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Anhang in:

Johannes Mattes

Bewusstseinskultur und Gesundheit, page 425 - 435

Eine prospektive, randomisierte und kontrollierte Studie zur spirituellen Praxis von Brustkrebspatientinnen

1. Edition 2017, ISBN print: 978-3-8288-3907-6, ISBN online: 978-3-8288-6664-5, https://doi.org/10.5771/9783828866645-425

Series: Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Sozialwissenschaften, vol. 72

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
Anhang Protokoll der MBSR-Trainerin Katrin Hensel, Dipl. Sozialpädagogin, MBSR Lehrerin Protokoll zur Studie: Stressbewältigung und Immunsystem bei Brustkrebspatientinnen unter Aromatasehemmertherapie, MBSR – Achtsamkeitstraining Vorgespräche mit den Teilnehmerinnen der Studie Brandenburg Oktober 2014: Die Gespräche verliefen sehr freundlich und offen. Von einigen Frauen hörte ich, dass sie diesen Kurs als letztes Mittel sehen, um etwas für sich und ihre Gesundheit zu tun. Sie sagten, so könne es nicht weitergehen, es müsse etwas passieren. Bei fast allen hörte ich, wie sehr unangenehm die Nebenwirkungen der Aromatasehemmer seien, die sich z.B. in starker Unruhe, körperlichen Missempfindungen wie Kälte, Taubheit der Finger oder Füße und Schlafstörungen äußerten. Viele wünschen sich eine Reduzierung dieser Symptome und ein Wiederherstellen ihres alten Lebens. An dieser Stelle war es wichtig ihnen mitzuteilen, dass es bei diesem Training nicht darum geht etwas wegzumachen oder Altes wieder herzustellen, sondern eher darum, einen anderen Umgang mit den gegenwärtigen Umständen zu bekommen. In den Gesprächen spürte ich, dass viele von den Frauen mit emotionaler Schwere und auch Depressionen zu tun haben. Die Krebsdiagnose, die Behandlung durch Operationen, Bestrahlung und Chemotherapie scheinen emotional nicht verarbeitet und zeigen nun auch nach mehreren Jahren, wo anscheinend alles vorbei ist, Auswirkungen dieses traumatischen Erlebens. Viele von den Frauen flüchten sich ins tägliche Funktionieren mit den alltäglichen Strukturen, ohne sich dabei zu spüren, andere haben den Kontakt mit sich verloren, vermissen ihre Lebensfreude und sind depressiv gestimmt. Nach den Gesprächen mit den einzelnen Frauen war ich mir ein paarmal nicht sicher, ob die Thematik, die Methode des Achtsamkeitstraining und auch das vorgesehene Curriculum des Trainings diese Frauen wirklich positiv erreichen kann, bzw. ob ich sie mit meiner Vermittlung erreichen kann. 426 Anhang 1. Treffen Bis auf eine Teilnehmerin waren alle da. In der Vorstellungsrunde wurden Zweifel und auch Hoffnung und Motivation, Neues kennenzulernen und zu üben geäußert. Einige Frauen kannten sich untereinander oder sind sehr gut befreundet. Im großen Ganzen haben sie sich gut auf den Bodyscan und die Minuten der Stille eingelassen. Durch die Rosinenübung wurde die Bedeutung von Achtsamkeit erfahrbar gemacht. Es gab viel Unruhe (durcheinander sprechen) und es wurde deutlich, wie schwer es für die Frauen ist, sich zu konzentrieren. 2. Treffen Das Thema des zweiten Treffens ist „Wie wir die Welt wahrnehmen“ und ich hoffe, dass es verständlich wurde, dass wir immer die Möglichkeit haben über unseren erlernten Wahrnehmungshorizont hinauszuschauen, obwohl wir bisher glaubten, dass es keine anderen Möglichkeiten der Wahrnehmung gibt. Alle Frauen waren da, gleich im Kontakt miteinander und haben sich über die Erfahrungen mit dem Bodyscan zu Hause ausgetauscht. Sie haben festgestellt, dass sie mit dem Bodyscan gut einschlafen konnten. Hier war es wichtig deutlich zu machen, dass mit der