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4. ASPEKTE QUALITATIVER FORSCHUNG in:

Jutta Ströter-Bender, Annette Wiegelmann-Bals (Ed.)

Historische und aktuelle Kinderzeichnungen, page 189 - 198

Eine Forschungswerkstatt

1. Edition 2017, ISBN print: 978-3-8288-3991-5, ISBN online: 978-3-8288-6696-6, https://doi.org/10.5771/9783828866966-189

Series: KONTEXT Kunst - Vermittlung - Kulturelle Bildung, vol. 15

Tectum, Baden-Baden
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4. ASPEKTE QUALITATIVER FORSCHUNG 189 191 Annette Wiegelmann-Bals Kategorisierungen von Kinderzeichnungen in Forschungskontexten In Forschungskontexten empfiehlt es sich, eine Kategorisierung von Kinderzeichnungen vorzunehmen, welche die unterschiedlichen Entstehungskontexte und die jeweiligen situativen Bedingungen berücksichtigt. Hier wird eine Kategorisierungsmöglichkeit dargestellt: Es kann unterschieden werden zwischen der 1. »freien« Zeichnung (keine zeitnah vorangegangene Vermittlung konkreter Inhalte, fantastischer Motive,…) und 2. der inhalts- bzw. medienbezogenen Zeichnung • zu visuellen Inhalten (z. B. Buch), • zu akustischen Inhalten (z. B. Hörspiel), • zu visuell-akustischen Inhalten (z. B. Fernseher) und • zu virtuellen Inhalten (z. B. Computerspiel). Abb. 1: Inhaltsbezogene Kinderzeichnung als Phänomen kindlicher Ausdrucksweisen, 2006. 192 Kinderzeichnungen | 4. Aspekte qualitativer Forschung Die digitale Kinderzeichnung stellt eine weitere Form dar (Mohr 2005). Die Frage, inwieweit die oben genannte »freie« Kinderzeichnung auch medial geprägt ist, kann an dieser Stelle diskutiert werden. Das internationale Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen veröffentlichte im Jahr 2006 eine Studie, nach welcher auch Zeichnungen, die ohne konkrete Themenvorgabe angefertigt werden, medial geprägt sind (Götz/Lemish 2006; Götz 2006). Die Unterteilung der inhaltsbezogenen Kinderzeichnung in diese vier Hauptkategorien ist idealtypischer Natur. Sie lässt sich in den ersten drei Kategorien nochmals in Unterkategorien differenzieren, und zwar jeweils in Zeichnungen, die zu nicht-medialen Inhalten entstanden sind, und in Abbildungen, welche zu medialen Vorgaben angefertigt wurden. Diese Inhalte können wiederum in Eigenmotivation oder durch Aufforderung rezipiert worden sein. Mischformen unterschiedlichster Art sind denkbar. 3. Innerhalb dieser Forschungsfelder können Detailforschungen zu den Bereichen Raumorganisation, Farbausdruck, Motivstruktur, Erzählformen und Linienführung durchgeführt werden. Dabei kann methodisch intrakategorial vorgegangen werden. 4. Es ist ebenfalls möglich, durch einen interkategorialen Vergleich Erkenntnisse zu generieren, d.h. Kinderzeichnungen verschiedener Kategorien werden zueinander in Beziehung gesetzt. Eine Integration beider methodischer Vorgehensweisen bietet sich in besonderer Weise an. Literatur Götz, Maya: Mit Pokémon in Harry Potters Welt. München: kopaed-Verlag 2006. Götz, Maya; Dafna, Lemish: Mit Laserschwert und Sissi-Kleid – Medienspuren in den Fantasien der Kinder und ihre Bedeutung. In: Götz, Maya (Hrsg.): Mit Pokémon in Harry Potters Welt. München: kopaed-Verlag 2006, S. 139–162. Mohr, Anja: Digitale Kinderzeichnung. Aspekte ästhetischen Verhaltens von Grundschulkindern am Computer. München: kopaed-Verlag 2005. Wiegelmann-Bals, Annette: Die Kinderzeichnung im Kontext der Neuen Medien – eine qualitativ-empirische Untersuchung von zeichnerischen Arbeiten zu Computerspielen. Oberhausen 2009 (Hinweis: Aus dieser Arbeit enthält dieser Artikel Textauszüge.). Abbildung Abb. 1: Inhaltsbezogene Kinderzeichnung als Phänomen kindlicher Ausdrucksweisen, 2006. Quelle: Wiegelmann-Bals, Annette: