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ANHANG in:

Benjamin Hofmann

Zwischen Barmherzigkeit und Dschihad, page 115 - 124

Variabilität von Textauslegungen des Korans in der didaktischen Vermittlung

1. Edition 2017, ISBN print: 978-3-8288-3796-6, ISBN online: 978-3-8288-6679-9, https://doi.org/10.5771/9783828866799-115

Series: Religionen aktuell, vol. 21

Tectum, Baden-Baden
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115 ANHANG I. Anordnung der Tische im Klassenzimmer Lehrertisch Tafel II. Tafelbild „Denkweisen zum Thema Islam und Islamismus“ * Aufgrund fehlender Bildrechte wird auf das Einfügen der Originalbilder verzichtet. Schülerantworten Schülerantworten Mustafa Sicherheitsbeamter 116 III. Text zum islamischen Glauben Der Islam hat ein Glaubensbekenntnis […], in dem die Muslime mit wenigen Worten das Wesen des Islam aussprechen: Es gibt keine Gottheit außer dem einzigen Gott (Allah). Mohammed ist der Gesandte Gottes. Dieses Bekenntnis enthält zwei Aussagen: Im ersten Satz geht es um das Anerkennen der göttlichen Einheit. Neben Gott gibt es keine anderen Götter. Gott in seiner Einzigkeit anzuerkennen ist die wichtigste Pflicht des Menschen. Gott ist ein einziger, es gibt nichts und niemanden, der mit ihm vergleichbar wäre. […] Der zweite Satz des Bekenntnisses […] bezieht sich auf Muhammed, den Propheten Gottes. Dieser Empfing durch den Engel Gabriel die endgültige Offenbarung Gottes, den Koran. […] Trotz der Einzigkeit Gottes schreibt der Islam Gott viele Eigenschaften zu, die Gott nach islamischer Lehre im Koran selbst offenbart hat. Gott ist vor allem der Schöpfer der Welt und der Menschen. Durch sein Wort hat Gott alle Dinge ins Dasein gerufen. Weil das Universum Gottes Geschöpf ist, kann der Mensch im Universum auch Zeichen Gottes erkennen. Die Ordnung der Welt und die Harmonie der Schöpfung sind makellos. Im Glauben an Gott und im Bemühen um ein gottgefälliges Leben im diesseitigen Leben liegt der Schlüssel für das das Heil im Jenseits (Einkehr ins Paradies). Aus: FRIEDERUN RUPP-HOLMES: Lernstraße Islam. 15 Stationen für den Unterricht in der Sekundarstufe I, Stuttgart 32011. Aufgabenstellung I: Charakterisieren Sie Mustafas Glauben mit Hilfe des Textes möglichst genau! Finden Sie Argumente, warum dies gegenüber anderen (Religionen/Einstellungen) keine Gefahr darstellt!! Halten Sie die Ergebnisse auf dem Plakat fest! Aufgabenstellung II: Charakterisieren Sie Mustafas Glauben mit Hilfe des Textes möglichst genau! Überlegen Sie, wie Mustafa denken und sich verhalten müsste, damit dieser Glauben gefährlich wird! Halten Sie die Ergebnisse auf dem Plakat fest! IV. Begriffskarten Schöpfergott Glaube an einen einzigen Gott Allah Muhammed als Gesandter Gottes Koran = übermitteltes Wort Gottes gottgefälliges Leben im Diesseits => Heil im Jenseits interreligiöser Dialog friedliebend Anerkennung anderer Ansichten keine Verurteilung anderer Religionen 117 V. Tafelbild „Mustafa bemüht sich für ein gottgefälliges Leben“ „Schwarz-Weiß- Denken“ „meine Religion ist die einzig richtige“ keine Akzeptanz anderer Ansichten konsequentes Besinnen auf die Religion = Heil „Bekämpft sie (die Ungläubigen), bis es keinen Aufruhr mehr gibt und die Religion Gott zukommt! […]“ „Ihr, die ihr glaubt, fürchtet Gott, sucht Zugang zu ihm und setzt euch [mit eurem Vermögen und eurem Leben] auf seinem Weg ein!“ 118 VI. Quellenverzeichnis Der Koran, übersetzt und eingeleitet von HANS ZIRKER, Darmstadt 32010. VII. Literaturverzeichnis AHMED HADI ADANALI: Was wir tun können, aber nicht tun sollen. Die Quellen der Verantwortung in islamischem Recht und islamischer Theologie, in: HANSJÖRG SCHMID u. a. (Hrsg.): Verantwortung für das Leben. Ethik in Christentum und Islam, Regensburg 2008, S. 52–72. SHEIKH NASIR AHMAD: Jehad („Heiliger Krieg“) im Islam, Frankfurt am Main 1991. KATAJUN AMIRPUR: Den Islam neu denken: der Dschihad für Demokratie, Freiheit und Frauenrechte, München 2013. STEFAN BEUS u. a.: Vom Sinn und Zweck der Welt. Philosophie. Gymnasiale Oberstufe, Leipzig 2003. BARBARA BRÜNING: Philosophieren in der Sekundarstufe. Methoden und Medien, Weinheim u. a. 2003. MATTHIAS BRÜCKNER: Mediengebrauch. 