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Katharina Vollmer

Instrumente zur Ausgestaltung einer umweltverträglicheren Fischerei in Nord- und Ostsee, page 1 - 20

1. Edition 2017, ISBN print: 978-3-8288-3913-7, ISBN online: 978-3-8288-6660-7, https://doi.org/10.5771/9783828866607-1

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
Katharina Vollmer Instrumente zur Ausgestaltung einer umweltverträglichen Fischerei in Nord- und Ostsee Katharina Vollmer Instrumente zur Ausgestaltung einer umweltverträglichen Fischerei in Nord- und Ostsee Tectum Verlag Katharina Vollmer Instrumente zur Ausgestaltung einer umweltverträglichen Fischerei in Nord- und Ostsee © Tectum – ein Verlag in der Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2017 Zugl. Diss. Universität Osnabrück 2016 ISBN: 978-3-8288-6660-7 (Dieser Titel ist zugleich als gedrucktes Buch unter der ISBN 978-3-8288-3913-7 im Tectum Verlag erschienen.) Alle Rechte vorbehalten Besuchen Sie uns im Internet www.tectum-verlag.de Bibliografische Informationen der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Angaben sind im Internet über http://dnb.ddb.de abrufbar. Meiner Familie in Dankbarkeit gewidmet Vorwort Die vorliegende Arbeit wurde vom Fachbereich Rechtswissenschaften der Universität Osnabrück im Wintersemester 2016/2017 als Dissertation angenommen. Das Manuskript wurde im Februar 2016 fertiggestellt; nur vereinzelt konnte noch jüngere Rechtsprechung und Literatur berücksichtigt werden. Während der Entstehung dieser Arbeit haben mich viele Menschen begleitet, denen ich an dieser Stelle aufrichtig danken möchte: Zunächst gilt ein besonderer Dank meiner Doktormutter Frau Prof. Dr. Pascale Cancik, die mich zum wissenschaftlichen Arbeiten ermutigt hat. Sie hat mein Dissertationsvorhaben während meiner Zeit als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an ihrem Institut mit wertvollen Hinweisen und Anregungen stets gefördert und unterstützt. Bei Herrn Prof. Dr. Oliver Dörr bedanke ich mich für die freundliche Bereitschaft zur Erstellung des Zweitgutachtens. Ein herzliches Dankeschön gilt meinen Freunden und ehemaligen Kollegen Bianka Trötschel-Daniels, Jan B. Daniels, Dr. Lisa-Karen Mannefeld und Konstanze Pelters, die diese Arbeit im Rahmen unserer kleinen „Doktorandenrunden“ stets kritisch hinterfragt und so zur Fortentwicklung meiner Ideen beigetragen haben. Ich danke darüber hinaus dem gesamten Lehrstuhlteam für eine gute und produktive Arbeitsatmosphäre. Besonderer Dank gebührt meiner gesamten Familie, die mich all die Jahre begleitet und mir den notwendigen Rückhalt gegeben hat. Insbesondere danke ich meiner Schwester Alexandra, die immer ein offenes Ohr für mich hatte, und meinen Eltern, die mir die juristische Ausbildung ermöglicht und die stets ihr Vertrauen in mich gesetzt haben. Düsseldorf, im Januar 2017 Katharina Vollmer VII Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . XV Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1. Kapitel – 1 Problemstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .I. 1 Die Fischerei als Meeresnutzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1. 6 Die Fischerei als Problem für die Meeresumwelt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2. 12 Rechtlicher Rahmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3. 15 Forschungsstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .II. 19 Gang der Untersuchung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .III. 21 Kompetenzgrundlagen für das Fischerei- und Meeresumweltschutzrecht im Mehrebenensystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2. Kapitel – 23 Die Meereszonen des Seerechtsübereinkommens als Grundlage der Kompetenzverteilung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . I. 23 Die Zuständigkeitsverteilung innerhalb der EU – vertikale und horizontale Kompetenzabgrenzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . II. 28 Anwendbarkeit der europäischen und deutschen Kompetenzverteilungsvorschriften und Geltungserstreckung des einfachen Gesetzesrechts in den Meereszonen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1. 29 Vertikale Kompetenzabgrenzung zwischen der EU und Deutschland . . . . . . . . .2. 31 Fischereirechtliche Kompetenzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .a) 32 Entwicklung des Fischereirechts in der EU . