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Dank in:

Friederike Schuler

Im Dienste der Gemeinschaft, page 8 - 9

Figurative Wandmalerei in der Weimarer Republik

1. Edition 2017, ISBN print: 978-3-8288-3768-3, ISBN online: 978-3-8288-6657-7, https://doi.org/10.5771/9783828866577-8

Tectum, Baden-Baden
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8 Dank Dank Die vorliegende Publikation ist die überarbeitete und um den Werkkatalog ergänzte Fassung meiner 2013 am Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität in München eingereichten Dissertationsschrift. Ein wesentlicher Impuls für die Themenwahl ging von der Ausstellung köln progressiv aus, die das Museum Ludwig 2008 zeigte. Hier stieß ich auf den Entwurf für ein Glasmosaik für das Kölner Kunstgewerbemuseum von Franz Wilhelm Seiwert und begann hiervon ausgehend meine Recherchen zur Wandmalerei der 1920er Jahre. Bald wurde klar, dass die abstrakten Werke, Farbgestaltungen und Farbleitsysteme relativ gut erforscht waren, die sehr viel zahlreicheren figurativen Werke gerade im öffentlichen Raum bisher jedoch wenig Beachtung gefunden hatten. In der Wahl des Themas hat mich meine Doktormutter Prof. Dr. Andrea Gottdang von Anfang an unterstützt und mir über die Jahre hinweg immer wieder durch kritische und konstruktive Anregungen wichtige Impulse gegeben. Für dieses Interesse und das Vertrauen in meine Arbeit sowie die Übernahme des Erstgutachtens gilt ihr mein besonderer Dank. Für die Übernahme des zweiten Gutachtens danke ich Herrn Prof. Dr. Frank Büttner (†), Herrn Prof. Dr. Armin Nassehi dafür, dass er in der Disputation die Soziologie vertreten und aus dieser Sichtweise ergänzende Fragen aufgeworfen hat. Dr. Christiane Heiser möchte ich für die genaue Durchsicht meines Manuskripts und zahlreiche inhaltliche Anregungen sowie ihre langwährende, kollegiale Begleitung und freundschaftlichen Beistand großen Dank aussprechen. Trotz Zeitdruck haben Edgar Rudolph und Heide Häusler die Korrektur der Abgabefassung in der Endphase 2013 übernommen. Bei der Arbeit am Abbildungsteil sowie dem Bildmaterial für den Katalog hat mir vor allem Henning Adams tatkräftig und ausdauernd geholfen; die technischen Grundlagen für die Bildbearbeitung haben Nasta Reiss und Jochen Arentzen gelegt. Peter Stölzgen hat mir die Arbeit am Literaturverzeichnis durch seine Programmierhilfe entscheidend erleichtert. Alex Ketzer danke ich besonders für seine gestalterische Arbeit von Umschlag und Innenteil, durch die die vorliegende Publikation erst ihr ansprechendes und einheitliches Erscheinungsbild erhalten hat. Für diese umfassende Unterstützung aus dem Freundeskreis bin ich ebenso dankbar wie für die Geduld, die sie alle in den verschiedenen, intensiven Arbeitsphasen mit mir hatten. Darüber hinaus gilt mein Dank meiner Mitstreiterin Dr. Agnes Thum. Für den Austausch mit ihr in fachlicher und organisatorischer Hinsicht war ich immer sehr dankbar. Dr. Daniela Stöppel und Dr. Caroline Sternberg danke ich sowohl für ihre inhaltliche Anregungen und Recherchehilfen als auch für ihren freundschaftliche Beistand und Ermutigungen. Außerdem bedanke ich mich bei der Stiftung der Deutschen Wirtschaft für das Stipendium, das sie mir für die ersten zweieinhalb Jahre der Promotion gewährte und die damit zum Ausdruck gebrachte Wertschätzung für die Disziplin der Kunstgeschichte. 