Achtsamkeit kein Ziel zu verfolgen ist. Das war sehr schwer für die Teilnehmerinnen zu verstehen, nur mit der Aufmerksamkeit im Moment anzukommen, ohne etwas zu erreichen oder zu bewerten. Die Konzentration fällt sehr schwer und ich musste sie öfters zur Ruhe einladen und bitten, andere aussprechen zu lassen, bevor sie etwas sagen und nicht durcheinander zu sprechen. Sie sind sehr bemüht, alles richtig zu verstehen und es richtig zu machen. Haben versucht und ausprobiert, eine bequeme und aufrechte Position für die Sitzmeditation für sich zu finden. 3. Treffen Thema dieses Treffens ist „Sich im Körper beheimaten“, sich der eigenen Grenzen bewusst zu werden und diese auch zu wahren. Anscheinend üben die Frauen regelmäßig zu Hause und machen gute Erfahrungen mit dem Bodyscan, so dass sie sich entspannen, ein angenehmes Körpergefühl haben und somit ihren Körper auch gut annehmen können. Ein angenehmer Zustand, der sich einstellt, allein durch die Aufmerksamkeit. Es wird auch deutlich, dass es noch viel Anstrengung gibt, etwas erreichen zu wollen. Hier konnten wir ansetzen und auch die Hindernisse und Widerstände Anhang 427 benennen, die auftauchen, wenn wir uns auf den Weg machen, im gegenwärtigen Augenblick anzukommen. An dieser Stelle wurde deutlich, dass die körperlichen Einschränkungen der Frauen verbunden sind mit deutlich abwertenden Gedanken über sich selbst und dadurch der Druck auf sich noch größer wird. Hier ist es wichtig, die Freundlichkeit mit sich selbst zu üben und den Körper und die Empfindungen so anzunehmen, wie sie sind. Anerkennen, dass es auch unangenehme Momente im Leben gibt und dass es nicht darum geht wegzulaufen, sondern sie überhaupt erst einmal zu erkennen und mit Neugier und Interesse dabeizubleiben. Also auch die Heilsamkeit von Neugier, Offenheit und Interesse zu erfahren. 4. Treffen Drei Frauen waren nicht da. Thema war “Stress und wie wir ihn beobachten können“. Die Frauen sind nach wie vor offen und motiviert. Sie sind weiterhin bemüht mit der Praxis etwas zu erreichen, was natürlich verständlich ist, jedoch der Achtsamkeit im Wege steht. Sie nennen die Atemmeditation weiterhin Atemtechnik oder Übung und der Bodyscan soll weiterhin ihre Schlafstörungen lindern. Die Zeit mit 2,5 Stunden ist wirklich kurz, um ihnen den Zusammenhang von physiologischen Prozessen in Stressmomenten und deren Wirkung auf den Körper erfahrungsorientiert verständlich zu machen und schwer für sie zu verstehen. Es wurde herausgestellt, dass Stress nicht gleich Stress ist, dass er sehr individuell ist und wir mit dem Auseinanderhalten von Stressauslöser und Stressreaktion uns selbst besser kennenlernen und lernen, einen kurzen Moment innezuhalten. Sie setzen sich sehr unter Druck und stellen fest, dass sie bestimmte Verhaltensmuster gar nicht so schnell verändern können. Merken aber, dass sie diese festgefahrenen Verhaltensmuster unter Stress (Kampf-, Flucht- oder Erstarren-Verteidigungsmodus) setzen. Es braucht Geduld, durch die Praxis dann auch zu erfahren, dass sich eingefahrene Verhaltensmuster verändern lassen. Die Sprache der Theorie war schwer zu verstehen für die Teilnehmerinnen. 