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Sandra Meinzenbach

Männerbilder im Ballett, page 1 - 6

Vom 19. Jahrhundert in die Gegenwart

1. Edition 2017, ISBN print: 978-3-8288-3888-8, ISBN online: 978-3-8288-6643-0, https://doi.org/10.5771/9783828866430-1

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
Sandra Meinzenbach Männerbilder im Ballett – Vom 19. Jahrhundert in die Gegenwart Sandra Meinzenbach Männerbilder im Ballett – Vom 19. Jahrhundert in die Gegenwart Tectum Verlag Sandra Meinzenbach Männerbilder im Ballett – Vom 19. Jahrhundert in die Gegenwart © Tectum Verlag Marburg, 2017 ISBN: 978-3-8288-6643-0 (Dieser Titel ist zugleich als gedrucktes Buch unter der ISBN 978-3-8288-3888-8 im Tectum Verlag erschienen.) Umschlagabbildung: shutterstock.com © ALISA Mur Satz, Layout, Umschlaggestaltung: Mareike Gill | Tectum Verlag Alle Rechte vorbehalten Besuchen Sie uns im Internet www.tectum-verlag.de Bibliografische Informationen der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen National bibliografie; detaillierte bibliografische Angaben sind im Internet über http://dnb.ddb.de abrufbar. 5 Inhalt Echte Männer tanzen nicht? Zur Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 Rückblende: 1653 bis 1831 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 Der König tanzt: Choreografien der Macht am Hof Ludwigs XIV. . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 Zeiten des Umbruchs: Erfolge, Ovationen und einsetzende Kontroversen . . . . . . . 39 Leitbilder entstehen: 1831 bis 1898 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51 Romantisches Ballett im Frankreich der Julimonarchie: Paris erhebt die Tänzerin zum Ideal. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .51 Von Paris nach St. Petersburg: Russland schafft Standards, aber keine Alternativen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69 Grundlagen der Vergangenheit: Von 1898 in die Zukunft . . . . . . . . . . . . . . 85 Ballet is Woman: Varianten historischer Geschlechterideale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85 Dance is Men: Kein wirkliches Kontrastprogramm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109 „Popstars“ des klassischen Tanzes: Alte Rechtfertigungen in neuem Gewand . . .133 Wechselspiele: Mann und Frau, Mann und Mann. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .159 Mit der Vergangenheit zu neuen Männerbildern [I]: Spitzentänzer en travestie, Spitzentänzer stilvoll und ästhetisch . . . . . . . . . . . . . . . .181 Mit der Vergangenheit zu neuen Männerbildern [II]: Schwanenphantasmen . . 205 Dekonstruktionen: Brüche im klassischen Bewegungskanon, Brüche mit tradierten Männlichkeitswerten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 226 Echte Männer tanzen! Resümee . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 245 6 Inhalt Anhang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 255 Glossar: Fachbegriffe des klassischen Tanzes. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 255 Werkverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 260 Filmografie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 293 Bibliografie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 297

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Zusammenfassung

„… ein unglücklicher Bursche, der herumspringt, ohne zu wissen warum, eine Kreatur, die dafür gemacht ist, eine Muskete, ein Schwert, eine Uniform zu tragen. Dass dieser Bursche wie eine Frau tanzen sollte – unvorstellbar!“

Was im März 1840 im Pariser Journal des Débats zu lesen war, gibt nicht nur Aufschluss über das im 19. Jahrhundert vorherrschende Geschlechterverständnis – es zeigt auch auf, was uns der Tanz seit damals über das gesellschaftliche Verständnis von Männlichkeit, Weiblichkeit und das Verhältnis der Geschlechter verrät.

Spannend und unterhaltsam analysiert Sandra Meinzenbach die Ballettgeschichte und das Ballettschaffen im 20. und frühen 21. Jahrhundert. Sie macht deutlich, dass wir trotz moderner und aufgeklärter Überzeugungen noch immer an historischen Standards und Vorurteilen festhalten.