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6 Darstellung der Ergebnisse in:

Christoph Eifler

Intensitätssteuerung im fitnessorientierten Krafttraining, page 135 - 238

Eine empirische Studie

1. Edition 2017, ISBN print: 978-3-8288-3895-6, ISBN online: 978-3-8288-6645-4, https://doi.org/10.5771/9783828866454-135

Series: Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Sozialwissenschaften, vol. 74

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
135 6 Darstellung der Ergebnisse Die Ergebnisdarstellungen in diesem Kapitel orientieren sich an der chronologischen Reihenfolge der Übungen in der Test- und Trainingsphase (vgl. Kapitel 5.3.2) sowie an der chronologischen Reihenfolge der Hypothesen (vgl. Kapitel 4).3 Deskriptive Statistiken sind nicht Gegenstand der folgenden Darstellungen. Diese sind aus Übersichtsgründen in Anhang 1 bis 8 zu finden. 6.1 Ergebnisdarstellung Übung „Beinpresse horizontal“ Im Folgenden werden die Ergebnisse der Untersuchung für die Übung „Beinpresse horizontal“ vorgestellt. Alle Darstellungen schließen jeweils mit den Ergebnissen der Hypothesenüberprüfung ab. 6.1.1 Veränderungen der Kraftleistung Hypothesenkomplex 1 Die Analyse hinsichtlich Veränderungen der Kraftleistung zwischen den Testzeitpunkten (vgl. Abb. 15) lieferte folgende Ergebnisse: Veränderung 20-RM zwischen t0 und t1 (rs = 0,98): Z = -15,40; p = 0,000, hoch signifikante Kraftsteigerung; d = 0,76, kleiner Effekt Veränderung 10-RM zwischen t0 und t1 (rs = 0,99): Z = -15,41; p = 0,000, hoch signifikante Kraftsteigerung; d = 0,66, kleiner Effekt Veränderung 1-RM zwischen t0 und t1 (rs = 0,99): Z = -15,43; p = 0,000, hoch signifikante Kraftsteigerung; d = 0,61, kleiner Effekt Veränderung 1-RM zwischen t0 und t4 (rs = 0,98): Z = -15,43; p = 0,000, hoch signifikante Kraftsteigerung; d = 1,07, moderater Effekt 3 Die Analyse der Interaktionseffekte sowie hinsichtlich des Einflusses der Kovariablen ergab keine konsistenten Ergebnisse. Von Übung zu Übung sowie von Variable zu Variable zeigten sich unterschiedliche Interaktionseffekte sowie unterschiedliche Ergebnisse zum Einfluss der Kovariablen. In den Fällen signifikanter Ergebnisse ergab die Varianzaufklärung in der überwiegenden Anzahl der Fälle lediglich geringe Effektstärken. Insofern dürfen die Effekte für die Trainingspraxis als eher unbedeutend eingestuft werden. Auf detaillierte Darstellungen sowie den Versuch einer Interpretation der inkonsistenten Ergebnisse wird daher in den folgenden Kapiteln verzichtet. 136 Abb. 15: Beinpresse horizontal: Mittelwerte der Testgewichte zu den einzelnen Testzeitpunkten Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H1.1 wird bei der Übung „Beinpresse horizontal“ angenommen. Die Hypothese H1.2 wird bei der Übung „Beinpresse horizontal“ angenommen. Die Hypothese H1.3 wird bei der Übung „Beinpresse horizontal“ angenommen. 6.1.2 Vergleich der Post- und Follow-up-Testwerte zwischen Experimental- und Kontrollgruppe Hypothesenkomplex 2 Die Analyse hinsichtlich Unterschiede bei den Post- und Follow-up- Testwerten zwischen Experimental- und Kontrollgruppe (vgl. Abb. 16) lieferte folgende Ergebnisse: t1 20-RM: F(1, 599) = 0,02; p = 0,883, kein signifikanter Unterschied t1 10-RM: F(1, 599) = 0,07; p = 0,799, kein signifikanter Unterschied t1 1-RM: F(1, 599) = 0,06; p = 0,812, kein signifikanter Unterschied M itt el w er t T es tg ew ic ht [k g] 200 150 100 50 0 15 9, 29 15 7, 58 15 6, 40 15 5, 63 13 6, 47 13 0, 87 11 3, 12 10 8, 31 90 ,6 0 t4 1 -R M t3 1 -R M t2 1 -R M t1 1 -R M t0 1 -R M t1 1 0- R M t0 1 0- R M t1 2 0- R M t0 2 0- R M 95% CI 137 t2 1-RM: F(1, 599) = 0,11; p = 0,742, kein signifikanter Unterschied t3 1-RM: F(1, 599) = 0,09; p = 0,767, kein signifikanter Unterschied t4 1-RM: F(1, 599) = 0,05; p = 0,831, kein signifikanter Unterschied Abb. 16: Beinpresse horizontal: Mittelwerte der Testgewichte zu den Post- und Follow-up-Tests im Vergleich Experimental- versus Kontrollgruppe Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H2.1 wird bei der Übung „Beinpresse horizontal“ verworfen. Die Hypothese H2.2 wird bei der Übung „Beinpresse horizontal“ verworfen. Die Hypothese H2.3 wird bei der Übung „Beinpresse horizontal“ verworfen. M itt el w er t T es tg ew ic ht [k g] 200 150 100 50 0 KontrollExperimental 15 8, 51 15 6, 50 15 5, 21 15 4, 76 13 0, 08 10 7, 90 15 9, 29 15 7, 58 15 6, 40 15 5, 63 13 0, 87 10 8, 31 t4 1 -R M t3 1 -R M t2 1 -R M t1 1 -R M t1 1 0- R M t1 2 0- R M t4 1 -R M t3 1 -R M t2 1 -R M t1 1 -R M t1 1 0- R M t1 2 0- R M 95% CI 138 6.1.3 Vergleich der relativen Veränderungen der Kraftleistung Hypothesenkomplex 3-5 Im Folgenden werden die Ergebnisse der Hypothesenkomplexe 3-5 dargestellt (Untersuchung zu den relativen Veränderungen der Kraftleistung im Versuchsgruppen-, Leistungsstufen- und Geschlechtervergleich). 6.1.3.1 Versuchsgruppenvergleich Der Vergleich der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Versuchsgruppen (vgl. Abb. 17) lieferte folgende Ergebnisse: ∆ t0-t1 20-RM: F(2, 312) = 2,31; p = 0,101, kein signifikanter Unterschied ∆ t0-t1 10-RM: F(2, 312) = 3,78; p = 0,024, signifikanter Unterschied; 2p = 0,03, kleiner Effekt ∆ t0-t1 1-RM: F(2, 312) = 4,33; p = 0,014, signifikanter Unterschied; 2p = 0,03, kleiner Effekt ∆ t0-t4 1-RM: F(2, 312) = 3,79; p = 0,024, signifikanter Unterschied; 2p = 0,03, kleiner Effekt Abb. 17: Beinpresse horizontal: Mittelwerte der Kraftzuwächse im Vergleich der Versuchsgruppen M itt el w er t K ra ftz uw ac hs [% ] 25 20 15 10 5 0 V3V2V1 17 ,5 9% 14 ,5 1% 16 ,3 9%2 0, 79 % 17 ,3 1% 14 ,3 9% 16 ,5 2%20 ,7 0% 19 ,5 6% 16 ,4 4% 18 ,8 0%22 ,9 3% t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M 95% CI 139 Die Ergebnisse der Einzelvergleiche werden in der Tab. 42 dargestellt. Die Einzelvergleiche zeigten tendenziell höhere, aber nicht durchgehend signifikante Kraftzuwächse bei der Versuchsgruppe V1. Zwischen den Versuchsgruppen V2 und V3 konnte kein Unterschied festgestellt werden. Tab. 42: Beinpresse horizontal: p-Werte der Einzelvergleiche bei der Analyse der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Versuchsgruppen ∆ t0-t1 10-RM V1 V2 V3 V1 0,059 0,049 V2 0,059 1,000 V3 0,049 1,000 ∆ t0-t1 1-RM V1 V2 V3 V1 0,027 0,044 V2 0,027 1,000 V3 0,044 1,000 ∆ t0-t4 1-RM V1 V2 V3 V1 0,041 0,070 V2 0,041 1,000 V3 0,070 1,000 Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H3.1 wird bei der Übung „Beinpresse horizontal“ verworfen. Die Hypothese H3.2 wird bei der Übung „Beinpresse horizontal“ angenommen. Die Hypothese H3.3 wird bei der Übung „Beinpresse horizontal“ angenommen. 6.1.3.2 Leistungsstufenvergleich Der Vergleich der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Leistungsstufen (vgl. Abb. 18) lieferte folgende Ergebnisse: ∆ t0-t1 20-RM: F(3, 311) = 25,17; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,21, moderater Effekt ∆ t0-t1 10-RM: F(3, 311) = 24,35; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,20, moderater Effekt ∆ t0-t1 1-RM: F(3, 311) = 50,26; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,34, großer Effekt 140 ∆ t0-t4 1-RM: F(3, 311) = 64,60; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,40, großer Effekt Abb. 18: Beinpresse horizontal: Mittelwerte der Kraftzuwächse im Vergleich der Leistungsstufen Die Ergebnisse der Einzelvergleiche werden in der Tab. 43 dargestellt. Die höchsten relativen Kraftsteigerungen konnte die Leistungsstufe „Beginner“ erzielen. Die geringsten relativen Kraftsteigerungen erzielten die „Leistungstrainierenden“. Im Vergleich der Leistungsstufen „Geübte“ und „Fortgeschrittene“ konnte nur bei der Variable ∆ t0-t1 20-RM ein signifikanter Unterschied registriert werden. Bei den restlichen Variablen zeigten sich keine signifikanten Unterschiede zwischen diesen beiden Leistungsstufen. M itt el w er t K ra ftz uw ac hs [% ] 30 20 10 0 LeistungstrainierenderFortgeschrittenerGeübterBeginner 17 ,0 9% 13 ,8 8% 16 ,9 1%2 3, 26 % 11 ,1 5% 9, 79 % 12 ,7 4% 14 ,7 4% 25 ,8 7% 21 ,0 7% 22 ,5 4%27 ,3 9% 17 ,5 8% 15 ,1 2% 16 ,0 8% 18 ,8 8% t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M 95% CI 141 Tab. 43: Beinpresse horizontal: p-Werte der Einzelvergleiche bei der Analyse der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Leistungsstufen ∆ t0-t1 20-RM B G F L B 0,000 0,020 0,000 G 0,000 0,014 0,036 F 0,020 0,014 0,000 L 0,000 0,036 0,000 ∆ t0-t1 10-RM B G F L B 0,000 0,000 0,000 G 0,000 1,000 0,025 F 0,000 1,000 0,000 L 0,000 0,025 0,000 ∆ t0-t1 1-RM B G F L B 0,000 0,000 0,000 G 0,000 1,000 0,000 F 0,000 1,000 0,000 L 0,000 0,000 0,000 ∆ t0-t4 1-RM B G F L B 0,000 0,000 0,000 G 0,000 1,000 0,000 F 0,000 1,000 0,000 L 0,000 0,000 0,000 Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H4.1 wird bei der Übung „Beinpresse horizontal“ angenommen. Die Hypothese H4.2 wird bei der Übung „Beinpresse horizontal“ angenommen. Die Hypothese H4.3 wird bei der Übung „Beinpresse horizontal“ angenommen. 6.1.3.3 Geschlechtervergleich Der Vergleich der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Geschlechtern (vgl. Abb. 19) lieferte folgende Ergebnisse: ∆ t0-t1 20-RM: F(1, 313) = 16,10; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,05, kleiner Effekt ∆ t0-t1 10-RM: F(1, 313) = 17,82; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,06, kleiner Effekt ∆ t0-t1 1-RM: F(1, 313) = 8,47; p = 0,004, sehr signifikanter Unterschied; 2p = 0,03, kleiner Effekt 142 ∆ t0-t4 1-RM: F(1, 313) = 15,82; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,05, kleiner Effekt Abb. 19: Beinpresse horizontal: Mittelwerte der Kraftzuwächse im Vergleich der Geschlechter Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H5.1 wird bei der Übung „Beinpresse horizontal“ angenommen. Die Hypothese H5.2 wird bei der Übung „Beinpresse horizontal“ angenommen. Die Hypothese H5.3 wird bei der Übung „Beinpresse horizontal“ angenommen. 6.1.4 Vergleich der realisierten Trainingsintensitäten Hypothesenkomplex 6-8 Im Folgenden werden die Ergebnisse der Hypothesenkomplexe 6-8 dargestellt (Untersuchung zu den realisierten Trainingsintensitäten im Versuchsgruppen-, Leistungsstufen- und Geschlechtervergleich). M itt el w er t K ra ftz uw ac hs [% ] 30 20 10 0 weiblichmännlich 19 ,8 7% 16 ,2 5% 19 ,1 5%23 ,6 9% 16 ,5 9% 14 ,0 7% 15 ,5 1%19 ,4 7% t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M 95% CI 143 6.1.4.1 Versuchsgruppenvergleich Der Vergleich der realisierten Trainingsintensitäten hinsichtlich Unterschiede zwischen den Versuchsgruppen (vgl. Abb. 20) lieferte folgende Ergebnisse: Intensität Woche 1-2: F(2, 312) = 18,48; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,11, moderater Effekt Intensität Woche 3-4: F(2, 312) = 8,76; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,06, kleiner Effekt Intensität Woche 5-6: F(2, 312) = 83,12; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,37, großer Effekt Abb. 20: Beinpresse horizontal: Mittelwerte der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) im Vergleich der Versuchsgruppen Die Ergebnisse der Einzelvergleiche werden in der Tab. 44 dargestellt. In Woche 1-2 trainierte die Versuchsgruppe V1 im Vergleich zu den Versuchsgruppen V2 und V3 mit signifikant geringeren Intensitäten. In Woche 3-4 trainierte die Versuchsgruppe V1 hingegen mit tendenziell höheren Intensitäten (signifikanter Effekt lediglich im Vergleich zu Versuchsgruppe V2). In Woche 5-6 trainierte die Versuchsgruppe V1 mit durchgehend signifikant höheren Intensitäten. Zwischen den Versuchs- M itt el w er t T ra in in gs in te ns itä t [ % 1 -R M ] 60 40 20 0 V3V2V1 56 ,9 7% 55 ,4 6% 53 ,9 4% 55 ,6 1% 54 ,1 4% 53 ,0 2%64 ,6 4% 56 ,8 8% 49 ,6 3% W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 95% CI 144 gruppen V2 und V3 konnten durchgehend keine signifikanten Unterschiede festgestellt werden. Tab. 44: Beinpresse horizontal: p-Werte der Einzelvergleiche bei der Analyse der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) hinsichtlich Unterschiede zwischen den Versuchsgruppen Intensität Woche 1-2 V1 V2 V3 V1 0,000 0,000 V2 0,000 0,626 V3 0,000 0,626 Intensität Woche 3-4 V1 V2 V3 V1 0,000 0,112 V2 0,000 0,128 V3 0,112 0,128 Intensität Woche 5-6 V1 V2 V3 V1 0,000 0,000 V2 0,000 0,163 V3 0,000 0,163 Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H6.1 wird bei der Übung „Beinpresse horizontal“ angenommen. Die Hypothese H6.2 wird bei der Übung „Beinpresse horizontal“ angenommen. Die Hypothese H6.3 wird bei der Übung „Beinpresse horizontal“ angenommen. 6.1.4.2 Leistungsstufenvergleich Der Vergleich der realisierten Trainingsintensitäten hinsichtlich Unterschiede zwischen den Leistungsstufen (vgl. Abb. 21) lieferte folgende Ergebnisse: Intensität Woche 1-2: F(3, 311) = 157,35; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,62, großer Effekt Intensität Woche 3-4: F(3, 311) = 138,17; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,59, großer Effekt Intensität Woche 5-6: F(3, 311) = 122,80; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,56, großer Effekt 145 Abb. 21: Beinpresse horizontal: Mittelwerte der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) im Vergleich der Leistungsstufen Die Ergebnisse der Einzelvergleiche werden in der Tab. 45 dargestellt. Bei allen Variablen zeigte sich kein signifikanter Unterschied zwischen den Leistungsstufen „Beginner“ und „Geübte“. Diese Leistungsstufen trainierten über die komplette Interventionsdauer mit den niedrigsten Intensitäten. Die höchsten Trainingsintensitäten wurden durch die Leistungsstufe „Leistungstrainierende“ realisiert. M itt el w er t T ra in in gs in te ns itä t [ % 1 -R M ] 60 40 20 0 LeistungstrainierenderFortgeschrittenerGeübterBeginner 62 ,8 0% 59 ,9 4% 56 ,7 1% 53 ,4 6% 49 ,7 6% 45 ,9 7% 53 ,1 7% 49 ,5 6% 46 ,3 7% 67 ,1 7% 62 ,7 1% 59 ,9 0% W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 95% CI 146 Tab. 45: Beinpresse horizontal: p-Werte der Einzelvergleiche bei der Analyse der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) hinsichtlich Unterschiede zwischen den Leistungsstufen Intensität Woche 1-2 B G F L B 1,000 0,000 0,000 G 1,000 0,000 0,000 F 0,000 0,000 0,000 L 0,000 0,000 0,000 Intensität Woche 3-4 B G F L B 1,000 0,000 0,000 G 1,000 0,000 0,000 F 0,000 0,000 0,012 L 0,000 0,000 0,012 Intensität Woche 5-6 B G F L B 1,000 0,000 0,000 G 1,000 0,000 0,000 F 0,000 0,000 0,000 L 0,000 0,000 0,000 Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H7.1 wird bei der Übung „Beinpresse horizontal“ angenommen. Die Hypothese H7.2 wird bei der Übung „Beinpresse horizontal“ angenommen. Die Hypothese H7.3 wird bei der Übung „Beinpresse horizontal“ angenommen. 