5. Treffen Thema „Stressverschärfende Gedanken“. Die Frauen sind in der Abkommensrunde ruhig und gut bei sich angekommen, sie konnten gut beschreiben wie es ihnen geht und mit ihren Befindlichkeiten sein. Gehmeditation gemacht, dann über die üblichen Denkfallen, Denkmuster 428 Anhang und Bewertungen gesprochen. Sie verteidigen ihre bisherigen Strategien zu denken und zu handeln, haben Beispiele gebracht und es geht immer wieder darum, Lösungen zu finden, Entspannung zu erreichen. Es fällt ihnen schwer zu erkennen, dass es nicht darum geht die eigenen Gedanken zu bewerten, sondern sie als Bewertungen oder Gedanken zu erkennen. Mir persönlich wurde so deutlich, wie viele gefangen in ihren Gedanken sind und ich hatte so dieses Bild von geistigen Verkrustungen, bei denen es schwer ist durchzudringen. Das ist vielleicht gemein, aber es fühlte sich so an. Es zeigte sich mir und auch ihnen, dass es viel Geduld und Zeit braucht, diese Denkmuster als Denkmuster zu erkennen und zu verstehen, dass es auch möglich ist, Freiräume für Neues zu schaffen. Aufweichen statt im Kampfmodus oder Fluchtmodus zu verharren. Bei einer derartigen Diagnose wie Krebs stellen Gedanken und geistige Verteidigungsmuster viel Halt und Sicherheit dar, um das Ohnmachtsgefühl nicht spüren zu müssen, was sehr verständlich ist. Es kam auch die Frage: „Was habe ich getan, dass ich, gerade ich, Krebs bekomme, was habe ich falsch gemacht.“ Auch Schuld ist leichter zu ertragen, als das Gefühl der Ohnmacht, nichts tun zu können. Viel Unruhe bei der langen Sitzmeditation (30 Minuten). An der Stelle habe ich mich gefragt, ob es bei diesen Frauen jetzt der richtige Zeitpunkt ist, so eine lange Sitzmeditation zu machen, wie es jedoch in dem Curriculum vorgesehen ist. Danach wurde gesagt, wie schwer es ist, die Gedanken zu beobachten, sich davon zu lösen und sie als Gedanken zu erkennen. Der Gedanke, die Gedanken beobachten zu können, scheint völlig abwegig. Auch das stetige Zurückkehren zum Atem, um im jeweiligen Moment anzukommen, ist so schwer zu verstehen. Sie glauben sie müssten etwas erreichen, etwas leisten, dabei geht es nicht darum ein Ziel zu erreichen. Jetzt heißt es weiter zu beobachten, wie die Erfahrungen zu Hause sind und wie es sich weiter entwickelt. All das gehört zum Prozess der Erfahrungpraxis der Achtsamkeit. Das 5.Treffen ist auch der Punkt der Halbzeit. Die Frage ist, wie kann es weitergehen, wie können sie sich unterstützen, um weiter zu praktizieren? Schwere Frage, bei der nur ausgewichen wurde, anscheinend hat es für heute gereicht. Am Ende sind sie aufgestanden und wir haben kein gemeinsames Ende hingekriegt, sie haben mich regelrecht sitzen lassen, viel Unruhe und Flucht… Gefühle machen Angst. Ich habe das Gefühl, wir brauchen viel mehr Zeit als nur 8 Wochen. Es geht nicht nur um das Verstehen, sondern auch um die Erfahrung mit den Übungen. Ein schweres Treffen für mich als Anleiterin, hab die ganze Schwere mitgenommen… Anhang 429 6. Treffen Thema „Umgang mit schwierigen Gefühlen“. Heute wurde deutlich, wie schwer es ist, die Sprache der Achtsamkeit zu verstehen und zu verstehen, was eigentlich gemeint ist. Immer wieder kreisen die Gedanken darum, dass man etwas erreichen will, etwas bewirken will, etwas leisten muss. Einige der Frauen können es ganz schwer akzeptieren, dass es darum geht, nur den Moment so anzunehmen wie er ist. Sie sehen den Sinn dahinter nicht, haben Zweifel an der Methode, bemerken das Gedankenkarussell und wie unruhig ihr Geist ist. Wie kann ich ihnen noch vermitteln, worum es geht? Eine Frau brachte es so zum Ausdruck, dass sie meinte, dadurch, dass jedes Treffen ein neues Thema hat und sie die gemeinsame Praxis als viele verschiedene Meditationen empfindet, scheint es ihr zu viel und sie bräuchte mehr Zeit und die Konzentration auf nur eine Übung. Obwohl es im Grunde jedoch so ist, dass die Meditationen aufeinander aufbauen und jeweils nur ausgeweitet werden, im 5. und 6. Treffen auf die Gedanken und Gefühle, neben dem Bodyscan und den achtsamen Bewegungen