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .aa) 32 Fischereirechtliche Zuständigkeit der EU. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .bb) 33 Nationale fischereirechtliche Kompetenzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .cc) 38 Zwischenergebnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .dd) 39 Meeresumweltschutzrechtliche Kompetenzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .b) 40 Entwicklung der Umweltkompetenz der EU . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .aa) 40 IX Meeresumweltschutzrechtliche Zuständigkeit der EU . . . . . . . . . . . . . .bb) 42 Nationale meeresumweltschutzrechtliche Kompetenzen . . . . . . . . . .cc) 43 Zwischenergebnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .dd) 46 Horizontale Kompetenzabgrenzung zwischen der europäischen fischereiund meeresumweltschutzrechtlichen Zuständigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3. 46 Die Außenkompetenz der EU . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4. 50 Die Außenkompetenz in der Fischereipolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .a) 52 Die Außenkompetenz in der Umweltschutzpolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .b) 54 Gemischte völkerrechtliche Verträge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .c) 56 Integration des Völkervertragsrechts in die europäische und deutsche Rechtsordnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . III. 58 Geltungsanspruch des Völkerrechts auf Unionsebene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1. 58 Umsetzungsbedürftigkeit des Völkerrechts in die deutsche Rechtsordnung . .2. 60 Meeresumweltrechtlicher Einfluss völkerrechtlicher Regelungen auf das Seerechtsübereinkommen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . IV. 62 Übereinkommen über gebietsübergreifende Fischbestände . . . . . . . . . . . . . . . . . .1. 63 FAO-Verhaltenskodex . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2. 64 Übereinkommen über die biologische Vielfalt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3. 65 Regionale Meeresschutzübereinkommen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4. 68 Zusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5. 69 Zwischenfazit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .V. 69 Ökologische Grundsätze einer umweltverträglichen Fischerei . . . . .3. Kapitel – 71 Die Ökologisierung des Fischereirechts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .I. 72 Der Vorsorgegrundsatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .II. 76 Der Vorsorgeansatz bei der Erhaltung und Bewirtschaftung der Fischereiressourcen im Völkerrecht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1. 80 Das Vorsorgeprinzip in der Gemeinsamen Fischereipolitik der EU . . . . . . . . . . . . .2. 84 Zusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3. 85 Der Nachhaltigkeitsgrundsatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .III. 86 Nachhaltige Fischereibewirtschaftung im Völkerrecht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1. 90 Nachhaltigkeit in der Gemeinsamen Fischereipolitik der EU . . . . . . . . . . . . . . . . . .2. 94 Zusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3. 96 Der Ökosystemansatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .IV. 97 Der Ökosystemansatz bei der Erhaltung und Bewirtschaftung der Fischereiressourcen im Völkerrecht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1. 99 Inhaltsverzeichnis X Der Ökosystemansatz im europäischen Fischerei- und Meeresumweltschutzrecht. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2. 103 Zusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3. 105 Zwischenfazit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .V. 106 Bestandserhaltungs- und Bewirtschaftungsmaßnahmen der Gemeinsamen Fischereipolitik als Instrumente einer umweltverträglichen Fischerei . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4. Kapitel – 107 Kompetenzkonflikte bei dem Erlass von Bestandserhaltungsmaßnahmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . I. 108 Der Kompetenzkonflikt bei der Änderung von Mehrjahresplänen vor dem EuGH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1. 