6.1.4.3 Geschlechtervergleich Der Vergleich der realisierten Trainingsintensitäten hinsichtlich Unterschiede zwischen den Geschlechtern (vgl. Abb. 22) lieferte folgende Ergebnisse: Intensität Woche 1-2: F(1, 313) = 6,52; p = 0,011, signifikanter Unterschied; 2p = 0,02, kleiner Effekt Intensität Woche 3-4: F(1, 313) = 7,05; p = 0,008, sehr signifikanter Unterschied; 2p = 0,02, kleiner Effekt Intensität Woche 5-6: F(1, 313) = 11,07; p = 0,001, sehr signifikanter Unterschied; 2p = 0,04, kleiner Effekt 147 Abb. 22: Beinpresse horizontal: Mittelwerte der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) im Vergleich der Geschlechter Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H8.1 wird bei der Übung „Beinpresse horizontal“ angenommen. Die Hypothese H8.2 wird bei der Übung „Beinpresse horizontal“ angenommen. Die Hypothese H8.3 wird bei der Übung „Beinpresse horizontal“ angenommen. M itt el w er t T ra in in gs in te ns itä t [ % 1 -R M ] 60 40 20 0 weiblichmännlich 60 ,0 3% 56 ,1 6% 52 ,7 7% 58 ,1 4% 54 ,8 5% 51 ,6 9% W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 95% CI 148 6.2 Ergebnisdarstellung Übung „Brustpresse horizontal“ Im Folgenden werden die Ergebnisse der Untersuchung für die Übung „Brustpresse horizontal“ vorgestellt. Alle Darstellungen schließen jeweils mit den Ergebnissen der Hypothesenüberprüfung ab. 6.2.1 Veränderungen der Kraftleistung Hypothesenkomplex 1 Die Analyse hinsichtlich Veränderungen der Kraftleistung zwischen den Testzeitpunkten (vgl. Abb. 23) lieferte folgende Ergebnisse: Veränderung 20-RM zwischen t0 und t1 (rs = 0,99): Z = -15,54; p = 0,000, hoch signifikante Kraftsteigerung; d = 0,63, kleiner Effekt Veränderung 10-RM zwischen t0 und t1 (rs = 0,99): Z = -15,51; p = 0,000, hoch signifikante Kraftsteigerung; d = 0,56, kleiner Effekt Veränderung 1-RM zwischen t0 und t1 (rs = 0,99): Z = -15,47; p = 0,000, hoch signifikante Kraftsteigerung; d = 0,49, kleiner Effekt Veränderung 1-RM zwischen t0 und t4 (rs = 0,99): Z = -15,51; p = 0,000, hoch signifikante Kraftsteigerung; d = 0,61, kleiner Effekt Abb. 23: Brustpresse horizontal: Mittelwerte der Testgewichte zu den einzelnen Testzeitpunkten M itt el w er t T es tg ew ic ht [k g] 80 60 40 20 0 74 ,8 8 73 ,7 5 73 ,0 4 72 ,6 8 63 ,8 7 57 ,2 7 48 ,8 3 43 ,1 9 35 ,7 9 t4 1 -R M t3 1 -R M t2 1 -R M t1 1 -R M t0 1 -R M t1 1 0- R M t0 1 0- R M t1 2 0- R M t0 2 0- R M 95% CI 149 Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H1.1 wird bei der Übung „Brustpresse horizontal“ angenommen. Die Hypothese H1.2 wird bei der Übung „Brustpresse horizontal“ angenommen. Die Hypothese H1.3 wird bei der Übung „Brustpresse horizontal“ angenommen. 6.2.2 Vergleich der Post- und Follow-up-Testwerte zwischen Experimental- und Kontrollgruppe Hypothesenkomplex 2 Die Analyse hinsichtlich Unterschiede bei den Post- und Follow-up- Testwerten zwischen Experimental- und Kontrollgruppe (vgl. Abb. 24) lieferte folgende Ergebnisse: t1 20-RM: F(1, 599) = 0,48; p = 0,488, kein signifikanter Unterschied t1 10-RM: F(1, 599) = 0,42; p = 0,517, kein signifikanter Unterschied t1 1-RM: F(1, 599) = 0,17; p = 0,681, kein signifikanter Unterschied t2 1-RM: F(1, 599) = 0,19; p = 0,660, kein signifikanter Unterschied t3 1-RM: F(1, 599) = 0,17; p = 0,683, kein signifikanter Unterschied t4 1-RM: F(1, 599) = 0,11; p = 0,742, kein signifikanter Unterschied 150 Abb. 24: Brustpresse horizontal: Mittelwerte der Testgewichte zu den Post- und Follow-up-Tests im Vergleich Experimental- versus Kontrollgruppe Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H2.1 wird bei der Übung „Brustpresse horizontal“ verworfen. Die Hypothese H2.2 wird bei der Übung „Brustpresse horizontal“ verworfen. Die Hypothese H2.3 wird bei der Übung „Brustpresse horizontal“ verworfen. 6.2.3 Vergleich der relativen Veränderungen der Kraftleistung Hypothesenkomplex 3-5 Im Folgenden werden die Ergebnisse der Hypothesenkomplexe 3-5 dargestellt (Untersuchung zu den relativen Veränderungen der Kraftleistung im Versuchsgruppen-, Leistungsstufen- und Geschlechtervergleich). M itt el w er t T es tg ew ic ht [k g] 80 60 40 20 0 KontrollExperimental 74 ,8 8 73 ,7 5 73 ,0 4 72 ,6 8 57 ,2 7 43 ,1 9 74 ,1 9 72 ,8 9 72 ,1 2 71 ,8 2 56 ,1 4 42 ,2 3 t4 1 -R M t3 1 -R M t2 1 -R M t1 1 -R M t1 1 0- R M t1 2 0- R M t4 1 -R M t3 1 -R M t2 1 -R M t1 1 -R M t1 1 0- R M t1 2 0- R M 95% CI 151 6.2.3.1 Versuchsgruppenvergleich Der Vergleich der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Versuchsgruppen (vgl. Abb. 25) lieferte folgende Ergebnisse: ∆ t0-t1 20-RM: F(2, 312) = 2,34; p = 0,099, kein signifikanter Unterschied ∆ t0-t1 10-RM: F(2, 312) = 7,48; p = 0,001, sehr signifikanter Unterschied; 2p = 0,05, kleiner Effekt ∆ t0-t1 1-RM: F(2, 312) = 5,64; p = 0,004, sehr signifikanter Unterschied; 2p = 0,04, kleiner Effekt ∆ t0-t4 1-RM: F(2, 312) = 7,03; p = 0,001, sehr signifikanter Unterschied; 2p = 0,05, kleiner Effekt Abb. 25: Brustpresse horizontal: Mittelwerte der Kraftzuwächse im Vergleich der Versuchsgruppen Die Ergebnisse der Einzelvergleiche stellt die Tab. 46 dar. Bei den Variablen ∆ t0-t1 10-RM, ∆ t0-t1 1-RM sowie ∆ t0-t4 1-RM konnte die Versuchsgruppe V1 in der überwiegenden Anzahl der Fälle signifikant höhere relative Kraftzuwächse erzielen. Zwischen V2 und V3 konnten keine signifikanten Unterschiede festgestellt werden. M itt el w er t K ra ftz uw ac hs [% ] 30 20 10 0 V3V2V1 19 ,4 9% 15 ,5 9%19 ,5 6%24 ,4 1% 18 ,2 1% 14 ,5 9%18 ,2 1%23 ,0 8% 21 ,7 5% 17 ,2 9%2 2, 58 % 25 ,8 3% t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M 95% CI 152 Tab. 46: Brustpresse horizontal: p-Werte der Einzelvergleiche bei der Analyse der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Versuchsgruppen ∆ t0-t1 10-RM V1 V2 V3 V1 0,001 0,014 V2 0,001 1,000 V3 0,014 1,000 ∆ t0-t1 1-RM V1 V2 V3 V1 0,003 0,091 V2 0,003 0,850 V3 0,091 0,850 ∆ t0-t4 1-RM V1 V2 V3 V1 0,001 0,044 V2 0,001 0,734 V3 0,044 0,734 Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H3.1 wird bei der Übung „Brustpresse horizontal“ verworfen. Die Hypothese H3.2 wird bei der Übung „Brustpresse horizontal“ angenommen. Die Hypothese H3.3 wird bei der Übung „Brustpresse horizontal“ angenommen. 6.2.3.2 Leistungsstufenvergleich Der Vergleich der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Leistungsstufen (vgl. Abb. 26) lieferte folgende Ergebnisse: ∆ t0-t1 20-RM: F(3, 311) = 42,22; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,31, großer Effekt ∆ t0-t1 10-RM: F(3, 311) = 46,31; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,33, großer Effekt ∆ t0-t1 1-RM: F(3, 311) = 35,62; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,27, großer Effekt ∆ t0-t4 1-RM: F(3, 311) = 48,88; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,34, großer Effekt 153 Abb. 26: Brustpresse horizontal: Mittelwerte der Kraftzuwächse im Vergleich der Leistungsstufen Die Ergebnisse der Einzelvergleiche werden in der Tab. 47 dargestellt. Die höchsten relativen Kraftsteigerungen konnte die Leistungsstufe „Beginner“ erzielen. Die geringsten relativen Kraftsteigerungen erzielten die „Leistungstrainierenden“. Bei der Variable ∆ t0-t1 10-RM ergab der Einzelvergleich keinen signifikanten Unterschied zwischen den „Geübten“ und den „Leistungstrainierenden“. Bei der Variable ∆ t0-t1 1-RM konnte zwischen den „Geübten“ und den „Fortgeschrittenen“ kein signifikanter Unterschied festgestellt werden. M itt el w er t K ra ftz uw ac hs [% ] 40 30 20 10 0 LeistungstrainierenderFortgeschrittenerGeübterBeginner 17 ,9 9% 14 ,6 2%20 ,7 7%26 ,6 9% 14 ,1 5% 11 ,3 1% 14 ,5 2% 15 ,6 2% 27 ,1 9% 21 ,3 3%28 ,2 5% 31 ,9 5% 19 ,4 1% 15 ,5 4% 15 ,7 9%21 ,3 3% t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M 95% CI 154 Tab. 47: Brustpresse horizontal: p-Werte der Einzelvergleiche bei der Analyse der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Leistungsstufen ∆ t0-t1 20-RM B G F L B 0,000 0,002 0,000 G 0,000 0,000 0,001 F 0,002 0,000 0,000 L 0,000 0,001 0,000 ∆ t0-t1 10-RM B G F L B 0,000 0,000 0,000 G 0,000 0,000 1,000 F 0,000 0,000 0,000 L 0,000 1,000 0,000 ∆ t0-t1 1-RM B G F L B 0,000 0,000 0,000 G 0,000 1,000 0,000 F 0,000 1,000 0,000 L 0,000 0,000 0,000 ∆ t0-t4 1-RM B G F L B 0,000 0,000 0,000 G 0,000 0,006 0,000 F 0,000 0,006 0,000 L 0,000 0,000 0,000 Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H4.1 wird bei der Übung „Brustpresse horizontal“ angenommen. Die Hypothese H4.2 wird bei der Übung „Brustpresse horizontal“ angenommen. Die Hypothese H4.3 wird bei der Übung „Brustpresse horizontal“ angenommen. 6.2.3.3 Geschlechtervergleich Der Vergleich der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Geschlechtern (vgl. Abb. 27) lieferte folgende Ergebnisse: ∆ t0-t1 20-RM: F(1, 313) = 112,03; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,28, großer Effekt ∆ t0-t1 10-RM: F(1, 313) = 95,36; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,25, großer Effekt ∆ t0-t1 1-RM: F(1, 313) = 115,74; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,29, großer Effekt 155 ∆ t0-t4 1-RM: F(1, 313) = 142,03; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,33, großer Effekt Abb. 27: Brustpresse horizontal: Mittelwerte der Kraftzuwächse im Vergleich der Geschlechter Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H5.1 wird bei der Übung „Brustpresse horizontal“ angenommen. Die Hypothese H5.2 wird bei der Übung „Brustpresse horizontal“ angenommen. Die Hypothese H5.3 wird bei der Übung „Brustpresse horizontal“ angenommen. M itt el w er t K ra ftz uw ac hs [% ] 40 30 20 10 0 weiblichmännlich 24 ,6 0% 19 ,6 3%24 ,9 6%30 ,6 5% 15 ,4 8% 12 ,3 7% 15 ,7 2% 18 ,8 2% t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M 95% CI 156 6.2.4 Vergleich der realisierten Trainingsintensitäten Hypothesenkomplex 6-8 Im Folgenden werden die Ergebnisse der Hypothesenkomplexe 6-8 dargestellt (Untersuchung zu den realisierten Trainingsintensitäten im Versuchsgruppen-, Leistungsstufen- und Geschlechtervergleich). 6.2.4.1 Versuchsgruppenvergleich Der Vergleich der realisierten Trainingsintensitäten hinsichtlich Unterschiede zwischen den Versuchsgruppen (vgl. Abb. 28) lieferte folgende Ergebnisse: Intensität Woche 1-2: F(2, 312) = 13,04; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,08, kleiner Effekt Intensität Woche 3-4: F(2, 312) = 7,85; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,05, kleiner Effekt Intensität Woche 5-6: F(2, 312) = 69,20; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,33, großer Effekt Abb. 28: Brustpresse horizontal: Mittelwerte der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) im Vergleich der Versuchsgruppen M itt el w er t T ra in in gs in te ns itä t [ % 1 -R M ] 60 40 20 0 V3V2V1 57 ,0 6% 55 ,3 2% 53 ,7 5% 57 ,3 1% 54 ,8 3% 53 ,1 7%65 ,1 4% 57 ,2 7% 49 ,8 5% W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 95% CI 157 Die Ergebnisse der Einzelvergleiche werden in der Tab. 48 dargestellt. In Woche 1-2 trainierte die Versuchsgruppe V1 im Vergleich zu den beiden anderen Versuchsgruppen mit signifikant geringeren Intensitäten. In Woche 3-4 sowie Woche 5-6 zeigte sich ein umgekehrtes Bild. Versuchsgruppe V1 trainierte im Vergleich zu V2 und V3 mit signifikant höheren Intensitäten. Zwischen den Versuchsgruppen V2 und V3 konnte generell kein signifikanter Unterschied festgestellt werden. Tab. 48: Brustpresse horizontal: p-Werte der Einzelvergleiche bei der Analyse der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) hinsichtlich Unterschiede zwischen den Versuchsgruppen Intensität Woche 1-2 V1 V2 V3 V1 0,000 0,000 V2 0,000 1,000 V3 0,000 1,000 Intensität Woche 3-4 V1 V2 V3 V1 0,001 0,013 V2 0,001 1,000 V3 0,013 1,000 Intensität Woche 5-6 V1 V2 V3 V1 0,000 0,000 V2 0,000 1,000 V3 0,000 1,000 Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H6.1 wird bei der Übung „Brustpresse horizontal“ angenommen. Die Hypothese H6.2 wird bei der Übung „Brustpresse horizontal“ angenommen. Die Hypothese H6.3 wird bei der Übung „Brustpresse horizontal“ angenommen. 6.2.4.2 Leistungsstufenvergleich Der Vergleich der realisierten Trainingsintensitäten hinsichtlich Unterschiede zwischen den Leistungsstufen (vgl. Abb. 29) lieferte folgende Ergebnisse: Intensität Woche 1-2: F(3, 311) = 124,56; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,57, großer Effekt 158 Intensität Woche 3-4: F(3, 311) = 126,72; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,57, großer Effekt Intensität Woche 5-6: F(3, 311) = 108,86; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,53, großer Effekt Abb. 29: Brustpresse horizontal: Mittelwerte der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) im Vergleich der Leistungsstufen Die Ergebnisse der Einzelvergleiche werden in der Tab. 49 dargestellt. Über die gesamte Interventionsdauer trainierte die Leistungsstufe „Beginner“ mit den niedrigsten und die Leistungsstufe „Leistungstrainierende“ mit den höchsten Intensitäten. Bei den Variablen Intensität Woche 3-4 sowie Intensität Woche 5-6 zeigte sich kein signifikanter Unterschied zwischen den Leistungsstufen „Geübte“ und „Fortgeschrittene“. M itt el w er t T ra in in gs in te ns itä t [ % 1 -R M ] 80 60 40 20 0 LeistungstrainierenderFortgeschrittenerGeübterBeginner 60 ,9 5% 57 ,0 5% 53 ,8 6% 50 ,7 8% 47 ,1 3% 43 ,7 6% 6 0, 09 % 55 ,2 3% 51 ,1 2% 68 ,6 2% 64 ,9 8% 61 ,4 4% W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 95% CI 159 Tab. 49: Brustpresse horizontal: p-Werte der Einzelvergleiche bei der Analyse der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) hinsichtlich Unterschiede zwischen den Leistungsstufen Intensität Woche 1-2 B G F L B 0,000 0,000 0,000 G 0,000 0,006 0,000 F 0,000 0,006 0,000 L 0,000 0,000 0,000 Intensität Woche 3-4 B G F L B 0,000 0,000 0,000 G 0,000 0,072 0,000 F 0,000 0,072 0,000 L 0,000 0,000 0,000 Intensität Woche 5-6 B G F L B 0,000 0,000 0,000 G 0,000 0,563 0,000 F 0,000 0,563 0,000 L 0,000 0,000 0,000 Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H7.1 wird bei der Übung „Brustpresse horizontal“ angenommen. Die Hypothese H7.2 wird bei der Übung „Brustpresse horizontal“ angenommen. Die Hypothese H7.3 wird bei der Übung „Brustpresse horizontal“ angenommen. 