren sauberer Evaluation. Die Entwicklung von Erfolgsindikatoren ist hierbei ein wesentlicher Aspekt, gerade dann, wenn man eine erfolgreiche Förderung über betriebswirtschaftliche Kennzahlen hinaus eruieren will. Insofern Kulturwirtschaft als ein kulturpolitisches Handlungsfeld verstanden wird, so ist es umso wichtiger eine entsprechende Zielsetzung zu formulieren und diese auch qualifizieren zu können. - Ressortübergreifende Schnittstellenmanagement: Die Strukturen der elf Teilmärkte der Kulturwirtschaft sind hochkomplex. Als Reaktion auf diese Diversität und Heterogenität, muss mit einem entsprechenden Schnittstellenmanagement reagiert werden. Hierzu gehört insbesondere die Entwicklung von Kooperations- und Kommunikationsinstrumenten, gleichzeitig aber auch eine transparente, nachvollziehbare und stetige Einbindung der Kreativen. - Kommunale Verzahnung von Handlungskonzepten: „Städte und Regionen können sich dann erfolgreich positionieren, wenn sie eine vernetzte Politik und eine gemeinsame Entwicklungsstrategie verfolgen“ (GÄRTNER 2008: 92). Man mag diesen Satz verändern: Gerade auch in Zeiten des Wettbewerbs zwischen Städten und Regionen sind die kreativen Potenziale ein ganz wesentlicher Erfolgsfaktor. Will man sich sodann wieder den kulturellen Werten zuwenden, so ist eine kommunale Verzahnung mehr als wünschenswert. Zwar sucht sich die Kreativität oftmals ihre eigenen Wege, doch werden kulturelle und somit kulturwirtschaftliche Kooperationen durch bestehende städte- und länderübergreifende Netzwerke und gemeinsame Handlungsstrategien sehr begünstigt. - Impulse in den nicht-urbanen Raum hinein: Bereits im Jahr 2008 forderte Joe Weingarten in einer Projektstudie der ZIRP zu den Potentialen der Kultur-wirtschaft in Rheinland-Pfalz eine „möglichst umfassende Darlegung und Erfassung der Beiträge der Kultur' und Kreativwirtschaft im Land“, zudem eine „offene Darstellung regionaler oder sektoraler Defizite oder – positiv formuliert – die Benennung von Feldern, in denen ein nachhaltiges Wachstum nicht nur möglich, sondern auch notwendig ist“ (WEINGARTEN 2008: 34ff.). Nur, wo ist es notwendig? Wo macht welche Förderung Sinn? Wie können im nicht-urbanen Raum des Flächenlands Rheinland-Pfalz kulturwirtschaftliche Milieus6 herausgebildet werden? Eine Kulturwirtschaftsstudie in Hessen schlägt vor, Standortnachteile im ländlichen Raum mit anderen kulturellen Angebote inhaltlich zu verknüpfen (vgl. HESSISCHES MINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT, VERKEHR UND LANDESENTWICKLUNG 2008: 8ff.). 6 Diese Milieus sind nicht zu verwechseln mit den Clustern (vgl. SCHNEIDER 2017), da diese sich an der Wertschöpfungskette orientieren und durch gezielte Ansiedlung von Betrieben realisiert werden können (vgl. HESSISCHES MINISTERIUM FÜR WIRT- SCHAFT, VERKEHR UND LANDESENTWICKLUNG 2008: 8f.). Empfohlen wird hierzu insbesondere die „Einbindung in bestehende regionale Profile“, es können aber auch „Anlässe geschaffen werden, die auswärtige Kreativproduzenten oder ein überregionales kulturtouristisch interessiertes Publikum anziehen“ (ebd.). Womit wir wieder bei der Kultur wären. 3. Ist Kulturförderung auf Basis des 3-Sektoren-Modells noch zeitgemäß? Die genannten Veränderungen in der Betrachtungsweis der Kulturwirtschafts-förderung führen unweigerlich auch zu der Frage, ob die Kulturförderung auf Basis des 3-Sektoren-Modells7 noch zeitgemäß ist. War die Kulturförderung bislang weitestgehend darauf aus die Künstler oder die Kulturorte zu fördern, muss sie lernen die Prozesse in einem größeren, auch ökonomischen Kontext zu erkennen und zu deuten. Und zwar auf allen relevanten Handlungsebenen, sowohl kommunal und regional wie auch national und international (vgl. ENDRESS 2017: 24). Fragt Armin Klein zu Recht, ob es nicht egal sei, wer kulturelle Inhalte, die so genannten meritorische Güter herstellt (vgl. KLEIN 2011: 6)? Der öffentliche Sektor? Der privatwirtschaftlich-kommerzielle-Sektor? Der dritte, also der gemeinnützige Sektor? Es stellt sich die kulturpolitische Frage, „was für die Kulturpolitik der Zukunft entscheidend sein soll: die Form der (Rechts-) Trägerschaft oder die möglichst effiziente Umsetzung klar formulierter kulturpolitischer Ziele“ (ebd.)? So wenig Kultur und Wirtschaft sich ausschließen, so wenig bürgt staatliche Kulturförderung für Qualität, so wenig ist die Privatwirtschaft ausschließlich der Massenware zuzuordnen. Der Versuch einer Beantwortung dieser Fragen würde zu weit führen: Es bleibt aber festzustellen, dass die Kulturförderung durch die Förderung der Kulturwirtschaft auch ein neues Bedenken der Förderstrukturenund -kriterien mit sich bringt. 7 Unter 3-Sektoren Modell versteht man die analytische Trennung des Kulturbetriebs in öffentlich-rechtlicher Sektor, privatrechtlich-gemeinnütziger Sektor sowie privatrechtlich-kommerzieller Sektor. 4. Fazit Die Kulturwirtschaft ist aufgrund ihrer heterogenen Beschaffenheit sowie diversen Wertschöpfungsmuster äußerst spannend – und sie birgt nach wie vor große Potentiale als gesellschaftlicher und zukunftsweisender Impulsgeber, ohnehin besetzen die Kreativen wertvolle Scharnierfunktionen zwischen künstlerisch-ästhetischen Prozessen, Wissensproduktion und Wirtschaft. Es stellt sich am Ende nicht die Frage: Wie fördern wir das Richtige? Sondern: Wie fördern wir richtig? Das Fazit will letztlich lauten: Wirtschaften unterstützen, Kreativität fördern, Kultur mitdenken. So kann Kulturwirtschaft gedacht werden. Hierzu will die vorliegende Publikation Denkanstöße gegeben haben. Literaturverzeichnis BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT UND TECHNOLOGIE (Hrsg.) (2009): Gesamtwirtschaftliche Perspektiven der Kultur – und Kreativwirtschaft in Deutschland. Berlin. DRDA-KÜHN, Karin/WEINGARTEN, Joe (2010): Land der Möglichkeiten. Kunst-, Kulturund Kreativwirtschaft in Rheinland-Pfalz. Bad Kreuznach. 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References