aus dem Yoga. Das ist viel und erfordert auch Mut hinzuschauen und zu spüren. Nach wie vor ist da Leistungsdruck und es tut mir leid, dass ich ihnen diesen Anspruch anscheinend nicht nehmen kann. Leider ist die Erkenntnis, dass Gedanken auch nur Gedanken sind und man auch Gefühle beobachten kann und dadurch einen (Handlungs-)Freiraum für sich schaffen kann, auch bedrohlich und macht viel Angst, es weicht ab von der gewohnten Denkweise. Zum Ende hin war das Treffen sehr ruhig und die Frauen nachdenklich. Vorgefasste Meinungen und Strategien sind deutlich sichtbar, Verhaltensmuster sind starr und wollen nicht aufgegeben werden. Ich hätte gerne mehr Zeit mit den Frauen, möchte ihnen mehr Raum geben, um sich mit der Achtsamkeitspraxis zu finden. 7. Treffen Am Anfang haben wir eine halbe Stunde eine lange Sitzmeditation gemacht, es war sehr ruhig im Raum und ich hatte den Eindruck, dass sie gut in die Meditation hineingekommen sind und auch das gemeinsame Meditieren erfahren konnten. Auch mit Nachfragen erzählen sie sehr wenig von ihren Erfahrungen mit den Übungen zu Hause, vielleicht wissen sie nicht, wie sie es in Worte fassen können. 430 Anhang Wie kann man Achtsamkeit in die Kommunikation und in die Beziehungen bringen, dazu habe ich die Formel : „Was passiert gerade?“, „ Wie fühle ich mich?“, „Was wünsche ich mir?“ an die Tafel geschrieben und die besprochen. Ich habe dann das Programm für dieses Treffen “Achtsame Kommunikation“ umgestellt und habe Raum für die Erfahrungen mit dem Krebs und damit verbundenen Veränderungen in ihrem Leben gegeben. So nahmen sich einige diesen Raum und erzählten, wie es ihnen in der Kommunikation mit ihrem Partner geht. Oftmals erleben sie diese Kommunikation als sehr schwierig und ohne Kommunikation, andere haben beschrieben, dass sie heute ein anderes Leben führen und glücklich sind, so wie es ist, manche haben gesagt, dass sie auf dem Weg sind. Auffällig war, wie achtsam diese Kommunikation in der Gruppe war, es wurde zugehört und nicht durcheinander gesprochen. Es war ein guter Zeitpunkt für eine Erfahrung der achtsamen Kommunikation und ich habe sie eingeladen bei sich selbst anzufangen, sich zuzuhören, und dann auch die achtsame Kommunikation in die Partnerschaft mit hineinzubringen, auch wenn es erstmal schwierig erscheint. Denn auch die Befürchtung „Was werden die anderen sagen, wenn ich mich verändere?“ steht im Raum. Es gab viel Gespräch miteinander bei diesem Treffen. Nach wie vor sind die Muster im Denken so deutlich. Sie bedauern ein wenig, dass sie auch das Handbuch, die Lektüre, wie sie es nennen, nicht wirklich verstehen und können nicht verstehen, was es heißt: „Wie gehe ich mit schwierigen Gefühlen um, was ist ein schwieriges Gefühl für mich“? Es gibt große Widerstände sich damit auseinanderzusetzen. Sie sagen aber auch, dass sie Zeit und Konzentration brauchen, um überhaupt zu verstehen was da drin steht, aber dass es dann auch doch im Verstehen ankommt und es möglich macht, sich darauf einzulassen. Tag der Achtsamkeit Der Tag war auf drei Stunden begrenzt, statt 6 Stunden. Die Frauen haben sich relativ gut auf die Stille eingelassen, ab und zu gab es richtige Ausbrüche um reden zu können ;-), zwischendurch wurde plötzlich Cappuccino im Becher verteilt, weil, wie sich später herausstellte, das auch zu Hause mit dem Partner ein Ritual zu dieser Uhrzeit ist. Das Feedback am Ende war, dass die Übungszeit ruhig gemacht hat, aber wie schwer es auch ist, die Ruhe aufrechtzuerhalten. Die Unerschütterlichkeit und Schönheit des Berges in der Bergmediation ist sehr gut angekommen