6.2.4.3 Geschlechtervergleich Der Vergleich der realisierten Trainingsintensitäten hinsichtlich Unterschiede zwischen den Geschlechtern (vgl. Abb. 30) lieferte folgende Ergebnisse: Intensität Woche 1-2: F(1, 313) = 8,53; p = 0,004, sehr signifikanter Unterschied; 2p = 0,03, kleiner Effekt Intensität Woche 3-4: F(1, 313) = 2,90; p = 0,090, kein signifikanter Unterschied Intensität Woche 5-6: F(1, 313) = 0,60; p = 0,438, kein signifikanter Unterschied 160 Abb. 30: Brustpresse horizontal: Mittelwerte der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) im Vergleich der Geschlechter Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H8.1 wird bei der Übung „Brustpresse horizontal“ angenommen. Die Hypothese H8.2 wird bei der Übung „Brustpresse horizontal“ verworfen. Die Hypothese H8.3 wird bei der Übung „Brustpresse horizontal“ verworfen. M itt el w er t T ra in in gs in te ns itä t [ % 1 -R M ] 60 40 20 0 weiblichmännlich 59 ,4 6% 55 ,0 7% 51 ,1 2%60 ,1 4% 56 ,4 4% 53 ,2 8% W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 95% CI 161 6.3 Ergebnissdarstellung Übung „Butterfly“ Im Folgenden werden die Ergebnisse der Untersuchung für die Übung „Butterfly“ vorgestellt. Alle Darstellungen schließen jeweils mit den Ergebnissen der Hypothesenüberprüfung ab. 6.3.1 Veränderungen der Kraftleistung Hypothesenkomplex 1 Die Analyse hinsichtlich Veränderungen der Kraftleistung zwischen den Testzeitpunkten (vgl. Abb. 31) lieferte folgende Ergebnisse: Veränderung 20-RM zwischen t0 und t1 (rs = 0,98): Z = -15,61; p = 0,000, hoch signifikante Kraftsteigerung; d = 0,65, kleiner Effekt Veränderung 10-RM zwischen t0 und t1 (rs = 0,98): Z = -15,51; p = 0,000, hoch signifikante Kraftsteigerung; d = 0,57, kleiner Effekt Veränderung 1-RM zwischen t0 und t1 (rs = 0,98): Z = -15,48; p = 0,000, hoch signifikante Kraftsteigerung; d = 0,48, kleiner Effekt Veränderung 1-RM zwischen t0 und t4 (rs = 0,98): Z = -15,48; p = 0,000, hoch signifikante Kraftsteigerung; d = 0,58, kleiner Effekt Abb. 31: Butterfly: Mittelwerte der Testgewichte zu den einzelnen Testzeitpunkten M itt el w er t T es tg ew ic ht [k g] 60 40 20 0 64 ,3 4 63 ,4 8 62 ,6 7 62 ,2 3 53 ,7 0 46 ,9 4 39 ,2 2 35 ,1 7 28 ,5 3 t4 1 -R M t3 1 -R M t2 1 -R M t1 1 -R M t0 1 -R M t1 1 0- R M t0 1 0- R M t1 2 0- R M t0 2 0- R M 95% CI 162 Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H1.1 wird bei der Übung „Butterfly“ angenommen. Die Hypothese H1.2 wird bei der Übung „Butterfly“ angenommen. Die Hypothese H1.3 wird bei der Übung „Butterfly“ angenommen. 6.3.2 Vergleich der Post- und Follow-up-Testwerte zwischen Experimental- und Kontrollgruppe Hypothesenkomplex 2 Die Analyse hinsichtlich Unterschiede bei den Post- und Follow-up- Testwerten zwischen Experimental- und Kontrollgruppe (vgl. Abb. 32) lieferte folgende Ergebnisse: t1 20-RM: F(1, 599) = 0,34; p = 0,561, kein signifikanter Unterschied t1 10-RM: F(1, 599) = 0,37; p = 0,545, kein signifikanter Unterschied t1 1-RM: F(1, 599) = 0,42; p = 0,516, kein signifikanter Unterschied t2 1-RM: F(1, 599) = 0,52; p = 0,470, kein signifikanter Unterschied t3 1-RM: F(1, 599) = 0,50; p = 0,481, kein signifikanter Unterschied t4 1-RM: F(1, 599) = 0,28; p = 0,596, kein signifikanter Unterschied Abb. 32: Butterfly: Mittelwerte der Testgewichte zu den Post- und Follow-up-Tests im Vergleich Experimental- versus Kontrollgruppe M itt el w er t T es tg ew ic ht [k g] 60 40 20 0 KontrollExperimental 64 ,3 4 63 ,4 8 62 ,6 7 62 ,2 3 46 ,9 4 35 ,1 7 63 ,2 7 62 ,0 5 61 ,2 2 60 ,9 2 46 ,0 2 34 ,4 8 t4 1 -R M t3 1 -R M t2 1 -R M t1 1 -R M t1 1 0- R M t1 2 0- R M t4 1 -R M t3 1 -R M t2 1 -R M t1 1 -R M t1 1 0- R M t1 2 0- R M 95% CI 163 Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H2.1 wird bei der Übung „Butterfly“ verworfen. Die Hypothese H2.2 wird bei der Übung „Butterfly“ verworfen. Die Hypothese H2.3 wird bei der Übung „Butterfly“ verworfen. 6.3.3 Vergleich der relativen Veränderungen der Kraftleistung Hypothesenkomplex 3-5 Im Folgenden werden die Ergebnisse der Hypothesenkomplexe 3-5 dargestellt (Untersuchung zu den relativen Veränderungen der Kraftleistung im Versuchsgruppen-, Leistungsstufen- und Geschlechtervergleich). 6.3.3.1 Versuchsgruppenvergleich Der Vergleich der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Versuchsgruppen (vgl. Abb. 33) lieferte folgende Ergebnisse: ∆ t0-t1 20-RM: F(2, 312) = 33,69; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,19, moderater Effekt ∆ t0-t1 10-RM: F(2, 312) = 23,44; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,14, moderater Effekt ∆ t0-t1 1-RM: F(2, 312) = 28,32; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,16, moderater Effekt ∆ t0-t4 1-RM: F(2, 312) = 29,65; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,17, moderater Effekt 164 Abb. 33: Butterfly: Mittelwerte der Kraftzuwächse im Vergleich der Versuchsgruppen Die Ergebnisse der Einzelvergleiche werden in der Tab. 50 dargestellt. Bei allen Variablen konnte die Versuchsgruppe V1 im Vergleich zu V2 und V3 signifikant höhere relative Kraftsteigerungen erzielen. Zwischen V2 und V3 zeigten sich durchgehend keine signifikanten Unterschiede. M itt el w er t K ra ftz uw ac hs [% ] 50 40 30 20 10 0 V3V2V1 20 ,9 5% 16 ,2 4% 20 ,7 9% 23 ,9 5% 19 ,7 2% 15 ,9 1% 20 ,5 9% 23 ,8 8%30 ,5 5% 24 ,7 6%31 ,4 9%39 ,4 8% t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M 95% CI 165 Tab. 50: Butterfly: p-Werte der Einzelvergleiche bei der Analyse der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Versuchsgruppen ∆ t0-t1 20-RM V1 V2 V3 V1 0,000 0,000 V2 0,000 1,000 V3 0,000 1,000 ∆ t0-t1 10-RM V1 V2 V3 V1 0,000 0,000 V2 0,000 1,000 V3 0,000 1,000 ∆ t0-t1 1-RM V1 V2 V3 V1 0,000 0,000 V2 0,000 1,000 V3 0,000 1,000 ∆ t0-t4 1-RM V1 V2 V3 V1 0,000 0,000 V2 0,000 1,000 V3 0,000 1,000 Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H3.1 wird bei der Übung „Butterfly“ angenommen. Die Hypothese H3.2 wird bei der Übung „Butterfly“ angenommen. Die Hypothese H3.3 wird bei der Übung „Butterfly“ angenommen. 6.3.3.2 Leistungsstufenvergleich Der Vergleich der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Leistungsstufen (vgl. Abb. 34) lieferte folgende Ergebnisse: ∆ t0-t1 20-RM: F(3, 311) = 33,55; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,26, großer Effekt ∆ t0-t1 10-RM: F(3, 311) = 30,38; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,24, moderater Effekt ∆ t0-t1 1-RM: F(3, 311) = 26,26; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,22, moderater Effekt ∆ t0-t4 1-RM: F(3, 311) = 32,36; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,25, großer Effekt 166 Abb. 34: Butterfly: Mittelwerte der Kraftzuwächse im Vergleich der Leistungsstufen Die Ergebnisse der Einzelvergleiche werden in der Tab. 51 dargestellt. Die höchsten relativen Kraftsteigerungen konnte die Leistungsstufe „Beginner“ erzielen. Die geringsten relativen Kraftsteigerungen erzielten die „Leistungstrainierenden“. Bei den Variablen ∆ t0-t1 20-RM, ∆ t0-t1 10- RM sowie ∆ t0-t1 1-RM zeigte sich kein signifikanter Unterschied zwischen den Leistungsstufen „Beginner“ und „Fortgeschrittene“. Bei den Variablen ∆ t0-t1 20-RM sowie ∆ t0-t1 10-RM konnte zwischen „Geübten“ und „Leistungstrainierenden“ kein signifikanter Unterschied festgestellt werden. M itt el w er t K ra ftz uw ac hs [% ] 50 40 30 20 10 0 LeistungstrainierenderFortgeschrittenerGeübterBeginner 20 ,9 3% 16 ,4 4% 20 ,1 2% 22 ,7 2% 15 ,1 3% 12 ,2 6% 15 ,2 4% 18 ,1 2% 31 ,4 1% 24 ,4 0%31 ,6 1%37 ,1 3% 25 ,4 2% 20 ,9 8%27 ,6 4%34 ,8 4% t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M 95% CI 167 Tab. 51: Butterfly: p-Werte der Einzelvergleiche bei der Analyse der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Leistungsstufen ∆ t0-t1 20-RM B G F L B 0,000 1,000 0,000 G 0,000 0,000 0,388 F 1,000 0,000 0,000 L 0,000 0,388 0,000 ∆ t0-t1 10-RM B G F L B 0,000 0,779 0,000 G 0,000 0,000 0,081 F 0,779 0,000 0,000 L 0,000 0,081 0,000 ∆ t0-t1 1-RM B G F L B 0,000 0,519 0,000 G 0,000 0,001 0,000 F 0,519 0,001 0,000 L 0,000 0,000 0,000 ∆ t0-t4 1-RM B G F L B 0,000 0,016 0,000 G 0,000 0,005 0,003 F 0,016 0,005 0,000 L 0,000 0,003 0,000 Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H4.1 wird bei der Übung „Butterfly“ angenommen. Die Hypothese H4.2 wird bei der Übung „Butterfly“ angenommen. Die Hypothese H4.3 wird bei der Übung „Butterfly“ angenommen. 6.3.3.3 Geschlechtervergleich Der Vergleich der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Geschlechtern (vgl. Abb. 35) lieferte folgende Ergebnisse: ∆ t0-t1 20-RM: F(1, 313) = 40,89; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,12, moderater Effekt ∆ t0-t1 10-RM: F(1, 313) = 40,41; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,12, moderater Effekt ∆ t0-t1 1-RM: F(1, 313) = 42,83; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,13, moderater Effekt ∆ t0-t4 1-RM: F(1, 313) = 50,55; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,15, moderater Effekt 168 Abb. 35: Butterfly: Mittelwerte der Kraftzuwächse im Vergleich der Geschlechter Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H5.1 wird bei der Übung „Butterfly“ angenommen. Die Hypothese H5.2 wird bei der Übung „Butterfly“ angenommen. Die Hypothese H5.3 wird bei der Übung „Butterfly“ angenommen. 6.3.4 Vergleich der realisierten Trainingsintensitäten Hypothesenkomplex 6-8 Im Folgenden werden die Ergebnisse der Hypothesenkomplexe 6-8 dargestellt (Untersuchung zu den realisierten Trainingsintensitäten im Versuchsgruppen-, Leistungsstufen- und Geschlechtervergleich). 6.3.4.1 Versuchsgruppenvergleich Der Vergleich der realisierten Trainingsintensitäten hinsichtlich Unterschiede zwischen den Versuchsgruppen (vgl. Abb. 36) lieferte folgende Ergebnisse: Intensität Woche 1-2: F(2, 312) = 27,45; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,16, moderater Effekt M itt el w er t K ra ftz uw ac hs [% ] 40 30 20 10 0 weiblichmännlich 28 ,3 9% 22 ,7 1%29 ,2 2%35 ,2 0% 19 ,4 9% 15 ,5 4%19 ,8 0% 23 ,5 3% t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 20 -R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 20 -R M 95% CI 169 Intensität Woche 3-4: F(2, 312) = 0,46; p = 0,632, kein signifikanter Unterschied Intensität Woche 5-6: F(2, 312) = 29,17; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,17, moderater Effekt Abb. 36: Butterfly: Mittelwerte der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) im Vergleich der Versuchsgruppen Die Ergebnisse der Einzelvergleiche werden in der Tab. 52 dargestellt. In Woche 1-2 trainierte die Versuchsgruppe V1 im Vergleich zu den beiden anderen Versuchsgruppen mit signifikant geringeren Intensitäten. Zwischen den Versuchsgruppen V2 und V3 konnten keine Unterschiede festgestellt werden. In Woche 5-6 trainierte die Versuchsgruppe V1 im Vergleich zu den beiden anderen Versuchsgruppen mit signifikant höheren Intensitäten. Zwischen den Versuchsgruppen V2 und V3 konnte wiederum kein signifikanter Unterschied festgestellt werden. M itt el w er t T ra in in gs in te ns itä t [ % 1 -R M ] 60 40 20 0 V3V2V1 55 ,1 6% 52 ,3 2% 50 ,6 9% 54 ,8 0% 52 ,6 1% 51 ,3 2%60 ,4 4% 53 ,1 1% 46 ,3 3% W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 95% CI 170 Tab. 52: Butterfly: p-Werte der Einzelvergleiche bei der Analyse der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) hinsichtlich Unterschiede zwischen den Versuchsgruppen Intensität Woche 1-2 V1 V2 V3 V1 0,000 0,000 V2 0,000 1,000 V3 0,000 1,000 Intensität Woche 5-6 V1 V2 V3 V1 0,000 0,000 V2 0,000 1,000 V3 0,000 1,000 Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H6.1 wird bei der Übung „Butterfly“ angenommen. Die Hypothese H6.2 wird bei der Übung „Butterfly“ verworfen. Die Hypothese H6.3 wird bei der Übung „Butterfly“ angenommen. 6.3.4.2 Leistungsstufenvergleich Der Vergleich der realisierten Trainingsintensitäten hinsichtlich Unterschiede zwischen den Leistungsstufen (vgl. Abb. 37) lieferte folgende Ergebnisse: Intensität Woche 1-2: F(3, 311) = 109,26; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,53, großer Effekt Intensität Woche 3-4: F(3, 311) = 98,27; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,51, großer Effekt Intensität Woche 5-6: F(3, 311) = 85,61; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,47, großer Effekt 171 Abb. 37: Butterfly: Mittelwerte der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) im Vergleich der Leistungsstufen Die Ergebnisse der Einzelvergleiche werden in der Tab. 53 dargestellt. Über die gesamte Interventionsdauer trainierte die Leistungsstufe „Beginner“ mit den niedrigsten und die Leistungsstufe „Leistungstrainierende“ mit den höchsten Intensitäten. Lediglich bei der Variable Intensität Woche 1-2 konnte kein signifikanter Unterschied zwischen den Leistungsstufen „Geübte“ und „Fortgeschrittene“ festgestellt werden. M itt el w er t T ra in in gs in te ns itä t [ % 1 -R M ] 60 40 20 0 LeistungstrainierenderFortgeschrittenerGeübterBeginner 54 ,0 4% 50 ,5 5% 48 ,6 3% 50 ,7 0% 46 ,1 8% 42 ,6 6% 58 ,9 2% 54 ,3 8% 49 ,9 5% 65 ,7 1% 61 ,7 3% 58 ,3 8% W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 95% CI 172 Tab. 53: Butterfly: p-Werte der Einzelvergleiche bei der Analyse der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) hinsichtlich Unterschiede zwischen den Leistungsstufen Intensität Woche 1-2 B G F L B 0,000 0,000 0,000 G 0,000 0,490 0,000 F 0,000 0,490 0,000 L 0,000 0,000 0,000 Intensität Woche 3-4 B G F L B 0,000 0,000 0,000 G 0,000 0,000 0,000 F 0,000 0,000 0,000 L 0,000 0,000 0,000 Intensität Woche 5-6 B G F L B 0,000 0,003 0,000 G 0,000 0,000 0,000 F 0,003 0,000 0,000 L 0,000 0,000 0,000 Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H7.1 wird bei der Übung „Butterfly“ angenommen. Die Hypothese H7.2 wird bei der Übung „Butterfly“ angenommen. Die Hypothese H7.3 wird bei der Übung „Butterfly“ angenommen. 