111 Streitgegenstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .a) 111 Rechtliche Würdigung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .b) 112 Der Kompetenzkonflikt bei der Gewährung von Fangmöglichkeiten an Drittstaaten in EU-Gewässern vor dem EuGH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2. 115 Streitgegenstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .a) 115 Rechtliche Würdigung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .b) 115 Zusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3. 116 Der höchstmögliche Dauerertrag als Bewirtschaftungsziel . . . . . . . . . . . . . . . . . . .II. 117 Mehrjahrespläne als Bewirtschaftungsgrundlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .III. 120 Inhaltliche Reichweite von Mehrjahresplänen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1. 121 Ökologische Vorteile einer mehrjährigen Bestandsbewirtschaftung . . . . . . . . . .2. 125 Die Festsetzung von Fangmöglichkeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .IV. 128 Die Festsetzung der zulässigen Höchstfangmenge durch den Rat. . . . . . . . . . . . .1. 130 Aufteilung der TACs auf nationale Quoten nach dem Grundsatz der relativen Stabilität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2. 135 Quotenkürzung bei der Überschreitung zugeteilter Fangquoten . . . . . . . . . . . . . .3. 138 Zuteilung nationaler Fangerlaubnisse auf Fischereifahrzeuge. . . . . . . . . . . . . . . . .4. 141 Fischereiaufwandsbeschränkungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5. 145 Flexibilisierung der Fangmöglichkeiten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6. 147 Rechtsschutz gegen die Festsetzung und Aufteilung der Fangmöglichkeiten durch den Rat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7. 153 Klagemöglichkeiten der Mitgliedstaaten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .a) 154 Klagemöglichkeiten von Fischereibetrieben oder Fischereiverbänden . . .b) 155 Klagemöglichkeiten von Umweltverbänden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .c) 157 Inhaltsverzeichnis XI Zwischenergebnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .d) 162 Zusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8. 163 Pflicht zur Anlandung aller Fänge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .V. 164 Bestandsauffüllungsgebiete . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .VI. 166 Zwischenfazit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .VII. 168 Weitere Instrumente zugunsten einer umweltverträglichen Fischerei . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5. Kapitel – 171 Maritime Raumordnung zur räumlichen Steuerung fischereirechtlicher Bewirtschaftungsmaßnahmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . I. 172 Zulässigkeit der nationalen Raumordnung im Meer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1. 173 Völkerrechtliche Zulässigkeit nach dem Seerechtsübereinkommen . . . . . .a) 173 Europarechtliche Zulässigkeit der nationalen maritimen Raumordnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . b) 176 Raumordnungspläne in der deutschen Nord- und Ostsee . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2. 180 Ausweisung von Fanggebieten und Fischereischutzzonen als umweltverträgliche Instrumente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3. 185 Zusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4. 189 Geschützte Meeresgebiete als mittelbare Bestandserhaltungsmaßnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . II. 190 Zulässigkeit der Einrichtung mariner Schutzgebiete im Völkerrecht. . . . . . . . . . .1. 191 Einrichtung mariner Schutzgebiete in nationalen Hoheitsgewässern . . . .a) 192 Einrichtung mariner Schutzgebiete in der AWZ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .b) 193 Hoheitsbefugnisse aus Teil XII des Seerechtsübereinkommens . . . . .aa) 193 Souveräne Rechte aus Art. 56 Abs. 1 lit. a) SRÜ. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .bb) 195 Die souveränen Rechte im Lichte umweltschutzrechtlicher Völkerrechtsabkommen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . cc) 197 Zwischenergebnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .c) 198 Geschützte Meeresgebiete im europäischen Natura 2000-Netzwerk. . . . . . . . . .2. 