Die Kinderzeichnung im Kontext der Neuen Medien – eine qualitativ-empirische Untersuchung von zeichnerischen Arbeiten zu Computerspielen. Oberhausen 2009, S. 118) 193 Annette Wiegelmann-Bals Modell zur Analyse von Kinderzeichnungen Das folgende Analysemodell zur Analyse von Kinderzeichnungen zu Bildschirmspielen wurde ausgehend von den Überlegungen Hinkels (Vgl. Hinkel 2000, S. 62–65), Neuß (Vgl. Neuß 2000, S. 134 f.) und Richters (Vgl. Richter 1997, S. 166 f.) für ein Dissertationsprojekt (Vgl. Wiegelmann-Bals 2009) konstruiert. Das skizzierte Handlungsmodell betont durch die Einbettung aller Elemente in den soziokulturellen Kontext, dass alle Produktions- und Interpretationsprozesse in gesellschaftliche Strukturen eingebettet sind und damit raum-zeitlichen Bedingungen unterliegen. Es visualisiert darüber hinaus die Ebenen der Zeichnung, das Kind bzw. den Jugendlichen, das Bildschirmspiel und die AdressatInnen mit den zugrunde liegenden Interdependenzen. Erwähnenswert ist an dieser Stelle die ambivalente Relevanz der Funktionen, welche die Kinderzeichnung aufweist: Durch die Zeichnung erhalten Kinder bzw. Jugendliche die Möglichkeit, für sich selbst oder im Rahmen eines Forschungsprojektes Erlebnisse im Rahmen intrapersonaler Kommunikation zu reflektieren, spezielle Erinnerungen und Handlungsmuster zu akzentuieren, ihre Erlebnisse, Emotionen und Assoziationen zu strukturieren, diese im Hinblick auf die AdressatInnen zu objektivieren und ihre Zeichnung als Erzählstimulus zu nutzen. (Vgl. Neuß 2000, S. 134 f.) Abb. 1: Modell zur Analyse von Kinderzeichnungen zu Bildschirmspielen 194 Kinderzeichnungen | 4. Aspekte qualitativer Forschung Als Grundlage der Analyse werden an dieser Stelle die verschiedenen Ebenen einer Zeichnung empfohlen. Die formale Ebene umfasst vorwiegend den Bildträger, das Format, die Technik und den Entstehungsprozess. Auf der inhaltlichen Ebene werden das Motiv bzw. der Inhalt der Zeichnung sowie die Art der Abbildung untersucht. An dieser Stelle rücken nicht nur die Gesamtkomposition, die Bild- und Raumordnung sowie die Ausdifferenzierung von Einzelformen und Zeichen in den Blickpunkt, sondern auch Farbkonzepte und ggf. die Farbsymbolik. Wenn die Zeichnung auf der dritten Ebene, der Handlungsebene, betrachtet wird, ergibt sich die Frage nach dargestellten Aktionen bzw. Kommunikationssituationen. Hierbei muss unterschieden werden zwischen der dargestellten Aktion innerhalb des Bildes und der Botschaft, die aus dem Bild heraus an den Adressaten gerichtet ist. Literatur Hinkel, H.: Analysemodell zur Interpretation von Kinder- und Jugendzeichnungen. In: Kunst + Unterricht (2000) H. 246/247, S. 62–65. Neuß, Norbert: Medienbezogene Kinderzeichnung als Instrument der qualitativen Rezeptionsforschung. In: Paus-Haase, Ingrid; Bernd Schorb (Hrsg.): Qualitative Kinder- und Jugend-Medienforschung. München: kopaed-Verlag, 2000. Richter, Hans-Günther: Die Kinderzeichnung. Entwicklung, Interpretation, Ästhetik. 1. Aufl., 5. Druck. Berlin: Cornelsen, 1997. Wiegelmann-Bals, Annette: Die Kinderzeichnung im Kontext der Neuen Medien – eine qualitativ-empirische Untersuchung von zeichnerischen Arbeiten zu Computerspielen. Oberhausen 2009 (Hinweis: Aus dieser Arbeit enthält dieser Artikel Textauszüge.). Abbildung Abb. 1: Modell zur Analyse von Kinderzeichnungen zu Bildschirmspielen erstellt von Wiegelmann-Bals in Anlehnung an Hinkel, Neuß und Richter. Quelle: Wiegelmann-Bals, Annette: Die Kinderzeichnung im Kontext der Neuen Medien – eine qualitativ-empirische Untersuchung von zeichnerischen Arbeiten zu Computerspielen. Oberhausen 2009, S. 127. 