6.3.4.3 Geschlechtervergleich Der Vergleich der realisierten Trainingsintensitäten hinsichtlich Unterschiede zwischen den Geschlechtern (vgl. Abb. 38) lieferte folgende Ergebnisse: Intensität Woche 1-2: F(1, 313) = 0,65; p = 0,422, kein signifikanter Unterschied Intensität Woche 3-4: F(1, 313) = 0,20; p = 0,652, kein signifikanter Unterschied Intensität Woche 5-6: F(1, 313) = 6,10; p = 0,014, signifikanter Unterschied; 2p = 0,02, kleiner Effekt 173 Abb. 38: Butterfly: Mittelwerte der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) im Vergleich der Geschlechter Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H8.1 wird bei der Übung „Butterfly“ verworfen. Die Hypothese H8.2 wird bei der Übung „Butterfly“ verworfen. Die Hypothese H8.3 wird bei der Übung „Butterfly“ angenommen. 6.4 Ergebnisdarstellung Übung „Latzug vertikal zum Nacken“ Im Folgenden werden die Ergebnisse der Untersuchung für die Übung „Latzug vertikal zum Nacken“ vorgestellt. Alle Darstellungen schließen jeweils mit den Ergebnissen der Hypothesenüberprüfung ab. 6.4.1 Veränderungen der Kraftleistung Hypothesenkomplex 1 Die Analyse hinsichtlich Veränderungen der Kraftleistung zwischen den Testzeitpunkten (vgl. Abb. 39) lieferte folgende Ergebnisse: M itt el w er t T ra in in gs in te ns itä t [ % 1 -R M ] 60 50 40 30 20 10 0 weiblichmännlich 57 ,6 0% 52 ,7 1% 49 ,1 5%56 ,0 4% 52 ,6 6% 49 ,7 5% W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he n1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he n1 -2 95% CI 174 Veränderung 20-RM zwischen t0 und t1 (rs = 0,98): Z = -15,59; p = 0,000, hoch signifikante Kraftsteigerung; d = 0,81, moderater Effekt Veränderung 10-RM zwischen t0 und t1 (rs = 0,98): Z = -15,47; p = 0,000, hoch signifikante Kraftsteigerung; d = 0,72, kleiner Effekt Veränderung 1-RM zwischen t0 und t1 (rs = 0,98): Z = -15,45; p = 0,000, hoch signifikante Kraftsteigerung; d = 0,66, kleiner Effekt Veränderung 1-RM zwischen t0 und t4 (rs = 0,98): Z = -15,45; p = 0,000, hoch signifikante Kraftsteigerung; d = 0,80, moderater Effekt Abb. 39: Latzug vertikal zum Nacken: Mittelwerte der Testgewichte zu den einzelnen Testzeitpunkten Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H1.1 wird bei der Übung „Latzug vertikal zum Nacken“ angenommen. Die Hypothese H1.2 wird bei der Übung „Latzug vertikal zum Nacken“ angenommen. Die Hypothese H1.3 wird bei der Übung „Latzug vertikal zum Nacken“ angenommen. M itt el w er t T es tg ew ic ht [k g] 80 60 40 20 0 71 ,8 7 70 ,9 8 70 ,2 0 69 ,9 1 61 ,0 9 55 ,6 0 47 ,4 8 43 ,1 2 36 ,0 6 t4 1 -R M t3 1 -R M t2 1 -R M t1 1 -R M t0 1 -R M t1 1 0- R M t0 1 0- R M t1 2 0- R M t0 2 0- R M 95% CI 175 6.4.2 Vergleich der Post- und Follow-up-Testwerte zwischen Experimental- und Kontrollgruppe Hypothesenkomplex 2 Die Analyse hinsichtlich Unterschiede bei den Post- und Follow-up- Testwerten zwischen Experimental- und Kontrollgruppe (vgl. Abb. 40) lieferte folgende Ergebnisse: t1 20-RM: F(1, 599) = 0,41; p = 0,521, kein signifikanter Unterschied t1 10-RM: F(1, 599) = 0,28; p = 0,598, kein signifikanter Unterschied t1 1-RM: F(1, 599) = 0,28; p = 0,594, kein signifikanter Unterschied t2 1-RM: F(1, 599) = 0,39; p = 0,531, kein signifikanter Unterschied t3 1-RM: F(1, 599) = 0,37; p = 0,545, kein signifikanter Unterschied t4 1-RM: F(1, 599) = 0,14; p = 0,708, kein signifikanter Unterschied Abb. 40: Latzug vertikal zum Nacken: Mittelwerte der Testgewichte zu den Post- und Follow-up-Tests im Vergleich Experimental- versus Kontrollgruppe M itt el w er t T es tg ew ic ht [k g] 80 60 40 20 0 KontrollExperimental 71 ,8 7 70 ,9 8 70 ,2 0 69 ,9 1 55 ,6 0 43 ,1 2 71 ,2 8 70 ,0 4 69 ,2 1 69 ,0 7 54 ,9 0 42 ,4 6 t4 1 -R M t3 1 -R M t2 1 -R M t1 1 -R M t1 1 0- R M t1 2 0- R M t4 1 -R M t3 1 -R M t2 1 -R M t1 1 -R M t1 1 0- R M t1 2 0- R M 95% CI 176 Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H2.1 wird bei der Übung „Latzug vertikal zum Nacken“ verworfen. Die Hypothese H2.2 wird bei der Übung „Latzug vertikal zum Nacken“ verworfen. Die Hypothese H2.3 wird bei der Übung „Latzug vertikal zum Nacken“ verworfen. 6.4.3 Vergleich der relativen Veränderungen der Kraftleistung Hypothesenkomplex 3-5 Im Folgenden werden die Ergebnisse der Hypothesenkomplexe 3-5 dargestellt (Untersuchung zu den relativen Veränderungen der Kraftleistung im Versuchsgruppen-, Leistungsstufen- und Geschlechtervergleich). 6.4.3.1 Versuchsgruppenvergleich Der Vergleich der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Versuchsgruppen (vgl. Abb. 41) lieferte folgende Ergebnisse: ∆ t0-t1 20-RM: F(2, 312) = 5,75; p = 0,004, sehr signifikanter Unterschied; 2p = 0,04, kleiner Effekt ∆ t0-t1 10-RM: F(2, 312) = 5,85; p = 0,003, sehr signifikanter Unterschied; 2p = 0,04, kleiner Effekt ∆ t0-t1 1-RM: F(2, 312) = 3,29; p = 0,039, signifikanter Unterschied; 2p = 0,02, kleiner Effekt ∆ t0-t4 1-RM: F(2, 312) = 3,47; p = 0,033, signifikanter Unterschied; 2p = 0,02, kleiner Effekt 177 Abb. 41: Latzug vertikal zum Nacken: Mittelwerte der Kraftzuwächse im Vergleich der Versuchsgruppen Die Ergebnisse der Einzelvergleiche stellt die Tab. 54 dar. Bei den Variablen ∆ t0-t1 20-RM und ∆ t0-t1 10-RM konnten bei der Versuchsgruppe V1 im Vergleich zu V2 und V3 signifikant höhere relative Kraftsteigerungen festgestellt werden. Bei den Variablen ∆ t0-t1 1-RM sowie ∆ t0-t4 1- RM zeigte sich dieser Effekt nur noch im Vergleich zur Versuchsgruppe V3. Zwischen den Versuchsgruppen V2 und V3 konnte bei allen abhängigen Variablen kein signifikanter Unterschied festgestellt werden. M itt el w er t K ra ftz uw ac hs [% ] 30 20 10 0 V3V2V1 18 ,4 5% 14 ,8 5%18 ,3 7% 21 ,2 6% 19 ,0 3% 15 ,5 9% 17 ,4 4% 20 ,4 7% 21 ,2 4% 17 ,3 7%21 ,0 8%24 ,3 4% t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M 95% CI 178 Tab. 54: Latzug vertikal zum Nacken: p-Werte der Einzelvergleiche bei der Analyse der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Versuchsgruppen ∆ t0-t1 20-RM V1 V2 V3 V1 0,005 0,024 V2 0,005 1,000 V3 0,024 1,000 ∆ t0-t1 10-RM V1 V2 V3 V1 0,004 0,033 V2 0,004 1,000 V3 0,033 1,000 ∆ t0-t1 1-RM V1 V2 V3 V1 0,254 0,038 V2 0,254 1,000 V3 0,038 1,000 ∆ t0-t4 1-RM V1 V2 V3 V1 0,141 0,040 V2 0,141 1,000 V3 0,040 1,000 Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H3.1 wird bei der Übung „Latzug vertikal zum Nacken“ angenommen. Die Hypothese H3.2 wird bei der Übung „Latzug vertikal zum Nacken“ angenommen. Die Hypothese H3.3 wird bei der Übung „Latzug vertikal zum Nacken“ angenommen. 6.4.3.2 Leistungsstufenvergleich Der Vergleich der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Leistungsstufen (vgl. Abb. 42) lieferte folgende Ergebnisse: ∆ t0-t1 20-RM: F(3, 311) = 25,78; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,21, moderater Effekt ∆ t0-t1 10-RM: F(3, 311) = 32,38; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,25, großer Effekt ∆ t0-t1 1-RM: F(3, 311) = 24,92; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,21, moderater Effekt ∆ t0-t4 1-RM: F(3, 311) = 30,54; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,24, moderater Effekt 179 Abb. 42: Latzug vertikal zum Nacken: Mittelwerte der Kraftzuwächse im Vergleich der Leistungsstufen Die Ergebnisse der Einzelvergleiche werden in der Tab. 55 dargestellt. Die höchsten relativen Kraftsteigerungen konnte die Leistungsstufe „Beginner“ erzielen. Die geringsten relativen Kraftsteigerungen erzielten die „Leistungstrainierenden“. Bei der Variable ∆ t0-t1 20-RM zeigte sich kein signifikanter Unterschied zwischen den Leistungsstufen „Beginner“ und „Geübte“ sowie zwischen „Geübte“ und „Fortgeschrittene“. Bei den Variablen ∆ t0-t1 1-RM sowie ∆ t0-t4 1-RM zeigte sich kein signifikanter Unterschied zwischen den Leistungsstufen „Geübte“ und „Fortgeschrittene“. M itt el w er t K ra ftz uw ac hs [% ] 30 20 10 0 LeistungstrainierenderFortgeschrittenerGeübterBeginner 18 ,7 9% 15 ,6 7% 17 ,1 9%20 ,7 9% 15 ,4 2% 12 ,7 3% 10 ,7 1% 13 ,0 2% 25 ,4 0% 20 ,7 2%24 ,6 0% 27 ,1 7% 20 ,1 8% 15 ,8 3%20 ,6 6%23 ,7 9% t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M 95% CI 180 Tab. 55: Latzug vertikal zum Nacken: p-Werte der Einzelvergleiche bei der Analyse der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Leistungsstufen ∆ t0-t1 20-RM B G F L B 0,106 0,000 0,000 G 0,106 0,109 0,000 F 0,000 0,109 0,000 L 0,000 0,000 0,000 ∆ t0-t1 10-RM B G F L B 0,011 0,000 0,000 G 0,011 0,025 0,000 F 0,000 0,025 0,000 L 0,000 0,000 0,000 ∆ t0-t1 1-RM B G F L B 0,000 0,000 0,000 G 0,000 1,000 0,000 F 0,000 1,000 0,000 L 0,000 0,000 0,000 ∆ t0-t4 1-RM B G F L B 0,000 0,000 0,000 G 0,000 1,000 0,000 F 0,000 1,000 0,000 L 0,000 0,000 0,000 Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H4.1 wird bei der Übung „Latzug vertikal zum Nacken“ angenommen. Die Hypothese H4.2 wird bei der Übung „Latzug vertikal zum Nacken“ angenommen. Die Hypothese H4.3 wird bei der Übung „Latzug vertikal zum Nacken“ angenommen. 6.4.3.3 Geschlechtervergleich Der Vergleich der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Geschlechtern (vgl. Abb. 43) lieferte folgende Ergebnisse: ∆ t0-t1 20-RM: F(1, 313) = 116,40; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,29, großer Effekt ∆ t0-t1 10-RM: F(1, 313) = 60,50; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,17, moderater Effekt ∆ t0-t1 1-RM: F(1, 313) = 51,72; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,15, moderater Effekt 181 ∆ t0-t4 1-RM: F(1, 313) = 69,19; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,19, moderater Effekt Abb. 43: Latzug vertikal zum Nacken: Mittelwerte der Kraftzuwächse im Vergleich der Geschlechter Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H5.1 wird bei der Übung „Latzug vertikal zum Nacken“ angenommen. Die Hypothese H5.2 wird bei der Übung „Latzug vertikal zum Nacken“ angenommen. Die Hypothese H5.3 wird bei der Übung „Latzug vertikal zum Nacken“ angenommen. 6.4.4 Vergleich der realisierten Trainingsintensitäten Hypothesenkomplex 6-8 Im Folgenden werden die Ergebnisse der Hypothesenkomplexe 6-8 dargestellt (Untersuchung zu den realisierten Trainingsintensitäten im Versuchsgruppen-, Leistungsstufen- und Geschlechtervergleich). M itt el w er t K ra ftz uw ac hs [% ] 30 20 10 0 weiblichmännlich 23 ,7 2% 19 ,2 0%22 ,4 9%27 ,3 4% 15 ,8 5% 13 ,0 1% 15 ,7 6% 17 ,2 1% t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M 95% CI 182 6.4.4.1 Versuchsgruppenvergleich Der Vergleich der realisierten Trainingsintensitäten hinsichtlich Unterschiede zwischen den Versuchsgruppen (vgl. Abb. 44) lieferte folgende Ergebnisse: Intensität Woche 1-2: F(2, 312) = 15,89; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,10, moderater Effekt Intensität Woche 3-4: F(2, 312) = 9,69; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,06, kleiner Effekt Intensität Woche 5-6: F(2, 312) = 100,44; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,41, großer Effekt Abb. 44: Latzug vertikal zum Nacken: Mittelwerte der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) im Vergleich der Versuchsgruppen Die Ergebnisse der Einzelvergleiche werden in der Tab. 56 dargestellt. In Woche 1-2 trainierte die Versuchsgruppe V1 im Vergleich zu den beiden anderen Versuchsgruppen mit signifikant geringeren Intensitäten. In Woche 3-4 sowie in Woche 5-6 trainierte die Versuchsgruppe V1 mit signifikant höheren Intensitäten. Zwischen den Versuchsgruppen V2 und V3 konnte generell kein signifikanter Unterschied festgestellt werden. M itt el w er t T ra in in gs in te ns itä t [ % 1 -R M ] 60 40 20 0 V3V2V1 57 ,5 6% 55 ,6 6% 53 ,9 8% 57 ,1 1% 55 ,6 3% 53 ,7 0%65 ,8 3% 57 ,9 8% 50 ,3 8% W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 95% CI 183 Tab. 56: Latzug vertikal zum Nacken: p-Werte der Einzelvergleiche bei der Analyse der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) hinsichtlich Unterschiede zwischen den Versuchsgruppen Intensität Woche 1-2 V1 V2 V3 V1 0,000 0,000 V2 0,000 1,000 V3 0,000 1,000 Intensität Woche 3-4 V1 V2 V3 V1 0,000 0,001 V2 0,000 1,000 V3 0,001 1,000 Intensität Woche 5-6 V1 V2 V3 V1 0,000 0,000 V2 0,000 1,000 V3 0,000 1,000 Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H6.1 wird bei der Übung „Latzug vertikal zum Nacken“ angenommen. Die Hypothese H6.2 wird bei der Übung „Latzug vertikal zum Nacken“ angenommen. Die Hypothese H6.3 wird bei der Übung „Latzug vertikal zum Nacken“ angenommen. 6.4.4.2 Leistungsstufenvergleich Der Vergleich der realisierten Trainingsintensitäten hinsichtlich Unterschiede zwischen den Leistungsstufen (vgl. Abb. 45) lieferte folgende Ergebnisse: Intensität Woche 1-2: F(3, 311) = 217,14; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,69, großer Effekt Intensität Woche 3-4: F(3, 311) = 153,41; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,62, großer Effekt Intensität Woche 5-6: F(3, 311) = 140,69; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,59, großer Effekt 184 Abb. 45: Latzug vertikal zum Nacken: Mittelwerte der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) im Vergleich der Leistungsstufen Die Ergebnisse der Einzelvergleiche werden in der Tab. 57 dargestellt. Über die gesamte Interventionsdauer trainierte die Leistungsstufe „Beginner“ mit den niedrigsten und die Leistungsstufe „Leistungstrainierende“ mit den höchsten Intensitäten. M itt el w er t T ra in in gs in te ns itä t [ % 1 -R M ] 80 60 40 20 0 LeistungstrainierenderFortgeschrittenerGeübterBeginner 62 ,0 7% 58 ,5 8% 55 ,3 4% 51 ,5 1% 47 ,8 7% 43 ,0 8% 5 8, 77 % 54 ,4 1% 50 ,9 9% 69 ,2 1% 65 ,8 4% 62 ,2 9% W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 95% CI 185 Tab. 57: Latzug vertikal zum Nacken: p-Werte der Einzelvergleiche bei der Analyse der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) hinsichtlich Unterschiede zwischen den Leistungsstufen Intensität Woche 1-2 B G F L B 0,000 0,000 0,000 G 0,000 0,000 0,000 F 0,000 0,000 0,000 L 0,000 0,000 0,000 Intensität Woche 3-4 B G F L B 0,000 0,000 0,000 G 0,000 0,000 0,000 F 0,000 0,000 0,000 L 0,000 0,000 0,000 Intensität Woche 5-6 B G F L B 0,000 0,000 0,000 G 0,000 0,000 0,000 F 0,000 0,000 0,000 L 0,000 0,000 0,000 Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H7.1 wird bei der Übung „Latzug vertikal zum Nacken“ angenommen. Die Hypothese H7.2 wird bei der Übung „Latzug vertikal zum Nacken“ angenommen. Die Hypothese H7.3 wird bei der Übung „Latzug vertikal zum Nacken“ angenommen. 