Zusammenfassung

Die Kultur- und Kreativwirtschaft wirkt. In den Arbeitsmarkt, als Standortfaktor, als wichtiger Bestandteil der Kulturlandschaft. Auch in Rheinland-Pfalz.

Doch wer sind die Akteure der Kultur- und Kreativwirtschaft in Rheinland-Pfalz? Welchen konkreten Herausforderungen müssen sich die Kreativen im Zeitalter der Digitalisierung stellen? Was sind die gegenwärtigen kultur- und wirtschaftspolitischen Diskurse? Wie gestaltet sich das Verhältnis der Akteure zum Standort – und umgekehrt?

Diesen und weiteren Fragen widmet sich der vorliegende Sammelband. Dabei sollen weniger Handlungsempfehlungen gegeben als viel mehr Ideen und aktuelle wissenschaftliche Diskurse aufgegriffen und diskutiert werden. Es geht aber auch darum, mehr Lust zu machen auf noch mehr Kreativität – und hierdurch einer positiven Entwicklung der Kultur- und Kreativwirtschaft in Rheinland-Pfalz weitere Impulse zu geben.

KULTUR/WIRTSCHAFT/RLP – Ein wissenschaftlicher wie praxisrelevanter Beitrag zum kulturwirtschaftspolitischen Diskurs, nicht nur in Rheinland-Pfalz. Mit zahlreichen Fachartikeln von Wissenschaftlern, Kulturmanagern und anderen Akteuren der Kultur-(Wirtschafts-)Politik. Ein Buch für alle Interessierte, Studierende, Lehrende und Berufstätige im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft sowie Kulturpolitik.