9 Dank Die zahlreichen Bibliotheks- und Archivbesuche wären ohne die Hilfe zahlreicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht so ertragreich gewesen. Besonders möchte ich mich bei Bettina Gembruch und Maria Vallecillo aus der Kunst- und Museumsbibliothek Köln bedanken, ebenso bei Dr. Elisabeth Scheeben, Andrea Trudewind und Irina Holzbrecher vom Stadtarchiv Düsseldorf sowie Dr. Birgit Jooss und Daniela Uher vom Deutschen Künstlerarchiv im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg. Für die Unterstützung bei den Recherchen zu Thorn Prikkers Wandbildzyklus in Krefeld sowie dem Waiblinger Wandbild von Willi Baumeister danke ich Dr. Sabine Röder, Dr. Sylvia Martin und Volker Döhne aus den Krefelder Kunstmuseen ebenso wie Hadwig Goez und Felicitas Baumeister vom Archiv Baumeister im Kunst museum Stuttgart. Aber auch all den zahlreichen weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus vielen anderen Archiven, Bibliotheken und Museen gilt mein herzlicher Dank für ihre Unterstützung der Recherchen, die nur dank ihres Engagements so ergiebig waren. Bei der mitunter aufwändigen Beschaffung der Bildrechte und Bereitstellung der Abbildungsvorlagen haben mir zahlreiche Nachfahren oder Rechtsnachfolger der Künstlerinnen und Künstler sowie wiederum Kolleginnen und Kollegen aus Museen und Archiven tatkräftig geholfen. Für den kollegialen Austausch und viele erhellende Fachgespräche danke ich außerdem in alphabetischer Reihenfolge Dr. Maike Bruhns, Dr. Angela Dolgner, Dr. Julia Friedrich, Wolfgang Funken, Dr. Kristina Kratz-Kessemeier, Dr. Angelika Nollert, Cornelia Nowak M.A., Dr. Helena Perena, Dr. Carsten Rahlfs, Dr. Lynnette Roth, Dr. Ina Ewers-Schultz, Dr. Cornelius Steckner, Dr. Kurt Winkler, Dr. Eduard Wätjen und Dr. Friederike Weimar. Mein ganz besonderer Dank gilt nicht zuletzt meiner Familie, auf deren Verständnis und Unterstützung ich in allen Höhen und Tiefen der Promotionszeit immer zählen konnte. Die schwierigste Geduldsprobe hat mein Mann Henning Adams bestanden. Er hat mich über all die Jahre in den unterschiedlichen Arbeitsphasen erlebt und geduldig begleitet; er hat mich immer wieder ermutigt und oftmals tatkräftig unterstützt. Dafür bin ich ihm zu größtem Dank verpflichtet.

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Zusammenfassung

Die mannigfaltigen Kunstformen der Weimarer Republik sind gleichsam auch wertvolle Zeugnisse ihrer politischen wie gesellschaftlichen Zustände. Gerade die figurative Wandmalerei in privaten, vor allem aber auch in öffentlichen Gebäuden, kam in den 1920er Jahren zu neuer Blüte und legt, im Spannungsfeld aus persönlichen, politischen und künstlerischen Interessen, das zeitgenössische Menschenbild sowie das Weimarer Selbstverständnis auch für die heutige kunsthistorische Betrachtung offen.

Friederike Schuler unternimmt eine in ihrem Umfang einmalige Untersuchung zur figurativen Wandmalerei der Weimarer Republik. Dabei adressiert sie neben wichtigen Werken von Erich Heckel, Oskar Schlemmer, Willi Baumeister oder Johan Thorn Prikker, auch solche heute weniger bekannter Künstler. Der beigefügte Katalog bildet eine wertvolle und grundlegende Materialsammlung, in der neben technischen Details, Angaben zum Erhaltungszustand und den Auftraggebern auch die Ergebnisse der umfangreichen Quellenrecherche in Archiven und Zeitschriften verzeichnet sind.