6.4.4.3 Geschlechtervergleich Der Vergleich der realisierten Trainingsintensitäten hinsichtlich Unterschiede zwischen den Geschlechtern (vgl. Abb. 46) lieferte folgende Ergebnisse: Intensität Woche 1-2: F(1, 313) = 10,54; p = 0,001, sehr signifikanter Unterschied; 2p = 0,04, kleiner Effekt Intensität Woche 3-4: F(1, 313) = 5,93; p = 0,015, signifikanter Unterschied; 2p = 0,02, kleiner Effekt Intensität Woche 5-6: F(1, 313) = 3,41; p = 0,066, kein signifikanter Unterschied 186 Abb. 46: Latzug vertikal zum Nacken: Mittelwerte der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) im Vergleich der Geschlechter Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H8.1 wird bei der Übung „Latzug vertikal zum Nacken“ angenommen. Die Hypothese H8.2 wird bei der Übung „Latzug vertikal zum Nacken“ angenommen. Die Hypothese H8.3 wird bei der Übung „Latzug vertikal zum Nacken“ verworfen. M itt el w er t T ra in in gs in te ns itä t [ % 1 -R M ] 60 40 20 0 weiblichmännlich 59 ,4 9% 55 ,5 4% 51 ,6 4%60 ,7 1% 57 ,2 0% 53 ,6 4% W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 95% CI 187 6.5 Ergebnisdarstellung Übung „Rückenzug horizontal“ Im Folgenden werden die Ergebnisse der Untersuchung für die Übung „Rückenzug horizontal“ vorgestellt. Alle Darstellungen schließen jeweils mit den Ergebnissen der Hypothesenüberprüfung ab. 6.5.1 Veränderungen der Kraftleistung Hypothesenkomplex 1 Die Analyse hinsichtlich Veränderungen der Kraftleistung zwischen den Testzeitpunkten (vgl. Abb. 47) lieferte folgende Ergebnisse: Veränderung 20-RM zwischen t0 und t1 (rs = 0,98): Z = -15,50; p = 0,000, hoch signifikante Kraftsteigerung; d = 0,79, kleiner Effekt Veränderung 10-RM zwischen t0 und t1 (rs = 0,99): Z = -15,53; p = 0,000, hoch signifikante Kraftsteigerung; d = 0,72, kleiner Effekt Veränderung 1-RM zwischen t0 und t1 (rs = 0,99): Z = -15,47; p = 0,000, hoch signifikante Kraftsteigerung; d = 0,63, kleiner Effekt Veränderung 1-RM zwischen t0 und t4 (rs = 0,98): Z = -15,44; p = 0,000, hoch signifikante Kraftsteigerung; d = 0,75, kleiner Effekt Abb. 47: Rückenzug horizontal: Mittelwerte der Testgewichte zu den einzelnen Testzeitpunkten M itt el w er t T es tg ew ic ht [k g] 100 80 60 40 20 0 82 ,5 6 81 ,6 2 80 ,8 7 80 ,5 1 70 ,5 5 62 ,3 7 53 ,1 3 46 ,8 3 39 ,2 6 t4 1 -R M t3 1 -R M t2 1 -R M t1 1 -R M t0 1 -R M t1 1 0- R M t0 1 0- R M t1 2 0- R M t0 2 0- R M 95% CI 188 Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H1.1 wird bei der Übung „Rückenzug horizontal“ angenommen. Die Hypothese H1.2 wird bei der Übung „Rückenzug horizontal“ angenommen. Die Hypothese H1.3 wird bei der Übung „Rückenzug horizontal“ angenommen. 6.5.2 Vergleich der Post- und Follow-up-Testwerte zwischen Experimental- und Kontrollgruppe Hypothesenkomplex 2 Die Analyse hinsichtlich Unterschiede bei den Post- und Follow-up- Testwerten zwischen Experimental- und Kontrollgruppe (vgl. Abb. 48) lieferte folgende Ergebnisse: t1 20-RM: F(1, 599) = 0,46; p = 0,500, kein signifikanter Unterschied t1 10-RM: F(1, 599) = 0,92; p = 0,339, kein signifikanter Unterschied t1 1-RM: F(1, 599) = 0,73; p = 0,392, kein signifikanter Unterschied t2 1-RM: F(1, 599) = 0,87; p = 0,352, kein signifikanter Unterschied t3 1-RM: F(1, 599) = 0,75; p = 0,388, kein signifikanter Unterschied t4 1-RM: F(1, 599) = 0,41; p = 0,525, kein signifikanter Unterschied 189 Abb. 48: Rückenzug horizontal: Mittelwerte der Testgewichte zu den Post- und Follow-up-Tests im Vergleich Experimental- versus Kontrollgruppe Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H2.1 wird bei der Übung „Rückenzug horizontal“ verworfen. Die Hypothese H2.2 wird bei der Übung „Rückenzug horizontal“ verworfen. Die Hypothese H2.3 wird bei der Übung „Rückenzug horizontal“ verworfen. 6.5.3 Vergleich der relativen Veränderungen der Kraftleistung Hypothesenkomplex 3-5 Im Folgenden werden die Ergebnisse der Hypothesenkomplexe 3-5 dargestellt (Untersuchung zu den relativen Veränderungen der Kraftleistung im Versuchsgruppen-, Leistungsstufen- und Geschlechtervergleich). M itt el w er t T es tg ew ic ht [k g] 100 80 60 40 20 0 KontrollExperimental 81 ,3 7 80 ,0 1 79 ,1 3 78 ,9 2 60 ,9 4 46 ,0 7 82 ,5 6 81 ,6 2 80 ,8 7 80 ,5 1 62 ,3 7 46 ,8 3 t4 1 -R M t3 1 -R M t2 1 -R M t1 1 -R M t1 1 0- R M t1 2 0- R M t4 1 -R M t3 1 -R M t2 1 -R M t1 1 -R M t1 1 0- R M t1 2 0- R M 95% CI 190 6.5.3.1 Versuchsgruppenvergleich Der Vergleich der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Versuchsgruppen (vgl. Abb. 49) lieferte folgende Ergebnisse: ∆ t0-t1 20-RM: F(2, 312) = 9,07; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,06, kleiner Effekt ∆ t0-t1 10-RM: F(2, 312) = 7,13; p = 0,001, sehr signifikanter Unterschied; 2p = 0,05, kleiner Effekt ∆ t0-t1 1-RM: F(2, 312) = 9,99; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,07, kleiner Effekt ∆ t0-t4 1-RM: F(2, 312) = 8,74; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,06, kleiner Effekt Abb. 49: Rückenzug horizontal: Mittelwerte der Kraftzuwächse im Vergleich der Versuchsgruppen Die Ergebnisse der Einzelvergleiche werden in der Tab. 58 dargestellt. Bei allen abhängigen Variablen konnte die Versuchsgruppe V1 signifikant höhere relative Kraftzuwächse erzielen. Zwischen den Versuchsgruppen V2 und V3 konnten durchgehend keine signifikanten Unterschiede festgestellt werden. M itt el w er t K ra ftz uw ac hs [% ] 30 20 10 0 V3V2V1 17 ,5 9% 14 ,4 2%18 ,6 7% 20 ,7 5% 16 ,9 6% 14 ,1 7%17 ,5 2% 19 ,0 8% 20 ,5 0% 16 ,9 5%21 ,4 3% 24 ,1 5% t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M 95% CI 191 Tab. 58: Rückenzug horizontal: p-Werte der Einzelvergleiche bei der Analyse der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Versuchsgruppen ∆ t0-t1 20-RM V1 V2 V3 V1 0,000 0,018 V2 0,000 0,520 V3 0,018 0,520 ∆ t0-t1 10-RM V1 V2 V3 V1 0,001 0,040 V2 0,001 0,746 V3 0,040 0,746 ∆ t0-t1 1-RM V1 V2 V3 V1 0,000 0,001 V2 0,000 1,000 V3 0,001 1,000 ∆ t0-t4 1-RM V1 V2 V3 V1 0,000 0,003 V2 0,000 1,000 V3 0,0030 1,000 Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H3.1 wird bei der Übung „Rückenzug horizontal“ angenommen. Die Hypothese H3.2 wird bei der Übung „Rückenzug horizontal“ angenommen. Die Hypothese H3.3 wird bei der Übung „Rückenzug horizontal“ angenommen. 6.5.3.2 Leistungsstufenvergleich Der Vergleich der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Leistungsstufen (vgl. Abb. 50) lieferte folgende Ergebnisse: ∆ t0-t1 20-RM: F(3, 311) = 27,42; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,22, moderater Effekt ∆ t0-t1 10-RM: F(3, 311) = 32,17; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,25, großer Effekt ∆ t0-t1 1-RM: F(3, 311) = 50,43; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,34, großer Effekt ∆ t0-t4 1-RM: F(3, 311) = 44,15; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,32, großer Effekt 192 Abb. 50: Rückenzug horizontal: Mittelwerte der Kraftzuwächse im Vergleich der Leistungsstufen Die Ergebnisse der Einzelvergleiche werden in der Tab. 59 dargestellt. Die höchsten relativen Kraftsteigerungen erzielte die Leistungsstufe „Beginner“, die geringsten die „Leistungstrainierenden“. Bei allen Variablen konnte zwischen den Leistungsstufen „Geübte“ und „Fortgeschrittene“ kein signifikanter Unterschied festgestellt werden. M itt el w er t K ra ftz uw ac hs [% ] 30 20 10 0 LeistungstrainierenderFortgeschrittenerGeübterBeginner 17 ,1 3% 14 ,4 8%18 ,3 9% 19 ,2 6% 12 ,2 7% 9, 74 % 13 ,1 2% 16 ,0 6% 23 ,8 8% 20 ,1 8%23 ,8 0%27 ,2 8% 19 ,3 4% 15 ,5 2%20 ,5 8% 22 ,2 4% t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M 95% CI 193 Tab. 59: Rückenzug horizontal: p-Werte der Einzelvergleiche bei der Analyse der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Leistungsstufen ∆ t0-t1 20-RM B G F L B 0,000 0,000 0,000 G 0,000 0,207 0,000 F 0,000 0,207 0,015 L 0,000 0,000 0,015 ∆ t0-t1 10-RM B G F L B 0,027 0,000 0,000 G 0,027 0,331 0,000 F 0,000 0,331 0,000 L 0,000 0,000 0,000 ∆ t0-t1 1-RM B G F L B 0,000 0,000 0,000 G 0,000 1,000 0,000 F 0,000 1,000 0,000 L 0,000 0,000 0,000 ∆ t0-t4 1-RM B G F L B 0,000 0,000 0,000 G 0,000 0,141 0,000 F 0,000 0,141 0,000 L 0,000 0,000 0,000 Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H4.1 wird bei der Übung „Rückenzug horizontal“ angenommen. Die Hypothese H4.2 wird bei der Übung „Rückenzug horizontal“ angenommen. Die Hypothese H4.3 wird bei der Übung „Rückenzug horizontal“ angenommen. 6.5.3.3 Geschlechtervergleich Der Vergleich der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Geschlechtern (vgl. Abb. 51) lieferte folgende Ergebnisse: ∆ t0-t1 20-RM: F(1, 313) = 57,67; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,17, moderater Effekt ∆ t0-t1 10-RM: F(1, 313) = 75,90; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,21, moderater Effekt ∆ t0-t1 1-RM: F(1, 313) = 45,43; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,14, moderater Effekt 194 ∆ t0-t4 1-RM: F(1, 313) = 50,81; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,15, moderater Effekt Abb. 51: Rückenzug horizontal: Mittelwerte der Kraftzuwächse im Vergleich der Geschlechter Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H5.1 wird bei der Übung „Rückenzug horizontal“ angenommen. Die Hypothese H5.2 wird bei der Übung „Rückenzug horizontal“ angenommen. Die Hypothese H5.3 wird bei der Übung „Rückenzug horizontal“ angenommen. 6.5.4 Vergleich der realisierten Trainingsintensitäten Hypothesenkomplex 6-8 Im Folgenden werden die Ergebnisse der Hypothesenkomplexe 6-8 dargestellt (Untersuchung zu den realisierten Trainingsintensitäten im Versuchsgruppen-, Leistungsstufen- und Geschlechtervergleich). M itt el w er t K ra ftz uw ac hs [% ] 30 20 10 0 weiblichmännlich 21 ,1 0% 17 ,3 1%2 2, 78 % 24 ,8 5% 15 ,8 5% 13 ,2 4% 15 ,9 6% 18 ,1 0% t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M 95% CI 195 6.5.4.1 Versuchsgruppenvergleich Der Vergleich der realisierten Trainingsintensitäten hinsichtlich Unterschiede zwischen den Versuchsgruppen (vgl. Abb. 52) lieferte folgende Ergebnisse: Intensität Woche 1-2: F(2, 312) = 28,29; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,16, moderater Effekt Intensität Woche 3-4: F(2, 312) = 5,67; p = 0,004, sehr signifikanter Unterschied; 2p = 0,04, kleiner Effekt Intensität Woche 5-6: F(2, 312) = 86,50; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,38, großer Effekt Abb. 52: Rückenzug horizontal: Mittelwerte der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) im Vergleich der Versuchsgruppen Die Ergebnisse der Einzelvergleiche werden in der Tab. 60 dargestellt. In Woche 1-2 trainierte die Versuchsgruppe V1 im Vergleich zu den beiden anderen Versuchsgruppen mit signifikant geringeren Intensitäten. In Woche 3-4 sowie in Woche 5-6 trainierte die Versuchsgruppe V1 mit signifikant höheren Intensitäten. Zwischen den Versuchsgruppen V2 und V3 konnte generell kein signifikanter Unterschied festgestellt werden. M itt el w er t T ra in in gs in te ns itä t [ % 1 -R M ] 60 40 20 0 V3V2V1 56 ,8 7% 55 ,2 6% 53 ,9 0% 57 ,0 3% 55 ,4 8% 53 ,6 6%64 ,4 9% 56 ,9 9% 49 ,3 2% W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 95% CI 196 Tab. 60: Rückenzug horizontal: p-Werte der Einzelvergleiche bei der Analyse der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) hinsichtlich Unterschiede zwischen den Versuchsgruppen Intensität Woche 1-2 V1 V2 V3 V1 0,000 0,000 V2 0,000 1,000 V3 0,000 1,000 Intensität Woche 3-4 V1 V2 V3 V1 0,010 0,013 V2 0,010 1,000 V3 0,013 1,000 Intensität Woche 5-6 V1 V2 V3 V1 0,000 0,000 V2 0,000 1,000 V3 0,000 1,000 Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H6.1 wird bei der Übung „Rückenzug horizontal“ angenommen. Die Hypothese H6.2 wird bei der Übung „Rückenzug horizontal“ angenommen. Die Hypothese H6.3 wird bei der Übung „Rückenzug horizontal“ angenommen. 6.5.4.2 Leistungsstufenvergleich Der Vergleich der realisierten Trainingsintensitäten hinsichtlich Unterschiede zwischen den Leistungsstufen (vgl. Abb. 53) lieferte folgende Ergebnisse: Intensität Woche 1-2: F(3, 311) = 240,05; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,71, großer Effekt Intensität Woche 3-4: F(3, 311) = 211,21; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,69, großer Effekt Intensität Woche 5-6: F(3, 311) = 176,36; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,65, großer Effekt 197 Abb. 53: Rückenzug horizontal: Mittelwerte der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) im Vergleich der Leistungsstufen Die Ergebnisse der Einzelvergleiche werden in der Tab. 61 dargestellt. Über die gesamte Interventionsdauer trainierte die Leistungsstufe „Beginner“ mit den niedrigsten, die Leistungsstufe „Leistungstrainierende“ mit den höchsten Intensitäten. Bei der Variable Intensität Woche 5-6 zeigte sich kein signifikanter Unterschied zwischen den Leistungsstufen „Ge- übte“ und „Fortgeschrittene“. M itt el w er t T ra in in gs in te ns itä t [ % 1 -R M ] 80 60 40 20 0 LeistungstrainierenderFortgeschrittenerGeübterBeginner 59 ,2 7% 56 ,0 6% 53 ,2 1% 51 ,3 9% 47 ,7 5% 43 ,2 4% 5 8, 28 % 54 ,2 6% 50 ,5 1% 70 ,8 6% 67 ,5 6% 64 ,0 5% W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 95% CI 198 Tab. 61: Rückenzug horizontal: p-Werte der Einzelvergleiche bei der Analyse der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) hinsichtlich Unterschiede zwischen den Leistungsstufen Intensität Woche 1-2 B G F L B 0,000 0,000 0,000 G 0,000 0,004 0,000 F 0,000 0,004 0,000 L 0,000 0,000 0,000 Intensität Woche 3-4 B G F L B 0,000 0,000 0,000 G 0,000 0,038 0,000 F 0,000 0,038 0,000 L 0,000 0,000 0,000 Intensität Woche 5-6 B G F L B 0,000 0,000 0,000 G 0,000 0,491 0,000 F 0,000 0,491 L 0,000 0,000 Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H7.1 wird bei der Übung „Rückenzug horizontal“ angenommen. Die Hypothese H7.2 wird bei der Übung „Rückenzug horizontal“ angenommen. Die Hypothese H7.3 wird bei der Übung „Rückenzug horizontal“ angenommen. 