und hat viele der Frauen berührt. Anhang 431 8. Treffen Es wurden Kekse mitgebracht und die Stimmung in der vollzähligen Gruppe war sehr liebevoll und heiter. In der Abschlußrunde wurde die Atemübung als sehr hilfreich im Alltag beschrieben. Auch wurde die Erkenntnis mitgeteilt, dass es nicht immer nur um andere gehen muss, sondern dass die Frau auf diesem Weg zu sich gefunden hat, sie jetzt auch mehr an sich denken kann und sie Veränderung in sich bemerkt. Andere haben erzählt, dass sie sich in ihrem Verhalten verändert haben, sie sind innerlich ruhiger geworden, erlauben sich an sich zu denken, merken auch, dass negative Gedanken nicht gut tun und zu nichts Gutem führen, sie merken wie die Achtsamkeit auch in die Kommunikation eingebracht werden kann und es leichter fällt, den anderen so zu lassen wie er ist. Also für mich kam einiges an positiven Merkmalen zusammen, die jetzt am Ende des Kurses spürbar und sichtbar werden. Das freut mich!! 432 Anhang EORTC-Fragebögen: Copyright © EORTC, Brüssel GERMAN E O R T C Q L Q-C30 (version 3.0) Wir sind an einigen Angaben interessiert, die Sie und Ihre Gesundheit betreffen. Bitte beantworten Sie die folgenden Fragen selbst, indem Sie die Zahl ankreuzen, die am besten auf Sie zutrifft. Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten. Ihre Angaben werden streng vertraulich behandelt. Bitte tragen Sie Ihre Initialen ein: Ihr Geburtstag (Tag, Monat, Jahr): Das heutige Datum (Tag, Monat, Jahr): 31 Überhaupt nicht Wenig Mä!ig Sehr 1. Bereitet es Ihnen Schwierigkeiten sich körperlich anzustrengen (z.B. eine schwere Einkaufstasche oder einen Koffer zu tragen)? 1 2 3 4 2. Bereitet es Ihnen Schwierigkeiten, einen längeren Spaziergang zu machen? 1 2 3 4 3. Bereitet es Ihnen Schwierigkeiten, eine kurze Strecke außer Haus zu gehen? 1 2 3 4 4. Müssen Sie tagsüber im Bett liegen oder in einem Sessel sitzen? 1 2 3 4 5. Brauchen Sie Hilfe beim Essen, Anziehen, Waschen oder Benutzen der Toilette? 1 2 3 4 Während der letzten Woche: Überhaupt nicht Wenig Mä!ig Sehr 6. Waren Sie bei Ihrer Arbeit oder bei anderen tagtäglichen Beschäftigungen eingeschränkt? 1 2 3 4 7. Waren Sie bei Ihren Hobbys oder anderen Freizeitbeschäftigungen eingeschränkt? 1 2 3 4 8. Waren Sie kurzatmig? 1 2 3 4 9. Hatten Sie Schmerzen? 1 2 3 4 10. Mussten Sie sich ausruhen? 1 2 3 4 11. Hatten Sie Schlafstörungen? 1 2 3 4 12. Fühlten Sie sich schwach? 1 2 3 4 13. Hatten Sie Appetitmangel? 1 2 3 4 14. War Ihnen übel? 1 2 3 4 15. Haben Sie erbrochen? 1 2 3 4 Bitte wenden Anhang 433 GERMAN © Copyright 1995 EORTC Study Group on Quality of Life. Alle Rechte vorbehalten. Version 3.0 ! Während der letzten Woche: Überhaupt nicht Wenig Mä!ig Sehr 16. Hatten Sie Verstopfung? 1 2 3 4 17. Hatten Sie Durchfall? 1 2 3 4 18. Waren Sie müde? 1 2 3 4 19. Fühlten Sie sich durch Schmerzen in Ihrem alltäglichen Leben beeinträchtigt? 1 2 3 4 20. Hatten Sie Schwierigkeiten sich auf etwas zu konzentrieren, z.B. auf das Zeitunglesen oder das Fernsehen? 1 2 3 4 21. Fühlten Sie sich angespannt? 1 2 3 4 22. Haben Sie sich Sorgen gemacht? 1 2 3 4 23. Waren Sie reizbar? 1 2 3 4 24. Fühlten Sie sich niedergeschlagen? 1 2 3 4 25. Hatten Sie Schwierigkeiten, sich an Dinge zu erinnern? 1 2 3 4 26. Hat Ihr körperlicher Zustand oder Ihre medizinische Behandlung Ihr Familienleben beeinträchtigt? 1 2 3 4 27. Hat Ihr körperlicher Zustand oder Ihre medizinische Behandlung Ihr Zusammensein oder Ihre gemeinsamen Unternehmungen mit anderen Menschen beeinträchtigt? 1 2 3 4 28. Hat Ihr körperlicher Zustand oder Ihre medizinische Behandlung für Sie finanzielle Schwierigkeiten mit sich gebracht? 