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Nazim Diehl

Banken-Image unter Beschuss, page 1 - 4

Die Moralisierung der Finanzkrisen-Debatte 2008

1. Edition 2017, ISBN print: 978-3-8288-3942-7, ISBN online: 978-3-8288-6733-8, https://doi.org/10.5771/9783828867338-1

Series: Tectum - Masterarbeiten

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
Nazim Diehl Banken-Image unter Beschuss Nazim Diehl Banken-Image unter Beschuss Die Moralisierung der Finanzkrisen-Debatte 2008 Tectum Verlag Nazim Diehl Banken-Image unter Beschuss Die Moralisierung der Finanzkrisen-Debatte 2008 © Tectum – ein Verlag in der Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2017 ISBN: 978-3-8288-6733-8 (Dieser Titel ist zugleich als gedrucktes Werk unter der ISBN 978-3-8288-3942-7 im Tectum Verlag erschienen.) Umschlagabbildung: shutterstock.com © igorstevanovic Alle Rechte vorbehalten Besuchen Sie uns im Internet www.tectum-verlag.de Bibliografische Informationen der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Angaben sind im Internet über http://dnb.ddb.de abrufbar. Inhalt 1. Einleitung ................................................................................... 5 1.1 Fragestellung .............................................................................. 7 1.2.1 Forschungsstand ........................................................... 10 1.2.2 Quellen ......................................................................... 14 1.3 Methodik ................................................................................. 17 2. Medien – Globalisierung – Moralität ....................................... 21 2.1 Medienereignis ......................................................................... 21 2.2 Finanzmarkt-Globalisierung ..................................................... 23 2.3 Risiko(-Gesellschaft) ................................................................. 25 2.4 Krise ......................................................................................... 28 2.5 Moralisierung ........................................................................... 29 2.5.1 Moral ............................................................................ 29 2.5.2 Gerechtigkeit ................................................................ 32 2.5.3 Vertrauen ..................................................................... 34 2.5.4 Reputation .................................................................... 36 2.5.5 Legitimität von Profit ................................................... 37 3. Hochphase des Diskurses ......................................................... 41 3.1 Gegenstand der Debatte ........................................................... 41 3.1.1 Diskursverlauf .............................................................. 41 3.1.2 Typologie der Diskursakteure ....................................... 43 3.2 Diskursive Konstruktion des „Bankers“ .................................... 45 3.2.1 Zentrale Charakteristika des „Bankers“ ......................... 45 3.3.3 Diskursive Aushandlungsprozesse ................................. 64 4. Folgen der Debatte ................................................................... 81 4.1 Einbruch der Risikogesellschaft ................................................ 81 4.2 Vertrauens- und Reputationsschäden ....................................... 85 5. Fazit ......................................................................................... 87 Quellen- und Literaturverzeichnis ............................................ 93 Anhang ................................................................................... 105

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Zusammenfassung

Das Image der Banken und des Bankers ist schon lange negativ belastet, doch reichen die Wurzeln tiefer, als die meisten Menschen es vermuten. Das Neuartige an der Finanzkrisen-Debatte ist, dass sich die Finanzbranche im Allgemeinen seit 2008 in einem anhaltenden Vertrauenstief befindet: Die schwindende Kundenloyalität, erhöhte Fluktuation und die nur geringe Effizienz teurer und aufwändig produzierter Werbekampagnen sind Ausdruck dieses Vertrauenstiefs. Daher behandelt dieses Buch die Frage danach, wie während dem gesellschaftlichen Ausnahmezustand einer Finanzkrise und verdichteten Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit über deutsche Banken und Banker berichtet wurde. Und wann werden Kritik und negative Stereotype offener kommuniziert und brennen sich besser in das Gedächtnis ein als in Stress- und Krisensituationen?