6.5.4.3 Geschlechtervergleich Der Vergleich der realisierten Trainingsintensitäten hinsichtlich Unterschiede zwischen den Geschlechtern (vgl. Abb. 54) lieferte folgende Ergebnisse: Intensität Woche 1-2: F(1, 313) = 0,01; p = 0,924, kein signifikanter Unterschied Intensität Woche 3-4: F(1, 313) = 0,00; p = 0,984, kein signifikanter Unterschied Intensität Woche 5-6: F(1, 313) = 0,12; p = 0,725, kein signifikanter Unterschied 199 Abb. 54: Rückenzug horizontal: Mittelwerte der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) im Vergleich der Geschlechter Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H8.1 wird bei der Übung „Rückenzug horizontal“ verworfen. Die Hypothese H8.2 wird bei der Übung „Rückenzug horizontal“ verworfen. Die Hypothese H8.3 wird bei der Übung „Rückenzug horizontal“ verworfen. M itt el w er t T ra in in gs in te ns itä t [ % 1 -R M ] 60 40 20 0 weiblichmännlich 59 ,2 8% 55 ,8 1% 52 ,1 7%59 ,5 9% 56 ,0 0% 52 ,4 3% W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 95% CI 200 6.6 Ergebnisdarstellung Übung „Kurzhantel-Seitheben“ Im Folgenden werden die Ergebnisse der Untersuchung für die Übung „Kurzhantel Seitheben“ vorgestellt. Alle Darstellungen schließen jeweils mit den Ergebnissen der Hypothesenüberprüfung ab. 6.6.1 Veränderungen der Kraftleistung Hypothesenkomplex 1 Die Analyse hinsichtlich Veränderungen der Kraftleistung zwischen den Testzeitpunkten (vgl. Abb. 55) lieferte folgende Ergebnisse: Veränderung 20-RM zwischen t0 und t1 (rs = 0,95): Z = -15,86; p = 0,000, hoch signifikante Kraftsteigerung; d = 1,06, moderater Effekt Veränderung 10-RM zwischen t0 und t1 (rs = 0,97): Z = -15,54; p = 0,000, hoch signifikante Kraftsteigerung; d = 0,87, moderater Effekt Veränderung 1-RM zwischen t0 und t1 (rs = 0,98): Z = -15,43; p = 0,000, hoch signifikante Kraftsteigerung; d = 0,81, moderater Effekt Veränderung 1-RM zwischen t0 und t4 (rs = 0,96): Z = -15,37; p = 0,000, hoch signifikante Kraftsteigerung; d = 0,98, moderater Effekt 201 Abb. 55: Kurzhantel-Seitheben: Mittelwerte der Testgewichte zu den einzelnen Testzeitpunkten Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H1.1 wird bei der Übung „Kurzhantel-Seitheben“ angenommen. Die Hypothese H1.2 wird bei der Übung „Kurzhantel-Seitheben“ angenommen. Die Hypothese H1.3 wird bei der Übung „Kurzhantel-Seitheben“ angenommen. 6.6.2 Vergleich der Post- und Follow-up-Testwerte zwischen Experimental- und Kontrollgruppe – Hypothesenkomplex 2 Die Analyse hinsichtlich Unterschiede bei den Post- und Follow-up- Testwerten zwischen Experimental- und Kontrollgruppe (vgl. Abb. 56) lieferte folgende Ergebnisse: t1 20-RM: F(1, 599) = 0,24; p = 0,625, kein signifikanter Unterschied t1 10-RM: F(1, 599) = 1,07; p = 0,300, kein signifikanter Unterschied t1 1-RM: F(1, 599) = 0,64; p = 0,424, kein signifikanter Unterschied M itt el w er t T es tg ew ic ht [k g] 25 20 15 10 5 0 23 ,5 8 22 ,7 6 22 ,6 4 22 ,5 7 18 ,6 9 16 ,5 4 13 ,3 1 11 ,4 0 8, 71 t4 1 -R M t3 1 -R M t2 1 -R M t1 1 -R M t0 1 -R M t1 1 0- R M t0 1 0- R M t1 2 0- R M t0 2 0- R M 95% CI 202 t2 1-RM: F(1, 599) = 0,65; p = 0,421, kein signifikanter Unterschied t3 1-RM: F(1, 599) = 0,43; p = 0,511, kein signifikanter Unterschied t4 1-RM: F(1, 599) = 0,36; p = 0,550, kein signifikanter Unterschied Abb. 56: Kurzhantel-Seitheben: Mittelwerte der Testgewichte zu den Post- und Follow-up-Tests im Vergleich Experimental- versus Kontrollgruppe Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H2.1 wird bei der Übung „Kurzhantel-Seitheben“ verworfen. Die Hypothese H2.2 wird bei der Übung „Kurzhantel-Seitheben“ verworfen. Die Hypothese H2.3 wird bei der Übung „Kurzhantel-Seitheben“ verworfen. M itt el w er t T es tg ew ic ht [k g] 25 20 15 10 5 0 KontrollExperimental 23 ,5 8 22 ,7 6 22 ,6 4 22 ,5 7 16 ,5 4 11 ,4 0 23 ,2 1 22 ,3 6 22 ,1 6 22 ,0 9 16 ,0 8 11 ,2 5 t4 1 -R M t3 1 -R M t2 1 -R M t1 1 -R M t1 1 0- R M t1 2 0- R M t4 1 -R M t3 1 -R M t2 1 -R M t1 1 -R M t1 1 0- R M t1 2 0- R M 95% CI 203 6.6.3 Vergleich der relativen Veränderungen der Kraftleistung Hypothesenkomplex 3-5 Im Folgenden werden die Ergebnisse der Hypothesenkomplexe 3-5 dargestellt (Untersuchung zu den relativen Veränderungen der Kraftleistung im Versuchsgruppen-, Leistungsstufen- und Geschlechtervergleich). 6.6.3.1 Versuchsgruppenvergleich Der Vergleich der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Versuchsgruppen (vgl. Abb. 57) lieferte folgende Ergebnisse: ∆ t0-t1 20-RM: F(2, 312) = 0,15; p = 0,862, kein signifikanter Unterschied ∆ t0-t1 10-RM: F(2, 312) = 0,04; p = 0,963, kein signifikanter Unterschied ∆ t0-t1 1-RM: F(2, 312) = 0,47; p = 0,626, kein signifikanter Unterschied ∆ t0-t4 1-RM: F(2, 312) = 5,67; p = 0,004, sehr signifikanter Unterschied; 2p = 0,04, kleiner Effekt Abb. 57: Kurzhantel-Seitheben: Mittelwerte der Kraftzuwächse im Vergleich der Versuchsgruppen M itt el w er t K ra ftz uw ac hs [% ] 40 30 20 10 0 V3V2V1 25 ,2 5% 21 ,3 6%25 ,7 0%3 4, 36 % 25 ,7 0% 20 ,8 8%25 ,7 2%3 3, 92 % 29 ,9 8% 22 ,1 1% 26 ,2 4% 35 ,7 5% t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M 95% CI 204 Die Ergebnisse des Einzelvergleichs werden in der Tab. 62 dargestellt. Die Versuchsgruppe V1 konnte im Vergleich zu den Versuchsgruppen V2 und V3 signifikant höhere relative Kraftzuwächse erzielen. Zwischen den Versuchsgruppen V2 und V3 konnte kein signifikanter Unterschied festgestellt werden. Tab. 62: Kurzhantel-Seitheben: p-Werte der Einzelvergleiche bei der Analyse der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Versuchsgruppen ∆ t0-t4 1-RM V1 V2 V3 V1 0,015 0,009 V2 0,015 1,000 V3 0,009 1,000 Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H3.1 wird bei der Übung „Kurzhantel-Seitheben“ verworfen. Die Hypothese H3.2 wird bei der Übung „Kurzhantel-Seitheben“ verworfen. Die Hypothese H3.3 wird bei der Übung „Kurzhantel-Seitheben“ angenommen.4 6.6.3.2 Leistungsstufenvergleich Der Vergleich der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Leistungsstufen (vgl. Abb. 58) lieferte folgende Ergebnisse: ∆ t0-t1 20-RM: F(3, 311) = 10,81; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,10, moderater Effekt ∆ t0-t1 10-RM: F(3, 311) = 12,59; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,12, moderater Effekt ∆ t0-t1 1-RM: F(3, 311) = 6,61; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,06, kleiner Effekt ∆ t0-t4 1-RM: F(3, 311) = 3,37; p = 0,019, signifikanter Unterschied; 2p = 0,03, kleiner Effekt 4 Trotz nicht signifikanter Unterschiede bei der Variable ∆ t0-t1 1-RM wird die Hypothese H3.3 wegen der über die Follow-up-Testung erzielten signifikanten Unterschiede bei der Variable ∆ t0-t4 1-RM angenommen. 205 Abb. 58: Kurzhantel-Seitheben: Mittelwerte der Kraftzuwächse im Vergleich der Leistungsstufen Die Ergebnisse der Einzelvergleiche werden in der Tab. 63 dargestellt. Im Vergleich zu den bisherigen Krafttrainingsübungen sind die Ergebnisse bei der Übung „Kurzhantel-Seitheben“ inkonsistent. Die Leistungsstufe „Beginner“ konnte bei allen abhängigen Variablen die höchsten relativen Kraftzuwächse erzielen. Die geringsten relativen Kraftsteigerungen sind nicht durchgehend bei einer Leistungsstufe zu finden. Bei der abhängigen Variable ∆ t0-t1 20-RM konnte kein signifikanter Unterschied zwischen den Leistungsstufen „Beginner“ und „Geübte“ sowie zwischen „Geübte“ und „Fortgeschrittene“ festgestellt werden. Bei den abhängigen Variablen ∆ t0-t1 10-RM, ∆ t0-t1 1-RM sowie ∆ t0-t4 1-RM zeigte sich kein signifikanter Unterschied zwischen den Leistungsstufen „Geübte“, „Fortgeschrittene“ und „Leistungstrainierende“. Bei der Variable ∆ t0-t4 1-RM konnte lediglich zwischen den Leistungsstufen „Beginner“ und „Geübte“ ein signifikanter Unterschied festgestellt werden. M itt el w er t K ra ftz uw ac hs [% ] 50 40 30 20 10 0 LeistungstrainierenderFortgeschrittenerGeübterBeginner 26 ,5 9% 19 ,8 4% 23 ,4 9%31 ,7 3% 25 ,7 8% 20 ,2 4% 21 ,9 9% 26 ,8 1% 30 ,9 6% 25 ,6 3%32 ,1 7%40 ,4 1% 24 ,5 1% 20 ,3 5%25 ,9 2% 39 ,0 9% t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M 95% CI 206 Tab. 63: Kurzhantel-Seitheben: p-Werte der Einzelvergleiche bei der Analyse der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Leistungsstufen ∆ t0-t1 20-RM B G F L B 1,000 0,003 0,000 G 1,000 0,058 0,000 F 0,003 0,058 0,232 L 0,000 0,000 0,232 ∆ t0-t1 10-RM B G F L B 0,003 0,000 0,000 G 0,003 1,000 0,143 F 0,000 1,000 1,000 L 0,000 0,143 1,000 ∆ t0-t1 1-RM B G F L B 0,006 0,000 0,004 G 0,006 1,000 1,000 F 0,000 1,000 1,000 L 0,004 1,000 1,000 ∆ t0-t4 1-RM B G F L B 0,025 0,136 0,084 G 0,025 1,000 1,000 F 0,136 1,000 1,000 L 0,084 1,000 1,000 Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H4.1 wird bei der Übung „Kurzhantel-Seitheben“ angenommen. Die Hypothese H4.2 wird bei der Übung „Kurzhantel-Seitheben“ angenommen. Die Hypothese H4.3 wird bei der Übung „Kurzhantel-Seitheben“ angenommen. 6.6.3.3 Geschlechtervergleich Der Vergleich der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Geschlechtern (vgl. Abb. 59) lieferte folgende Ergebnisse: ∆ t0-t1 20-RM: F(1, 313) = 17,11; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,06, kleiner Effekt ∆ t0-t1 10-RM: F(1, 313) = 5,84; p = 0,016, signifikanter Unterschied; 2p = 0,02, kleiner Effekt ∆ t0-t1 1-RM: F(1, 313) = 0,39; p = 0,532, kein signifikanter Unterschied ∆ t0-t4 1-RM: F(1, 313) = 0,26; p = 0,613, kein signifikanter Unterschied 207 Abb. 59: Kurzhantel-Seitheben: Mittelwerte der Kraftzuwächse im Vergleich der Geschlechter Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H5.1 wird bei der Übung „Kurzhantel-Seitheben“ angenommen. Die Hypothese H5.2 wird bei der Übung „Kurzhantel-Seitheben“ angenommen. Die Hypothese H5.3 wird bei der Übung „Kurzhantel-Seitheben“ verworfen. 6.6.4 Vergleich der realisierten Trainingsintensitäten Hypothesenkomplex 6-8 Im Folgenden werden die Ergebnisse der Hypothesenkomplexe 6-8 dargestellt (Untersuchung zu den realisierten Trainingsintensitäten im Versuchsgruppen-, Leistungsstufen- und Geschlechtervergleich). M itt el w er t K ra ftz uw ac hs [% ] 50 40 30 20 10 0 weiblichmännlich 27 ,3 5% 21 ,9 6%27 ,8 3% 39 ,0 9% 26 ,6 2% 20 ,9 8% 24 ,1 3%30 ,6 9% t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M 95% CI 208 6.6.4.1 Versuchsgruppenvergleich Der Vergleich der realisierten Trainingsintensitäten hinsichtlich Unterschiede zwischen den Versuchsgruppen (vgl. Abb. 60) lieferte folgende Ergebnisse: Intensität Woche 1-2: F(2, 312) = 5,30; p = 0,005, sehr signifikanter Unterschied; 2p = 0,04, kleiner Effekt Intensität Woche 3-4: F(2, 312) = 5,03; p = 0,007, sehr signifikanter Unterschied; 2p = 0,03, kleiner Effekt Intensität Woche 5-6: F(2, 312) = 34,10; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,19, moderater Effekt Abb. 60: Kurzhantel-Seitheben: Mittelwerte der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) im Vergleich der Versuchsgruppen Die Ergebnisse der Post-hoc-Einzelvergleiche werden in der Tab. 64 dargestellt. In Woche 1-2 trainierte die Versuchsgruppe V1 im Vergleich zu den beiden anderen Versuchsgruppen mit signifikant geringeren Intensitäten. In Woche 3-4 sowie in Woche 5-6 trainierte die Versuchsgruppe V1 mit signifikant höheren Intensitäten. Zwischen den Versuchsgruppen V2 und V3 konnte generell kein signifikanter Unterschied festgestellt werden. M itt el w er t T ra in in gs in te ns itä t [ % 1 -R M ] 60 40 20 0 V3V2V1 55 ,8 8% 53 ,0 6% 51 ,0 7% 56 ,0 6% 53 ,2 0% 51 ,0 9%62 ,7 5% 55 ,2 0% 48 ,5 9% W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 95% CI 209 Tab. 64: Kurzhantel-Seitheben: p-Werte der Einzelvergleiche bei der Analyse der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) hinsichtlich Unterschiede zwischen den Versuchsgruppen Intensität Woche 1-2 V1 V2 V3 V1 0,009 0,027 V2 0,009 1,000 V3 0,027 1,000 Intensität Woche 3-4 V1 V2 V3 V1 0,024 0,015 V2 0,024 1,000 V3 0,015 1,000 Intensität Woche 5-6 V1 V2 V3 V1 0,000 0,000 V2 0,000 1,000 V3 0,000 1,000 Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H6.1 wird bei der Übung „Kurzhantel-Seitheben“ angenommen. Die Hypothese H6.2 wird bei der Übung „Kurzhantel-Seitheben“ angenommen. Die Hypothese H6.3 wird bei der Übung „Kurzhantel-Seitheben“ angenommen. 6.6.4.2 Leistungsstufenvergleich Der Vergleich der realisierten Trainingsintensitäten hinsichtlich Unterschiede zwischen den Leistungsstufen (vgl. Abb. 61) lieferte folgende Ergebnisse: Intensität Woche 1-2: F(3, 311) = 121,48; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,56, großer Effekt Intensität Woche 3-4: F(3, 311) = 109,67; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,53, großer Effekt Intensität Woche 5-6: F(3, 311) = 71,78; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,43, großer Effekt 210 Abb. 61: Kurzhantel-Seitheben: Mittelwerte der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) im Vergleich der Leistungsstufen Die Ergebnisse der Einzelvergleiche werden in der Tab. 65 dargestellt. Über die gesamte Interventionsdauer trainierte die Leistungsstufe „Beginner“ mit den niedrigsten, die Leistungsstufe „Leistungstrainierende“ mit den höchsten Intensitäten. M itt el w er t T ra in in gs in te ns itä t [ % 1 -R M ] 80 60 40 20 0 LeistungstrainierenderFortgeschrittenerGeübterBeginner 59 ,0 2% 54 ,4 4% 52 ,0 1% 51 ,6 1% 47 ,0 4% 42 ,5 5% 55 ,3 3% 50 ,6 4% 46 ,9 9% 68 ,4 9% 64 ,9 5% 60 ,8 7% W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 95% CI 211 Tab. 65: Kurzhantel-Seitheben: p-Werte der Einzelvergleiche bei der Analyse der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) hinsichtlich Unterschiede zwischen den Leistungsstufen Intensität Woche 1-2 B G F L B 0,000 0,000 0,000 G 0,000 0,000 0,000 F 0,000 0,000 0,000 L 0,000 0,000 0,000 Intensität Woche 3-4 B G F L B 0,003 0,000 0,000 G 0,003 0,000 0,000 F 0,000 0,000 0,000 L 0,000 0,000 0,000 Intensität Woche 5-6 B G F L B 0,012 0,000 0,000 G 0,012 0,001 0,000 F 0,000 0,001 0,000 L 0,000 0,000 0,000 Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H7.1 wird bei der Übung „Kurzhantel-Seitheben“ angenommen. Die Hypothese H7.2 wird bei der Übung „Kurzhantel-Seitheben“ angenommen. Die Hypothese H7.3 wird bei der Übung „Kurzhantel-Seitheben“ angenommen. 