195 Annette Wiegelmann-Bals Kinderzeichnungen im Kontext qualitativer Forschung Nicht nur durch den iconic turn26, sondern auch aufgrund der Eigenart der Zeichnung gewinnen die Kinderzeichnungen als bildnerische Untersuchungsmethode insbesondere in der qualitativen Rezeptionsforschung zunehmend an Bedeutung. Auf die Vorzüge und Besonderheiten dieser Methoden soll im Folgenden eingegangen werden. Im Zentrum der medienpädagogischen Forschung mit Kindern steht »der adäquate Nachvollzug des subjektiv gemeinten Sinns«. (Paus-Haase 2000, S. 16) Dafür ist ein verstehender Zugang zur Lebenswirklichkeit von Kindern unumgänglich. (Vgl. ebd., S. 16 f.) Neben verbalen Daten, die zur Erreichung dieses Zieles im Rahmen qualitativer Forschung erhoben und analysiert werden, wird der »Hermeneutik nichtsprachlichen Ausdrucks« (Neuß 2004) zunehmend mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Die methodische Erweiterung des Verstehens auf nonverbale Bereiche des Ausdrucks bei Kindern verlangt ein Instrumentarium, welches der Komplexität des visuellen Eindrucks und seiner Verarbeitung begegnet. (Vgl. ebd.) Ein Bestandteil der beschriebenen Forschungsrichtung besteht in der qualitativ-hermeneutischen Betrachtung medienbezogener Kinderzeichnungen. Langer hat für diesen Weg der Erkenntnis in ihrem Werk »Philosophie auf neuem Wege« (Vgl. Langer 1987, S. 132) einen philosophischen Grundstein gelegt. Sie zweifelt in ihrem Werk folgende Thesen der Erkenntnistheorie an: »Sprache [ist] das einzige Mittel, um artikuliert zu denken« und »alles, was nicht aussprechbarer Gedanke [ist] […], [ist] Gefühl«. (Langer 1987, S. 93) Langer betont, dass es »Dinge gibt, welche mit den grammatischen Ausdrucksschemata nicht kompatibel sind und daher durch ein divergierendes symbolisches Schema als die diskursive Sprache begriffen werden müssen.« (Ebd., S. 95) Das menschliche Bewusstsein wird von der Autorin als ein andauernder Prozess der symbolischen Transformation psychophysischer Impulse beschrieben. Die präsentativen Symbolisierungsformen, wie z. B. Bilder, Musik, Tanz usw., erlangen in diesem Zusammenhang eine besondere Bedeutung. Sie werden im Wesentlichen durch die Fähigkeit zu komplexeren Kombinationen, die Möglichkeit, gefühlsmäßige und unaussprechliche Anteile der Weltaneignung zu binden, und die Regelhaftigkeit bei der Wahrnehmung charakterisiert. Bei der Betrachtung von Kinderzeichnungen kristallisieren sich nach Neuss im Vergleich zum sprachlichen Ausdruck folgende Qualitäten des ästhetischen Ausdrucks heraus: • Kinderzeichnungen binden emotionale Anteile der Medienaneignung stärker ein. • Kinderzeichnungen entsprechen stärker der symbolischen Präsentation von visuellen Medienangeboten und dementsprechend auch den bildverarbeitenden kognitiven Prozessen. 26 Dieser Begriff geht auf den Professor für neuere Kunstgeschichte der Universität Basel zurück (Vgl. Bachmann-Medick, D.: Iconic Turn. In: Bachmann-Medick, D. (Hrsg.): Cultural Turns. Neuorientierungen in den Kulturwissenschaften. Reinbek bei Hamburg 2006, S. 329–380.) 196 Kinderzeichnungen | 4. Aspekte qualitativer Forschung • In Kinderzeichnungen sind Sein und Erscheinungsweise nicht voneinander getrennt.27 • Kinderzeichnungen nehmen psychomotorische Impulse der medialen Erinnerung und ihrer Verarbeitung auf. • Kinderzeichnungen fördern den Ausdruck von Konflikthaftigkeit. (Vgl. Neuß 2005, S. 333 ff.; Neuß 2000, S. 133 f.) Die folgenden Aspekte beschreiben in Anlehnung an Neuss die Funktionen, welche die Kinderzeichnung im Rahmen qualitativer Medienwirkungsforschungsprozesse beinhaltet. Adressatenorientierung Die Adressatenorientierung bei der Anwendung von Kinderzeichnungen impliziert als methodisches Postulat die Kenntnis und