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Abbildungsverzeichnis Abb. 1: Begriffsgefüge Islam, Muslim, Fundamentalismus, Fanatismus, Islamismus, Dschihad Seite 44 Abb. 2: Darstellung und Interpretationsvielfalt der Begriffs Dschihad im Koran Seite 57 Abb. 3: Formen des Dschihads Seite 82 Abb. 4: Beziehungen der Dschihad-Formen zueinander Seite 83 Abb. 5: Kleiner und großer Dschihad Seite 87 In der Schriftenreihe Religionen aktuell sind bisher erschienen: Carina Back Hindu-Tempel in Deutschland Eine Untersuchung tamilischhinduistischer Strukturen in der Diaspora (Band 1) 176 Seiten, 2007 ISBN 978-3-8288-9466-2 Britta Rensing Die Wicca-Religion: Theologie, Rituale, Ethik (Band 2) 371 Seiten, 2007 ISBN 978-3-8288-9486-0 Thanh Ho Der Übergang von Leben zu Tod und Wiedergeburt im Theravada-Buddhismus: Vorstellungen und Rituale (Band 3) 116 Seiten, 2008 ISBN 978-3-8288-9755-7 Stefan Schmitz Von der Geburt bis zur Erleuchtung: Das spirituelle Entwicklungsmodell Ken Wilbers (Band 4) 258 Seiten, 2009 ISBN 978-3-8288-9977-3 Nina Kleinert Menschenbilder der Weltreligionen: Eine fachdidaktische Hinführung mit religionswissenschaftlicher Einführung (Band 5) 94 Seiten, 2009 ISBN 978-3-8288-2042-5 Wolf Ahmed Aries Der christlich-islamische Dialog Chancen und Grenzen (Band 6) 200 Seiten, 2011 ISBN 978-3-8288-2547-5 Britta Rensing und Bertram Schmitz (Hg.) Himmel und Hölle Religionen im asiatischen Film (Band 7) 163 Seiten, 2011 ISBN 978-3-8288-2578-9 The-Za Yang Das ostasiatische Qi-Konzept als Denkparadigma zwischen Religion und Wissenschaft Religionswissenschaftliche Einordnung des Qi für die Heilung in Formen außerschulmedizinischer Methoden mit der Einbindung zu traditionell afrikanischen und christlichen Glaubenskonzepten (Band 8) 382 Seiten, 2011 ISBN 978-3-8288-2674-8 Thanh Ho Trauerrituale im vietnamesischen Buddhismus in Deutschland Kontinuität und Wandel im Ausland (Band 9) 242 Seiten, 2012 ISBN 978-3-8288-2887-2 Lida Froriep Zwischen Kontinuität und Wandel Die Bedeutung von Kirche und Glauben für die Siebenbürger Sachsen nach der politischen Wende (Band 10) 362 Seiten, 2012 ISBN 978-3-8288-2973-2 Kinan Darwisch Islamischer Religionsunterricht in Deutschland Darstellung und Analyse der islamischen Unterrichtsprojekte (Band 11) 224 Seiten, 2013 ISBN 978-3-8288-3116-2 Franziska Göppel Kirche im Cyberspace Religion und virtuelle Realität (Band 12) ISBN 978-3-8288-3117-9 116 Seiten, 2013 Müller, Achim Hinduistische Sakralbaukunst Postmoderne Transponierung religiöser Räume am Beispiel eines englischen Diaspora-Tempels (Band 13) 104 Seiten, 2013 ISBN 978-3-8288-3138-4 Juliane Irma Mihan Sakrileg oder Gotteslob? Die Orgel in der Synagoge im kulturhistorischen Kontext (Band 14) 124 Seiten, 2013 ISBN 978-3-8288-3149-0 Navina T. Satish Die Weisheit der Palmblätter Theoretische und systematische Betrachtung südindischer Astrologie (Band 15) 148 Seiten, 2014 ISBN 978-3-8288-3221-3 Jeanette Schröter Religion im schwedischen Kriminalroman Die Schwedenkrimis von Larsson, Mankell und Nesser (Band 16) 346 Seiten, 2015 ISBN 978-3-8288-3528-3 Celalettin Kartal Deutsche Yeziden Geschichte, Gegenwart, Prognosen (Band 17) 152 Seiten, 2016 ISBN 978-3-8288-3676-1 Evelyn Keidel Zufall oder Methode? Jüdische Feiertage im Visier der Nationalsozialisten (Band 18) 155 Seiten, 2016 ISBN 978-3-8288-3677-8 Sarah-Christin Schmidt Kubus, Kult und Konfrontationen Der Symbolkomplex des Tempels in Jerusalem und seine Verwirklichung in Judentum, Christentum und Islam (Band 19) 332 Seiten, 2016 ISBN 978-3-8288-3693-8 Romina Alexandra Borse Islam in Japan Ein Forschungsaufenthalt in Tokio (Band 20) 145 Seiten, 2016 ISBN 978-3-8288-3706-5

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References

Zusammenfassung

„Islamische Konzepte von Dschihad religionswissenschaftlich zu analysieren, um sie dann einer Schulklasse zu erklären? So riskant und voller Klippen diese Herausforderung auch sein mag, so wichtig und vielversprechend ist es, wenn sie gelingt. Und ein solcher Erfolg liegt mit dem lesenswerten Buch von Benjamin Hofmann hier vor. Er untersucht damit ein ebenso aktuelles wie gewagtes Thema.

Nicht nur, dass der Begriff Dschihad in all seiner Vieldeutigkeit und Komplexität schon anspruchsvoll genug wäre. Hofmann geht noch einen Schritt weiter und entwirft eine von ihm schließlich selbst erprobte Unterrichtseinheit, mit der das in der Untersuchung vorgestellte islamische Dschihad-Konzept Schülern in angemessener Weise vermittelt wird. Dabei verlässt Hofmann schließlich den rein deskriptiven Rahmen bewusst, um in dieser prekären Thematik Schülerinnen und Schülern Verständnis für die Probleme und Orientierung zu geben.“

Professor Dr. Dr. Bertram Schmitz