6.6.4.3 Geschlechtervergleich Der Vergleich der realisierten Trainingsintensitäten hinsichtlich Unterschiede zwischen den Geschlechtern (vgl. Abb. 62) lieferte folgende Ergebnisse: Intensität Woche 1-2: F(1, 313) = 0,44; p = 0,506, kein signifikanter Unterschied Intensität Woche 3-4: F(1, 313) = 2,03; p = 0,156, kein signifikanter Unterschied Intensität Woche 5-6: F(1, 313) = 7,59; p = 0,006, sehr signifikanter Unterschied; 2p = 0,03, kleiner Effekt 212 Abb. 62: Kurzhantel-Seitheben: Mittelwerte der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) im Vergleich der Geschlechter Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H8.1 wird bei der Übung „Kurzhantel-Seitheben“ verworfen. Die Hypothese H8.2 wird bei der Übung „Kurzhantel-Seitheben“ verworfen. Die Hypothese H8.3 wird bei der Übung „Kurzhantel-Seitheben“ angenommen. M itt el w er t T ra in in gs in te ns itä t [ % 1 -R M ] 60 40 20 0 weiblichmännlich 59 ,4 4% 54 ,3 3% 50 ,4 5% 57 ,1 1% 53 ,3 6% 50 ,0 8% W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 95% CI 213 6.7 Ergebnisdarstellung Übung „Armstrecken am Seilzug“ Im Folgenden werden die Ergebnisse der Untersuchung für die Übung „Armstrecken am Seilzug“ vorgestellt. Alle Darstellungen schließen jeweils mit den Ergebnissen der Hypothesenüberprüfung ab. 6.7.1 Veränderungen der Kraftleistung Hypothesenkomplex 1 Die Analyse hinsichtlich Veränderungen der Kraftleistung zwischen den Testzeitpunkten (vgl. Abb. 63) lieferte folgende Ergebnisse: Veränderung 20-RM zwischen t0 und t1 (rs = 0,97): Z = -15,65; p = 0,000, hoch signifikante Kraftsteigerung; d = 0,89, moderater Effekt Veränderung 10-RM zwischen t0 und t1 (rs = 0,98): Z = -15,62; p = 0,000, hoch signifikante Kraftsteigerung; d = 0,75, kleiner Effekt Veränderung 1-RM zwischen t0 und t1 (rs = 0,98): Z = -15,58; p = 0,000, hoch signifikante Kraftsteigerung; d = 0,61, kleiner Effekt Veränderung 1-RM zwischen t0 und t4 (rs = 0,97): Z = -15,53; p = 0,000, hoch signifikante Kraftsteigerung; d = 0,78, kleiner Effekt 214 Abb. 63: Armstrecken am Seilzug: Mittelwerte der Testgewichte zu den einzelnen Testzeitpunkten Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H1.1 wird bei der Übung „Armstrecken am Seilzug“ angenommen. Die Hypothese H1.2 wird bei der Übung „Armstrecken am Seilzug“ angenommen. Die Hypothese H1.3 wird bei der Übung „Armstrecken am Seilzug“ angenommen. 6.7.2 Vergleich der Post- und Follow-up-Testwerte zwischen Experimental- und Kontrollgruppe Hypothesenkomplex 2 Die Analyse hinsichtlich Unterschiede bei den Post- und Follow-up- Testwerten zwischen Experimental- und Kontrollgruppe (vgl. Abb. 64) lieferte folgende Ergebnisse: t1 20-RM: F(1, 599) = 0,13; p = 0,716, kein signifikanter Unterschied t1 10-RM: F(1, 599) = 0,05; p = 0,832, kein signifikanter Unterschied t1 1-RM: F(1, 599) = 0,05; p = 0,833, kein signifikanter Unterschied M itt el w er t T es tg ew ic ht [k g] 50 40 30 20 10 0 38 ,9 7 38 ,2 8 37 ,7 6 37 ,4 9 32 ,2 9 28 ,7 5 23 ,6 8 21 ,1 7 16 ,7 8 t4 1 -R M t3 1 -R M t2 1 -R M t1 1 -R M t0 1 -R M t1 1 0- R M t0 1 0- R M t1 2 0- R M t0 2 0- R M 95% CI 215 t2 1-RM: F(1, 599) = 0,10; p = 0,756, kein signifikanter Unterschied t3 1-RM: F(1, 599) = 0,08; p = 0,779, kein signifikanter Unterschied t4 1-RM: F(1, 599) = 0,00; p = 0,993, kein signifikanter Unterschied Abb. 64: Armstrecken am Seilzug: Mittelwerte der Testgewichte zu den Post- und Follow-up-Tests im Vergleich Experimental- versus Kontrollgruppe Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H2.1 wird bei der Übung „Armstrecken am Seilzug“ verworfen. Die Hypothese H2.2 wird bei der Übung „Armstrecken am Seilzug“ verworfen. Die Hypothese H2.3 wird bei der Übung „Armstrecken am Seilzug“ verworfen. M itt el w er t T es tg ew ic ht [k g] 50 40 30 20 10 0 KontrollExperimental 38 ,9 7 38 ,2 8 37 ,7 6 37 ,4 9 28 ,7 5 21 ,1 7 38 ,9 6 38 ,0 1 37 ,4 7 37 ,2 9 28 ,5 8 20 ,9 5 t4 1 -R M t3 1 -R M t2 1 -R M t1 1 -R M t1 1 0- R M t1 2 0- R M t4 1 -R M t3 1 -R M t2 1 -R M t1 1 -R M t1 1 0- R M t1 2 0- R M 95% CI 216 6.7.3 Vergleich der relativen Veränderungen der Kraftleistung Hypothesenkomplex 3-5 Im Folgenden werden die Ergebnisse der Hypothesenkomplexe 3-5 dargestellt (Untersuchung zu den relativen Veränderungen der Kraftleistung im Versuchsgruppen-, Leistungsstufen- und Geschlechtervergleich). 6.7.3.1 Versuchsgruppenvergleich Der Vergleich der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Versuchsgruppen (vgl. Abb. 65) lieferte folgende Ergebnisse: ∆ t0-t1 20-RM: F(2, 312) = 0,81; p = 0,447, kein signifikanter Unterschied ∆ t0-t1 10-RM: F(2, 312) = 4,53; p = 0,012, signifikanter Unterschied; 2p = 0,03, kleiner Effekt ∆ t0-t1 1-RM: F(2, 312) = 3,56; p = 0,030, signifikanter Unterschied; 2p = 0,02, kleiner Effekt ∆ t0-t4 1-RM: F(2, 312) = 7,44; p = 0,001, sehr signifikanter Unterschied; 2p = 0,05, kleiner Effekt Abb. 65: Armstrecken am Seilzug: Mittelwerte der Kraftzuwächse im Vergleich der Versuchsgruppen M itt el w er t K ra ftz uw ac hs [% ] 40 30 20 10 0 V3V2V1 20 ,5 6% 16 ,8 2%22 ,2 1%27 ,7 4% 21 ,7 7% 16 ,8 9%21 ,8 7%27 ,9 6% 26 ,3 6% 19 ,4 8%25 ,3 6% 29 ,1 0% t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M 95% CI 217 Die Ergebnisse der Einzelvergleiche werden in der Tab. 66 dargestellt. Die Versuchsgruppe V1 konnte bei den abhängigen Variablen ∆ t0-t1 10- RM und ∆ t0-t4 1-RM signifikant höhere relative Kraftsteigerungen erzielen. Die Versuchsgruppen V2 und V3 unterscheiden sich bei keiner der abhängigen Variablen signifikant. Trotz Overall-Signifikanz konnten bei der abhängigen Variable ∆ t0-t1 1-RM keine signifikanten Unterschiede in den Einzelvergleichen festgestellt werden. Tab. 66: Armstrecken am Seilzug: p-Werte der Einzelvergleiche bei der Analyse der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Versuchsgruppen ∆ t0-t1 10-RM V1 V2 V3 V1 0,021 0,041 V2 0,021 1,000 V3 0,041 1,000 ∆ t0-t1 1-RM V1 V2 V3 V1 0,054 0,078 V2 0,054 1,000 V3 0,078 1,000 ∆ t0-t4 1-RM V1 V2 V3 V1 0,009 0,001 V2 0,009 1,000 V3 0,001 1,000 Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H3.1 wird bei der Übung „Armstrecken am Seilzug“ verworfen. Die Hypothese H3.2 wird bei der Übung „Armstrecken am Seilzug“ angenommen. Die Hypothese H3.3 wird bei der Übung „Armstrecken am Seilzug“ angenommen. 6.7.3.2 Leistungsstufenvergleich Der Vergleich der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Leistungsstufen (vgl. Abb. 66) lieferte folgende Ergebnisse: ∆ t0-t1 20-RM: F(3, 311) = 13,70; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,13, moderater Effekt ∆ t0-t1 10-RM: F(3, 311) = 10,27; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,10, moderater Effekt 218 ∆ t0-t1 1-RM: F(3, 311) = 14,61; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,13, moderater Effekt ∆ t0-t4 1-RM: F(3, 311) = 10,33; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,10, moderater Effekt Abb. 66: Armstrecken am Seilzug: Mittelwerte der Kraftzuwächse im Vergleich der Leistungsstufen Die Ergebnisse der Einzelvergleiche werden in der Tab. 67 dargestellt. Die Leistungsstufe „Beginner“ erzielte bei allen Variablen die höchsten, die Leistungsstufe „Leistungstrainierende“ die geringsten relativen Kraftzuwächse. Trotz hoher Overall-Signifikanz und mittlerer Effektstärken zeigten die Einzelvergleiche nicht durchgehend signifikante und teilweise inkonsistente Ergebnisse. M itt el w er t K ra ftz uw ac hs [% ] 40 30 20 10 0 LeistungstrainierenderFortgeschrittenerGeübterBeginner 21 ,6 1% 16 ,8 2%22 ,1 7%26 ,5 3% 17 ,2 1% 12 ,9 8%2 0, 16 % 24 ,6 0% 25 ,7 7% 19 ,7 8%2 7, 97 %35 ,7 5% 26 ,2 8% 20 ,6 9% 22 ,0 1% 26 ,1 1% t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M 95% CI 219 Tab. 67: Armstrecken am Seilzug: p-Werte der Einzelvergleiche bei der Analyse der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Leistungsstufen ∆ t0-t1 20-RM B G F L B 0,000 0,000 0,000 G 0,000 1,000 1,000 F 0,000 1,000 1,000 L 0,000 1,000 1,000 ∆ t0-t1 10-RM B G F L B 0,000 0,001 0,000 G 0,000 1,000 1,000 F 0,001 1,000 0,469 L 0,000 1,000 0,469 ∆ t0-t1 1-RM B G F L B 1,000 0,219 0,000 G 1,000 0,008 0,001 F 0,219 0,008 0,003 L 0,000 0,001 0,003 ∆ t0-t4 1-RM B G F L B 1,000 0,185 0,000 G 1,000 0,080 0,000 F 0,185 0,080 0,024 L 0,000 0,000 0,024 Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H4.1 wird bei der Übung „Armstrecken am Seilzug“ angenommen. Die Hypothese H4.2 wird bei der Übung „Armstrecken am Seilzug“ angenommen. Die Hypothese H4.3 wird bei der Übung „Armstrecken am Seilzug“ angenommen. 6.7.3.3 Geschlechtervergleich Der Vergleich der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Geschlechtern (vgl. Abb. 67) lieferte folgende Ergebnisse: ∆ t0-t1 20-RM: F(1, 313) = 23,31; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,08, kleiner Effekt ∆ t0-t1 10-RM: F(1, 313) = 35,02; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,11, moderater Effekt ∆ t0-t1 1-RM: F(1, 313) = 51,24; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,15, moderater Effekt 220 ∆ t0-t4 1-RM: F(1, 313) = 35,04; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,11, moderater Effekt Abb. 67: Armstrecken am Seilzug: Mittelwerte der Kraftzuwächse im Vergleich der Geschlechter Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H5.1 wird bei der Übung „Armstrecken am Seilzug“ angenommen. Die Hypothese H5.2 wird bei der Übung „Armstrecken am Seilzug“ angenommen. Die Hypothese H5.3 wird bei der Übung „Armstrecken am Seilzug“ angenommen. 6.7.4 Vergleich der realisierten Trainingsintensitäten Hypothesenkomplex 6-8 Im Folgenden werden die Ergebnisse der Hypothesenkomplexe 6-8 dargestellt (Untersuchung zu den realisierten Trainingsintensitäten im Versuchsgruppen-, Leistungsstufen- und Geschlechtervergleich). M itt el w er t K ra ftz uw ac hs [% ] 40 30 20 10 0 weiblichmännlich 26 ,5 6% 20 ,9 5%26 ,3 5%31 ,5 8% 19 ,6 0% 14 ,8 3%20 ,2 4%25 ,2 8% t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M 95% CI 221 6.7.4.1 Versuchsgruppenvergleich Der Vergleich der realisierten Trainingsintensitäten hinsichtlich Unterschiede zwischen den Versuchsgruppen (vgl. Abb. 68) lieferte folgende Ergebnisse: Intensität Woche 1-2: F(2, 312) = 16,34; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,10, moderater Effekt Intensität Woche 3-4: F(2, 312) = 1,21; p = 0,301, kein signifikanter Unterschied Intensität Woche 5-6: F(2, 312) = 28,94; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,17, moderater Effekt Abb. 68: Armstrecken am Seilzug: Mittelwerte der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) im Vergleich der Versuchsgruppen Die Ergebnisse der Einzelvergleiche werden in der Tab. 68 dargestellt. In Woche 1-2 trainierte die Versuchsgruppe V1 im Vergleich zu den Versuchsgruppen V2 und V3 mit signifikant geringeren Intensitäten. In Woche 5-6 trainierte die Versuchsgruppe V1 im Vergleich zu den beiden anderen Versuchsgruppen mit signifikant höheren Intensitäten. Zwischen den Versuchsgruppen V2 und V3 konnten durchgehend keine signifikanten Unterschiede festgestellt werden. M itt el w er t T ra in in gs in te ns itä t [ % 1 -R M ] 60 40 20 0 V3V2V1 56 ,5 2% 54 ,1 7% 52 ,1 8% 56 ,5 0% 53 ,9 8% 52 ,7 2%62 ,6 2% 55 ,1 8% 48 ,4 8% W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 95% CI 222 Tab. 68: Armstrecken am Seilzug: p-Werte der Einzelvergleiche bei der Analyse der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) hinsichtlich Unterschiede zwischen den Versuchsgruppen Intensität Woche 1-2 V1 V2 V3 V1 0,000 0,000 V2 0,000 1,000 V3 0,000 1,000 Intensität Woche 5-6 V1 V2 V3 V1 0,000 0,000 V2 0,000 1,000 V3 0,000 1,000 Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H6.1 wird bei der Übung „Armstrecken am Seilzug“ angenommen. Die Hypothese H6.2 wird bei der Übung „Armstrecken am Seilzug“ verworfen. Die Hypothese H6.3 wird bei der Übung „Armstrecken am Seilzug“ angenommen. 6.7.4.2 Leistungsstufenvergleich Der Vergleich der realisierten Trainingsintensitäten hinsichtlich Unterschiede zwischen den Leistungsstufen (vgl. Abb. 69) lieferte folgende Ergebnisse: Intensität Woche 1-2: F(3, 311) = 120,67; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,56, großer Effekt Intensität Woche 3-4: F(3, 311) = 118,87; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,55, großer Effekt Intensität Woche 5-6: F(3, 311) = 90,75; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,49, großer Effekt 223 Abb. 69: Armstrecken am Seilzug: Mittelwerte der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) im Vergleich der Leistungsstufen Die Ergebnisse der Einzelvergleiche werden in der Tab. 69 dargestellt. Über die gesamte Interventionsdauer trainierte die Leistungsstufe „Beginner“ mit den niedrigsten und die Leistungsstufe „Leistungstrainierende“ mit den höchsten Intensitäten. Bei allen abhängigen Variablen konnte zwischen den Leistungsstufen „Geübte“ und „Fortgeschrittene“ kein signifikanter Unterschied festgestellt werden. M itt el w er t T ra in in gs in te ns itä t [ % 1 -R M ] 80 60 40 20 0 LeistungstrainierenderFortgeschrittenerGeübterBeginner 59 ,2 4% 55 ,3 0% 52 ,5 1% 49 ,2 2% 44 ,7 4% 41 ,7 9% 5 8, 91 % 54 ,2 1% 50 ,9 9% 6 8, 14 % 65 ,1 0% 60 ,4 9% W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 95% CI 224 Tab. 69: Armstrecken am Seilzug: p-Werte der Einzelvergleiche bei der Analyse der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) hinsichtlich Unterschiede zwischen den Leistungsstufen Intensität Woche 1-2 B G F L B 0,000 0,000 0,000 G 0,000 0,583 0,000 F 0,000 0,583 0,000 L 0,000 0,000 0,000 Intensität Woche 3-4 B G F L B 0,000 0,000 0,000 G 0,000 1,000 0,000 F 0,000 1,000 0,000 L 0,000 0,000 0,000 Intensität Woche 5-6 B G F L B 0,000 0,000 0,000 G 0,000 1,000 0,000 F 0,000 1,000 0,000 L 0,000 0,000 0,000 Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H7.1 wird bei der Übung „Armstrecken am Seilzug“ angenommen. Die Hypothese H7.2 wird bei der Übung „Armstrecken am Seilzug“ angenommen. Die Hypothese H7.3 wird bei der Übung „Armstrecken am Seilzug“ angenommen. 