Berücksichtigung der Voraussetzungen der zu untersuchenden Subjekte. Reflexion Beim Zeichnen findet eine sprachfreie intrapersonale Kommunikation und Reflexion über etwas Erlebtes statt. Der Zugang zur Medienerinnerung erfolgt im Rahmen der Kinderzeichnung ohne Erzähldruck oder andere Zwänge. Akzentuierung und Strukturierung Das gestaltende Kind trifft während des Zeichenprozesses mehrere Entscheidungen, da die erinnerten Bilder, Sequenzen oder Stimmungen mit den Zeichenkomponenten abgeglichen werden müssen. Dadurch erfährt das Erlebte eine symbolische Verdichtung und Akzentuierung. Objektivierung Durch den Zeichenprozess werden Sichtweisen und bestimmte Szenen, Figuren oder Handlungen deutlich. Die subjektive Darstellung wird für das produzierende Kind und den Forscher zur symbolischen Objektivation und macht den Bewusstseinsinhalt kommunizierbar, analysierbar und interpretierbar. Erzählstimulus Zusätzlich erhält die Zeichnung im qualitativen Forschungsprozess die Funktion des Erzählstimulus. (Vgl. Neuß 2000, S. 134 f.) Aufgrund dieser Überlegungen sei das Potential der Kinderzeichnung im Kontext qualitativer Forschung ausdrücklich betont. 27 Beispiel von Boehm: »Während ein reales Ding, z. B. ein Baum, sich im Wechsel seiner Erscheinungen (kahl, belaubt,…) als der immer gleiche kategoriale Sachbestand behauptet und als solcher auch sprachlich bestimmt zu werden vermag, kann dies von einem gemalten Baum niemals gelten.« (Vgl. Boehm, G.: Zu einer Hermeneutik des Bildes. In: Gadamer, H.-G.; G., Boehm (Hrsg.): Seminar: Die Hermeneutik und die Wissenschaften. Frankfurt a. M. 1978, S. 444–472, zit. n. Neuß 2000.) 197 Wiegelmann-Bals | Kinderzeichnungen im Kontext qualitativer Forschung Literatur Bachmann-Medick, Doris: Iconic Turn. In: Bachmann-Medick, Doris (Hrsg.): Cultural Turns. Neuorientierungen in den Kulturwissenschaften. Reinbek bei Hamburg 2006, S. 329–380. Boehm, G.: Zu einer Hermeneutik des Bildes. In: Gadamer, Hans Georg; Gottfried Boehm (Hrsg.): Seminar: Die Hermeneutik und die Wissenschaften. Frankfurt a. M. 1978, S. 444–472. Langer, Susanne K.: Philosophie auf neuem Wege. Das Symbol im Denken, im Ritus und in der Kunst. Frankfurt am Main: Fischer-Taschenbuch-Verlag 1987. Mühle, Günther: Prinzipien und Grenzen der Interpretation von Kinderzeichnungen. In Wieck, Hans H. (Hrsg.): Psychopathologie musischer Gestaltung. Stuttgart/New York: Schattauer Verlag 1994, S. 215. Neuß, Norbert: Bilder des Verstehens: Zeichnungen als Erhebungsinstrument der qualitativen Rezeptionsforschung, http://home.t-online.de/home/320051974731-001/pubquali. htmm, Download am 25.01.2004. Neuß, Norbert: Kinderzeichnung. In: Mikos, Lothar; Claudia Wegener (Hrsg.): Qualitative Medienforschung. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft 2005, S. 333–342. Neuß, Norbert: Medienbezogene Kinderzeichnung als Instrument der qualitativen Rezeptionsforschung. In: Paus-Haase, Ingrid; Bernd Schorb (Hrsg.): Qualitative Kinder- und Jugend-Medienforschung. München: kopaed-Verlag 2000. Paus-Haase, I.: Medienrezeptionsforschung mit Kindern. Prämissen und Vorgehensweisen. Das Modell der Triangulation. In: Paus-Haase, I.; B. Schorb (Hrsg.): Qualitative Kinderund Jugend-Medienforschung. München 2000, S. 16. Richter, Hans-Günther: Die Kinderzeichnung. Entwicklung, Interpretation, Ästhetik. 1. Aufl., 5. Druck. Berlin: Cornelsen 1997, S. 13. Tulodziecki, G.: Einführung in die Medienforschung. Köln 1981. Wiegelmann-Bals, Annette: Die Kinderzeichnung im Kontext der Neuen Medien – eine qualitativ-empirische Untersuchung von zeichnerischen Arbeiten zu Computerspielen. Oberhausen 2009 (Hinweis: Aus dieser Arbeit enthält dieser Artikel Textauszüge.).

