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8. Glossar und Abkürzungen in:

Bessy Albrecht-Ross

Der Wille zu leben, page 309 - 312

Fragen zum guten Leben bei Menschen mit Dissoziativer Identitätsstörung

1. Edition 2017, ISBN print: 978-3-8288-3921-2, ISBN online: 978-3-8288-6730-7, https://doi.org/10.5771/9783828867307-309

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
Glossar und Abkürzungen Glossar Alter-Persönlichkeit (Kluft, 2003), Autonome Persönlichkeitszustände (Eckhardt-Henn & Hoffmann, 2004), Dissoziierte Persönlichkeitsanteile (Boon, Steele & Van der Haart, 2013), Ego State (Watkins & Watkins, 2012) Persönlichkeiten innerhalb eines Personensystems Außen, das Die Welt, bzw. das Leben außerhalb des Personensystems Außenkinder Kinder außerhalb des Personensystems. Meistens ist von den eigenen, leiblichen Kindern die Rede. DDNOS Dissociative Identity Disorder not other specified DeGPT Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie DIS Dissoziative Identitätsstörung Dissoziative Identitätsstruktur DID Dissociative Identity Disorder DSM (4&5) Manual Diagnostic and statistical manual of Mental Disorders ESTD European Society of Trauma and Dissociation ICD (10&11) International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems Innenkinder Kindpersönlichkeiten innerhalb eines Personensystems Innenperson, Innenpersönlichkeit Eine der Persönlichkeiten innerhalb des Personensystems Innenwelt, Innere Welt, Das Innen „An ´inner world´ is commonly developed in which the alters interact." (Kluft, 2006, S. 286) Innersystemisch Innerhalb des Personensystems 8. 309 Glossar ISSTD International Society for the Study of Trauma and Dissociation Menschen im Außen Menschen außerhalb des Personensystems „Personensystem" (Gast, 2004, S. 213), „personality system" (Kluft, 2006, S. 289), „Persönlichkeitssystem" (Gast, 2004, S. 213), „System" (Bohlen, 2010, S. 44), Multi-System, multiple sein, Multis, Truppe (Vielfalt, 2009) Die Gesamtheit aller Persönlichkeiten eines Menschen mit DIS SOC Sense of coherence, Kohärenzgefühl Switch, switchen, switching Wechsel zwischen den einzelnen Persönlichkeiten Täterintrojekt (Peichl, 2012), Täter-Implantation (Peichl, 2013), Täterimitierender Anteil (Van der Hart, 2013), Täterloyalität (Huber, 2011), Täterinduzierter Anteil (Vogt, 2007), Perpretator (Ross, 2011), Tätergebunden (Rudolph, 2015) Bezeichnung für Persönlichkeiten, die den ehemaligen TäterInnen gegenüber emotional verbunden und/oder dem Gewaltsystem gegenüber loyal sind oder waren. Trigger Auslösereiz. Kann Erinnerungen an traumatische Erfahrungen wach rufen und/oder zu einem switch von einer Persönlichkeit zu einer anderen führen. Viele-Sein, Viele-Menschen, multiple sein, Multis Umschreibungen oder Selbstbezeichnungen für Menschen mit einer DIS 8. Glossar und Abkürzungen 310 Abkürzungen A1, A2,...-A6 Alltagspersönlichkeit des Personensystems 1,2,...-6 B1, B2,...-B6 BeschützerInpersönlichkeit des Personensystems 1,2,...-6 K1, K2,...-K6 Kindpersönlichkeit des Personensystems 1, 2...-6 T1, T2,...-T6 Tätergebundene Persönlichkeit des Personensystems 1, 2,...-6 Sys1, Sys2,...-Sys 6 Personensystem 1, 2,...-6 8. Glossar und Abkürzungen 311

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Zusammenfassung

Die Dissoziative Identitätsstörung (DIS), ehemals Multiple Persönlichkeitsstörung (MPS), gilt als die schwerste bislang bekannte dissoziative Störung. Von ihr betroffene Menschen haben meist in jungen Jahren anhaltende und zerstörerische Gewalt erfahren, sodass ihre Persönlichkeit in viele unterschiedliche Persönlichkeiten zersplittert ist. Genau an diese Menschen richtet die Autorin die Frage nach dem guten Leben. Welche Faktoren fördern es – und was versperrt ihnen den Weg? Eine Annäherung an die komplexen Identitätsstrukturen der Befragten kann dabei nicht nur über eine der verschiedenen Persönlichkeiten gelingen. Durch direkte Ansprache der Alltags-, Kind-, Beschützer- sowie der tätergebundenen Persönlichkeit adressiert die Autorin die verschiedenen Sinnstrukturen innerhalb eines Menschen mit einer Dissoziativen Identitätsstörung gleichermaßen.