6.7.4.3 Geschlechtervergleich Der Vergleich der realisierten Trainingsintensitäten hinsichtlich Unterschiede zwischen den Geschlechtern (vgl. Abb. 70) lieferte folgende Ergebnisse: Intensität Woche 1-2: F(1, 313) = 0,03; p = 0,869, kein signifikanter Unterschied Intensität Woche 3-4: F(1, 313) = 1,16; p = 0,283, kein signifikanter Unterschied Intensität Woche 5-6: F(1, 313) = 1,64; p = 0,202, kein signifikanter Unterschied 225 Abb. 70: Armstrecken am Seilzug: Mittelwerte der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) im Vergleich der Geschlechter Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H8.1 wird bei der Übung „Armstrecken am Seilzug“ verworfen. Die Hypothese H8.2 wird bei der Übung „Armstrecken am Seilzug“ verworfen. Die Hypothese H8.3 wird bei der Übung „Armstrecken am Seilzug“ verworfen. M itt el w er t T ra in in gs in te ns itä t [ % 1 -R M ] 60 40 20 0 weiblichmännlich 59 ,0 2% 54 ,8 3% 51 ,1 7% 58 ,0 8% 54 ,0 8% 51 ,1 1% W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 95% CI 226 6.8 Ergebnisdarstellung Übung „Kurzhantel-Armbeugen“ Im Folgenden werden die Ergebnisse der Untersuchung für die Übung „Kurzhantel-Armbeugen“ vorgestellt. Alle Darstellungen schließen jeweils mit den Ergebnissen der Hypothesenüberprüfung ab. 6.8.1 Veränderungen der Kraftleistung Hypothesenkomplex 1 Die Analyse hinsichtlich Veränderungen der Kraftleistung zwischen den Testzeitpunkten (vgl. Abb. 71) lieferte folgende Ergebnisse: Veränderung 20-RM zwischen t0 und t1 (rs = 0,97): Z = -15,64; p = 0,000, hoch signifikante Kraftsteigerung; d = 0,86, moderater Effekt Veränderung 10-RM zwischen t0 und t1 (rs = 0,98): Z = -15,40; p = 0,000, hoch signifikante Kraftsteigerung; d = 0,79, kleiner Effekt Veränderung 1-RM zwischen t0 und t1 (rs = 0,99): Z = -15,70; p = 0,000, hoch signifikante Kraftsteigerung; d = 0,67, kleiner Effekt Veränderung 1-RM zwischen t0 und t4 (rs = 0,97): Z = -15,51; p = 0,000, hoch signifikante Kraftsteigerung; d = 0,82, moderater Effekt 227 Abb. 71: Kurzhantel-Armbeugen: Mittelwerte der Testgewichte zu den einzelnen Testzeitpunkten Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H1.1 wird bei der Übung „Kurzhantel-Armbeugen“ angenommen. Die Hypothese H1.2 wird bei der Übung „Kurzhantel-Armbeugen“ angenommen. Die Hypothese H1.3 wird bei der Übung „Kurzhantel-Armbeugen“ angenommen. 6.8.2 Vergleich der Post- und Follow-up-Testwerte zwischen Experimental- und Kontrollgruppe Hypothesenkomplex 2 Die Analyse hinsichtlich Unterschiede bei den Post- und Follow-up- Testwerten zwischen Experimental- und Kontrollgruppe (vgl. Abb. 72) lieferte folgende Ergebnisse: t1 20-RM: F(1, 599) = 0,03; p = 0,859, kein signifikanter Unterschied t1 10-RM: F(1, 599) = 0,70; p = 0,405, kein signifikanter Unterschied t1 1-RM: F(1, 599) = 0,57; p = 0,451, kein signifikanter Unterschied M itt el w er t T es tg ew ic ht [k g] 40 30 20 10 0 31 ,6 2 30 ,8 0 30 ,6 1 30 ,4 8 25 ,7 7 22 ,4 9 18 ,3 6 15 ,6 6 12 ,5 0 t4 1 -R M t3 1 -R M t2 1 -R M t1 1 -R M t0 1 -R M t1 1 0- R M t0 1 0- R M t1 2 0- R M t0 2 0- R M 95% CI 228 t2 1-RM: F(1, 599) = 0,47; p = 0,492, kein signifikanter Unterschied t3 1-RM: F(1, 599) = 0,50; p = 0,482, kein signifikanter Unterschied t4 1-RM: F(1, 599) = 0,57; p = 0,450, kein signifikanter Unterschied Abb. 72: Kurzhantel-Armbeugen: Mittelwerte der Testgewichte zu den Post- und Follow-up-Tests im Vergleich Experimental- versus Kontrollgruppe Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H2.1 wird bei der Übung „Kurzhantel-Armbeugen“ verworfen. Die Hypothese H2.2 wird bei der Übung „Kurzhantel-Armbeugen“ verworfen. Die Hypothese H2.3 wird bei der Übung „Kurzhantel-Armbeugen“ verworfen. M itt el w er t T es tg ew ic ht [k g] 40 30 20 10 0 KontrollExperimental 31 ,6 2 30 ,8 0 30 ,6 1 30 ,4 8 22 ,4 9 15 ,6 6 30 ,9 8 30 ,2 1 30 ,0 3 29 ,8 5 21 ,9 6 15 ,5 8 t4 1 -R M t3 1 -R M t2 1 -R M t1 1 -R M t1 1 0- R M t1 2 0- R M t4 1 -R M t3 1 -R M t2 1 -R M t1 1 -R M t1 1 0- R M t1 2 0- R M 95% CI 229 6.8.3 Vergleich der relativen Veränderungen der Kraftleistung Hypothesenkomplex 3-5 Im Folgenden werden die Ergebnisse der Hypothesenkomplexe 3-5 dargestellt (Untersuchung zu den relativen Veränderungen der Kraftleistung im Versuchsgruppen-, Leistungsstufen- und Geschlechtervergleich). 6.8.3.1 Versuchsgruppenvergleich Der Vergleich der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Versuchsgruppen (vgl. Abb. 73) lieferte folgende Ergebnisse: ∆ t0-t1 20-RM: F(2, 312) = 0,33; p = 0,722, kein signifikanter Unterschied ∆ t0-t1 10-RM: F(2, 312) = 1,31; p = 0,270, kein signifikanter Unterschied ∆ t0-t1 1-RM: F(2, 312) = 1,86; p = 0,157, kein signifikanter Unterschied ∆ t0-t4 1-RM: F(2, 312) = 2,97; p = 0,053, kein signifikanter Unterschied Abb. 73: Kurzhantel-Armbeugen: Mittelwerte der Kraftzuwächse im Vergleich der Versuchsgruppen M itt el w er t K ra ftz uw ac hs [% ] 40 30 20 10 0 V3V2V1 22 ,6 6% 18 ,7 9%22 ,9 8%27 ,1 7% 23 ,6 7% 18 ,8 8%23 ,3 7% 26 ,9 1% 26 ,5 4% 20 ,6 5%25 ,3 3% 28 ,8 3% t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M 95% CI 230 Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H3.1 wird bei der Übung „Kurzhantel-Armbeugen“ verworfen. Die Hypothese H3.2 wird bei der Übung „Kurzhantel-Armbeugen“ verworfen. Die Hypothese H3.3 wird bei der Übung „Kurzhantel-Armbeugen“ verworfen. 6.8.3.2 Leistungsstufenvergleich Der Vergleich der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Leistungsstufen (vgl. Abb. 74) lieferte folgende Ergebnisse: ∆ t0-t1 20-RM: F(3, 311) = 10,68; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,10, moderater Effekt ∆ t0-t1 10-RM: F(3, 311) = 21,29; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,18, moderater Effekt ∆ t0-t1 1-RM: F(3, 311) = 10,70; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,10, moderater Effekt ∆ t0-t4 1-RM: F(3, 311) = 8,40; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,08, kleiner Effekt 231 Abb. 74: Kurzhantel-Armbeugen: Mittelwerte der Kraftzuwächse im Vergleich der Leistungsstufen Die Ergebnisse der Einzelvergleiche werden in der Tab. 70 dargestellt. Die Leistungsstufe „Beginner“ erzielte bei allen Variablen die höchsten, die Leistungsstufe „Leistungstrainierende“ die geringsten relativen Kraftzuwächse. Die Einzelvergleiche zeigen inkonsistente sowie nicht durchgehend signifikante Ergebnisse. Insbesondere die Leistungsstufe „Beginner“ unterscheidet sich deutlich von den anderen Leistungsstufen. Die Unterschiede zwischen den Leistungsstufen „Geübte“, „Fortgeschrittene“ und „Leistungstrainierende“ sind deutlich geringer, größtenteils sogar nicht signifikant. M itt el w er t K ra ftz uw ac hs [% ] 40 30 20 10 0 LeistungstrainierenderFortgeschrittenerGeübterBeginner 22 ,8 8% 17 ,9 8% 21 ,0 6% 24 ,7 2% 20 ,2 7% 16 ,4 1% 18 ,8 9%24 ,0 4%29 ,1 2% 23 ,4 1%3 0, 78 % 34 ,1 4% 24 ,6 0% 19 ,8 5%24 ,7 9% 27 ,8 3% t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M 95% CI 232 Tab. 70: Kurzhantel-Armbeugen: p-Werte der Einzelvergleiche bei der Analyse der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Leistungsstufen ∆ t0-t1 20-RM B G F L B 0,009 0,000 0,000 G 0,009 0,715 1,000 F 0,000 0,715 1,000 L 0,000 1,000 1,000 ∆ t0-t1 10-RM B G F L B 0,002 0,000 0,000 G 0,002 0,064 0,001 F 0,000 0,064 0,688 L 0,000 0,001 0,688 ∆ t0-t1 1-RM B G F L B 0,027 0,000 0,000 G 0,027 0,910 1,000 F 0,000 0,910 1,000 L 0,000 1,000 1,000 ∆ t0-t4 1-RM B G F L B 0,038 0,002 0,000 G 0,038 1,000 0,145 F 0,002 1,000 0,580 L 0,000 0,145 0,580 Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H4.1 wird bei der Übung „Kurzhantel-Armbeugen“ angenommen. Die Hypothese H4.2 wird bei der Übung „Kurzhantel-Armbeugen“ angenommen. Die Hypothese H4.3 wird bei der Übung „Kurzhantel-Armbeugen“ angenommen. 6.8.3.3 Geschlechtervergleich Der Vergleich der relativen Kraftzuwächse hinsichtlich Unterschiede zwischen den Geschlechtern (vgl. Abb. 75) lieferte folgende Ergebnisse: ∆ t0-t1 20-RM: F(1, 313) = 20,72; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,07, kleiner Effekt ∆ t0-t1 10-RM: F(1, 313) = 0,09; p = 0,765, kein signifikanter Unterschied ∆ t0-t1 1-RM: F(1, 313) = 8,87; p = 0,003, sehr signifikanter Unterschied; 2p = 0,03, kleiner Effekt 233 ∆ t0-t4 1-RM: F(1, 313) = 10,66; p = 0,001, sehr signifikanter Unterschied; 2p = 0,04, kleiner Effekt Abb. 75: Kurzhantel-Armbeugen: Mittelwerte der Kraftzuwächse im Vergleich der Geschlechter Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H5.1 wird bei der Übung „Kurzhantel-Armbeugen“ angenommen. Die Hypothese H5.2 wird bei der Übung „Kurzhantel-Armbeugen“ verworfen. Die Hypothese H5.3 wird bei der Übung „Kurzhantel-Armbeugen“ angenommen. 6.8.4 Vergleich der realisierten Trainingsintensitäten Hypothesenkomplex 6-8 Im Folgenden werden die Ergebnisse der Hypothesenkomplexe 6-8 dargestellt (Untersuchung zu den realisierten Trainingsintensitäten im Versuchsgruppen-, Leistungsstufen- und Geschlechtervergleich). M itt el w er t K ra ftz uw ac hs [% ] 40 30 20 10 0 weiblichmännlich 26 ,3 8% 20 ,8 7% 24 ,3 3%31 ,1 0% 22 ,4 1% 18 ,1 5%23 ,5 0% 24 ,5 1% t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M t0 -t4 1 -R M t0 -t1 1 -R M t0 -t1 1 0- R M t0 -t1 2 0- R M 95% CI 234 6.8.4.1 Versuchsgruppenvergleich Der Vergleich der realisierten Trainingsintensitäten hinsichtlich Unterschiede zwischen den Versuchsgruppen (vgl. Abb. 76) lieferte folgende Ergebnisse: Intensität Woche 1-2: F(2, 312) = 17,64; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,11, moderater Effekt Intensität Woche 3-4: F(2, 312) = 1,18; p = 0,308, kein signifikanter Unterschied Intensität Woche 5-6: F(2, 312) = 27,00; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,16, moderater Effekt Abb. 76: Kurzhantel-Armbeugen: Mittelwerte der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) im Vergleich der Versuchsgruppen Die Ergebnisse der Einzelvergleiche werden in der Tab. 71 dargestellt. In Woche 1-2 trainierte die Versuchsgruppe V1 im Vergleich zu den Versuchsgruppen V2 und V3 mit signifikant geringeren Intensitäten. In Woche 5-6 trainierte die Versuchsgruppe V1 im Vergleich zu den beiden anderen Versuchsgruppen mit signifikant höheren Intensitäten. Zwischen den Versuchsgruppen V2 und V3 konnte durchgehend kein signifikanter Unterschied festgestellt werden. M itt el w er t T ra in in gs in te ns itä t [ % 1 -R M ] 60 40 20 0 V3V2V1 54 ,9 5% 52 ,9 6% 51 ,0 2% 54 ,4 4% 51 ,7 2% 50 ,2 7%60 ,6 0% 52 ,6 1% 46 ,6 1% W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 95% CI 235 Tab. 71: Kurzhantel-Armbeugen: p-Werte der Einzelvergleiche bei der Analyse der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) hinsichtlich Unterschiede zwischen den Versuchsgruppen Intensität Woche 1-2 V1 V2 V3 V1 0,000 0,000 V2 0,000 1,000 V3 0,000 1,000 Intensität Woche 5-6 V1 V2 V3 V1 0,000 0,000 V2 0,000 1,000 V3 0,000 1,000 Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H6.1 wird bei der Übung „Kurzhantel-Armbeugen“ angenommen. Die Hypothese H6.2 wird bei der Übung „Kurzhantel-Armbeugen“ verworfen. Die Hypothese H6.3 wird bei der Übung „Kurzhantel-Armbeugen“ angenommen. 6.8.4.2 Leistungsstufenvergleich Der Vergleich der realisierten Trainingsintensitäten hinsichtlich Unterschiede zwischen den Leistungsstufen (vgl. Abb. 77) lieferte folgende Ergebnisse: Intensität Woche 1-2: F(3, 311) = 128,75; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,57, großer Effekt Intensität Woche 3-4: F(3, 311) = 101,49; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,51, großer Effekt Intensität Woche 5-6: F(3, 311) = 71,57; p = 0,000, hoch signifikanter Unterschied; 2p = 0,43, großer Effekt 236 Abb. 77: Kurzhantel-Armbeugen: Mittelwerte der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) im Vergleich der Leistungsstufen Die Ergebnisse der Einzelvergleiche werden in der Tab. 72 dargestellt. Über die gesamte Interventionsdauer trainierte die Leistungsstufe „Beginner“ mit den niedrigsten, die Leistungsstufe „Leistungstrainierende“ mit den höchsten Intensitäten. In Woche 5-6 konnte zwischen den Leistungsstufen „Beginner“ und „Geübte“ kein signifikanter Unterschied festgestellt werden. M itt el w er t T ra in in gs in te ns itä t [ % 1 -R M ] 60 40 20 0 LeistungstrainierenderFortgeschrittenerGeübterBeginner 56 ,2 3% 52 ,2 8% 49 ,8 3% 51 ,9 9% 46 ,9 7% 42 ,8 4% 53 ,1 7% 49 ,5 6% 46 ,3 7% 67 ,1 7% 62 ,7 1% 59 ,9 0% W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 95% CI 237 Tab. 72: Kurzhantel-Armbeugen: p-Werte der Einzelvergleiche bei der Analyse der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) hinsichtlich Unterschiede zwischen den Leistungsstufen Intensität Woche 1-2 B G F L B 0,000 0,000 0,000 G 0,000 0,000 0,000 F 0,000 0,000 0,000 L 0,000 0,000 0,000 Intensität Woche 3-4 B G F L B 0,017 0,000 0,000 G 0,017 0,004 0,000 F 0,000 0,004 0,000 L 0,000 0,000 0,000 Intensität Woche 5-6 B G F L B 1,000 0,000 0,000 G 1,000 0,004 0,000 F 0,000 0,004 0,000 L 0,000 0,000 0,000 Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H7.1 wird bei der Übung „Kurzhantel-Armbeugen“ angenommen. Die Hypothese H7.2 wird bei der Übung „Kurzhantel-Armbeugen“ angenommen. Die Hypothese H7.3 wird bei der Übung „Kurzhantel-Armbeugen“ angenommen. 6.8.4.3 Geschlechtervergleich Der Vergleich der realisierten Trainingsintensitäten hinsichtlich Unterschiede zwischen den Geschlechtern (vgl. Abb. 78) lieferte folgende Ergebnisse: Intensität Woche 1-2: F(1, 313) = 2,46; p = 0,118, kein signifikanter Unterschied Intensität Woche 3-4: F(1, 313) = 4,80; p = 0,029, signifikanter Unterschied; 2p = 0,02, kleiner Effekt Intensität Woche 5-6: F(1, 313) = 9,68; p = 0,002, sehr signifikanter Unterschied; 2p = 0,03, kleiner Effekt 238 Abb. 78: Kurzhantel-Armbeugen: Mittelwerte der realisierten Trainingsintensitäten (in % 1-RM) im Vergleich der Geschlechter Ergebnis der Hypothesenprüfung: Die Hypothese H8.1 wird bei der Übung „Kurzhantel-Armbeugen“ verworfen. Die Hypothese H8.2 wird bei der Übung „Kurzhantel-Armbeugen“ angenommen. Die Hypothese H8.3 wird bei der Übung „Kurzhantel-Armbeugen“ angenommen. M itt el w er t T ra in in gs in te ns itä t [ % 1 -R M ] 60 50 40 30 20 10 0 weiblichmännlich 57 ,9 1% 53 ,1 1% 49 ,6 9% 55 ,5 0% 51 ,7 9% 48 ,9 5% W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 W oc he 5 -6 W oc he 3 -4 W oc he 1 -2 95% CI

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Zusammenfassung

Die Trainingsintensität gilt als zentrales Belastungsnormativ im Krafttraining. Die meisten Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen zur Intensitätssteuerung im Krafttraining stammen jedoch originär aus dem leistungsorientierten Sport oder aus Laboruntersuchungen mit leistungshomogenen Probandengruppen. Bis dato liegen kaum empirisch gesicherte Daten zur Intensitätssteuerung im fitnessorientierten Krafttraining vor.

Im Rahmen einer prospektiven Interventionsstudie untersuchte Christoph Eifler die Effekte dreier unterschiedlicher trainingsmethodischer Ansätze zur Intensitätssteuerung im fitnessorientierten Krafttraining. Die Datenerhebung fand als Feldtest unter den realen Rahmenbedingungen des Settings „Fitness-Studio“ statt. Insgesamt konnten die Daten von 601 Probanden ausgewertet werden, welche die typische leistungsheterogene Klientel in kommerziellen Fitness-Anlagen repräsentieren.

Die Ergebnisse der Untersuchung liefern Fitnesstrainerinnen und Fitnesstrainern wertvolle Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen zur Optimierung des Krafttrainings ihrer Kunden.