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Zusammenfassung

Kinder- und Jugendzeichnungen eröffnen nicht nur Einblicke in die Sehweisen und zeichnerischen Fähigkeiten vorangegangener und gegenwärtiger Generationen, sondern sind auch wertvolle Kommentare zum Zeitgeschehen, zum Alltagsleben, zu Wünschen und Sehnsüchten. In ihnen ist geschichtlicher Wandel ablesbar, ebenso können Erziehungssysteme, Normen, Unterrichtsvorgaben wie aber auch die kulturpolitischen und sozialen Bedingungen wahrgenommen werden. Sie erlauben zugleich erweiterte Einblicke in die unterschiedlichen Bedingungen der ästhetischen Sozialisation, in das Aufwachsen von Jungen und Mädchen und sind damit sensible Seismographen gesellschaftspolitischer Entwicklungen und Veränderung von Kindheit.

Der langjährige Forschungsverbund im Fach Kunst, Universität Paderborn, widmet sich in vielfältigen Perspektiven der Untersuchung von „historischen und aktuellen Kinder- und Jugendzeichnungen“. In einer rasanten gesellschaftlichen Umbruchphase von Globalisierung, Veränderung der Medienkindheit, Intensivierung der Geschlechterbilder und Migration werden Forschungsthemen aufgegriffen, die exemplarische Einblicke mit repräsentativen Einsichten ermöglichen.