199 Erlass von nationalen Schutzregelungen mit Bezug zur Fischerei in der AWZ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . a) 200 Fischereirechtliche Maßnahmenvorschläge in Natura 2000-Gebiete . . . . .b) 207 Einklagbarkeit von Fischereiverboten durch Umweltverbände . . . . . . . . . . .c) 208 Schutzgebiete nach Art. 13 Abs. 4 MSRL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3. 211 Zusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4. 212 Inhaltsverzeichnis XII Fischereirelevante Anforderungen der Meeresstrategierahmenrichtlinie zur Erreichung eines guten Umweltzustands . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . III. 213 Umweltverträgliche Fischerei als Beitrag zur Erreichung eines guten Umweltzustands . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . a) 214 Kritische Betrachtung der Einbeziehung der Fischerei in die Meeresstrategierahmenrichtlinie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . b) 216 Ökologische Verbraucherinformation als Instrument für eine umweltverträgliche Fischerei . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . IV. 217 Nutzen und Schwierigkeiten der ökologischen Verbraucherinformation . . . . . .1. 218 Etikettierungspflicht von Fischereiprodukten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2. 221 Zertifizierung von Fischereiprodukte aus nachhaltigem Fang . . . . . . . . . . . . . . . . .3. 222 Rechtliche Grundlagen für ein Umweltsiegel in der Fischerei. . . . . . . . . . . . .a) 223 Das MSC-Siegel für umweltverträgliche Fischereiprodukte . . . . . . . . . . . . . . .b) 224 Kritik an der Vergabe des MSC-Siegels . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .c) 227 Zwischenergebnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .d) 228 Zusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4. 228 Zwischenfazit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .V. 229 Fazit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6. Kapitel – 231 Das Seerechtsübereinkommen ist interpretationsoffen in Bezug auf die umweltschützende Dimension der fischereirechtlichen Vorschriften . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1. 231 Das Fischereirecht hat sich im Laufe der letzten Jahrzehnte vom Wirtschaftsrecht in einen Teilbereich des Umweltrechts entwickelt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2. 232 Das Fischereirecht ist noch immer kein integrierter Teil des Meeresumweltschutzrechts, sondern die beiden Rechtsbereiche stehen nebeneinander . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3. 232 Das Auseinanderfallen der Verantwortlichkeit von Europäischer Union und Mitgliedstaaten blockiert die Erreichung von fischerei- und meeresumweltschutzrechtlichen Zielen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4. 233 Die Umsetzung der fischereirechtlichen Regelungen ist für das Gelingen einer umweltverträglichen Fischerei erforderlich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5. 234 Literaturverzeichnis. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 237 Materialverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 253 Inhaltsverzeichnis XIII Abkürzungsverzeichnis a.A. andere Ansicht ABl. Amtsblatt der Europäischen Union Abs. Absatz AEUV Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union Alt. Alternative AöR Archiv des Öffentlichen Rechts AuR Agrar- und Umweltrecht AVR Archiv des Völkerrechts AWZ Ausschließliche Wirtschaftszone BAnz. AT Bundesanzeiger Amtlicher Teil Beschl. Beschluss BfN Bundesamt für Naturschutz BGBl. Bundesgesetzblatt BLE Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung BNatSchG Bundesnaturschutzgesetz BSRAC Baltic Sea Regional Advisory Council BT-Drs. Bundestags-Drucksache BVerfG Bundesverfassungsgericht BVerwG Bundesverwaltungsgericht BYIL British Yearbook of International Law bzw. beziehungsweise ca. circa CBD Übereinkommen über die biologische Vielfalt Colum. J. Transnat’l. L. Columbia Journal of Transnational Law DÖV Die öffentliche Verwaltung DVBl. Deutsches Verwaltungsblatt EA Europa-Archiv XV EELR European Energy and Environmental Law Review EG Europäische Gemeinschaft EJIL European Journal of International Law EP Europäisches Parlament EU Europäische Union EUDUR Handbuch zum europäischen und deutschen Umweltrecht EuG Gericht erster Instanz EuGH Europäischer Gerichtshof EuGRZ Europäische Grundrechte-Zeitschrift EuR Europarecht EurUP Zeitschrift für europäisches Umwelt- und Planungsrecht EUV Vertrag über die Europäische Union EuZW Europäische Zeitschrift für Wirtschaftsrecht EWG Europäische