Content

Titelei/Inhaltsverzeichnis in:

Alexander Hevelke

Von Wohl und Wille, page 1 - 6

Zur ethischen Rechtfertigung von Patientenverfügung und mutmaßlichem Willen

1. Edition 2017, ISBN print: 978-3-8288-3894-9, ISBN online: 978-3-8288-6633-1, https://doi.org/10.5771/9783828866331-1

Series: Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Philosophie, vol. 27

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
WISSENSCHAFTLICHE BEITRÄGE AUS DEM TECTUM VERLAG Reihe Philosophie WISSENSCHAFTLICHE BEITRÄGE AUS DEM TECTUM VERLAG Reihe Philosophie Band 27 Alexander Hevelke Von Wohl und Wille Zur ethischen Rechtfertigung von Patientenverfügung und mutmaßlichem Willen Tectum Verlag Alexander Hevelke Von Wohl und Wille. Zur ethischen Rechtfertigung von Patientenverfügung und mutmaßlichem Willen Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Reihe: Philosophie; Bd. 27 Tectum Verlag Marburg, 2017 Zugl. Diss. Ludwig-Maximilians-Universität München 2016 ISBN: 978-3-8288-6633-1 (Dieser Titel ist zugleich als gedrucktes Buch unter der ISBN 978-3-8288-3894-9 im Tectum Verlag erschienen.) Umschlagabbildung: © Quentin de Briey – Foto seines Vaters in Ostende, Belgien, 2012 Alle Rechte vorbehalten Besuchen Sie uns im Internet www.tectum-verlag.de Bibliografische Informationen der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Angaben sind im Internet über http://dnb.ddb.de abrufbar. 5 INHALTSVERZEICHNIS Inhaltsverzeichnis Danksagung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .7 Einleitung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9 I. Die Frage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 II. Autonomiebegriff und Selbstbestimmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 III. Historischer Hintergrund: Der medizinethische Paradigmenwechsel hin zur Autonomie/Selbstbestimmung . . . . . . . . . . 19 IV. Patientenverfügungen in der Gesetzgebung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 V. Vorgehen in dieser Arbeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 VI. Erkenntnistheoretische Einbettung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27 1 Die Rechtfertigung der Patientenverfügung durch das Selbstbestimmungsrecht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33 1.1 Defizite von Patientenverfügungen in Bezug auf Aufklärung . . . . . . . . . . 33 1.2 Die Tendenz zur Willensänderung im Ernstfall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36 1.3 Der Einwand der Nicht-Identität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39 1.4 Fazit zur Rechtfertigung der Patientenverfügung durch das Recht auf Selbstbestimmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42 2 Die Rechtfertigbarkeit paternalistischer Eingriffe in das Selbstbestimmungsrecht: Informed Consent und Patientenverfügungen im Vergleich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43 2.1 Das Zusammenspiel des Selbstbestimmungsrechts mit anderen deontologischen Rechten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48 2.2 Teleologische Gründe für die unterschiedliche Stärke des Selbstbestimmungsrechts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60 2.2.1 Das Zusammenspiel von Rechten und Interessen – die Relevanz teleologischer Gründe für ein starkes Selbstbestimmungsrecht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61 2.2.2 Die Verbindung von Entscheidung und Wahrnehmung . . . . . . . . 66 2.2.3 Überlebende Interessen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71 2.2.4 Interessen zum Zeitpunkt des Verfassens der Verfügung . . . . . . . 73 2.3 Minimalbedingungen einer gerechtfertigten Institutionalisierung von paternalistischen Eingriffen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76 2.3.1 Der Wissensvorsprung des Patienten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78 2.3.2 Die Gefahr, dass Patientenverfügungen einfach ignoriert werden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88 6 HEVELKE 2.4 Würde und Respekt als Rechtfertigung der Patientenverfügung . . . . . . 90 2.4.1 Dworkins würdebasierte Legitimation der Patientenverfügung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91 2.4.2 Selbstbestimmung und Respekt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96 2.5 Fazit zur Rechtfertigbarkeit paternalistischer Eingriffe in das Selbstbestimmungsrecht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .100 3 Gibt es überlebende Interessen bei einwilligungsunfähigen Patienten? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107 3.1 Das Konzept des Interesses – zwischen Wünschen, Werten und Wohl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .112 3.2 Die Begründung der Existenz überlebender Interessen in Analogie zu den überlebenden Interessen von Toten . . . . . . . . . . . . . . . .118 3.3 Unterschiede zur Interessenzuschreibung bei gesunden Erwachsenen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .124 3.4 Begründung der Existenz überlebender Interessen über Einzelfallbeispiele . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .134 3.5 Fazit zur These der Existenz überlebender Interessen . . . . . . . . . . . . . . .137 4 Mutmaßlicher Wille . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141 4.1 Der mutmaßliche Wille als Ausdruck des Respektes vor der Person . . .143 4.2 Begründbarkeit durch das Autonomie-Prinzip . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .144 4.2.1 Der Anspruch auf Schutz vor kontrollierenden Einflüssen als Grundlage des mutmaßlichen Willens . . . . . . . . . . 146 4.2.2 Das nach innen gerichtete Ideal der Autonomie als Grundlage des mutmaßlichen Willens. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148 4.2.3 Die intuitive Plausibilität des mutmaßlichen Willens als Konsequenz des Autonomieprinzips . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151 4.3 Das perfektionistische Ideal der Autonomie als Autorenschaft . . . . . . .152 4.4 Begründungsansätze auf Grundlage von überlebenden Interessen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .159 4.5 Der Mangel an besseren Alternativen: Defizite des Patientenwohls als Maßstab bei Behandlungsentscheidungen am Lebensende . . . . . .160 4.6 Fazit zum mutmaßlichen Willen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .166 Fazit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 171 Literaturverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 181

Chapter Preview