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Abbildungsverzeichnis in:

Ramona Kahl

Manga, page 393 - 394

Wirkungsvolle Bildergeschichten

1. Edition 2017, ISBN print: 978-3-8288-3893-2, ISBN online: 978-3-8288-6650-8, https://doi.org/10.5771/9783828866508-393

Series: Kulturanalysen, vol. 15

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
393 Abbildungsverzeichnis Abb. 1: Aufbau der Arbeit (Eigene Darstellung). 25 Abb. 2: Acht typische Manga-Erzähltechniken nach McCloud (McCloud, S.: Comics machen. Hamburg 2010, S. 216). 59 Abb. 3: Methodische Schritte der Tiefenhermeneutik (Eigene Darstellung). 88 Abb. 4: Darstellung der Befunde (Eigene Darstellung). 108 Abb. 5: Coverbild Grimms Manga (Ishiyama, K.: Grimms Manga. Bd. 1. Hamburg 2007a, Umschlag.) 125 Abb. 6: Titelbild Die zwölf Jäger (Ishiyama, K.: Die zwölf Jäger. In: Dies.: Grimms Manga. Hamburg 2007d, S. 71). 194 Abb. 7: Erste Handlungsseite des Manga Die zwölf Jäger (Ishiyama, K.: Die zwölf Jäger. In: Dies.: Grimms Manga. Hamburg 2007d, S. 73). 202 Abb. 8: Titelbild zu Kapitel 1 »Langeweile«, (Ohba, T./Obata, T.: Death Note. Bd. 1. Hamburg 2006, S. 6f.) 257

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References

Zusammenfassung

Seit Ende der 1990er Jahre beanspruchen Manga als innovative Comiclektüre unter Heranwachsenden weltweit eine marktführende Position und sind Bestandteil der globalisierten Jugendkultur. Die erfolgreiche internationale Etablierung der Manga – vor allem im asiatischen, europäischen und nordamerikanischen Raum – verdankt sich sowohl ihrer Vermarktung im Medienverbund mit Zeichentrickserien, Kinderspielzeug, Computer- und Kartenspielen als auch ihrem transkulturellen Stil.

Die Erziehungswissenschaftlerin Ramona Kahl geht den in populären Manga offerierten bewussten wie unbewussten Verhaltensmodellen und Lebensentwürfen nach. Im Zuge einer tiefenhermeneutischen Analyse von Titelbildern und Narrativen populärer Mangaserien sowie der Auswertung von Gruppendiskussionen mit Jugendlichen zeigt sie auf, welche Reaktionen Manga bei Jugendlichen auslösen und was ihren speziellen Reiz für die Zielgruppe ausmacht. Dadurch eröffnet sie vielschichtige Einblicke in die Bedeutungsstrukturen wie Aneignung erfolgreicher Manga und legt diejenigen gesellschaftlichen Konfliktfelder offen, für welche Manga den Jugendlichen ein attraktives, aber fragmentarisches und ambivalentes Bearbeitungsangebot machen.