Wirtschaftsgemeinschaft f. folgend FAO Food and Agriculture Organisation ff. folgende FFH-RL Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie FGV Fischereigrundverordnung FischEG Fischetikettierungsgesetz FIZ Fisch-Informationszentrum e.V. FS Festschrift Ga. J. Int’l. & Comp. L. Georgia Journal of International and Comparative Law Geo. Int’l. Envtl. L. Rev. Georgetown International Environmental Law Review GFP Gemeinsame Fischereipolitik der EU GG Grundgesetz GMF-V Verordnung über die gemeinsame Marktorganisation für Erzeugnisse der Fischerei und Aquakultur HELCOM Helsinki-Kommission Helsinki-Ü Übereinkommen über den Schutz der Meeresumwelt des Ostseegebiets Abkürzungsverzeichnis XVI Hrsg. Herausgeber i.S.d. im Sinne des i.V.m. in Verbindung mit ICES Internationaler Rat für Meeresforschung ICJ International Court of Justice ICLQ International and Comparative Law Quarterly IGH Internationaler Gerichtshof IJMCL The International Journal of Marine and Coastal Law ILM International Legal Materials IMO Internationale Meeresorganisation Int. J. Consum. Stud. International Journal of Consumer Studies ITQ Individual Tradeable Quotas IzR Information zur Raumentwicklung J. Econ. Pschol. Journal of Economic Psychology JbUTR Jahrbuch des Umwelt- und Technikrechts JEL Journal of Environmental Law Kap. Kapitel lit. litera Max Planck UNYB Max Planck Yearbook of United Nations Law Mio. Millionen Mrd. Milliarden MSRL Meeresstrategierahmenrichtlinie MSY Höchstmöglicher Dauerertrag NordÖR Zeitschrift für öffentliches Recht in Norddeutschland NSRAC North Sea Regional Advisory Council NuR Natur und Recht NVwZ Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht OSPAR-Ü Übereinkommen zum Schutz der Meeresumwelt im Nordostatlantik OULR Osaka University Law Review RECIEL Review of European, Comparative & International Environmental Law RL Richtlinie Abkürzungsverzeichnis XVII Rn. Randnummer Rz. Randziffer S. Satz S. Seite SeeFischG Seefischereigesetz SFSA Übereinkommen über die Erhaltung und Bewirtschaftung gebietsübergreifender Fischbestände und Bestände weit wandernder Fische Slg. Amtliche Sammlung des Europäischen Gerichtshofs sm Seemeilen SRU Sachverständigenrat für Umweltfragen SRÜ Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen SSI Social Science Information STECF Wissenschafts-, Technik- und Wirtschaftsausschuss der Europäischen Kommission TAC Total Allowable Catch TierSchG Tierschutzgesetz TierSchlV Tierschutzschlachtverordnung u.a. unter anderem UAbs. Unterabsatz UBA Umweltbundesamt UmwRG Umweltrechtsbehelfsgesetz UN Vereinte Nationen UPR Umwelt- und Planungsrecht Urt. Urteil v. von Vand. J. Transnat'l L. Vanderbilt Journal of Transnational Law VO Verordnung VSRL Vogelschutzrichtlinie WBGU Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderung WCED World Commission on Environment and Development WHG Wasserhaushaltsgesetz Abkürzungsverzeichnis XVIII WiVerw Wirtschaft und Verwaltung WTO World Trade Organization WWF World Wildlife Fund for Nature YIEL Yearbook of International Environmental Law z. B. zum Beispiel ZaöRV Zeitschrift für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht ZAU Zeitschrift für angewandte Umweltforschung ZG Zeitschrift für Gesetzgebung ZUR Zeitschrift für Umweltrecht Abkürzungsverzeichnis XIX

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Zusammenfassung

Die Fischerei als Form der Meeresnutzung hat neben ihrer wirtschaftlichen Bedeutung in vielen Küstenregionen auch massive Auswirkungen auf die Meeresumwelt. Katharina Vollmer untersucht dieses Spannungsverhältnis zwischen ökonomischen Interessen und ökologischem Schutz im Rahmen der komplexen Regelungsvernetzung zwischen Völkerrecht, Europarecht und nationalem Recht.

Im Mittelpunkt der Analyse steht dabei die bereits im Jahr 2013 umfassend novellierte europäische Fischereigrundverordnung, deren Instrumente zur Bestandsbewirtschaftung und Bestandserhaltung auf Umweltverträglichkeit überprüft werden. Anknüpfungspunkt ist hierbei die jeweilige Ausrichtung an drei ökologischen Grundsätzen: dem Vorsorgegrundsatz, dem Nachhaltigkeitsgrundsatz und dem Ökosystemansatz. Daneben werden auch weitere Instrumente anderer Rechtsbereiche, wie die maritime Raumordnung oder die Einrichtung von Meeresschutzgebieten, und ihr jeweiliger Beitrag zu einer umweltverträglichen Ausgestaltung der Fischerei beleuchtet.