1 2 3 4 Bitte kreuzen Sie bei den folgenden F ragen die Zahl zwischen 1 und 7 an, die am besten auf Sie zutrifft 29. Wie würden Sie insgesamt Ihren Gesundheitszustand während der letzten Woche einschätzen? 1 2 3 4 5 6 7 sehr schlecht ausgezeichnet 30. Wie würden Sie insgesamt Ihre Lebensqualität während der letzten Woche einschätzen? 1 2 3 4 5 6 7 sehr schlecht ausgezeichnet 434 Anhang GERMAN EORTC QLQ - BR23 Patienten berichten manchmal die nachfolgend beschriebenen Symptome oder Probleme. Bitte beschreiben Sie, wie stark Sie diese Symptome oder Probleme während der letzten Woche empfunden haben. Während der letzten Woche: Überhaupt nicht Wenig Mässig Sehr 31. Hatten Sie einen trockenen Mund? 1 2 3 4 32. War Ihr Geschmacksempfinden beim Essen oder Trinken verändert? 1 2 3 4 33. Schmerzten Ihre Augen, waren diese gereizt oder tränten sie? 1 2 3 4 34. Haben Sie Haarausfall? 1 2 3 4 35. Nur bei Haarausfall ausfüllen: Hat Sie der Haarausfall belastet? 1 2 3 4 36. Fühlten Sie sich krank oder unwohl? 1 2 3 4 37. Hatten Sie Hitzewallungen? 1 2 3 4 38. Hatten Sie Kopfschmerzen? 1 2 3 4 39. Fühlten Sie sich wegen Ihrer Erkrankung oder Behandlung körperlich weniger anziehend? 1 2 3 4 40. Fühlten Sie sich wegen Ihrer Erkrankung oder Behandlung weniger weiblich? 1 2 3 4 41. Fanden Sie es schwierig, sich nackt anzusehen? 1 2 3 4 42. Waren Sie mit Ihrem Körper unzufrieden? 1 2 3 4 43. Waren Sie wegen Ihres zukünftigen Gesundheitszustandes besorgt? 1 2 3 4 Während der letzten vier Wochen: Überhaupt nicht Wenig Mässig Sehr 44. Wie sehr waren Sie an Sex interessiert? 1 2 3 4 45. Wie sehr waren Sie sexuell aktiv? (mit oder ohne Geschlechtsverkehr)? 1 2 3 4 46. Nur ausfüllen, wenn Sie sexuell aktiv waren: Wie weit hatten Sie Freude an Sex? 1 2 3 4 Bitte wenden Anhang 435 GERMAN Während der letzten Woche: Überhaupt nicht Wenig Mässig Sehr 47. Hatten Sie Schmerzen in Arm oder Schulter? 1 2 3 4 48. War Ihr Arm oder Ihre Hand geschwollen? 1 2 3 4 49. War das Heben oder Seitwärtsbewegen des Arms erschwert? 1 2 3 4 50. Hatten Sie im Bereich der betroffenen Brust Schmerzen? 1 2 3 4 51. War der Bereich Ihrer betroffenen Brust angeschwollen? 1 2 3 4 52. War der Bereich der betroffenen Brust überempfindlich? 1 2 3 4 53. Hatten Sie Hautprobleme im Bereich der betroffenen Brust (z.B. juckende, trockene oder schuppende Haut)? 1 2 3 4 © Copyright 1994 EORTC Study Group on Quality of Life. Alle Rechte vorbehalten. Version 1.0

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Zusammenfassung

Gesundsein und Wohlergehen haben keinen fest umgrenzten Bedeutungsgehalt, sondern sind das Ergebnis einer jahrhundertealten Entwicklung von Wissenschaft, Philosophie und Kultur. Johannes Friedrich Mattes geht der Frage nach, inwieweit der Mensch als geistbegabtes Wesen durch bewusste Selbstreflexion und damit durch die Veränderung seines Denkens, Fühlens und Handelns selbst dazu beitragen kann, jenseits von wissenschaftlichen Konventionen Ganzheitlichkeit zu erfahren.

Eine hierzu durchgeführte Studie soll zeigen, inwiefern sich bei Frauen, die sich krebsbedingt einer langjährigen antihormonellen Therapie unterziehen müssen, erstarrte Gedanken- und Verhaltensmuster durch Meditation positiv beeinflussen lassen. Durch die mithilfe des Meditationsprozesses angestoßenen Veränderungen der Betrachtungsperspektive in Bezug auf die eigene Gesundheit und die konkreten Lebensumstände sollen die Patientinnen in die Lage versetzt werden, die körpereigenen Ressourcen zu aktivieren, das eigene Schicksal zu erkennen und selbstbestimmt zu gestalten.